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	<title>Ein Wolf liest Märchen</title>
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	<description><![CDATA[Der Märchencomedy-Podcast für Erwachsene!  Märchen sind absurd und kaum einer weiß es. Die Originalfassungen der Grimm’schen Märchen haben oft keine Moral, sind frauenverachtend und sicher nicht für Kinder.   Bei „Ein Wolf liest Märchen“ liest Johannes Wolf ein Märchen, dass er nicht kennt. Mit seinem Gast interpretiert er es aus heutiger Sicht – oft sehr witzig.  Wussten Sie zum Beispiel, dass Rapunzel ihren Namen hat, weil ein Gemahl für seine Frau immer Feldsalat, also Rapunzel, aus dem Garten der bösen Hexe geklaut hat? Oder dass die heilige Jungfrau Maria ein Kind im Himmel aufzog, um ihm dann Fallen zu stellen, bis es das Kind bitterlich bereut darauf reingefallen zu sein?  Wetten Sie mit, ob der König der jeweiligen Geschichte entweder eine Frau von der Straße heiratet, oder seine Tochter an den erstbesten Streuner verschachert, der sie zum lachen bringt.]]></description>
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	<itunes:summary><![CDATA[Der Märchencomedy-Podcast für Erwachsene!

Märchen sind absurd und kaum einer weiß es. Die Originalfassungen der Grimm’schen Märchen haben oft keine Moral, sind frauenverachtend und sicher nicht für Kinder. 

Bei „Ein Wolf liest Märchen“ liest Johannes Wolf ein Märchen, dass er nicht kennt. Mit seinem Gast interpretiert er es aus heutiger Sicht – oft sehr witzig.

Wussten Sie zum Beispiel, dass Rapunzel ihren Namen hat, weil ein Gemahl für seine Frau immer Feldsalat, also Rapunzel, aus dem Garten der bösen Hexe geklaut hat? Oder dass die heilige Jungfrau Maria ein Kind im Himmel aufzog, um ihm dann Fallen zu stellen, bis es das Kind bitterlich bereut darauf reingefallen zu sein?

Wetten Sie mit, ob der König der jeweiligen Geschichte entweder eine Frau von der Straße heiratet, oder seine Tochter an den erstbesten Streuner verschachert, der sie zum lachen bringt.]]></itunes:summary>
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	<itunes:subtitle>Der Märchencomedy-Podcast für Erwachsene!  Märchen sind absurd und kaum einer weiß es. Die Originalfassungen der Grimm’schen Märchen haben oft keine Moral, sind frauenverachtend und sicher nicht für Kinder.   Bei „Ein Wolf liest Märchen“ liest Johannes Wolf ein Märchen, dass er nicht kennt. Mit seinem Gast interpretiert er es aus heutiger Sicht – oft sehr witzig.  Wussten Sie zum Beispiel, dass Rapunzel ihren Namen hat, weil ein Gemahl für seine Frau immer Feldsalat, also Rapunzel, aus dem Garten der bösen Hexe geklaut hat? Oder dass die heilige Jungfrau Maria ein Kind im Himmel aufzog, um ihm dann Fallen zu stellen, bis es das Kind bitterlich bereut darauf reingefallen zu sein?  Wetten Sie mit, ob der König der jeweiligen Geschichte entweder eine Frau von der Straße heiratet, oder seine Tochter an den erstbesten Streuner verschachert, der sie zum lachen bringt.</itunes:subtitle>
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        <title>Die drei Spinnerinnen (1819)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 15:00:09 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1819) – Märchen 14 – Gast: Jan Giessmann]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1819) – Märchen 14 – Gast: Jan Giessmann</itunes:subtitle>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Jan Giessmann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Jan Giessmann</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://lanos.lanoinc.de">LANOs</a> (Sounddesign), <a href="https://wochennotiz.de">Wochennotiz</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_Spinnerinnen_(1819)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">LANOs, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
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	<item>
        <title>Die drei Männlein im Walde (1819)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-drei-maennlein-im-walde-1819/</link>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 15:00:22 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1819) – Märchen 13 – Gast: Stefan Baumann]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1819) – Märchen 13 – Gast: Stefan Baumann</itunes:subtitle>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Stefan Baumann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Stefan Baumann</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://lanos.lanoinc.de">LANOs,</a> <a href="https://lno.lanoinc.de">Luft nach Oben</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_M%C3%A4nnlein_im_Walde_(1819)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">LANOs, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
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	<item>
        <title>Rapunzel (1812)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/rapunzel-1812/</link>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 15:00:05 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1819) – Märchen 12 – Gast: Jan Giessmann]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1819) – Märchen 12 – Gast: Jan Giessmann</itunes:subtitle>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Jan Giessmann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Jan Giessmann</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://lanos.lanoinc.de">LANOs</a> (Sounddesign), <a href="https://wochennotiz.de">Wochennotiz</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Rapunzel_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">LANOs, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
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	<item>
        <title>Brüderchen &amp; Schwesterchen (1819) – Live vom Podstock</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/bruederchen-schwesterchen-1819-live-vom-podstock/</link>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 16:00:37 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1819) – Märchen 11 – Gast: Oliver von Coastercast.de]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1819) – Märchen 11 – Gast: Oliver von Coastercast.de</itunes:subtitle>
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		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Oliver</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Oliver</h1>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="QeoefqB5cy"><p><a href="https://www.coastercast.de/">Aktuelle Episode</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Aktuelle Episode&#8220; &#8212; CoasterCast" src="https://www.coastercast.de/embed/#?secret=2U09kCpbdI#?secret=QeoefqB5cy" data-secret="QeoefqB5cy" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Brüderchen_und_Schwesterchen_(1819)">https://de.wikisource.org/wiki/Br%C3%BCderchen_und_Schwesterchen_(1819)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Tapfere Tackerhacker, Akte Aurora, Puerto Patida, LANOs auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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	<item>
        <title>Das Lumpengesindel (1819) – Live vom Podstock</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-lumpengesindel-1819-live-vom-podstock/</link>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 16:00:25 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Das Lumpengesindel (1819) – Live vom Podstock]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gästin Anne-Katrin Pache-Wilke</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gästin: Anne-Katrin Pache-Wilke</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Lumpengesindel_(1819)">https://de.wikisource.org/wiki/Das_Lumpengesindel_(1819)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Tapfere Tackerhacker, Akte Aurora, Puerto Patida, LANOs auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/das-lumpengesindel-1819-live-vom-podstock/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die zwölf Brüder (1819)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-zwoelf-brueder-1819/</link>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 16:40:19 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Die zwölf Brüder (1819)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Lars Engelmann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Lars Engelmann</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Die_zw%C3%B6lf_Br%C3%BCder_(1819)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Tapfere Tackerhacker, Akte Aurora, Puerto Patida, LANOs auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded><psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
  <psc:chapter start="00:00:00.000" title="Die zw&#xF6;lf Br&#xFC;der"/>
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	<item>
        <title>Der wunderliche Spielmann (1819)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-wunderliche-spielmann-1819/</link>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 15:00:20 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Der wunderliche Spielmann (1819)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
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		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Lars Engelmann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Lars Engelmann</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Der_wunderliche_Spielmann_(1819)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Tapfere Tackerhacker, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-wunderliche-spielmann-1819/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der treue Johannes (1819)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-treue-johannes-1819/</link>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 10:00:21 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Der treue Johannes (1819)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
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		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gästin Becci van Mayden</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Becci van Mayden</h1>
<p>Podcasts: Kulturpessimist:innen, Filmlöwinnen, FRÜF</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikipedia.org/wiki/Der_treue_Johannes</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
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	<item>
        <title>Von der Nachtigall und der Blindschleiche (1812)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/von-der-nachtigall-und-der-blindschleiche-1812/</link>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 15:00:19 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Von der Nachtigall und der Blindschleiche (1812)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Jan Giessmann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Jan Giessmann</h1>
<p>Podcasts: Tapfere Tackerhacker, <a href="https://wochennotiz.de">Wochennotiz</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Von_der_Nachtigall_und_der_Blindschleiche_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Der Wolf und die sieben jungen Geislein (1812)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-wolf-und-die-sieben-jungen-geislein-1812/</link>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 15:00:27 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Der Wolf und die sieben jungen Geislein (1812)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
		<itunes:episode>104</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Jan Giessmann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Jan Giessmann</h1>
<p>Podcasts: Tapfere Tackerhacker, <a href="https://wochennotiz.de">Wochennotiz</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Der_Wolf_und_die_sieben_jungen_Geislein_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-wolf-und-die-sieben-jungen-geislein-1812/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Von einem tapfern Schneider (1812)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/von-einem-tapfern-schneider-1812/</link>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 16:00:07 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1812) – Märchen 20 – Gast Christoph]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1812) – Märchen 20 – Gast Christoph</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>103</itunes:episode>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Christoph</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Christoph</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://doppelbrett.com/">Doppelbrett</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Von_einem_tapfern_Schneider_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Wie Kinder Schlachtens mit einander gespielt haben</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/wie-kinder-schlachtens-mit-einander-gespielt-haben/</link>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 16:00:25 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1812) – Märchen 22 – Gästin: Göksen Meine]]></description>
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		<itunes:duration>00:10:40</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1812) – Märchen 22 – Gästin: Göksen Meine</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>102</itunes:episode>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gästin Göksen Meine</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gästin: Göksen Meine</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://podcasters.spotify.com/pod/show/g-meine">Die Wortspielerin</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Wie_Kinder_Schlachtens_mit_einander_gespielt_haben_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Marienkind</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/marienkind/</link>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 16:00:25 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1857) – Märchen 2 – Gast: Stefan Proksch]]></description>
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		<itunes:duration>00:53:40</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 2 – Gast: Stefan Proksch</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>101</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Stefan Proksch</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Stefan Proksch</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://www.esel-und-teddy.de">Esel und Teddy</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Marienkind_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/marienkind/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Katz und Maus in Gesellschaft</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/katz-und-maus-in-gesellschaft/</link>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 16:30:57 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1812) – Märchen 2 – Gästin: Rebecca van der Meyen]]></description>
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		<itunes:duration>00:14:57</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1812) – Märchen 2 – Gästin: Rebecca van der Meyen</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>100</itunes:episode>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Rebecca van der Meyen</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gästin: Rebecca van der Meyen</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://www.kultpess.de">Kulturpessimist*innen</a>, https://www.fruef.de/, <a href="https://filmloewin.de/podcast/">Filmlöwinnen – Alles außer Cat Content</a></p>
<p>@genderbeitrag auf diversen Plattformen</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Katz_und_Maus_in_Gesellschaft_(1812)25</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
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<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/katz-und-maus-in-gesellschaft/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-froschkoenig-oder-der-eiserne-heinrich/</link>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 16:00:32 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gebr. Grimm (1812) – Märchen 1 – Gästin: Rebecca van der Meyen]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-froschkoenig-oder-der-eiserne-heinrich/#" />
		
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		<itunes:duration>00:26:38</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1812) – Märchen 1 – Gästin: Rebecca van der Meyen</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>99</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Rebecca van der Meyen</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gästin: Rebecca van der Meyen</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://www.kultpess.de">Kulturpessimist*innen</a>, https://www.fruef.de/, <a href="https://filmloewin.de/podcast/">Filmlöwinnen – Alles außer Cat Content</a></p>
<p>@genderbeitrag auf diversen Plattformen</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>https://de.wikisource.org/wiki/Der_Froschk%C3%B6nig_oder_der_eiserne_Heinrich_(1812)</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-froschkoenig-oder-der-eiserne-heinrich/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die Hand mit dem Messer | Herr Fix und Fertig</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-hand-mit-dem-messer-herr-fix-und-fertig/</link>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 11:00:45 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann]]></description>
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		<itunes:duration>00:42:35</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 8, 16 – Gast: Stefan Baumann</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>98</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Stefan Baumann</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast: Stefan Baumann</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://lno.lanoinc.de">Luft nach Oben</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Hand_mit_dem_Messer_(1812)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Hand_mit_dem_Messer_(1812)</a></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Herr_Fix_und_Fertig_(1812)">https://de.wikisource.org/wiki/Herr_Fix_und_Fertig_(1812)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded><psc:chapters xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" version="1.2">
  <psc:chapter start="00:03:18.470" title="Die Hand mit dem Messer"/>
  <psc:chapter start="00:15:18.000" title="Herr Fix und Fertig"/>
</psc:chapters>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-hand-mit-dem-messer-herr-fix-und-fertig/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Gebrüder Grimm: 10. Kinderlegenden</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/gebrueder-grimm-10-kinderlegenden/</link>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 18:55:02 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/gebrueder-grimm-10-kinderlegenden/#" />
		
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		<itunes:duration>01:59:01</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>mit Gast Stefan Proksch</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Gebrüder Grimm: 10. Kinderlegenden</itunes:title>
		<itunes:episode>97</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>mit Gast Stefan Proksch</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast/in: Stefan Proksch</h1>
<p>Podcasts: Esel &amp; Teddy</p>
<h1 id="kinderlegenden">Kinderlegenden</h1>
<p><strong>Hinweis</strong> Diese Folge hat auch Kapitelmarken, so dass sie die einzelnen Legenden auch direkt ansteuern können, sofern das ihre App unterstützt.</p>
<ol>
<li><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_heilige_Joseph_im_Walde">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>heilige</em>Joseph<em>im</em>Walde</a><br />
2.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_zwölf_Apostel">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>zwölf</em>Apostel</a><br />
3.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Rose">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Rose</em></a><br />
4.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Armut_und_Demut_führen_zum_Himmel">https://de.wikisource.org/wiki/Armutund<em>Demut</em>führen<em>zum</em>Himmel</a><br />
5.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Gottes_Speise">https://de.wikisource.org/wiki/Gottes<em>Speise</em></a><br />
6.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_grünen_Zweige">https://de.wikisource.org/wiki/Diedrei<em>grünen</em>Zweige</a><br />
7.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Muttergottesgläschen">https://de.wikisource.org/wiki/Muttergottesgläschen</a><br />
8.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_alte_Mütterchen">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>alte</em>Mütterchen</a><br />
9.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_himmlische_Hochzeit_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>himmlische</em>Hochzeit<em>(1857)</em></a><br />
10.<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Haselrute">https://de.wikisource.org/wiki/DieHaselrute</a></li>
</ol>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Der goldene Schlüssel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-goldene-schluessel/</link>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 200 – Gast: Stefan Proksch</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der goldene Schlüssel</itunes:title>
		<itunes:episode>96</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 200 – Gast: Stefan Proksch</p>
<h1 id="gastinstefanproksch">Gast/in: Stefan Proksch</h1>
<p>Podcasts: Esel und Teddy</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_goldene_Schlüssel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>goldene</em>Schlüssel_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
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	<item>
        <title>Die Krystallkugel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-krystallkugel/</link>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan "Esel"]]></description>
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		<itunes:duration>00:34:31</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 197 – Gast: Jan &amp;quot;Esel&amp;quot;</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Krystallkugel</itunes:title>
		<itunes:episode>95</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan &quot;Esel&quot;]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 197 – Gast: Jan &#8222;Esel&#8220;</p>
<h1 id="gastinjanesel">Gast/in: Jan &#8222;Esel&#8220;</h1>
<p>Podcasts: &#8222;Esel und Teddy&#8220;</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Krystallkugel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Krystallkugel</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
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<hr />
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	<item>
        <title>Die Kornähre | Der Grabhügel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-kornaehre-der-grabhuegel/</link>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Vera Sauer]]></description>
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		<itunes:duration>00:22:14</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 194, 195 – Gästin: Vera Sauer</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Kornähre | Der Grabhügel</itunes:title>
		<itunes:episode>94</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Vera Sauer]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 194, 195 – Gästin: Vera Sauer</p>
<h1 id="gastinverasauer">Gast/in: Vera Sauer</h1>
<p>Podcasts: Twinthink</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Kornähre_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Kornähre</em>(1850)</a><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Grabhügel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Grabhügel</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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	<item>
        <title>Der Meisterdieb</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-meisterdieb/</link>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Inga Sauer]]></description>
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		<itunes:duration>00:28:07</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 192 – Gästin: Inga Sauer</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Meisterdieb</itunes:title>
		<itunes:episode>93</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Inga Sauer]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 192 – Gästin: Inga Sauer</p>
<h1 id="gastiningasauer">Gast/in: Inga Sauer</h1>
<p>Podcasts: Twinthink</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Meisterdieb_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Meisterdieb</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
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	<item>
        <title>Der Meerhäschen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-meerhaeschen/</link>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Christoph]]></description>
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		<itunes:duration>00:20:15</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 191 – Gast: Christoph (Doppelbrett)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Meerhäschen</itunes:title>
		<itunes:episode>92</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Christoph]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 191 – Gast: Christoph (Doppelbrett)</p>
<h1 id="gastchristoph">Gast: Christoph</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://doppelbrett.com">Doppelbrett</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Meerhäschen_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Meerhäschen</em>(1857)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Spindel, Weberschiffchen und Nadel | Der Bauer und der Teufel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/spindel-weberschiffchen-und-nadel-der-bauer-und-der-teufel/</link>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Christoph]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/spindel-weberschiffchen-und-nadel-der-bauer-und-der-teufel/#" />
		
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		<itunes:duration>00:27:59</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 188/189 – Gast: Christoph (Doppelbrett)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Spindel, Weberschiffchen und Nadel | Der Bauer und der Teufel</itunes:title>
		<itunes:episode>91</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Christoph]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 188/189 – Gast: Christoph (Doppelbrett)</p>
<h1 id="gastchristoph">Gast: Christoph</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://doppelbrett.com">Doppelbrett</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Spindel,_Weberschiffchen_und_Nadel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Spindel,<em>Weberschiffchen</em>und<em>Nadel</em>(1850)</a><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Bauer_und_der_Teufel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Bauer</em>und<em>der</em>Teufel_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/spindel-weberschiffchen-und-nadel-der-bauer-und-der-teufel/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die wahre Braut</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-wahre-braut/</link>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kirsten Rollecke (Kirsten Florista bei Puerto Patida)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/die-wahre-braut/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/198/s/feed/c/mp3/860693-m-ef9401a9e0f36b4f4b839616302232d6.mp3" length="34678023" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:40:17</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 186 – Gästin: Kirsten Rollecke</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die wahre Braut</itunes:title>
		<itunes:episode>90</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kirsten Rollecke (Kirsten Florista bei Puerto Patida)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 186 – Gästin: Kirsten Rollecke</p>
<h1 id="gastinkirstenrollecke">Gastin: Kirsten Rollecke</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_wahre_Braut_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>wahre</em>Braut_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-wahre-braut/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Riese und der Schneider | Der Nagel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-riese-und-der-schneider-der-nagel/</link>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Göksen Meine (Tapfere Tackerhacker)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-riese-und-der-schneider-der-nagel/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/199/s/feed/c/mp3/859908-m-8f6a3419169fbfaddbbad3dd1523e7f4.mp3" length="25959074" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:29:55</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 183/184  – Gästin: Göksen Meine</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Riese und der Schneider | Der Nagel</itunes:title>
		<itunes:episode>89</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Göksen Meine (Tapfere Tackerhacker)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 183/184  – Gästin: Göksen Meine</p>
<h1 id="gastingksenmeine">Gast/in: Göksen Meine</h1>
<p>Podcasts:Tapfere Tackerhacker (<a href="https://tt.lanoinc.de">tt.lanoinc.de</a>), Plötzlich Pirat:in (<a href="http://Piratin.lanoinc.de">Piratin.lanoinc.de</a>)</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Riese_und_der_Schneider_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Riese</em>und<em>der</em>Schneider_(1850)</a><br />
[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Nagel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der_Nagel_(1850)</a>]<br />
(<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Nagel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der_Nagel_(1850)</a>)</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
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        <title>Die Geschenke des kleinen Volkes</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-geschenke-des-kleinen-volkes/</link>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2022 15:22:10 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute:]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 182  – Gästin: Leni Bohrmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Geschenke des kleinen Volkes</itunes:title>
		<itunes:episode>88</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute:]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 182  – Gästin: Leni Bohrmann</p>
<p>Gast/in: Leni Bohrmann<br />
Podcasts: <a href="https://backstage.podcaster.de">https://backstage.podcaster.de</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Geschenke_des_kleinen_Volkes_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Geschenke</em>des<em>kleinen</em>Volkes_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-geschenke-des-kleinen-volkes/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
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        <title>Die Nixe im Teich</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-nixe-im-teich/</link>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jürgen Karla]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/die-nixe-im-teich/#" />
		
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		<itunes:duration>00:47:19</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 181  – Gast: Jürgen Karla (spielbar.com/beeple)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Nixe im Teich</itunes:title>
		<itunes:episode>87</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jürgen Karla]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 181  – Gast: Jürgen Karla (spielbar.com/beeple)</p>
<h1 id="gastinjrgenkarla">Gast/in: Jürgen Karla</h1>
<p>Seite: spielbar.com</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Nixe_im_Teich_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Nixe</em>im<em>Teich</em>(1857)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Die Gänsehirtin am Brunnen (1857)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-gaensehirtin-am-brunnen-1857/</link>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jürgen Krauss]]></description>
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		<itunes:duration>01:03:21</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 179  – Gast: Jürgen Krauss (Das Ach!)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Gänsehirtin am Brunnen (1857)</itunes:title>
		<itunes:episode>86</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jürgen Krauss]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 179  – Gast: Jürgen Krauss (Das Ach!)</p>
<h1 id="gastjrgenkrauss">Gast: Jürgen Krauss</h1>
<p>Podcasts: Das Ach!</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Gänsehirtin_am_Brunnen_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Gänsehirtin</em>am<em>Brunnen</em>(1857)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-gaensehirtin-am-brunnen-1857/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die Lebenszeit | Die Boten des Todes | Meister Pfriem</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-lebenszeit-die-boten-des-todes-meister-pfriem/</link>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute:]]></description>
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		<itunes:duration>00:38:06</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 176/177/178  – Gast: Steph Kessler (Krimimaster)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Lebenszeit | Die Boten des Todes | Meister Pfriem</itunes:title>
		<itunes:episode>85</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute:]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 176/177/178  – Gast: Steph Kessler (Krimimaster)</p>
<h1 id="gaststephkessler">Gast: Steph Kessler</h1>
<p>Podcasts: Brettagogen, Puerto Patida, Akte Aurora<br />
Trivia: Brettspiel: Der Messekrimi<br />
Weiteres: Spiel des Jahres Jury-Mitglied</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Lebenszeit_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Lebenszeit_(1857)</a>]<br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Lebenszeit_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Lebenszeit_(1857)</a>)<br />
[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Boten_des_Todes_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Boten_des_Todes_(1857)</a>]<br />
(<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Boten_des_Todes_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Boten_des_Todes_(1857)</a>)<br />
[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Meister_Pfriem_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Meister_Pfriem_(1857)</a>]<br />
(<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Meister_Pfriem_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Meister_Pfriem_(1857)</a>)</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-lebenszeit-die-boten-des-todes-meister-pfriem/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Mond</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-mond/</link>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-mond/#" />
		
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		<itunes:duration>00:18:22</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 175  – Gast: Stefan Baumann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Mond</itunes:title>
		<itunes:episode>84</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 175  – Gast: Stefan Baumann</p>
<h1 id="gaststefanbaumann">Gast: Stefan Baumann</h1>
<p>Podcasts: Luft nach Oben / Puerto Patida Relistening </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Mond_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Mond</em>(1857)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-mond/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die Eule | Die Scholle | Rohrdommel und Wiedehopf</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-eule-die-scholle-rohrdommel-und-wiedehopf/</link>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin Gisch]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/die-eule-die-scholle-rohrdommel-und-wiedehopf/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/205/s/feed/c/mp3/653405-m-6354bf6f0ecb765ea0ab4afae8527eed.mp3" length="16633304" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:19:10</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 174 – Gast: Martin Gisch</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Eule | Die Scholle | Rohrdommel und Wiedehopf</itunes:title>
		<itunes:episode>83</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin Gisch]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 174 – Gast: Martin Gisch</p>
<h1 id="gastinmartingisch">Gast/in: Martin Gisch</h1>
<p>Podcasts: Plötzlich Pirat:in</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Eule_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Eule</em>(1850)</a><br />
[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Scholle_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Scholle_(1850)</a>]<br />
(<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Scholle_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Scholle_(1850)</a>)<br />
[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Rohrdommel_und_Wiedehopf_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Rohrdommel_und_Wiedehopf_(1850)</a>]<br />
(<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Rohrdommel_und_Wiedehopf_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Rohrdommel_und_Wiedehopf_(1850)</a>)</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-eule-die-scholle-rohrdommel-und-wiedehopf/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Zaunkönig</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-zaunkoenig/</link>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin Gisch]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-zaunkoenig/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/206/s/feed/c/mp3/653398-m-c8fc0e000fb22f667c2f89a1d7195b2a.mp3" length="15648690" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:18:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 171  – Gast: Martin Gisch (Plötzlich Pirat:in)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Zaunkönig</itunes:title>
		<itunes:episode>82</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin Gisch]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 171  – Gast: Martin Gisch (Plötzlich Pirat:in)</p>
<h1 id="gastmartingisch">Gast: Martin Gisch</h1>
<p>Podcasts: Plötzlich Pirat:in (Piratin.lanoinc.de)</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Zaunkönig_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Zaunkönig</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-zaunkoenig/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Das Bürle im Himmel | Die hagere Liese | Lieb und Leid theilen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-buerle-im-himmel-die-hagere-liese-lieb-und-leid-theilen/</link>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/das-buerle-im-himmel-die-hagere-liese-lieb-und-leid-theilen/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/207/s/feed/c/mp3/646989-m-0998c2a931c59f645382584ad3bd4fe1.mp3" length="16573126" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:19:05</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 167/168/170  – Gästin: Kati Fränzel</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Bürle im Himmel | Die hagere Liese | Lieb und Leid theilen</itunes:title>
		<itunes:episode>81</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 167/168/170  – Gästin: Kati Fränzel</p>
<h1 id="gastinkatifrnzel">Gast/in: Kati Fränzel</h1>
<p>Podcasts: Plötzlich Pirat:in</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Bürle_im_Himmel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Bürle</em>im<em>Himmel</em>(1850)</a></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_hagere_Liese_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>hagere</em>Liese_(1850)</a></p>
<p>[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Lieb_und_Leid_theilen_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Lieb_und_Leid_theilen_(1850)</a>] <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Lieb_und_Leid_theilen_(1850">https://de.wikisource.org/wiki/Lieb_und_Leid_theilen_(1850</a>)</p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Der faule Heinz</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-faule-heinz/</link>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel (Plötzlich Pirat:in)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-faule-heinz/#" />
		
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 164 – Gästin: Kati Fränzel</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der faule Heinz</itunes:title>
		<itunes:episode>80</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel (Plötzlich Pirat:in)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 164 – Gästin: Kati Fränzel</p>
<h1 id="gastinkatifrnzel">Gast/in: Kati Fränzel</h1>
<p>Podcasts: Plötzlich Pirat:in</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_faule_Heinz_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>faule</em>Heinz_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-faule-heinz/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der gläserne Sarg</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-glaeserne-sarg/</link>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Matthias Nagy]]></description>
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		<itunes:duration>00:48:46</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 163 – Gast: Matthias Nagy</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der gläserne Sarg</itunes:title>
		<itunes:episode>79</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Matthias Nagy]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 163 – Gast: Matthias Nagy</p>
<h1 id="gastinmatthiasnagy">Gast/in: Matthias Nagy</h1>
<p>Podcasts: Die drei Amigos, Frosted Games</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_gläserne_Sarg_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>gläserne</em>Sarg_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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	<item>
        <title>Der kluge Knecht</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-kluge-knecht/</link>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute:]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-kluge-knecht/#" />
		
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		<itunes:duration>00:06:30</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 162 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der kluge Knecht</itunes:title>
		<itunes:episode>78</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute:]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 162 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p>Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.<br />
Heute: Jan Gießmann<br />
Podcast: Wochennotizen.de</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_kluge_Knecht_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>kluge</em>Knecht_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Schneeweißchen und Rosenroth</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/schneeweisschen-und-rosenroth/</link>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">4981912afadcae77a2e5084c718f05fa</guid>
    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/schneeweisschen-und-rosenroth/#" />
		
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		<itunes:duration>00:39:24</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 161 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Schneeweißchen und Rosenroth</itunes:title>
		<itunes:episode>77</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 161 – Gast: Jan Gießmann</p>
<h1 id="gastjangiemann">Gast: Jan Gießmann</h1>
<p>Podcasts: Wochennotizen.de </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Schneeweißchen_und_Rosenroth_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Schneeweißchen<em>und</em>Rosenroth_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/schneeweisschen-und-rosenroth/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Das Märchen vom Schlauraffenland | Das Dietmarsische Lügenmärchen | Räthselmärchen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-maerchen-vom-schlauraffenland-das-dietmarsische-luegenmaerchen-raethselmaerchen/</link>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2021 15:50:33 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Dotzlaw (Bettspielerrunde)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/das-maerchen-vom-schlauraffenland-das-dietmarsische-luegenmaerchen-raethselmaerchen/#" />
		
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		<itunes:duration>00:28:29</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 158/159/160  – Gast: Jan Dotzlaw (Plötzlich Pirat:in, Brettspielerunde)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Märchen vom Schlauraffenland | Das Dietmarsische Lügenmärchen | Räthselmärchen</itunes:title>
		<itunes:episode>76</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Dotzlaw (Bettspielerrunde)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 158/159/160  – Gast: Jan Dotzlaw (Plötzlich Pirat:in, Brettspielerunde)</p>
<h1 id="gastinjandotzlaw">Gast/in: Jan Dotzlaw</h1>
<p>Podcasts: Brettspielerunde</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Märchen_vom_Schlauraffenland_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Märchen</em>vom<em>Schlauraffenland</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/das-maerchen-vom-schlauraffenland-das-dietmarsische-luegenmaerchen-raethselmaerchen/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der gestohlene Heller | Die Brautschau | Die Schlickerlinge</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-gestohlene-heller-die-brautschau-die-schlickerlinge/</link>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">5c8d306d67904bb009be3a2fd3ce60ed</guid>
    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Göksen vom Podcast Plötzlich Pirat:in]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-gestohlene-heller-die-brautschau-die-schlickerlinge/#" />
		
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		<itunes:duration>00:19:17</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 155/156/157  – Gästin: Göksen von Plötzlich Pirat:in</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der gestohlene Heller | Die Brautschau | Die Schlickerlinge</itunes:title>
		<itunes:episode>75</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Göksen vom Podcast Plötzlich Pirat:in]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 155/156/157  – Gästin: Göksen von Plötzlich Pirat:in</p>
<h1 id="gastingksenmeine">Gast/in: Göksen Meine</h1>
<p>Podcasts: Plötzlich Pirat:in (<a href="http://piratin.lanoinc.de">http://piratin.lanoinc.de</a>)</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_gestohlene_Heller_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>gestohlene</em>Heller<em>(1850)</a><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Brautschau_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die</em>Brautschau<em>(1850)</a><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Schlickerlinge_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die</em>Schlickerlinge_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-gestohlene-heller-die-brautschau-die-schlickerlinge/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Sperling und seine vier Kinder</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-sperling-und-seine-vier-kinder/</link>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Nico Wagner (Brettagoge.de / Spiel des Jahres Jury)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-sperling-und-seine-vier-kinder/#" />
		
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		<itunes:duration>00:26:06</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 157  – Gast: Nico WGNER (Brettagoge.de / Spiel des Jahres Jury)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Sperling und seine vier Kinder</itunes:title>
		<itunes:episode>74</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Nico Wagner (Brettagoge.de / Spiel des Jahres Jury)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 157  – Gast: Nico WGNER (Brettagoge.de / Spiel des Jahres Jury)</p>
<h1 id="gastnicowagner">Gast: Nico Wagner</h1>
<p>Podcasts: <a href="http://www.Brettagoge.de">www.Brettagoge.de</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Sperling_und_seine_vier_Kinder_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Sperling</em>und<em>seine</em>vier<em>Kinder</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-sperling-und-seine-vier-kinder/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Das Hirtenbüblein | Der Sternthaler</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-hirtenbueblein-der-sternthaler/</link>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">875a7f3afe3e0574861d51f966b37460</guid>
    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Nico Wagner (Brettagoge, Spiel des Jahres Jury)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 152 – Gast: Nico Wagner (Brettagoge/Spiel des Jahres Jury)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Hirtenbüblein | Der Sternthaler</itunes:title>
		<itunes:episode>73</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Nico Wagner (Brettagoge, Spiel des Jahres Jury)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 152 – Gast: Nico Wagner (Brettagoge/Spiel des Jahres Jury)</p>
<h1 id="gastnicowagner">Gast: Nico Wagner</h1>
<p>Podcasts: <a href="http://brettagoge.de">brettagoge.de</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Hirtenbüblein_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Hirtenbüblein</em>(1850)</a> &amp;<br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Sternthaler_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Sternthaler</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Die alte Bettelfrau</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-alte-bettelfrau/</link>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann (Luft nach Oben)]]></description>
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		<itunes:duration>00:24:33</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 150 – Gast: Stefan Baumann (lanoinc.de/lno)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die alte Bettelfrau</itunes:title>
		<itunes:episode>72</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann (Luft nach Oben)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 150 – Gast: Stefan Baumann (lanoinc.de/lno)</p>
<h1 id="gastinstefanbaumann">Gast/in: Stefan Baumann</h1>
<p>Podcasts: Luft nach Oben</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_alte_Bettelfrau_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>alte</em>Bettelfrau_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-alte-bettelfrau/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Herrn und des Teufels Gethier | Der Hahnenbalken</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-herrn-und-des-teufels-gethier-der-hahnenbalken/</link>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 17:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Oliver Sack]]></description>
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		<itunes:duration>00:20:19</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 148/149 – Gast: Oliver Sack (Spielevater.de)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Herrn und des Teufels Gethier | Der Hahnenbalken</itunes:title>
		<itunes:episode>71</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Oliver Sack]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 148/149 – Gast: Oliver Sack (Spielevater.de)</p>
<h1 id="gastoliversack">Gast: Oliver Sack</h1>
<p>Blog: Spielevater.de</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Des_Herrn_und_des_Teufels_Gethier_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Des<em>Herrn</em>und<em>des</em>Teufels<em>Gethier</em>(1850)</a><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Hahnenbalken_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Hahnenbalken</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Das junggeglühte Männlein</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-junggegluehte-maennlein/</link>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 17:35:16 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Das junggeglühte Männlein]]></description>
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		<itunes:duration>00:19:10</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 148 – Gast: Oliver Sack (Spielevater)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das junggeglühte Männlein</itunes:title>
		<itunes:episode>70</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Das junggeglühte Männlein]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 148 – Gast: Oliver Sack (Spielevater)</p>
<h1 id="gastoliversackspielevater">Gast:Oliver Sack (Spielevater)</h1>
<p>Blog: Spielevater.de</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_junggeglühte_Männlein_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>junggeglühte</em>Männlein_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Simeliberg</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/simeliberg/</link>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Eris2Cats]]></description>
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		<itunes:duration>00:22:11</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 142 – Gast: Eris2Cats (Sudden Dice | Sunday Moaning)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Simeliberg</itunes:title>
		<itunes:episode>69</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Eris2Cats]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 142 – Gast: Eris2Cats (Sudden Dice | Sunday Moaning)</p>
<h1 id="gastineris2cats">Gast/in:Eris2Cats</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://suddendice.de/">https://suddendice.de/</a> | Sunday Moaning</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Simeliberg_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Simeliberg_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Das Eselein</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-eselein/</link>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann (Luft nach Oben)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/das-eselein/#" />
		
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		<itunes:duration>00:21:32</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 144 – Gast:  Stefan Baumann (Luft nach Oben)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Eselein</itunes:title>
		<itunes:episode>68</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann (Luft nach Oben)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 144 – Gast:  Stefan Baumann (Luft nach Oben)</p>
<h1 id="gastinstefanbaumann">Gast/in: Stefan Baumann</h1>
<p>Podcasts:Luft nach Oben</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Eselein_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Eselein</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/das-eselein/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Das Lämmchen und das Fischchen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-laemmchen-und-das-fischchen/</link>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/das-laemmchen-und-das-fischchen/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/221/s/feed/c/mp3/493296-m-357f5932912635ac8c089eaf4628b578.mp3" length="21109842" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:24:29</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 141 – Gastin: Kati Fränzel</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Lämmchen und das Fischchen</itunes:title>
		<itunes:episode>67</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 141 – Gastin: Kati Fränzel</p>
<h1 id="gastinkati">Gastin: Kati</h1>
<p>Podcasts: Piratin.lanoinc.de</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Lämmchen_und_Fischchen_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Lämmchen</em>und<em>Fischchen</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du uns auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/das-laemmchen-und-das-fischchen/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Das Wasser des Lebens (Archivaufnahme)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-wasser-des-lebens-archivaufnahme/</link>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Marc Litz]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/das-wasser-des-lebens-archivaufnahme/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/222/s/feed/c/mp3/330850-m-28f291695e5e41de90d66816b6ed58fa.mp3" length="37833864" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:44:23</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 97 – Gast: Marc Litz</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Wasser des Lebens (Archivaufnahme)</itunes:title>
		<itunes:episode>43</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Marc Litz]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 97 – Gast: Marc Litz</p>
<h1 id="gastmarclitz">Gast: Marc Litz</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Wasser_des_Lebens_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Wasser</em>des<em>Lebens</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter <a href="http://community.lanoinc.de">community.lanoinc.de</a></p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
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<hr />
<p><strong>97. Das Wasser des Lebens.</strong></p>
<p>Es war einmal ein König, der war krank, und niemand glaubte daß er mit dem Leben davon käme. Er hatte aber drei Söhne, die waren darüber betrübt, giengen hinunter in den Schloßgarten und weinten. Da begegnete ihnen ein alter Mann, der fragte sie nach ihrem Kummer. Sie sagten ihm ihr Vater wäre so krank, daß er wohl sterben würde, denn es wollte ihm nichts helfen. Da sprach der Alte „ich weiß noch ein Mittel, das ist das Wasser des Lebens, wenn er davon trinkt, so wird er wieder gesund: es ist aber schwer zu finden.“ Der älteste sagte „ich will es schon finden,“ gieng zum kranken König und bat ihn er möchte ihm erlauben auszuziehen um das Wasser des Lebens zu suchen, denn das könnte ihn allein heilen. „Nein,“ sprach der König, „die Gefahr dabei ist zu groß, lieber will ich sterben.“ Er bat aber so lange, bis der König einwilligte. Der Prinz dachte in seinem Herzen „bring ich das Wasser, so bin ich meinem Vater der liebste und erbe das Reich.“</p>
<p>Also machte er sich auf, und als er eine Zeit lang fortgeritten war, stand da ein Zwerg auf dem Wege, der rief ihn an und sprach „wo hinaus so geschwind?“ „Dummer Knirps,“ sagte der Prinz ganz stolz „das brauchst du nicht zu wissen,“ und ritt weiter. Das kleine Männchen aber war zornig geworden und hatte einen bösen Wunsch gethan. Der Prinz gerieth bald hernach in eine Bergschlucht, und je weiter er ritt, je enger thaten sich die Berge zusammen, und endlich ward der Weg so eng, daß er keinen Schritt weiter konnte: es war nicht möglich das Pferd zu wenden oder aus dem Sattel zu steigen, und er saß da wie eingesperrt. Der kranke König wartete lange Zeit auf ihn, aber er kam nicht. Da sagte der zweite Sohn „Vater, laßt mich ausziehen und das Wasser suchen,“ und dachte bei sich „ist mein Bruder todt, so fällt das Reich mir zu.“ Der König wollt ihn anfangs auch nicht ziehen lassen, endlich gab er nach. Der Prinz zog also auf demselben Weg fort, den sein Bruder eingeschlagen hatte, und begegnete auch dem Zwerg, der ihn anhielt und fragte wohin er so eilig wollte. „Kleiner Knirps,“ sagte der Prinz „das brauchst du nicht zu wissen“ und ritt fort ohne sich weiter umzusehen. Aber der Zwerg verwünschte ihn, und er gerieth wie der andere in eine Bergschlucht und konnte nicht vorwärts und rückwärts. So gehts aber den Hochmüthigen.</p>
<p>Als auch der zweite Sohn ausblieb, so erbot sich der jüngste auszuziehen und das Wasser zu holen, und der König mußte ihn endlich auch ziehen lassen. Als er dem Zwerg begegnete, und dieser fragte wohin er so eilig wolle, so hielt er an, gab ihm Rede und Antwort und sagte „ich suche das Wasser des Lebens, denn mein Vater ist sterbenskrank.“ „Weißt du auch wo das zu finden ist? „Nein“ sagte der Prinz. „Weil du dich betragen hast, wie sichs geziemt, nicht übermüthig wie deine falschen Brüder, so will ich dir Auskunft geben und dir sagen wie du zu dem Wasser des Lebens gelangst. Es quillt aus einem Brunnen in dem Hofe eines verwünschten Schlosses, aber du dringst nicht hinein, wenn ich dir nicht eine eiserne Ruthe gebe und zwei Laiberchen Brot. Mit der Ruthe schlag dreimal an das eiserne Thor des Schlosses, so wird es aufspringen: inwendig liegen zwei Löwen, die den Rachen aufsperren, wenn du aber jedem ein Brot hineinwirfst, so werden sie still: und dann eile dich und hol von dem Wasser des Lebens bevor es zwölf schlägt, sonst schlägt das Thor wieder zu und du bist eingesperrt.“ Der Prinz dankte ihm, nahm die Ruthe und das Brot, und machte sich auf den Weg. Und als er anlangte, war alles so, wie der Zwerg gesagt hatte. Das Thor sprang beim dritten Ruthenschlag auf, und als er die Löwen mit dem Brot gesänftigt hatte, trat er in das Schloß und kam in einen großen schönen Saal: darin saßen verwünschte Prinzen, denen zog er die Ringe vom Finger, dann lag da ein Schwert und ein Brot, das nahm er weg. Und weiter kam er in ein Zimmer, darin stand eine schöne Jungfrau, die freute sich, als sie ihn sah, küßte ihn und sagte er hätte sie erlöst, und sollte ihr ganzes Reich haben, und wenn er in einem Jahre wieder käme, so sollte ihre Hochzeit gefeiert werden. Dann sagte sie ihm auch, wo der Brunnen wäre mit dem Lebenswasser, er müßte sich aber eilen und daraus schöpfen eh es zwölf schlüge. Da gieng er weiter und kam endlich in ein Zimmer, wo ein schönes frischgedecktes Bett stand, und weil er müde war, wollt er erst ein wenig ausruhen. Also legte er sich und schlief ein: als er erwachte, schlug es drei Viertel auf zwölf. Da sprang er ganz erschrocken auf, lief zu dem Brunnen und schöpfte daraus mit einem Becher, der daneben stand, und eilte daß er fortkam. Wie er eben zum eisernen Thor hinaus gieng, da schlugs zwölf, und das Thor schlug so heftig zu, daß es ihm noch ein Stück von der Ferse wegnahm.</p>
<p>Er aber war froh daß er das Wasser des Lebens erlangt hatte, gieng heimwärts und kam wieder an dem Zwerg vorbei. Als dieser das Schwert und das Brot sah, sprach er „damit hast du großes Gut gewonnen, mit dem Schwert kannst du ganze Heere schlagen, das Brot aber wird niemals all.“ Der Prinz wollte ohne seine Brüder nicht zu dem Vater nach Haus kommen und sprach „lieber Zwerg, kannst du mir nicht sagen, wo meine zwei Brüder sind? sie sind früher als ich nach dem Wasser des Lebens ausgezogen und sind nicht wiedergekommen.“ „Zwischen zwei Bergen stecken sie eingeschlossen,“ sprach der Zwerg, „dahin habe ich sie verwünscht, weil sie so übermüthig waren.“ Da bat der Prinz so lange, bis der Zwerg sie wieder los ließ, aber er warnte ihn und sprach „hüte dich vor ihnen, sie haben ein böses Herz.“</p>
<p>Als seine Brüder kamen, freute er sich und erzählte ihnen wie es ihm ergangen wäre, daß er das Wasser des Lebens gefunden und einen Becher voll mitgenommen und eine schöne Prinzessin erlöst hätte, die wollte ein Jahr lang auf ihn warten, dann sollte Hochzeit gehalten werden, und er bekäme ein großes Reich. Danach ritten sie zusammen fort und geriethen in ein Land, wo Hunger und Krieg war, und der König glaubte schon er müßte verderben, so groß war die Noth. Da gieng der Prinz zu ihm und gab ihm das Brot, womit er sein ganzes Reich speiste und sättigte: und dann gab ihm der Prinz auch das Schwert, damit schlug er die Heere seiner Feinde und konnte nun in Ruhe und Frieden leben. Da nahm der Prinz sein Brot und sein Schwert wieder zurück, und die drei Brüder ritten weiter. Sie kamen aber noch in zwei Länder, wo Hunger und Krieg herrschten, und da gab der Prinz den Königen jedesmal sein Brot und Schwert, und hatte nun drei Reiche gerettet. Und danach setzten sie sich auf ein Schiff, und fuhren übers Meer. Während der Fahrt da sprachen die beiden ältesten unter sich „der jüngste hat das Wasser des Lebens gefunden und wir nicht, dafür wird ihm unser Vater das Reich geben, das uns gebührt, und er wird unser Glück wegnehmen.“ Da wurden sie rachsüchtig und verabredeten mit einander daß sie ihn verderben wollten. Sie warteten bis er einmal fest eingeschlafen war, da gossen sie das Wasser des Lebens aus dem Becher und nahmen es für sich, ihm aber gossen sie bitteres Meerwasser hinein.</p>
<p>Als sie nun daheim ankamen, brachte der jüngste dem kranken König seinen Becher, damit er daraus trinken und gesund werden sollte. Kaum aber hatte er ein wenig von dem bittern Meerwasser getrunken, so ward er noch kränker als zuvor. Und wie er darüber jammerte, kamen die beiden ältesten Söhne und klagten den jüngsten an er hätte ihn vergiften wollen, sie brächten ihm das rechte Wasser des Lebens, und reichten es ihm. Kaum hatte er davon getrunken, so fühlte er seine Krankheit verschwinden, und ward stark und gesund wie in seinen jungen Tagen. Danach giengen die beiden zu dem jüngsten, verspotteten ihn und sagten „du hast zwar das Wasser des Lebens gefunden, aber du hast die Mühe gehabt und wir den Lohn; du hättest klüger sein und die Augen aufbehalten sollen, wir haben dirs genommen während du auf dem Meere eingeschlafen warst, und übers Jahr da holt sich einer von uns die schöne Königstochter. Aber hüte dich daß du nichts davon verräthst, der Vater glaubt dir doch nicht; und wenn du ein einziges Wort sagst, so sollst du noch obendrein dein Leben verlieren, schweigst du aber, so soll dirs geschenkt sein.“</p>
<p>Der alte König war zornig über seinen jüngsten Sohn und glaubte er hätte ihm nach dem Leben getrachtet. Also ließ er den Hof versammeln und das Urtheil über ihn sprechen daß er heimlich sollte erschossen werden. Als der Prinz nun einmal auf die Jagd ritt und nichts Böses vermuthete, mußte des Königs Jäger mitgehen. Draußen, als sie ganz allein im Wald waren, und der Jäger so traurig aussah, sagte der Prinz zu ihm „lieber Jäger, was fehlt dir?“ Der Jäger sprach „ich kanns nicht sagen und soll es doch.“ Da sprach der Prinz „sage heraus was es ist, ich will dirs verzeihen.“ „Ach,“ sagte der Jäger, „ich soll euch todtschießen, der König hat mirs befohlen.“ Da erschrack der Prinz, und sprach „lieber Jäger, laß mich leben, da geb ich dir mein königliches Kleid, gib mir dafür dein schlechtes.“ Der Jäger sagte „das will ich gerne thun, ich hätte doch nicht nach euch schießen können.“ Da tauschten sie die Kleider, und der Jäger gieng heim, der Prinz aber gieng weiter in den Wald hinein.</p>
<p>Über eine Zeit, da kamen zu dem alten König drei Wagen mit Gold und Edelsteinen für seinen jüngsten Sohn: sie waren aber von den drei Königen geschickt, die mit des Prinzen Schwert die Feinde geschlagen und mit seinem Brot ihr Land ernährt hatten, und die sich dankbar bezeigen wollten. Da dachte der alte König „sollte mein Sohn unschuldig gewesen sein?“ und sprach zu seinen Leuten „wäre er noch am Leben, wie thut mirs so leid, daß ich ihn habe tödten lassen.“ „Er lebt noch,“ sprach der Jäger, „ich konnte es nicht übers Herz bringen euern Befehl auszuführen,“ und sagte dem König wie es zugegangen war. Da fiel dem König ein Stein von dem Herzen, und er ließ in allen Reichen verkündigen, sein Sohn dürfte wiederkommen und sollte in Gnaden aufgenommen werden.</p>
<p>Die Königstochter aber ließ eine Straße vor ihrem Schloß machen, die war ganz golden und glänzend, und sagte ihren Leuten wer darauf geradeswegs zu ihr geritten käme, das wäre der rechte, und den sollten sie einlassen, wer aber daneben käme, der wäre der rechte nicht, und den sollten sie auch nicht einlassen. Als nun die Zeit bald herum war, dachte der älteste er wollte sich eilen, zur Königstochter gehen und sich für ihren Erlöser ausgeben, da bekäme er sie zur Gemahlin und das Reich daneben. Also ritt er fort, und als er vor das Schloß kam und die schöne goldene Straße sah dachte er „das wäre jammerschade, wenn du darauf rittest,“ lenkte ab und ritt rechts nebenher. Wie er aber vor das Thor kam, sagten die Leute zu ihm er wäre der rechte nicht, er sollte wieder fortgehen. Bald darauf machte sich der zweite Prinz auf, und wie der zur goldenen Straße kam, und das Pferd den einen Fuß darauf gesetzt hatte, dachte er „es wäre jammerschade, das könnte etwas abtreten,“ lenkte ab und ritt links nebenher. Wie er aber vor das Thor kam, sagten die Leute er wäre der rechte nicht, er sollte wieder fortgehen. Als nun das Jahr ganz herum war, wollte der dritte aus dem Wald fort zu seiner Liebsten reiten und bei ihr sein Leid vergessen. Also machte er sich auf, und dachte immer an sie und wäre gerne schon bei ihr gewesen, und sah die goldene Straße gar nicht. Da ritt sein Pferd mitten darüber hin, und als er vor das Thor kam, ward es aufgethan, und die Königstochter empfieng ihn mit Freuden und sagte er wär ihr Erlöser und der Herr des Königreichs, und ward die Hochzeit gehalten mit großer Glückseligkeit. Und als sie vorbei war, erzählte sie ihm daß sein Vater ihn zu sich entboten und ihm verziehen hätte. Da ritt er hin und sagte ihm alles, wie seine Brüder ihn betrogen und er doch dazu geschwiegen hätte. Der alte König wollte sie strafen, aber sie hatten sich aufs Meer gesetzt und waren fortgeschifft und kamen ihr Lebtag nicht wieder.</p>
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        <title>Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Jan (Brettspielerunde, Plötzlich Pirat:in, Der will doch nur spielen!)]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 133 – Gast: Jan (Brettspielerunde, Plötzlich Pirat:in, Der will doch nur spielen!)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein</itunes:title>
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Heute: Jan (Brettspielerunde, Plötzlich Pirat:in, Der will doch nur spielen!)]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 133 – Gast: Jan (Brettspielerunde, Plötzlich Pirat:in, Der will doch nur spielen!)</p>
<h1 id="gastjan">Gast: Jan</h1>
<p>Podcast: Brettspielerunde.de; Pirat.lanoinc.de</p>
<p>Ergänzung: Beim Schnitt ist mir aufgefallen, dass die 12 Töchter versuchen, 12 Prinzen aus ihrem Zauber zu befreien. Und das scheiterte. Leider werden wir nie erfahren, was damit war… </p>
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<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Einäuglein,_Zweiäuglein_und_Dreiäuglein_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Einäuglein,<em>Zweiäuglein</em>und<em>Dreiäuglein</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
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        <title>Die zertanzten Schuhe</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-zertanzten-schuhe/</link>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Oliver (Spielfeature)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 133 – Gast: Oliver (Spielfeature)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die zertanzten Schuhe</itunes:title>
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Heute: Oliver (Spielfeature)]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 133 – Gast: Oliver (Spielfeature)</p>
<h1 id="gastoliver">Gast: Oliver</h1>
<p>Podcast: <a href="https://spielfeature.letscast.fm">https://spielfeature.letscast.fm</a></p>
<p>Ergänzung: Beim Schnitt ist mir aufgefallen, dass die 12 Töchter versuchen, 12 Prinzen aus ihrem Zauber zu befreien. Und das scheiterte. Leider werden wir nie erfahren, was damit war… </p>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
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        <title>Der Fuchs und das Pferd</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-fuchs-und-das-pferd/</link>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 19:50:53 +0000</pubDate>
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Heute: Oliver (Spielfeature)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 132 – Gast: Oliver (Spielfeature)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Fuchs und das Pferd</itunes:title>
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Heute: Oliver (Spielfeature)]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 132 – Gast: Oliver (Spielfeature)</p>
<h1 id="gastoliver">Gast: Oliver</h1>
<p>Podcast: <a href="https://spielfeature.letscast.fm">https://spielfeature.letscast.fm</a></p>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Fuchs_und_das_Pferd_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Fuchs</em>und<em>das</em>Pferd_(1850)</a></p>
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	<item>
        <title>Die vier kunstreichen Brüder</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-vier-kunstreichen-brueder/</link>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Björn]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 129 – Gast: Björn, der Bär</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die vier kunstreichen Brüder</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Björn]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 129 – Gast: Björn, der Bär</p>
<h1 id="gastbjrn">Gast: Björn</h1>
<p>Podcast: Fox und Bär, Die Chaosbären</p>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_vier_kunstreichen_Brüder_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>vier</em>kunstreichen<em>Brüder</em>(1850)</a></p>
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<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
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	<item>
        <title>Der Eisenofen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-eisenofen/</link>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jürgen von "Das Ach"]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 127 – Gast: Jürgen Krauss</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Eisenofen</itunes:title>
		<itunes:episode>62</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jürgen von &quot;Das Ach&quot;]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 127 – Gast: Jürgen Krauss</p>
<h1 id="gastjrgenkrauss">Gast: Jürgen Krauss</h1>
<p>Podcast: DAS Ach!, Akte Aurora</p>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Eisenofen_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Eisenofen</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-eisenofen/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die faule Spinnerin</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-faule-spinnerin/</link>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Malik von Audiodump]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 128 – Gast: Malik Aziz (Dinowitz.de)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die faule Spinnerin</itunes:title>
		<itunes:episode>61</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Malik von Audiodump]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 128 – Gast: Malik Aziz (Dinowitz.de)</p>
<h1 id="gastmalikaziz">Gast: Malik Aziz</h1>
<ul>
<li><a href="http://teenagersexbeichte.de">teenagersexbeichte.de</a> </li>
<li><a href="http://bandleben.de">bandleben.de</a></li>
<li><a href="https://audiodump.de">audiodump.de</a></li>
<li><a href="http://dinowitz.de">dinowitz.de</a></li>
</ul>
<p>KORREKTUR: Wie sich herausgestellt hat, war der Gast Jonathan Schneider vom Dinowitz-Podcast. Und nicht wie fälschlicherweise behauptet der großartige Grafiker Malik Aziz. Wir bitten darum, den Fehler zu entschuldigen.</p>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_faule_Spinnerin_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>faule</em>Spinnerin_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
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<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-faule-spinnerin/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
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        <title>Der Teufel und seine Großmutter</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-teufel-und-seine-grossmutter/</link>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Malik von Audiodump]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-teufel-und-seine-grossmutter/#" />
		
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		<itunes:duration>00:42:38</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 124 – Gast: Malik Aziz (dinowitz.de)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Teufel und seine Großmutter</itunes:title>
		<itunes:episode>60</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Malik von Audiodump]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 124 – Gast: Malik Aziz (dinowitz.de)</p>
<h1 id="gastmalikaziz">Gast: Malik Aziz</h1>
<ul>
<li><a href="http://teenagersexbeichte.de">teenagersexbeichte.de</a> </li>
<li><a href="http://bandleben.de">bandleben.de</a></li>
<li><a href="https://audiodump.de">audiodump.de</a></li>
<li><a href="http://dinowitz.de">dinowitz.de</a></li>
</ul>
<p>KORREKTUR: Wie sich herausgestellt hat, war der Gast Jonathan Schneider vom Dinowitz-Podcast. Und nicht wie fälschlicherweise behauptet der großartige Grafiker Malik Aziz. Wir bitten darum, den Fehler zu entschuldigen.</p>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Teufel_und_seine_Großmutter_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Teufel</em>und<em>seine</em>Großmutter_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
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	<item>
        <title>Der Krautesel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-krautesel/</link>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Sebo, der Haschimitenfürst]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-krautesel/#" />
		
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		<itunes:duration>01:06:51</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 122 – Gast: Sebo</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Krautesel</itunes:title>
		<itunes:episode>59</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Sebo, der Haschimitenfürst]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 122 – Gast: Sebo</p>
<h1 id="gastsebohttpsbrettagogedehaschimitenfuerstarchiv">Gast: Sebo (<a href="https://brettagoge.de/haschimitenfuerstarchiv/">https://brettagoge.de/haschimitenfuerstarchiv/</a>)</h1>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Krautesel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Krautesel</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Luft nach oben, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
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<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-krautesel/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die drei Brüder</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-drei-brueder/</link>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin von Plötzlich Pirat:in]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/die-drei-brueder/#" />
		
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		<itunes:duration>00:11:32</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 124 – Gast: Martin Gisch von Plötzlich Pirat:in</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die drei Brüder</itunes:title>
		<itunes:episode>58</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin von Plötzlich Pirat:in]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 124 – Gast: Martin Gisch von Plötzlich Pirat:in</p>
<h1 id="gastmartinvonpltzlichpiratin">Gast: Martin von Plötzlich Pirat:in</h1>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_Brüder_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>drei</em>Brüder_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-drei-brueder/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die Alte im Wald</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-alte-im-wald/</link>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin von Plötzlich Pirat:in]]></description>
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		<itunes:duration>00:24:36</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 123 – Gast: Martin Gisch von Plötzlich Pirat:in</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Alte im Wald</itunes:title>
		<itunes:episode>57</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Martin von Plötzlich Pirat:in]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 123 – Gast: Martin Gisch von Plötzlich Pirat:in</p>
<h1 id="gastmartinvonpltzlichpiratin">Gast: Martin von Plötzlich Pirat:in</h1>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Alte_im_Wald_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Alte</em>im<em>Wald</em>(1850)</a></p>
<hr />
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<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-alte-im-wald/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der Königssohn der sich vor nichts fürchtet</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-koenigssohn-der-sich-vor-nichts-fuerchtet/</link>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Christian]]></description>
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		<itunes:duration>00:34:55</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 121 – Gast: Christian</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Königssohn der sich vor nichts fürchtet</itunes:title>
		<itunes:episode>56</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Christian]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 121 – Gast: Christian</p>
<h1 id="gastchristian">Gast: Christian</h1>
<p>Hier das Bullshit-Bingo: <a href="https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf">https://lanoinc.de/wp-content/uploads/2021/03/EWlM_BBingo.pdf</a> </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Königssohn_der_sich_vor_nichts_fürchtet_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Königssohn</em>der<em>sich</em>vor<em>nichts</em>fürchtet_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-koenigssohn-der-sich-vor-nichts-fuerchtet/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die drei Feldscherer</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-drei-feldscherer/</link>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Max]]></description>
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		<itunes:duration>00:19:44</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 120 – Gast: Max von Total Beglubbt</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die drei Feldscherer</itunes:title>
		<itunes:episode>55</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Max]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 120 – Gast: Max von Total Beglubbt</p>
<h1 id="gastmaxvontotalbeglubbt">Gast: Max von Total Beglubbt</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_Feldscherer_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>drei</em>Feldscherer_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter Twitter oder Discord.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-drei-feldscherer/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die drei Handwerksburschen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-drei-handwerksburschen/</link>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Malik Aziz]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 120 – Gast: Malik Aziz von Audiodump/Akte Aurora/</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Malik Aziz]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 120 – Gast: Malik Aziz von Audiodump/Akte Aurora/</p>
<h1 id="gastmalikaziz">Gast: Malik Aziz</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_Handwerksburschen_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>drei</em>Handwerksburschen_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Das eigensinnige Kind</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-eigensinnige-kind/</link>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Daniel Niemann & Frau (Die Spielträumers)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 117 – Gast: Daniel Niemann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das eigensinnige Kind</itunes:title>
		<itunes:episode>53</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Daniel Niemann &amp; Frau (Die Spielträumers)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 117 – Gast: Daniel Niemann</p>
<h1 id="gastdanielniemanndiespieltrumers">Gast: Daniel Niemann (Die Spielträumers)</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_eigensinnige_Kind_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>eigensinnige</em>Kind_(1850)</a></p>
<hr />
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	<item>
        <title>Das blaue Licht</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-blaue-licht/</link>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Daniel Niemann & Frau (Die Spielträumers)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 116 – Gast: Daniel Niemann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das blaue Licht</itunes:title>
		<itunes:episode>52</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Daniel Niemann &amp; Frau (Die Spielträumers)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 116 – Gast: Daniel Niemann</p>
<h1 id="gastdanielniemanndiespieltrumers">Gast: Daniel Niemann (Die Spielträumers)</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_blaue_Licht_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>blaue</em>Licht_(1850)</a></p>
<hr />
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	<item>
        <title>Vom klugen Schneiderlein</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/vom-klugen-schneiderlein/</link>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch (Den macht sogar meine Oma)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/vom-klugen-schneiderlein/#" />
		
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		<itunes:duration>00:29:56</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 114 – Gast: Stefan Proksch (Esel und Teddy)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Vom klugen Schneiderlein</itunes:title>
		<itunes:episode>51</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch (Den macht sogar meine Oma)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 114 – Gast: Stefan Proksch (Esel und Teddy)</p>
<h1 id="gaststefanprokschbothsidesofthestory">Gast: Stefan Proksch (Both Sides of the Story)</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Vom_klugen_Schneiderlein_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Vom<em>klugen</em>Schneiderlein_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
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	<item>
        <title>Der Dreschflegel vom Himmel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-dreschflegel-vom-himmel/</link>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch (Den macht sogar meine Oma)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-dreschflegel-vom-himmel/#" />
		
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		<itunes:duration>00:15:43</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 112 – Gast: Stefan Proksch (Esel und Teddy)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Dreschflegel vom Himmel</itunes:title>
		<itunes:episode>50</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Proksch (Den macht sogar meine Oma)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 112 – Gast: Stefan Proksch (Esel und Teddy)</p>
<h1 id="gaststefanprokschbothsidesofthestory">Gast: Stefan Proksch (Both Sides of the Story)</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Dreschflegel_vom_Himmel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Dreschflegel</em>vom<em>Himmel</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Der gelernte Jäger</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-gelernte-jaeger/</link>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 16:35:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Toby (Meeplecast)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-gelernte-jaeger/#" />
		
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		<itunes:duration>00:34:52</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 111 – Gast: Toby (Meeplecast)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der gelernte Jäger</itunes:title>
		<itunes:episode>49</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Toby (Meeplecast)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 111 – Gast: Toby (Meeplecast)</p>
<h1 id="gasttobymeeplecast">Gast: Toby (Meeplecast)</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_gelernte_Jäger_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>gelernte</em>Jäger_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/der-gelernte-jaeger/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Hans mein Igel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/hans-mein-igel/</link>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 17:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Oliver Sack (Spielevater.de)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/hans-mein-igel/#" />
		
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		<itunes:duration>00:27:01</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 108 – Gast: Oliver Sack (Spielevater.de)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hans mein Igel</itunes:title>
		<itunes:episode>48</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Oliver Sack (Spielevater.de)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 108 – Gast: Oliver Sack (Spielevater.de)</p>
<h1 id="gastoliversack">Gast: Oliver Sack</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Hans_mein_Igel_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Hans<em>mein</em>Igel_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter <a href="http://community.lanoinc.de">community.lanoinc.de</a></p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/hans-mein-igel/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Die beiden Wanderer</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-beiden-wanderer/</link>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 16:25:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">9a91c31ce69319813d9ae39162d62415</guid>
    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/die-beiden-wanderer/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/242/s/feed/c/mp3/353809-m-5e24ffe2be4c951c812e40a7d196f981.mp3" length="42642284" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:50:06</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 107 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die beiden Wanderer</itunes:title>
		<itunes:episode>47</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 107 – Gast: Jan Gießmann</p>
<h1 id="gastjangiemann">Gast: Jan Gießmann</h1>
<p><a href="http://Hartwichundsvarowsky.de">Linkbeschreibung</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_beiden_Wanderer_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>beiden</em>Wanderer_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
<hr />
<h1 id="untersttzung">Unterstützung</h1>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne unter <a href="http://community.lanoinc.de">community.lanoinc.de</a></p>
<p>Ich hoffe, Dir hat die Folge gefallen. Falls Du eh bei Amazon einkaufst, kannst Du mich und diesen Podcast mit dem Affiliate-Link (<a href="https://amazon.lanoinc.de">https://amazon.lanoinc.de</a>) unterstützen.</p>
<p>Ich rate allerdings dazu, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
<p>Gerne kannst Du mich auch über Überweisung oder Patreon unterstützen (Informationen dazu auf der Webseite lanoinc.de).</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/die-beiden-wanderer/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Der arme Müllerbursch und das Kätzchen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-arme-muellerbursch-und-das-kaetzchen/</link>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 17:20:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Daniel Biallas (Käsekeller)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/der-arme-muellerbursch-und-das-kaetzchen/#" />
		
<enclosure url="https://ewlm.lanothek.de/podlove/file/243/s/feed/c/mp3/353808-m-647efeca939bc7e60bb06ee2ff71aa5c.mp3" length="20866367" type="audio/mpeg"/>

		<itunes:duration>00:22:36</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 106 – Gast: Daniel Biallas</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der arme Müllerbursch und das Kätzchen</itunes:title>
		<itunes:episode>46</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Daniel Biallas (Käsekeller)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 106 – Gast: Daniel Biallas</p>
<h1 id="gastdanielbiallas">Gast: Daniel Biallas</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_arme_Müllerbursch_und_das_Kätzchen_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>arme</em>Müllerbursch<em>und</em>das<em>Kätzchen</em>(1850)</a></p>
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<p><strong>106.<br />
Der arme Müllerbursch und das Kätzchen.</strong></p>
<p>In einer Mühle lebte ein alter Müller, der hatte weder Frau noch Kinder, und drei Müllerburschen dienten bei ihm. Wie sie nun etliche Jahre bei ihm gewesen waren, sagte er eines Tags zu ihnen „ich bin alt, und will mich hinter den Ofen setzen: zieht aus, und wer mir das beste Pferd nach Haus bringt, dem will ich die Mühle geben, und er soll mich dafür bis an meinen Tod verpflegen.“ Der dritte von den Burschen war aber der Kleinknecht, der ward von den andern für albern gehalten, dem gönnten sie die Mühle nicht; und er wollte sie hernach nicht einmal. Da zogen alle drei mit einander aus, und wie sie vor das Dorf kamen, sagten die zwei zu dem albernen Hans „du kannst nur hier bleiben, du kriegst dein Lebtag keinen Gaul.“ Hans aber gieng doch mit, und als es Nacht war, kamen sie an eine Höhle, da hinein legten sie sich schlafen. Die zwei Klugen warteten bis Hans eingeschlafen war, dann stiegen sie auf, machten sich fort und ließen Hänschen liegen, und meintens recht fein gemacht zu haben; ja, es wird euch doch nicht gut gehen! Wie nun die Sonne kam, und Hans aufwachte, lag er in einer tiefen Höhle: er guckte sich überall um und rief „ach Gott, wo bin ich!“ Da erhob er sich und krappelte die Höhle hinauf, gieng in den Wald und dachte „ich bin hier ganz allein und verlassen, wie soll ich nun zu einem Pferd kommen!“ Indem er so in Gedanken dahin gieng, begegnete ihm ein kleines buntes Kätzchen, das sprach ganz freundlich „Hans, wo willst du hin!“ „Ach, du kannst mir doch nicht helfen.“ „Was dein Begehren ist, weiß ich wohl,“ sprach das Kätzchen, „du willst einen hübschen Gaul haben. Komm mit mir und sei sieben Jahre lang mein treuer Knecht, so will ich dir einen geben, schöner als du dein Lebtag einen gesehen hast.“ „Nun das ist eine wunderliche Katze,“ dachte Hans, „aber sehen will ich doch ob das wahr ist was sie sagt.“ Da nahm sie ihn mit in ihr verwünschtes Schlößchen und hatte da lauter Kätzchen, die ihr dienten: die sprangen flink die Treppe auf und ab, waren lustig und guter Dinge. Abends, als sie sich zu Tisch setzten, mußten drei Musik machen: eins strich den Baß, das andere die Geige, das dritte blies die Trompete und blies die Backen auf so sehr es nur konnte. Als sie gegessen hatten, wurde der Tisch weggetragen, und die Katze sagte „nun komm, Hans, und tanze mit mir.“ „Nein,“ antwortete er, „mit einer Miezekatze tanze ich nicht, das habe ich noch niemals gethan.“ „So bringt ihn ins Bett“ sagte sie zu den Kätzchen. Da leuchtete ihm eins in seine Schlafkammer, eins zog ihm die Schuhe aus, eins die Strümpfe und eins endlich blies das Licht aus. Am andern Morgen kamen sie wieder und halfen ihm aus dem Bett: eins zog ihm die Strümpfe an, eins band ihm die Strumpfbänder, eins holte die Schuhe, eins wusch ihn und eins trocknete ihm mit dem Schwanz das Gesicht ab. „Das thut recht sanft“ sagte Hans. Er mußte aber auch der Katze dienen und alle Tage Holz klein machen; dazu kriegte er eine Axt von Silber, und die Keile und Säge von Silber, und der Schläger war von Kupfer. Nun, da machte ers klein, blieb da im Haus, hatte sein gutes Essen und Trinken, sah aber niemand als die bunte Katze und ihr Gesinde. Einmal sagte sie zu ihm „geh hin und mähe meine Wiese, und mache das Gras trocken,“ und gab ihm von Silber eine Sense und von Gold einen Wetzstein, hieß ihn aber auch alles wieder richtig abliefern. Da gieng Hans hin und that was ihm geheißen war; nach vollbrachter Arbeit trug er Sense, Wetzstein und Heu nach Haus, und fragte ob sie ihm noch nicht seinen Lohn geben wollte. „Nein“ sagte die Katze, „du sollst mir erst noch einerlei thun, da ist Bauholz von Silber, Zimmeraxt, Winkeleisen und was nöthig ist, alles von Silber, daraus baue mir erst ein kleines Häuschen.“ Da baute Hans das Häuschen fertig und sagte er hätte nun alles gethan, und hätte noch kein Pferd. Doch waren ihm die sieben Jahre herumgegangen wie ein halbes. Fragte die Katze ob er ihre Pferde sehen wollte? „Ja“ sagte Hans. Da machte sie ihm das Häuschen auf, und weil sie die Thüre so aufmacht, da stehen zwölf Pferde[1], ach, die waren gewesen ganz stolz, die hatten geblänkt und gespiegelt, daß sich sein Herz im Leibe darüber freute. Nun gab sie ihm zu essen und zu trinken und sprach „geh heim, dein Pferd geb ich dir nicht mit: in drei Tagen aber komm ich und bringe dirs nach.“ Also machte Hans auf, und sie zeigte ihm den Weg zur Mühle. Sie hatte ihm aber nicht einmal ein neues Kleid gegeben, sondern er mußte sein altes lumpiges Kittelchen behalten, das er mitgebracht hatte, und das ihm in den sieben Jahren überall zu kurz geworden war. Wie er nun heim kam, so waren die beiden andern Müllerburschen auch wieder da: jeder hatte zwar sein Pferd mitgebracht, aber des einen seins war blind, des andern seins lahm. Sie fragten „Hans, wo hast du dein Pferd?“ „In drei Tagen wirds nachkommen.“ Da lachten sie und sagten „ja du Hans, wo willst du ein Pferd herkriegen, das wird was rechtes sein!“ Hans gieng in die Stube, der Müller sagte aber er sollte nicht an den Tisch kommen, er wäre so zerrissen und zerlumpt, man müßte sich schämen, wenn jemand herein käme. Da gaben sie ihm ein bischen Essen hinaus, und wie sie Abends schlafen giengen, wollten ihm die zwei andern kein Bett geben, und er mußte endlich ins Gänseställchen kriechen und sich auf ein wenig hartes Stroh legen. Am Morgen, wie er aufwacht, sind schon die drei Tage herum, und es kommt eine Kutsche mit sechs Pferden, ei, die glänzten, daß es schön war, und ein Bedienter, der brachte noch ein siebentes, das war für den armen Müllerbursch. Aus der Kutsche aber stieg eine prächtige Königstochter und gieng in die Mühle hinein, und die Königstochter war das kleine bunte Kätzchen, dem der arme Hans sieben Jahr gedient hatte. Sie fragte den Müller wo der Mahlbursch, der Kleinknecht wäre? Da sagte der Müller „den können wir nicht in die Mühle nehmen, der ist so verrissen und liegt im Gänsestall.“ Da sagte die Königstochter sie sollten ihn gleich holen. Also holten sie ihn heraus, und er mußte sein Kittelchen zusammenpacken, um sich zu bedecken. Da schnallte der Bediente prächtige Kleider aus, und mußte ihn waschen und anziehen, und wie er fertig war, konnte kein König schöner aussehen. Danach verlangte die Jungfrau die Pferde zu sehen, welche die andern Mahlburschen mitgebracht hatten, eins war blind, das andere lahm. Da ließ sie den Bedienten das siebente Pferd bringen: wie der Müller das sah, sprach er so eins wär ihm noch nicht auf den Hof gekommen; „und das ist für den dritten Mahlbursch“ sagte sie. „Da muß er die Mühle haben“ sagte der Müller, die Königstochter aber sprach da wäre das Pferd, er sollte die Mühle auch behalten: und nimmt ihren treuen Hans und setzt ihn in die Kutsche und fährt mit ihm fort. Sie fahren zuerst nach dem kleinen Häuschen, das er mit dem silbernen Werkzeug gebaut hat, da ist es ein großes Schloß, und ist alles darin von Silber und Gold; und da hat sie ihn geheirathet, und war er reich, so reich, daß er für sein Lebtag genug hatte. Darum soll keiner sagen daß wer albern ist deshalb nichts rechtes werden könne.</p>
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	<item>
        <title>Märchen von der Unke (I.II.III.)</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/maerchen-von-der-unke-i-ii-iii/</link>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 105 – Gast: Daniel Biallas</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Märchen von der Unke (I.II.III.)</itunes:title>
		<itunes:episode>45</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 105 – Gast: Daniel Biallas</p>
<h1 id="gastdanielbiallas">Gast: Daniel Biallas</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
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	<item>
        <title>Die sieben Schwaben</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-sieben-schwaben/</link>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 16:45:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
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		<itunes:duration>00:18:48</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 119 – Gast: Udo Sauer</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die sieben Schwaben</itunes:title>
		<itunes:episode>44</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Udo Sauer]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 119 – Gast: Udo Sauer</p>
<h1 id="gastudosauer">Gast: Udo Sauer</h1>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_sieben_Schwaben_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>sieben</em>Schwaben_(1850)</a></p>
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<p><strong>119. Die sieben Schwaben</strong></p>
<p>119.<br />
Die sieben Schwaben.<br />
Einmal waren sieben Schwaben beisammen, der erste war der Herr Schulz, der zweite der Jackli, der dritte der Marli, der vierte der Jergli, der fünfte der Michal, der sechste der Hans, der siebente der Veitli; die hatten alle siebene sich vorgenommen die Welt zu durchziehen, Abenteuer zu suchen und große Thaten zu vollbringen. Damit sie aber auch mit bewaffneter Hand und sicher giengen, sahen sies für gut an, daß sie sich zwar nur einen einzigen aber recht starken und langen Spieß machen ließen. Diesen Spieß faßten sie alle siebene zusammen an, vorn gieng der kühnste und männlichste, das mußte der Herr Schulz sein, und dann folgten die andern nach der Reihe und der Veitli war der letzte.</p>
<p>Nun geschah es, als sie im Heumonat eines Tags einen weiten Weg gegangen waren, auch noch ein gut Stück bis in das Dorf hatten, wo sie über Nacht bleiben mußten, daß in der Dämmerung auf einer Wiese ein großer Roßkäfer oder eine Hornisse nicht weit von ihnen hinter einer Staude vorbeiflog und feindlich brummelte. Der Herr Schulz erschrack, daß er fast den Spieß hätte fallen lassen und ihm der Angstschweiß am ganzen Leibe ausbrach. „Horcht, horcht,“ rief er seinen Gesellen, „Gott, ich höre eine Trommel!“ Der Jackli, der hinter ihm den Spieß hielt und dem ich weiß nicht was für ein Geruch in die Nase kam, sprach „etwas ist ohne Zweifel vorhanden, denn ich schmeck das Pulver und den Zündstrick.“ Bei diesen Worten hub der Herr Schulz an die Flucht zu ergreifen, und sprang im Hui über einen Zaun, weil er aber gerade auf die Zinken eines Rechen sprang, der vom Heumachen da liegen geblieben war, so fuhr ihm der Stiel ins Gesicht und gab ihm einen ungewaschenen Schlag. „O wei, o wei,“ schrie der Herr Schulz, „nimm mich gefangen, ich ergeb mich ich, ergeb mich!“ Die andern sechs hüpften auch alle einer über den andern herzu und schrien „gibst du dich, so geb ich mich auch, gibst du dich, so geb ich mich auch.“ Endlich, wie kein Feind da war, der sie binden und fortführen wollte, merkten sie daß sie betrogen waren: und damit die Geschichte nicht unter die Leute käme, und sie nicht genarrt und gespottet würden, verschwuren sie sich unter einander so lang davon still zu schweigen, bis einer unverhofft das Maul aufthäte.</p>
<p>Hierauf zogen sie weiter. Die zweite Gefährlichkeit, die sie erlebten, kann aber mit der ersten nicht verglichen werden. Nach etlichen Tagen trug sie ihr Weg durch ein Brachfeld, da saß ein Hase in der Sonne und schlief, streckte die Ohren in die Höhe, und hatte die großen gläsernen Augen starr aufstehen. Da erschraken sie bei dem Anblick des grausamen und wilden Thieres insgesammt und hielten Rath was zu thun das wenigst gefährliche wäre. Denn so sie fliehen wollten, war zu besorgen, das Ungeheuer setzte ihnen nach und verschlänge sie alle mit Haut und Haar. Also sprachen sie „wir müssen einen großen und gefährlichen Kampf bestehen, frisch gewagt ist halb gewonnen!“ faßten alle siebene den Spieß an, der Herr Schulz vorn und der Veitli hinten. Der Herr Schulz wollte den Spieß noch immer anhalten, der Veitli aber war hinten ganz muthig geworden, wollte losbrechen und rief</p>
<p>„stoß zu in aller Schwabe Name,<br />
sonst wünsch i, daß ihr möcht erlahme.“<br />
Aber der Hans wußt ihn zu treffen und sprach</p>
<p>„beim Element, du hascht gut schwätze,<br />
bischt stets der letscht beim Drachehetze.“<br />
Der Michal rief</p>
<p>„es wird nit fehle um ei Haar,<br />
so ischt es wohl der Teufel gar.“<br />
Drauf kam an den Jergli die Reihe der sprach</p>
<p>„ischt er es nit, so ischts sei Muter<br />
oder des Teufels Stiefbruder.“<br />
Der Marli hatte da einen guten Gedanken und sagte zum Veitli</p>
<p>„gang, Veitli, gang, gang du voran,<br />
i will dahinte vor di stahn.“<br />
Der Veitli hörte aber nicht drauf und der Jackli sagte</p>
<p>„der Schulz, der muß der erschte sei,<br />
denn ihm gebührt die Ehr allei.“<br />
Da nahm sich der Herr Schulz ein Herz und sprach gravitätisch</p>
<p>„so zieht denn herzhaft in den Streit,<br />
hieran erkennt man tapfre Leut.“<br />
Da giengen sie insgesammt auf den Drachen los. Der Herr Schulz segnete sich und rief Gott um Beistand an: wie aber das alles nicht helfen wollte und er dem Feind immer näher kam, schrie er in großer Angst „hau! hurlehau! hau! hauhau!“ Davon erwachte der Has, erschrack und sprang eilig davon. Als ihn der Herr Schulz so feldflüchtig sah, da rief er voll Freude</p>
<p>„potz, Veitli, lueg, lueg, was isch das?<br />
das Ungehüer ischt a Has.“<br />
Der Schwabenbund suchte aber weiter Abenteuer und kam an die Mosel, ein mosiges, stilles und tiefes Wasser, darüber nicht viel Brücken sind, sondern man an mehrern Orten sich muß in Schiffen überfahren lassen. Weil die sieben Schwaben dessen unberichtet waren, riefen sie einem Mann, der jenseits des Wassers seine Arbeit vollbrachte, zu, wie man doch hinüber kommen könnte? Der Mann verstand wegen der Weite und wegen ihrer Sprache nicht was sie wollten, und fragte auf sein trierisch „wat? wat?“ Da meinte der Herr Schulz er spräche nicht anders als „wade, wade durchs Wasser,“ und hub an, weil er der Vorderste war, sich auf den Weg zu machen und in die Mosel hineinzugehen. Nicht lang, so versank er in den Schlamm und in die antreibenden tiefen Wellen, seinen Hut aber jagte der Wind hinüber an das jenseitige Ufer, und ein Frosch setzte sich dabei und quackte „wat, wat, wat.“ Die sechs andern hörten das drüben und sprachen „unser Gesell, der Herr Schulz, ruft uns, kann er hinüber waden, warum wir nicht auch?“ Sprangen darum eilig alle zusammen in das Wasser und ertranken, also daß ein Frosch ihrer sechse ums Leben brachte, und niemand von dem Schwabenbund wieder nach Haus kam.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Der Zaunkönig und der Bär &amp; Der süße Brei</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-zaunkoenig-und-der-baer-der-suesse-brei/</link>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Lars N.]]></description>
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		<itunes:duration>00:23:15</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 102/103 – Gast: Lars N. (Auf Distanz)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Zaunkönig und der Bär &amp; Der süße Brei</itunes:title>
		<itunes:episode>42</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Lars N.]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 102/103 – Gast: Lars N. (Auf Distanz)</p>
<h1 id="gastlarsn">Gast: Lars N.</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://aufdistanz.de">Auf Distanz – Podcast über Astronomie und Raumfahrt</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Zaunkönig_und_der_Bär_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Zaunkönig</em>und<em>der</em>Bär_(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
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<p>**102.<br />
Der Zaunkönig und der Bär.<br />
Zur Sommerszeit giengen einmal der Bär und der Wolf im Wald spazieren, da hörte der Bär so schönen Gesang von einem Vogel, und sprach „Bruder Wolf, was ist das für ein Vogel, der so schön singt?“ „Das ist der König der Vögel,“ sagte der Wolf, „vor dem müssen wir uns neigen;“ es war aber der Zaunkönig. „Wenn das ist,“ sagte der Bär, „so möcht ich auch gerne seinen königlichen Palast sehen, komm und führe mich hin.“ „Das geht nicht so, wie du meinst,“ sprach der Wolf, „du mußt warten, bis die Frau Königin kommt.“ Bald darauf kam die Frau Königin, und hatte Futter im Schnabel, und der Herr König auch, und wollten ihre Jungen ätzen. Der Bär wäre gerne nun gleich hinterdrein gegangen, aber der Wolf hielt ihn am Ermel und sagte „nein, du mußt warten bis Herr und Frau Königin wieder fort sind.“ Also nahmen sie das Loch in Acht, wo das Nest stand, und trabten wieder ab. Der Bär aber hatte keine Ruhe, wollte den königlichen Palast sehen, und gieng nach einer kurzen Weile wieder vor. Da waren König und Königin richtig ausgeflogen: er guckte hinein und sah fünf oder sechs Junge, die lagen darin. „Ist das der königliche Palast!“ rief der Bär, „das ist ein erbärmlicher Palast! ihr seid auch keine Königskinder, ihr seid unehrliche Kinder.“ Wie das die jungen Zaunkönige hörten, wurden sie gewaltig bös, und schrien „nein, das sind wir nicht, unsere Eltern sind ehrliche Leute; Bär, das soll ausgemacht werden mit dir.“ Dem Bär und dem Wolf ward angst, sie kehrten um und setzten sich in ihre Höhlen. Die jungen Zaunkönige aber schrien und lärmten fort, und als ihre Eltern wieder Futter brachten, sagten sie „wir rühren kein Fliegenbeinchen an, und sollten wir verhungern, bis ihr erst ausgemacht habt ob wir ehrliche Kinder sind oder nicht: der Bär ist da gewesen, und hat uns gescholten.“ Da sagte der alte König „seid nur ruhig, das soll ausgemacht werden.“ Flog darauf mit der Frau Königin dem Bären vor seine Höhle und rief hinein „alter Brummbär, warum hast du meine Kinder gescholten? das soll dir übel bekommen, das wollen wir in einem blutigen Krieg ausmachen.“ Also war dem Bären der Krieg angekündigt, und ward alles vierfüßige Gethier berufen, Ochs, Esel, Rind, Hirsch, Reh, und was die Erde sonst alles trägt. Der Zaunkönig aber berief alles, was in der Luft fliegt; nicht allein die Vögel groß und klein, sondern auch die Mücken, Hornissen, Bienen und Fliegen mußten herbei.</p>
<p>Als nun die Zeit kam, wo der Krieg angehen sollte, da schickte der Zaunkönig Kundschafter aus, wer der kommandierende General des Feindes wäre. Die Mücke war die listigste von allen, schwärmte im Wald, wo der Feind sich versammelte, und setzte sich endlich unter ein Blatt auf den Baum, wo die Parole ausgegeben wurde. Da stand der Bär, rief den Fuchs vor sich und sprach „Fuchs, du bist der schlauste unter allem Gethier, du sollst General sein, und uns anführen.“ „Gut,“ sagte der Fuchs, „aber was für Zeichen wollen wir verabreden?“ Niemand wußte es. Da sprach der Fuchs „ich habe einen schönen langen buschigen Schwanz, der sieht aus fast wie ein rother Federbusch; wenn ich den Schwanz in die Höhe halte, so geht die Sache gut, und ihr müßt darauf los marschieren: laß ich ihn aber herunterhängen, so lauft was ihr könnt.“ Als die Mücke das gehört hatte, flog sie wieder heim und verrieth dem Zaunkönig alles haarklein.</p>
<p>Als der Tag anbrach, wo die Schlacht sollte geliefert werden, hu, da kam das vierfüßige Gethier dahergerennt mit Gebraus, daß die Erde zitterte; Zaunkönig mit seiner Armee kam auch durch die Luft daher, die schnurrte, schrie und schwärmte daß einem angst wurde; und giengen sie da von beiden Seiten an einander. Der Zaunkönig aber schickte die Hornisse hinab, sie sollte sich dem Fuchs unter den Schwanz setzen und aus Leibeskräften stechen. Wie nun der Fuchs den ersten Stich bekam, zuckte er, daß er das eine Bein aufhob, doch ertrug ers und hielt den Schwanz noch in der Höhe; beim zweiten Stich mußt er ihn einen Augenblick herunter lassen: beim dritten aber konnte er sich nicht mehr halten, schrie und nahm den Schwanz zwischen die Beine. Wie das die Thiere sahen, meinten sie alles wäre verloren und fiengen an zu laufen, jeder in seine Höhle: und hatten die Vögel die Schlacht gewonnen.</p>
<p>Da flog der Herr König und die Frau Königin heim zu ihren Kindern, und riefen „Kinder, seid fröhlich, eßt und trinkt nach Herzenslust, wir haben den Krieg gewonnen.“ Die jungen Zaunkönige aber sagten „noch essen wir nicht, der Bär soll erst vors Nest kommen und Abbitte thun und soll sagen daß wir ehrliche Kinder sind.“ Da flog der Zaunkönig vor das Loch des Bären und rief „Brummbär, du sollst vor das Nest zu meinen Kindern gehen und Abbitte thun und sagen daß sie ehrliche Kinder sind, sonst sollen dir die Rippen im Leib zertreten werden.“ Da kroch der Bär in der größten Angst hin und that Abbitte. Jetzt waren die jungen Zaunkönige erst zufrieden, setzten sich zusammen, aßen und tranken und machten sich lustig bis in die späte Nacht hinein.</p>
<hr />
<p><strong>103. Der süße Brei</strong></p>
<p>Es war einmal ein armes frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Da gieng das Kind hinaus in den Wald, und begegnete ihm da eine alte Frau, die wußte seinen Jammer schon und schenkte ihm ein Töpfchen, zu dem sollt es sagen „Töpfchen koche,“ so kochte es guten süßen Hirsenbrei, und wenn es sagte „Töpfchen steh,“ so hörte es wieder auf zu kochen. Das Mädchen brachte den Topf seiner Mutter heim, und nun waren sie ihrer Armuth und ihres Hungers ledig und aßen süßen Brei so oft sie wollten. Auf eine Zeit war das Mädchen ausgegangen, da sprach die Mutter „Töpfchen koche,“ da kocht es, und sie ißt sich satt; nun will sie daß das Töpfchen wieder aufhören soll, aber sie weiß das Wort nicht. Also kocht es fort, und der Brei steigt über den Rand heraus und kocht immer zu, die Küche und das ganze Haus voll, und das zweite Haus und dann die Straße, als wollts die ganze Welt satt machen, und ist die größte Noth, und kein Mensch weiß sich da zu helfen. Endlich, wie nur noch ein einziges Haus übrig ist, da kommt das Kind heim, und spricht nur „Töpfchen steh,“ da steht es und hört auf zu kochen; und wer wieder in die Stadt wollte, der mußte sich durchessen.</p>
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	<item>
        <title>Des Teufels rußiger Bruder</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/des-teufels-russiger-bruder/</link>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Lars N.]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 100 – Gast: Lars N. (Auf Distanz)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Des Teufels rußiger Bruder</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Lars N.]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 100 – Gast: Lars N. (Auf Distanz)</p>
<h1 id="gastlarsn">Gast: Lars N.</h1>
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<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Des_Teufels_rußiger_Bruder_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Des<em>Teufels</em>rußiger<em>Bruder</em>(1850)</a></p>
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<p><strong>100. Des Teufels rußiger Bruder.</strong><br />
Ein abgedankter Soldat hatte nichts zu leben und wußte sich nicht mehr zu helfen. Da gieng er hinaus in den Wald, und als er ein Weilchen gegangen war, begegnete ihm ein kleines Männchen, das war aber der Teufel. Das Männchen sagte zu ihm „was fehlt dir? du siehst ja so trübselig aus.“ Da sprach der Soldat „ich habe Hunger aber kein Geld.“ Der Teufel sagte „willst du dich bei mir vermiethen und mein Knecht sein, so sollst du für dein Lebtag genug haben; sieben Jahre sollst du mir dienen, hernach bist du wieder frei. Aber eins sag ich dir, du darfst dich nicht waschen, nicht kämmen, nicht schnippen, keine Nägel und Haare abschneiden und kein Wasser aus den Augen wischen.“ Der Soldat sprach „wohlan, es soll so sein,“ und gieng mit dem Männchen fort, das führte ihn geradeswegs in die Hölle hinein. Dann sagte es ihm was er zu thun hätte: er müßte das Feuer schüren unter den Kesseln, wo die Höllenbraten drin säßen, das Haus rein halten, den Kehrdreck hinter die Thüre tragen, und überall auf Ordnung sehen: aber guckte er ein einziges Mal in die Kessel hinein, so würde es ihm schlimm ergehen. Der Soldat sprach „es ist gut, ich wills schon besorgen.“ Da gieng nun der alte Teufel wieder hinaus auf seine Wanderung, und der Soldat trat seinen Dienst an, legte Feuer zu, kehrte und trug den Kehrdreck hinter die Thüre. Wie der alte Teufel wieder kam, war er zufrieden und gieng zum zweitenmal fort. Der Soldat schaute sich nun einmal recht um, da standen die Kessel rings herum in der Hölle, und war ein gewaltiges Feuer darunter, und es kochte und brutzelte darin. Er hätte für sein Leben gerne hinein geschaut, wenn es ihm der Teufel nicht so streng verboten hätte: endlich konnte er sich nicht mehr anhalten, hob vom ersten Kessel ein klein bischen den Deckel auf und guckte hinein. Da sah er seinen ehemaligen Unteroffizier darin sitzen: „aha, Vogel,“ sprach er, „treff ich dich hier? du hast mich gehabt, jetzt hab ich dich,“ ließ geschwind den Deckel fallen, schürte das Feuer und legte noch frisch zu. Danach gieng er zum zweiten Kessel, hob ihn auch ein wenig auf und guckte, da saß sein Fähnrich darin: „aha, Vogel, treff ich dich hier? du hast mich gehabt, jetzt hab ich dich,“ machte den Deckel wieder zu und trug noch einen Klotz herbei, der sollt ihm erst recht heiß machen. Nun wollte er auch sehen wer im dritten Kessel säße, da wars gar ein General: „aha, Vogel, treff ich dich hier? du hast mich gehabt, jetzt hab ich dich,“ holte den Blasbalg und ließ das Höllenfeuer recht unter ihm flackern. Also that er sieben Jahr seinen Dienst in der Hölle, wusch sich nicht, kämmte sich nicht, schnippte sich nicht, schnitt sich die Nägel und Haare nicht und wischte sich kein Wasser aus den Augen; und die sieben Jahre waren ihm so kurz, daß er meinte es wäre nur ein halbes Jahr gewesen. Als nun die Zeit vollends herum war, kam der Teufel und sagte „nun, Hans, was hast du [90] gemacht?“ „Ich habe das Feuer unter den Kesseln geschürt, ich habe gekehrt und den Kehrdreck hinter die Thüre getragen.“ „Aber du hast auch in die Kessel geguckt; dein Glück ist, daß du noch Holz zugelegt hast, sonst war dein Leben verloren; jetzt ist deine Zeit herum, willst du wieder heim?“ „Ja,“ sagte der Soldat, „ich wollt auch gerne sehen was mein Vater daheim macht.“ Sprach der Teufel „damit du deinen verdienten Lohn kriegst, geh und raffe dir deinen Ranzen voll Kehrdreck und nimms mit nach Haus. Du sollst auch gehen ungewaschen und ungekämmt, mit langen Haaren am Kopf und am Bart, mit ungeschnittenen Nägeln und mit trüben Augen, und wenn du gefragt wirst, woher du kämst, sollst du sagen „aus der Hölle,“ und wenn du gefragt wirst, wer du wärst, sollst du sagen „des Teufels rußiger Bruder, und mein König auch.“ Der Soldat schwieg still und that was der Teufel sagte, aber er war mit seinem Lohn gar nicht zufrieden.</p>
<p>Sobald er nun wieder oben im Wald war, hob er seinen Ranzen vom Rücken und wollt ihn ausschütten: wie er ihn aber öffnete, so war der Kehrdreck pures Gold geworden. Bei diesem Anblick war er vergnügt und gieng in die Stadt hinein. Vor dem Wirthshaus stand der Wirth, und wie ihn der heran kommen sah, erschrack er, weil Hans so entsetzlich aussah, ärger als eine Vogelscheu. Er rief ihn an und fragte „woher kommst du?“ „Aus der Hölle.“ „Wer bist du?“ „Dem Teufel sein rußiger Bruder, und mein König auch.“ Nun wollte der Wirth ihn nicht einlassen, wie er ihm aber das Gold zeigte, gieng er und klinkte selber die Thüre auf. Da ließ sich Hans die beste Stube geben und köstlich aufwarten, aß und trank sich satt, wusch sich aber nicht und kämmte sich nicht, wie ihm der Teufel geheißen hatte, und legte sich endlich schlafen. Dem Wirth aber stand der Ranzen voll Gold vor Augen und ließ ihm keine Ruhe, bis er in der Nacht hinschlich und ihn wegstahl.</p>
<p>Wie nun Hans am andern Morgen aufstand, den Wirth bezahlen und weiter gehen wollte, da war sein Ranzen weg. Er faßte sich aber kurz, dachte, „du bist ohne Schuld unglücklich gewesen,“ und kehrte wieder um, geradezu in die Hölle: da klagte er dem alten Teufel seine Noth und bat ihn um Hülfe. Der Teufel sagte „setze dich, ich will dich waschen, kämmen, schnippen, die Haare und Nägel schneiden und die Augen auswischen,“ und als er mit ihm fertig war, gab er ihm den Ranzen wieder voll Kehrdreck und sprach „geh hin, und sage dem Wirth er sollte dir dein Gold wieder herausgeben, sonst wollt ich kommen und ihn abholen, und er sollte an deinem Platz das Feuer schüren.“ Hans gieng hinauf und sprach zum Wirth „du hast mein Gold gestohlen, gibst dus nicht wieder, so kommst du in die Hölle an meinen Platz, und sollst aussehen so gräulich wie ich.“ Da gab ihm der Wirth das Gold und noch mehr dazu, und bat ihn nur still davon zu sein; und Hans war nun ein reicher Mann.</p>
<p>Hans machte sich auf den Weg heim zu seinem Vater, kaufte sich einen schlechten Linnenkittel auf den Leib, gieng herum und machte Musik, denn das hatte er bei dem Teufel in der Hölle gelernt. Es war aber ein alter König im Land, vor dem mußt er spielen, und der gerieth darüber in solche Freude, daß er dem Hans seine älteste Tochter zur Ehe versprach. Als die aber hörte daß sie so einen gemeinen Kerl im weißen Kittel heirathen sollte, sprach sie „eh ich das thät, wollt ich lieber ins tiefste Wasser gehen.“ Da gab ihm der König die jüngste, die wollts ihrem Vater zu Liebe gerne thun; und also bekam des Teufels rußiger Bruder die Königstochter und als der alte König gestorben war auch das ganze Reich.</p>
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	<item>
        <title>Doctor Allwissend</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/doctor-allwissend/</link>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 16:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jenny Günther]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 98 – Gästin: Jenny Günther (Einmischen! Politik Podcast)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Doctor Allwissend</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jenny Günther]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 98 – Gästin: Jenny Günther (Einmischen! Politik Podcast)</p>
<h1 id="gstinjennygnther">Gästin: Jenny Günther</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://podcaste97de5.podigee.io">Einmischen! Politik Podcast</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Doctor_Allwissend_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Doctor<em>Allwissend</em>(1850)</a></p>
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<p>98.<br />
Doctor Allwissend.<br />
E war einmal ein armer Bauer Namens Krebs, der fuhr mit zwei Ochsen ein Fuder Holz in die Stadt und verkaufte es für zwei Thaler an einen Doctor. Wie ihm nun das Geld ausbezahlt wurde, saß der Doctor gerade zu Tisch: da sah der Bauer wie er schön aß und trank, und das Herz gieng ihm danach auf und er wäre auch gern ein Doctor gewesen. Also blieb er noch ein Weilchen stehen und fragte endlich ob er nicht auch könnte ein Doctor werden. „O ja“ sagte der Doctor, „das ist bald geschehen.“ „Was muß ich thun?“ fragte der Bauer. Erstlich kauf dir ein Abcbuch, so ist eins, wo vorn ein Göckelhahn drin ist; zweitens mache deinen Wagen und deine zwei Ochsen zu Geld und schaff dir damit Kleider an, und was sonst zur Doctorei gehört; drittens laß dir ein Schild malen mit den Worten „ich bin der Doctor Allwissend,“ und laß das oben über deine Hausthür nageln. Der Bauer that alles, wies ihm geheißen war. Als er nun ein wenig gedoctert hatte, aber noch nicht viel, ward einem reichen großen Herrn Geld gestohlen. Da ward ihm von dem Doctor Allwissend gesagt, der in dem und dem Dorfe wohnte und auch wissen müßte wo das Geld hingekommen wäre. Also ließ der Herr seinen Wagen anspannen, fuhr hinaus ins Dorf und fragte bei ihm an ob er der Doctor Allwissend wäre? „Ja, der wär er.“ „So sollte er mitgehen und das gestohlene Geld wieder schaffen.“ „O ja, aber die Grethe, seine Frau, müßte auch mit.“ Der Herr war das zufrieden, ließ sie beide in den Wagen sitzen, und sie fuhren zusammen fort. Als sie auf den adlichen Hof kamen, war der Tisch gedeckt, da sollte er erst mitessen. „Ja, aber seine Frau, die Grethe, auch“ sagte er und setzte sich mit ihr hinter den Tisch. Wie nun der erste Bediente mit einer Schüssel schönem Essen kam, stieß der Bauer seine Frau an und sagte „Grethe, das war der erste,“ und meinte es wäre derjenige, welcher das erste Essen brächte. Der Bediente aber meinte er hätte damit sagen wollen „das ist der erste Dieb,“ und weil ers nun wirklich war, ward ihm angst, und er sagte draußen zu seinen Kameraden „der Doctor weiß alles, wir kommen übel an: er hat gesagt ich wäre der erste.“ Der zweite wollte gar nicht herein, er mußte aber doch. Wie er nun mit seiner Schüssel herein kam, stieß der Bauer seine Frau an, „Grethe, das ist der zweite.“ Dem Bedienten ward ebenfalls angst, und er machte daß er hinaus kam. Dem dritten giengs nicht besser, der Bauer sagte wieder „Grethe, das ist der dritte.“ Der vierte mußte eine verdeckte Schüssel hereintragen, und der Herr sprach zum Doctor er sollte seine Kunst zeigen und rathen was darunter läge; es waren aber Krebse. Der Bauer sah die Schüssel an, wußte nicht wie er sich helfen sollte und sprach „ach, ich armer Krebs!“ Wie der Herr das hörte, rief er „da, er weiß es, nun weiß er auch wer das Geld hat.“</p>
<p>Dem Bedienten aber ward gewaltig angst und er blinzelte den Doctor an, er möchte einmal heraus kommen. Wie er nun hinaus kam, gestanden sie ihm alle viere sie hätten das Geld gestohlen: sie wolltens ja gerne heraus geben und ihm eine schwere Summe dazu, wenn er sie nicht verrathen wollte: es ginge ihnen sonst an den Hals. Sie führten ihn auch hin, wo das Geld versteckt lag. Damit war der Doctor zufrieden, gieng wieder hinein, setzte sich an den Tisch, und sprach „Herr, nun will ich in meinem Buch suchen wo das Geld steckt.“ Der fünfte Bediente aber kroch in den Ofen und wollte hören ob der Doctor noch mehr wüßte. Der saß aber und schlug sein Abcbuch auf, blätterte hin und her und suchte den Göckelhahn. Weil er ihn nicht gleich finden konnte, sprach er „du bist doch darin und mußt auch heraus.“ Da glaubte der im Ofen er wäre gemeint, sprang voller Schrecken heraus und rief „der Mann weiß alles.“ Nun zeigte der Doctor Allwissend dem Herrn wo daß Geld lag, sagte aber nicht wers gestohlen hatte, bekam von beiden Seiten viel Geld zur Belohnung, und ward ein berühmter Mann.</p>
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	<item>
        <title>Der Geist im Glas</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-geist-im-glas/</link>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 11:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Jenny Günther]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 99 – Gästin: Jenny Günther (Einmischen! Politik Podcast)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Geist im Glas</itunes:title>
		<itunes:episode>39</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
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Heute: Jenny Günther]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 99 – Gästin: Jenny Günther (Einmischen! Politik Podcast)</p>
<h1 id="gstinjennygnther">Gästin: Jenny Günther</h1>
<p>Podcasts: <a href="https://podcaste97de5.podigee.io">Einmischen! Politik Podcast</a></p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Geist_im_Glas_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Geist</em>im<em>Glas</em>(1850)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Plötzlich Pirat:in, Akte Aurora, Puerto Patida, Der will doch nur spielen! auf lanoinc.de</a></p>
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<p><strong>99. Der Geist im Glas.</strong></p>
<p>Es war einmal ein armer Holzhacker, der arbeitete vom Morgen bis in die späte Nacht. Als er sich endlich etwas Geld zusammengespart hatte, sprach er zu seinem Jungen: „du bist mein einziges Kind, ich will das Geld, das ich mit saurem Schweiß erworben habe, zu deinem Unterricht anwenden; lernst du etwas rechtschaffenes, so kannst du mich im Alter ernähren, wenn meine Glieder steif geworden sind, und ich daheim sitzen muß.“ Da gieng der Junge auf eine hohe Schule und lernte fleißig, so daß ihn seine Lehrer rühmten, und blieb eine Zeit lang dort. Als er ein paar Schulen durchgelernt hatte, doch aber noch nicht in allem vollkommen war, so war das bischen Armuth, das der Vater erworben hatte, drauf gegangen, und er mußte wieder zu ihm heim kehren. „Ach,“ sprach der Vater betrübt, „ich kann dir nichts mehr geben und kann in der theuern Zeit auch keinen Heller mehr verdienen als das tägliche Brot“ „Lieber Vater,“ antwortete der Sohn, „macht euch darüber keine Gedanken, wenns Gottes Wille also ist, so wirds zu meinem Besten ausschlagen; ich will mich schon drein schicken.“ Als der Vater hinaus in den Wald wollte, um etwas am Malterholz (am Zuhauen und Aufrichten) zu verdienen, so sprach der Sohn „ich will mit euch gehen und euch helfen.“ „Ja, mein Sohn,“ sagte der Vater, „das sollte dir beschwerlich an kommen, du bist an harte Arbeit nicht gewöhnt, du hältst das nicht aus; ich habe auch nur eine Axt und kein Geld übrig, um noch eine zu kaufen.“ „Geht nur zum Nachbar,“ antwortete der Sohn, „der leiht euch seine Axt so lange, bis ich mir selbst eine verdient habe.“</p>
<p>Da borgte der Vater beim Nachbar eine Axt, und am andern Morgen, bei Anbruch des Tags, giengen sie zusammen hinaus in den Wald. Der Sohn half dem Vater und war ganz munter und frisch dabei. Als nun die Sonne über ihnen stand, sprach der Vater „wir wollen rasten und Mittag halten, hernach gehts noch einmal so gut.“ Der Sohn nahm sein Brot in die Hand und sprach „ruht euch nur aus, Vater, ich bin nicht müde, ich will in dem Wald ein wenig auf und abgehen und Vogelnester suchen.“ „O du Geck,“ sprach der Vater, „was willst du da herum laufen, hernach bist du müde und kannst den Arm nicht mehr aufheben; bleib hier und setze dich zu mir.“</p>
<p>Der Sohn aber gieng in den Wald, aß sein Brot, war ganz fröhlich und sah in die grünen Zweige hinein, ob er etwa ein Nest entdeckte. So gieng er hin und her, bis er endlich zu einer großen gefährlichen Eiche kam, die gewiß schon viele hundert Jahre alt war und die keine fünf Menschen umspannt hätten. Er blieb stehen und sah sie an und dachte „es muß doch mancher Vogel sein Nest hinein gebaut haben.“ Da däuchte ihn auf einmal als hörte er eine Stimme. Er horchte und vernahm wie es mit so einem recht dumpfen Ton rief „laß mich heraus, laß mich heraus.“ Er sah sich rings um, konnte aber nichts entdecken, doch es war ihm als ob die Stimme unten aus der Erde hervor käme. Da rief er „wo bist du?“ Die Stimme antwortete „ich stecke da unten bei den Eichwurzeln. Laß mich heraus, laß mich heraus.“ Der Schüler fieng an unter dem Baum aufzuräumen und bei den Wurzeln zu suchen, bis er endlich in einer kleinen Höhlung eine Glasflasche entdeckte. Er hob sie in die Höhe und hielt sie gegen das Licht, da sah er ein Ding, gleich einem Frosch gestaltet, das sprang darin auf und nieder. „Laß mich heraus, laß mich heraus,“ riefs von neuem, und der Schüler, der an nichts Böses dachte, nahm den Pfropfen von der Flasche ab. Alsbald stieg ein Geist heraus und fieng an zu wachsen, und wuchs so schnell, daß er in wenigen Augenblicken als ein entsetzlicher Kerl, so groß wie der halbe Baum, vor dem Schüler stand. „Weißt du,“ rief er mit einer fürchterlichen Stimme, „was dein Lohn dafür ist, daß du mich heraus gelassen hast?“ „Nein,“ antwortete der Schüler ohne Furcht, „wie soll ich das wissen?“ „So will ich dirs sagen,“ rief der Geist, „den Hals muß ich dir dafür brechen.“ „Das hättest du mir früher sagen sollen,“ antwortete der Schüler, „so hätte ich dich stecken lassen; mein Kopf aber soll vor dir wohl feststehen, da müssen mehr Leute gefragt werden.“ „Mehr Leute hin, mehr Leute her,“ rief der Geist, „deinen verdienten Lohn den sollst du haben. Denkst du, ich wäre aus Gnade da so lange Zeit eingeschlossen worden, nein, es war zu meiner Strafe; ich bin der großmächtige Merkurius, wer mich losläßt, dem muß ich den Hals brechen.“ „Sachte,“ antwortete der Schüler, „so geschwind geht das nicht, erst muß ich auch wissen daß du wirklich in der kleinen Flasche gesessen hast und daß du der rechte Geist bist: kannst du auch wieder hinein, ein, so will ichs glauben, und dann magst du mit mir anfangen. was du willst.“ Der Geist sprach voll Hochmuth „das ist eine geringe Kunst,“ zog sich zusammen und machte sich so dünn und klein, wie er anfangs gewesen war, also daß er durch dieselbe Öffnung und durch den Hals der Flasche wieder hinein kroch. Kaum aber war er darin, so drückte der Schüler den abgezogenen Pfropfen wieder auf und warf die Flasche unter die Eichwurzeln an ihren alten Platz, und der Geist war betrogen.</p>
<p>Nun wollte der Schüler zu seinem Vater zurückgehen, aber der Geist rief ganz kläglich „ach, laß mich doch heraus, laß mich doch heraus.“ „Nein,“ antwortete der Schüler, „zum zweitenmale nicht: wer mir einmal nach dem Leben gestrebt hat, den laß ich nicht los, wenn ich ihn wieder eingefangen habe.“ „Wenn du mich frei machst,“ rief der Geist, „so will ich dir so viel geben, daß du dein Lebtag genug hast.“ „Nein,“ antwortete der Schüler, „du würdest mich betriegen wie das erstemal.“ „Du verscherzest dein Glück,“ sprach der Geist, „ich will dir nichts thun, sondern dich reichlich belohnen.“ Der Schüler dachte „ich wills wagen, vielleicht hält er Wort, und anhaben soll er mir doch nichts.“ Da nahm er den Pfropfen ab, und der Geist stieg wie das vorigemal heraus, dehnte sich auseinander, und ward groß wie ein Riese. „Nun sollst du deinen Lohn haben,“ sprach er, und reichte dem Schüler einen kleinen Lappen, ganz wie ein Pflaster, und sagte „wenn du mit dem einen Ende eine Wunde bestreichst, so heilt sie: und wenn du mit dem andern Ende Stahl und Eisen bestreichst, so wird es in Silber verwandelt.“ „Das muß ich erst versuchen,“ sprach der Schüler, gieng an einen Baum, ritzte die Rinde mit seiner Axt und bestrich sie mit dem einen Ende des Pflasters: alsbald schloß sie sich wieder zusammen und war geheilt. „Nun, es hat seine Richtigkeit,“ sprach er zum Geist, „jetzt können wir uns trennen.“ Der Geist dankte ihm für seine Erlösung, und der Schüler dankte dem Geist für sein Geschenk und gieng zurück zu seinem Vater.</p>
<p>„Wo bist du herum gelaufen?“ sprach der Vater, „warum hast du die Arbeit vergessen? Ich habe es ja gleich gesagt daß du nichts zu Stande bringen würdest.“ „Gebt euch zufrieden, Vater, ich wills nachholen.“ „Ja nachholen,“ sprach der Vater zornig, „das hat keine Art.“ „Habt acht, Vater, den Baum da will ich gleich umhauen, daß er krachen soll.“ Da nahm er sein Pflaster, bestrich die Axt damit und that einen gewaltigen Hieb: aber weil das Eisen in Silber verwandelt war, so legte sich die Schneide um. „Ei, Vater, seht einmal, was habt ihr mir für eine schlechte Axt gegeben, die ist ganz schief geworden.“ Da erschrack der Vater und sprach „ach, was hast du gemacht! nun muß ich die Axt bezahlen und weiß nicht womit; das ist der Nutzen, den ich von deiner Arbeit habe.“ „Werdet nicht bös,“ antwortete der Sohn, „die Axt will ich schon bezahlen.“ „O, du Dummbart,“ rief der Vater, „wovon willst du sie bezahlen? du hast nichts als was ich dir gebe; das sind Studentenkniffe, die dir im Kopf stecken, aber vom Holzhacken hast du keinen Verstand.“</p>
<p>Über ein Weilchen sprach der Schüler „Vater, ich kann doch nichts mehr arbeiten, wir wollen lieber Feierabend machen.“ „Ei was,“ antwortete er, „meinst du ich wollte die Hände in den Schooß legen wie du? ich muß noch schaffen, du kannst dich aber heim packen.“ „Vater, ich bin zum erstenmal hier in dem Wald, ich weiß den Weg nicht allein, geht doch mit mir.“ Weil sich der Zorn gelegt hatte, so ließ der Vater sich endlich bereden und gieng mit ihm heim. Da sprach er zum Sohn „geh und verkauf die verschändete Axt und sieh zu was du dafür kriegst; das übrige muß ich verdienen, um sie dem Nachbar zu bezahlen.“ Der Sohn nahm die Axt und trug sie in die Stadt zu einem Goldschmied, der probierte sie, legte sie auf die Wage und sprach „sie ist vierhundert Thaler werth, so viel habe ich nicht baar.“ Der Schüler sprach gebt mir was ihr habt, das übrige will ich euch borgen.“ Der Goldschmied gab ihm dreihundert Thaler und blieb einhundert schuldig. Darauf gieng der Schüler heim und sprach „Vater, ich habe Geld, geht und fragt was der Nachbar für die Axt haben will.“ „Das weiß ich schon,“ antwortete der Alte, „einen Thaler, sechs Groschen.“ „So gebt ihm zwei Thaler zwölf Groschen, das ist das Doppelte und ist genug; seht ihr, ich habe Geld im Überfluß,“ und gab dem Vater einhundert Thaler und sprach „es soll euch niemals fehlen, lebt nach eurer Bequemlichkeit.“ „Mein Gott,“ sprach der Alte, „wie bist du zu dem Reichthum gekommen?“ Da erzählte er ihm wie alles zugegangen wäre und wie er im Vertrauen auf sein Glück einen so reichen Fang gethan hätte. Mit dem übrigen Geld aber zog er wieder hin auf die hohe Schule, und lernte weiter, und weil er mit seinem Pflaster alle Wunden heilen konnte, ward er der berühmteste Doctor auf der ganzen Welt.</p>
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	<item>
        <title>Die kluge Bauerntochter</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-kluge-bauerntochter/</link>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Marc Litz]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 94 – Gast: Marc Litz</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die kluge Bauerntochter</itunes:title>
		<itunes:episode>37</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Marc Litz]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 94 – Gast: Marc Litz</p>
<h1 id="gastmarclitz">Gast: Marc Litz</h1>
<p>Podcasts: </p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_kluge_Bauerntochter_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>kluge</em>Bauerntochter_(1850)</a></p>
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<hr />
<p><strong>94. Die kluge Bauerntochter</strong></p>
<p>Es war einmal ein armer Bauer, der hatte kein Land, nur ein kleines Häuschen und eine alleinige Tochter, da sprach die Tochter „wir sollten den Herrn König um ein Stückchen Rottland bitten.“ Da der König ihre Armuth hörte, schenkte er ihnen auch ein Eckchen Rasen, den hackte sie und ihr Vater um, und wollten ein wenig Korn und der Art Frucht darauf säen. Als sie den Acker beinah herum hatten, so fanden sie in der Erde einen Mörsel von purem Gold. „Hör,“ sagte der Vater zu dem Mädchen, „weil unser Herr König ist so gnädig gewesen und hat uns diesen Acker geschenkt, so müssen wir ihm den Mörsel dafür geben.“ Die Tochter aber wollt es nicht bewilligen und sagte „Vater, wenn wir den Mörsel haben und haben den Stößer nicht, dann müssen wir auch den Stößer herbei schaffen, darum schweigt lieber still.“ Er wollte ihr aber nicht gehorchen, nahm den Mörsel, trug ihn zum Herrn König und sagte den hätte er gefunden in der Heide, ob er ihn als eine Verehrung annehmen wollte. Der König nahm den Mörsel und fragte ob er nichts mehr gefunden hätte? „Nein,“ antwortete der Bauer. Da sagte der König er sollte nun auch den Stößer herbeischaffen. Der Bauer sprach den hätten sie nicht gefunden; aber das half ihm so viel, als hätt ers in den Wind gesagt, er ward ins Gefängnis gesetzt, und sollte so lange da sitzen, bis er den Stößer herbeigeschafft hätte. Die Bedienten mußten ihm täglich Wasser und Brot bringen, was man so in dem Gefängnis kriegt, da hörten sie, wie der Mann als fort schrie „ach, hätt ich meiner Tochter gehört! ach, ach, hätt ich meiner Tochter gehört!“ Da giengen die Bedienten zum König und sprachen das, wie der Gefangene als fort schrie „ach, hätt ich doch meiner Tochter gehört!“ und wollte nicht essen und nicht trinken. Da befahl er den Bedienten sie sollten den Gefangenen vor ihn bringen, und da fragte ihn der Herr König warum er also fort schrie „ach, hätt ich meiner Tochter gehört!“ „Was hat eure Tochter denn gesagt?“ „Ja sie hat gesprochen ich sollte den Mörsel nicht bringen, sonst müßt ich auch den Stößer schaffen.“ „Habt ihr so eine kluge Tochter, so laßt sie einmal herkommen.“ Also mußte sie vor den König kommen, der fragte sie ob sie denn so klug wäre, und sagte er wollte ihr ein Räthsel aufgeben, wenn sie das treffen könnte, dann wollte er sie heirathen. Da sprach sie gleich ja, sie wollts errathen. Da sagte der König „komm zu mir, nicht gekleidet, nicht nackend, nicht geritten, nicht gefahren, nicht in dem Weg, nicht außer dem Weg, und wenn du das kannst, will ich dich heirathen.“ Da gieng sie hin, und zog sich aus splinternackend, da war sie nicht gekleidet, und nahm ein großes Fischgarn, und setzte sich hinein und wickelte es ganz um sich herum, da war sie nicht nackend: und borgte einen Esel fürs Geld und band dem Esel das Fischgarn an den Schwanz, darin er sie fortschleppen mußte, und war das nicht geritten und nicht gefahren: der Esel mußte sie aber in der Fahrgleise schleppen, so daß sie nur mit der großen Zehe auf die Erde kam, und war das nicht in dem Weg und nicht außer dem Wege. Und wie sie so daher kam, sagte der König sie hätte das Räthsel getroffen, und es wäre alles erfüllt. Da ließ er ihren Vater los aus dem Gefängnis, und nahm sie bei sich als seine Gemahlin und befahl ihr das ganze königliche Gut an.</p>
<p>Nun waren etliche Jahre herum, als der Herr König einmal auf die Parade zog, da trug es sich zu, daß Bauern mit ihren Wagen vor dem Schloß hielten, die hatten Holz verkauft; etliche hatten Ochsen vorgespannt, und etliche Pferde. Da war ein Bauer, der hatte drei Pferde, davon kriegte eins ein junges Füllchen, das lief weg und legte sich mitten zwischen zwei Ochsen, die vor dem Wagen waren. Als nun die Bauern zusammen kamen, fiengen sie an sich zu zanken, zu schmeißen und zu lärmen, und der Ochsenbauer wollte das Füllchen behalten und sagte die Ochsen hättens gehabt: und der andere sagte nein, seine Pferde hättens gehabt, und es wäre sein. Der Zank kam vor den König, und der that den Ausspruch wo das Füllen gelegen hätte, da sollt es bleiben; und also bekams der Ochsenbauer, dems doch nicht gehörte. Da gieng der andere weg, weinte und lamentierte über sein Füllchen. Nun hatte er gehört wie daß die Frau Königin so gnädig wäre, weil sie auch von armen Bauersleuten gekommen wäre: gieng er zu ihr und bat sie ob sie ihm nicht helfen könnte daß er sein Füllchen wieder bekäme. Sagte sie „ja, wenn ihr mir versprecht daß ihr mich nicht verrathen wollt, so will ichs euch sagen. Morgen früh, wenn der König auf der Wachtparade ist, so stellt euch hin mitten in die Straße, wo er vorbei kommen muß, nehmt ein großes Fischgarn und thut als fischtet ihr, und fischt also fort und schüttet das Garn aus, als wenn ihrs voll hättet,“ und sagte ihm auch was er antworten sollte, wenn er vom König gefragt würde. Also stand der Bauer am andern Tag da und fischte auf einem trockenen Platz. Wie der König vorbei kam und das sah, schickte er seinen Laufer hin, der sollte fragen was der närrische Mann vor hätte. Da gab er zur Antwort „ich fische.“ Fragte der Laufer wie er fischen könnte, es wäre ja kein Wasser da. Sagte der Bauer „so gut als zwei Ochsen können ein Füllen kriegen, so gut kann ich auch auf dem trockenen Platz fischen.“ Der Laufer gieng hin und brachte dem König die Antwort, da ließ er den Bauer vor sich kommen und sagte ihm das hätte er nicht von sich, von wem er das hätte: und sollts gleich bekennen. Der Bauer aber wollts nicht thun und sagte immer Gott bewahr! er hätt es von sich. Sie legten ihn aber auf ein Gebund Stroh und schlugen und drangsalten ihn so lange, bis ers bekannte, daß ers von der Frau Königin hätte. Als der König nach Haus kam, sagte er zu seiner Frau „warum bist du so falsch mit mir, ich will dich nicht mehr zur Gemahlin: deine Zeit ist um, geh wieder hin, woher du kommen bist, in dein Bauernhäuschen.“ Doch erlaubte er ihr eins, sie sollte sich das Liebste und Beste mitnehmen was sie wüßte, und das sollte ihr Abschied sein. Sie sagte „ja, lieber Mann, wenn dus so befiehlst, will ich es auch thun,“ und fiel über ihn her und küßte ihn und sprach sie wollte Abschied von ihm nehmen. Dann ließ sie einen starken Schlaftrunk kommen, Abschied mit ihm zu trinken: der König that einen großen Zug, sie aber trank nur ein wenig. Da gerieth er bald in einen tiefen Schlaf und als sie das sah, rief sie einen Bedienten und nahm ein schönes weißes Linnentuch und schlug ihn da hinein, und die Bedienten mußten ihn in einen Wagen vor die Thüre tragen, und fuhr sie ihn heim in ihr Häuschen. Da legte sie ihn in ihr Bettchen, und er schlief Tag und Nacht in einem fort, und als er aufwachte, sah er sich um, und sagte „ach Gott, wo bin ich denn?“ rief seinen Bedienten, aber es war keiner da. Endlich kam seine Frau vors Bett und sagte „lieber Herr König, ihr habt mir befohlen ich sollte das Liebste und Beste aus dem Schloß mitnehmen, nun hab ich nichts Besseres und Lieberes als dich, da hab ich dich mitgenommen.“ Dem König stiegen die Thränen in die Augen, und er sagte „liebe Frau, du sollst mein sein und ich dein,“ und nahm sie wieder mit ins königliche Schloß und ließ sich aufs neue mit ihr vermählen; und werden sie ja wohl noch auf den heutigen Tag leben.</p>
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	<item>
        <title>Die Gänsemagd</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-gaensemagd/</link>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 15:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kai Du]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1850) – Märchen 89 – Gast: Kai Du</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Gänsemagd</itunes:title>
		<itunes:episode>36</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kai Du]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1850) – Märchen 89 – Gast: Kai Du</p>
<h1 id="gstinkaidu">Gästin: Kai Du</h1>
<p>Podcasts: Hobbykochpodcast</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Gänsemagd_(1850)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Gänsemagd</em>(1850)</a></p>
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<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
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<p><strong>89. Die Gänsemagd.</strong></p>
<p>Es lebte einmal eine alte Königin, der war ihr Gemahl schon lange Jahre gestorben, und sie hatte eine schöne Tochter. Wie die erwuchs, wurde sie weit über Feld an einen Königssohn versprochen. Als nun die Zeit kam, wo sie vermählt werden sollten und das Kind in das fremde Reich abreisen mußte, packte ihr die Alte gar viel köstliches Geräth und Geschmeide ein, Gold und Silber, Becher und Kleinode, kurz alles, was nur zu einem königlichen Brautschatz gehörte, denn sie hatte ihr Kind von Herzen lieb. Auch gab sie ihr eine Kammerjungfer bei, welche mitreiten und die Braut in die Hände des Bräutigams überliefern sollte, und jede bekam ein Pferd zur Reise, aber das Pferd der Königstochter hieß Falada und konnte sprechen. Wie nun die Abschiedsstunde da war, begab sich die alte Mutter in ihre Schlafkammer, nahm ein Messerlein und schnitt damit in ihre Finger, daß sie bluteten: darauf hielt sie ein weißes Läppchen unter und ließ drei Tropfen Blut hineinfallen, gab sie der Tochter und sprach „liebes Kind, verwahre sie wohl, sie werden dir unterweges Noth thun.“</p>
<p>Also nahmen beide von einander betrübten Abschied: das Läppchen steckte die Königstochter in ihren Busen vor sich, setzte sich aufs Pferd und zog nun fort zu ihrem Bräutigam. Da sie eine Stunde geritten waren, empfand sie heißen Durst und sprach zu ihrer Kammerjungfer „steig ab, und schöpfe mir mit meinem Becher, den du für mich mitgenommen hast, Wasser aus dem Bache, ich möchte gern einmal trinken“. „Wenn ihr Durst habt,“ sprach die Kammerjungfer, „so steigt selber ab, legt euch ans Wasser und trinkt, ich mag eure Magd nicht sein.“ Da stieg die Königstochter vor großem Durst herunter, neigte sich über das Wasser im Bach und trank, und durfte nicht aus dem goldnen Becher trinken. Da sprach sie „ach Gott!“ da antworteten die drei Blutstropfen „wenn das deine Mutter wüßte, das Herz im Leibe thät ihr zerspringen.“ Aber die Königsbraut war demüthig, sagte nichts und stieg wieder zu Pferd. So ritten sie etliche Meilen weiter fort, aber der Tag war warm, die Sonne stach, und sie durstete bald von neuem. Da sie nun an einen Wasserfluß kamen, rief sie noch einmal ihrer Kammerjungfer „steig ab und gib mir aus meinem Goldbecher zu trinken,“ denn sie hatte aller bösen Worte längst vergessen. Die Kammerjungfer sprach aber noch hochmüthiger, „wollt ihr trinken, so trinkt allein, ich mag nicht eure Magd sein.“ Da stieg die Königstochter hernieder vor großem Durst, legte sich über das fließende Wasser, weinte und sprach „ach Gott!“ und die Blutstropfen antworteten wiederum „wenn das deine Mutter wüßte, das Herz im Leibe thät ihr zerspringen.“ Und wie sie so trank und sich recht überlehnte, fiel ihr das Läppchen, worin dir drei Tropfen waren, aus dem Busen und floß mit dem Wasser fort ohne daß sie es in ihrer großen Angst merkte. Die Kammerjungfer hatte aber zugesehen und freute sich daß sie Gewalt über die Braut bekäme: denn damit, daß diese die Blutstropfen verloren hatte, war sie schwach und machtlos geworden. Als sie nun wieder auf ihr Pferd steigen wollte, das da hieß Fallada, sagte die Kammerfrau „auf Falada gehör ich, und auf meinen Gaul gehörst du;“ und das mußte sie sich gefallen lassen. Dann befahl ihr die Kammerfrau mit harten Worten die königlichen Kleider auszuziehen und ihre schlechten anzulegen, und endlich mußte sie sich unter freiem Himmel verschwören daß sie am königlichen Hof keinem Menschen etwas davon sprechen wollte; und wenn sie diesen Eid nicht abgelegt hätte, wäre sie auf der Stelle umgebracht worden. Aber Falada sah das alles an und nahms wohl in Acht.</p>
<p>Die Kammerfrau stieg nun auf Falada und die wahre Braut auf das schlechte Roß, und so zogen sie weiter, bis sie endlich in dem königlichen Schloß eintrafen. Da war große Freude über ihre Ankunft, und der Königssohn sprang ihnen entgegen, hob die Kammerfrau vom Pferde und meinte sie wäre seine Gemahlin: sie ward die Treppe hinaufgeführt, die wahre Königstochter aber mußte unten stehen bleiben. Da schaute der alte König am Fenster, und sah sie im Hof halten und sah wie sie fein war, zart und gar schön: gieng alsbald hin ins königliche Gemach und fragte die Braut nach der, die sie bei sich hätte und da unten im Hofe stände, und wer sie wäre? „Die hab ich mir unterwegs mitgenommen zur Gesellschaft; gebt der Magd was zu arbeiten, daß sie nicht müßig steht.“ Aber der alte König hatte keine Arbeit für sie und wußte nichts, als daß er sagte „da hab ich so einen kleinen Jungen, der hütet die Gänse, dem mag sie helfen.“ Der Junge hieß Kürdchen (Conrädchen), dem mußte die wahre Braut helfen Gänse hüten.</p>
<p>Bald aber sprach die falsche Braut zu dem jungen König „liebster Gemahl, ich bitte euch thut mir einen Gefallen.“ Er antwortete „das will ich gerne thun“. „Nun so laßt den Schinder rufen und da dem Pferde, worauf ich hergeritten bin, den Hals abhauen, weil es mich unterweges geärgert hat.“ Eigentlich aber fürchtete sie daß das Pferd sprechen möchte wie sie mit der Königstochter umgegangen war. Nun war das so weit gerathen, daß es geschehen und der treue Falada sterben sollte, da kam es auch der rechten Königstochter zu Ohr, und sie versprach dem Schinder heimlich ein Stück Geld, das sie ihm bezahlen wollte, wenn er ihr einen kleinen Dienst erwiese. In der Stadt war ein großes finsteres Thor, wo sie Abends und Morgens mit den Gänsen durch mußte, „unter das finstere Thor möchte er dem Falada seinen Kopf hinnageln, daß sie ihn doch noch mehr als einmal sehen könnte.“ Also versprach das der Schindersknecht zu thun, hieb den Kopf ab und nagelte ihn unter das finstere Thor fest.</p>
<p>Des Morgens früh, da sie und Kürdchen unterm Thor hinaus trieben, sprach sie im Vorbeigehen</p>
<p>„o du Falada, der du hangest,“<br />
da antwortete der Kopf</p>
<p>„o du Jungfer Königin, da du gangest,<br />
wenn das deine Mutter wüßte,<br />
ihr Herz thät ihr zerspringen.“<br />
Da zog sie still weiter zur Stadt hinaus, und sie trieben die Gänse aufs Feld. Und wenn sie auf der Wiese angekommen war, saß sie nieder und machte ihre Haare auf, die waren eitel Gold, und Kürdchen sah sie und freute sich wie sie glänzte, und wollte ihr ein paar ausraufen. Da sprach sie</p>
<p>„weh, weh, Windchen,<br />
nimm Kürdchen sein Hütchen,<br />
und laß’n sich mit jagen,<br />
bis ich mich geflochten und geschnatzt,<br />
und wieder aufgesatzt.“<br />
Und da kam ein so starker Wind, daß er dem Kürdchen sein Hütchen weg wehte über alle Land, und es mußte ihm nachlaufen. Bis es wieder kam war sie mit dem Kämmen und Aufsetzen fertig, und er konnte keine Haare kriegen. Da war Kürdchen bös und sprach nicht mit ihr; und so hüteten sie die Gänse bis daß es Abend ward, dann giengen sie nach Haus.</p>
<p>Den andern Morgen, wie sie unter dem finstern Thor hinaus trieben, sprach die Jungfrau</p>
<p>„o du Falada, da du hangest,“<br />
Falada antwortete</p>
<p>„o du Jungfer Königin, da du gangest,<br />
wenn das deine Mutter wüßte,<br />
das Herz thät ihr zerspringen.“<br />
Und in dem Feld setzte sie sich wieder auf die Wiese und fieng an ihr Haar auszukämmen, und Kürdchen lief und wollte danach greifen, da sprach sie schnell</p>
<p>„weh, weh, Windchen,<br />
nimm Kürdchen sein Hütchen,<br />
und laß’n sich mit jagen,<br />
bis ich mich geflochten und geschnatzt,<br />
und wieder aufgesatzt.“<br />
Da wehte der Wind und wehte ihm das Hütchen vom Kopf weit weg, daß Kürdchen nachlaufen mußte; und als es wieder kam, hatte sie längst ihr Haar zurecht, und es konnte keins davon erwischen; und so hüteten sie die Gänse bis es Abend ward.</p>
<p>Abends aber, nachdem sie heim gekommen waren, gieng Kürdchen vor den alten König und sagte „mit dem Mädchen will ich nicht länger Gänse hüten.“ „Warum denn?“ fragte der alte König. „Ei, das ärgert mich den ganzen Tag.“ Da befahl ihm der alte König zu erzählen wies ihm denn mit ihr gienge. Da sagte Kürdchen „Morgens, wenn wir unter dem finstern Thor mit der Heerde durchkommen, so ist da ein Gaulskopf an der Wand, zu dem redet sie</p>
<p>„Falada, da du hangest,“<br />
da antwortet der Kopf</p>
<p>„o du Königsjungfer, da du gangest,<br />
wenn das deine Mutter wüßte,<br />
das Herz thät ihr zerspringen.“<br />
Und so erzählte Kürdchen weiter was auf der Gänsewiese geschähe, und wie es da dem Hut im Winde nachlaufen müßte.</p>
<p>Der alte König befahl ihm den nächsten Tag wieder hinaus zu treiben, und er selbst, wie es Morgen war, setzte sich hinter das finstere Thor und hörte da wie sie mit dem Haupt des Falada sprach: und dann gieng er ihr auch nach in das Feld und barg sich in einem Busch auf der Wiese. Da sah er nun bald mit seinen eigenen Augen wie die Gänsemagd und der Gänsejunge die Heerde getrieben brachte, und wie nach einer Weile sie sich setzte und ihre Haare losflocht, die strahlten von Glanz. Gleich sprach sie wieder</p>
<p>„weh, weh, Windchen,<br />
faß Kürdchen sein Hütchen,<br />
und laß’n sich mit jagen,<br />
bis daß ich mich geflochten und geschnatzt,<br />
und wieder aufgesatzt.“<br />
Da kam ein Windstoß und fuhr mit Kürdchens Hut weg, daß es weit zu laufen hatte, und die Magd kämmte und flocht ihre Locken still fort, welches der alte König alles beobachtete. Darauf gieng er unbemerkt zurück, und als Abends die Gänsemagd heim kam, rief er sie bei Seite, und fragte warum sie dem allem so thäte? „Das darf ich euch nicht sagen, und darf auch keinem Menschen mein Leid klagen, denn so hab ich mich unter freiem Himmel verschworen, weil ich sonst um mein Leben gekommen wäre.“ Er drang in sie und ließ ihr keinen Frieden, aber er konnte nichts aus ihr herausbringen. Da sprach er „wenn du mir nichts sagen willst, so klag dem Eisenofen da dein Leid,“ und gieng fort. Da kroch sie in den Eisenofen, fieng an zu jammern und zu weinen, schüttete ihr Herz aus und sprach „da sitze ich nun von aller Welt verlassen, und bin doch eine Königstochter, und eine falsche Kammerjungfer hat mich mit Gewalt dahin gebracht daß ich meine königlichen Kleider habe ablegen müssen, und hat meinen Platz bei meinem Bräutigam eingenommen, und ich muß als Gänsemagd gemeine Dienste thun. Wenn das meine Mutter wüßte, das Herz im Leib thät ihr zerspringen.“ Der alte König stand aber außen an der Ofenröhre, lauerte ihr zu und hörte was sie sprach. Da kam er wieder herein und hieß sie aus dem Ofen gehen. Da wurden ihr königliche Kleider angethan, und es schien ein Wunder wie sie so schön war. Der alte König rief seinen Sohn und offenbarte ihm daß er die falsche Braut hätte: die wäre bloß ein Kammermädchen, die wahre aber stände hier, als die gewesene Gänsemagd. Der junge König war herzensfroh, als er ihre Schönheit und Tugend erblickte, und ein großes Mahl wurde angestellt, zu dem alle Leute und guten Freunde gebeten wurden. Obenan saß der Bräutigam, die Königstochter zur einen Seite und die Kammerjungfer zur andern, aber die Kammerjungfer war verblendet und erkannte jene nicht mehr in dem glänzenden Schmuck. Als sie nun gegessen und getrunken hatten, und gutes Muths waren, gab der alte König der Kammerfrau ein Räthsel auf, was eine solche werth wäre, die den Herrn so und so betrogen hätte, erzählte damit den ganzen Verlauf und fragte „welches Urtheils ist diese würdig?“ Da sprach die falsche Braut „die ist nichts besseres werth, als daß sie splitternackt ausgezogen und in ein Faß gesteckt wird, das inwendig mit spitzen Nägeln beschlagen ist: und zwei weiße Pferde müssen vorgespannt werden, die sie Gasse auf Gasse ab zu Tode schleifen.“ „Das bist du,“ sprach der alte König, „und hast dein eigen Urtheil gefunden, und danach soll dir wiederfahren.“ Und als das Urtheil vollzogen war, vermählte sich der junge König mit seiner rechten Gemahlin, und beide beherrschten ihr Reich in Frieden und Seligkeit.</p>
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        <title>Der junge Riese</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-junge-riese/</link>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Jan Gießmann]]></description>
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		<itunes:title>Der junge Riese</itunes:title>
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Heute: Jan Gießmann]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 90 – Gast: Jan Gießmann</p>
<h1 id="gastjangiemann">Gast: Jan Gießmann</h1>
<p>Podcasts: Akte Aurora</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p>[<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_junge_Riese_(1857)]https://de.wikisource.org/wiki/Der_junge_Riese_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der_junge_Riese_(1857)]https://de.wikisource.org/wiki/Der_junge_Riese_(1857)</a>)</p>
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<p><strong>90. Der junge Riese</strong></p>
<p>Ein Bauersmann hatte einen Sohn, der war so groß wie ein Daumen und ward gar nicht größer und wuchs in etlichen Jahren nicht ein Haarbreit. Einmal wollte der Bauer ins Feld gehen und pflügen, da sagte der Kleine „Vater, ich will mit hinaus.“ „Du willst mit hinaus?“ sprach der Vater, „bleib du hier, dort bist du zu nichts nutz: du könntest mir auch verloren gehen.“ Da fieng der Däumling an zu weinen, und um Ruhe zu haben, steckte ihn der Vater in die Tasche und nahm ihn mit. Draußen auf dem Felde holte er ihn wieder heraus und setzte ihn in eine frische Furche. Wie er da so saß, kam über den Berg ein großer Riese daher. „Siehst du dort den großen Butzemann?“ sagte der Vater, und wollte den Kleinen schrecken, damit er artig wäre, „der kommt und holt dich.“ Der Riese aber hatte mit seinen langen Beinen kaum ein paar Schritte gethan, so war er bei der Furche. Er hob den kleinen Däumling mit zwei Fingern behutsam in die Höhe, betrachtete ihn und gieng ohne ein Wort zu sprechen, mit ihm fort. Der Vater stand dabei, konnte vor Schrecken keinen Laut hervor bringen und dachte nicht anders als sein Kind für verloren, also daß ers sein Lebtag nicht wieder mit Augen sehen würde.</p>
<p>Der Riese aber trug es heim und ließ es an seiner Brust saugen, und der Däumling wuchs und ward groß und stark nach Art der Riesen. Nach Verlauf von zwei Jahren gieng der Alte mit ihm in den Wald, wollte ihn versuchen und sprach „zieh dir [21] eine Gerte heraus.“ Da war der Knabe schon so stark, daß er einen jungen Baum mit den Wurzeln aus der Erde riß. Der Riese aber meinte „das muß besser kommen,“ nahm ihn wieder mit, und säugte ihn noch zwei Jahre. Als er ihn versuchte, hatte seine Kraft schon so zugenommen, daß er einen alten Baum aus der Erde brechen konnte. Das war dem Riesen noch immer nicht genug, er säugte ihn abermals zwei Jahre, und als er dann mit ihm in den Wald gieng, und sprach „nun reiß einmal eine ordentliche Gerte aus,“ so riß der Junge den dicksten Eichenbaum aus der Erde, daß er krachte, und war ihm nur ein Spaß. „Nun ists genug,“ sprach der Riese, „du hast ausgelernt,“ und führte ihn zurück auf den Acker, wo er ihn geholt hatte. Sein Vater stand da hinter dem Pflug, der junge Riese gieng auf ihn zu und sprach „sieht er wohl, Vater, was sein Sohn für ein Mann geworden ist.“ Der Bauer erschrack, und sagte „nein, du bist mein Sohn nicht, ich will dich nicht, geh weg von mir.“ „Freilich bin ich sein Sohn, laß er mich an die Arbeit, ich kann pflügen so gut als er und noch besser.“ „Nein, nein, du bist mein Sohn nicht, du kannst auch nicht pflügen, geh weg von mir.“ Weil er sich aber vor dem großen Mann fürchtete, ließ er den Pflug los, trat zurück und setzte sich zur Seite ans Land. Da nahm der Junge das Geschirr und drückte blos mit einer Hand darauf, aber der Druck war so gewaltig, daß der Pflug tief in die Erde gieng. Der Bauer konnte das nicht mit ansehen und rief ihm zu „wenn du pflügen willst, mußt du nicht so gewaltig drücken, das gibt schlechte Arbeit.“ Der Junge aber spannte die Pferde aus, zog selber den Pflug und sagte „geh er nur nach Haus, Vater, und laß er die Mutter eine große Schüssel voll Essen kochen; ich will derweil den Acker schon umreißen.“ Da gieng der Bauer heim und bestellte das Essen bei seiner Frau: der Junge aber pflügte das Feld, zwei Morgen groß, ganz allein, und dann spannte er [22] sich auch selber vor die Egge und eggte alles mit zwei Eggen zugleich. Wie er fertig war, gieng er in den Wald und riß zwei Eichenbäume aus, legte sie auf die Schultern, und hinten und vorn eine Egge darauf, und hinten und vorn auch ein Pferd, und trug das alles, als wär es ein Bund Stroh, nach seiner Eltern Haus. Wie er in den Hof kam, erkannte ihn seine Mutter nicht und fragte „wer ist der entsetzliche, große Mann?“ Der Bauer sagte „das ist unser Sohn.“ Sie sprach „nein, unser Sohn ist das nimmermehr, so groß haben wir keinen gehabt, unser war ein kleines Ding.“ Sie rief ihm zu „geh fort, wir wollen dich nicht.“ Der Junge schwieg still, zog seine Pferde in den Stall, gab ihnen Hafer und Heu, alles wie sichs gehörte. Als er fertig war, gieng er in die Stube, setzte sich auf die Bank und sagte „Mutter, nun hätte ich Lust zu essen, ists bald fertig?“ Da sagte sie „ja“ und brachte zwei große große Schüsseln voll herein, daran hätten sie und ihr Mann acht Tage lang satt gehabt. Der Junge aber aß sie allein auf und fragte ob sie nicht mehr vorsetzen könnte? „Nein,“ sagte sie, „das ist alles, was wir haben.“ „Das war ja nur zum Schmecken, ich muß mehr haben.“ Sie getraute nicht ihm zu widerstehen, gieng hin und setzte einen großen Schweinekessel voll übers Feuer, und wie es gahr war, trug sie es herein. „Endlich kommen noch ein paar Brocken“ sagte er und aß alles hinein; es war aber doch nicht genug seinen Hunger zu stillen. Da sprach er „Vater, ich sehe wohl, bei ihm werd ich nicht satt, will er mir einen Stab von Eisen verschaffen, der stark ist, und den ich vor meinen Knien nicht zerbrechen kann, so will ich fort in die Welt gehen.“ Der Bauer war froh, spannte seine zwei Pferde vor den Wagen und holte bei dem Schmied einen Stab so groß und dick, als ihn die zwei Pferde nur fort schaffen konnten. Der Junge nahm ihn vor die Knie, und ratsch! brach er ihn wie eine Bohnenstange in der Mitte entzwei und warf ihn weg. Der Vater [23] spannte vier Pferde vor und holte einen Stab so groß und dick, als ihn die vier Pferde fort schaffen konnten. Der Sohn knickte auch diesen vor dem Knie entzwei, warf ihn hin und sprach „Vater, der kann mir nicht helfen, er muß besser vorspannen und einen stärkern Stab holen.“ Da spannte der Vater acht Pferde vor und holte einen so groß und dick, als ihn die acht Pferde herbei fahren konnten. Wie der Sohn den in die Hand nahm, brach er gleich oben ein Stück davon ab und sagte „Vater, ich sehe er kann mir keinen Stab anschaffen wie ich ihn brauche, ich will nicht länger bei ihm bleiben.“</p>
<p>Da gieng er fort und gab sich für einen Schmiedegesellen aus. Er kam in ein Dorf, darin wohnte ein Schmied, der war ein Geizmann, gönnte keinem Menschen etwas und wollte alles allein haben; zu dem trat er in die Schmiede und fragte ob er keinen Gesellen brauchte. „Ja“ sagte der Schmied, sah ihn an und dachte „das ist ein tüchtiger Kerl, der wird gut vorschlagen und sein Brot verdienen.“ Er fragte „wie viel willst du Lohn haben?“ „Gar keinen will ich haben,“ antwortete er, „nur alle vierzehn Tage, wenn die andern Gesellen ihren Lohn bezahlt kriegen, will ich dir zwei Streiche geben, die mußt du aushalten.“ Das war der Geizmann von Herzen zufrieden und dachte damit viel Geld zu sparen. Am andern Morgen sollte der fremde Geselle zuerst vorschlagen, wie aber der Meister den glühenden Stab brachte und jener den ersten Schlag that, so flog das Eisen von einander und der Ambos sank in die Erde, so tief, daß sie ihn gar nicht wieder heraus bringen konnten. Da ward der Geizmann bös und sagte „ei was, dich kann ich nicht brauchen, du schlägst gar zu grob, was willst du für den einen Zuschlag haben?“ Da sprach er „ich will dir nur einen ganz kleinen Streich geben, weiter nichts.“ Und hob seinen Fuß auf und gab ihm einen Tritt, daß er über vier Fuder Heu hinausflog. Darauf suchte er sich den dicksten [24] Eisenstab aus, der in der Schmiede war, nahm ihn als einen Stock in die Hand und gieng weiter.</p>
<p>Als er eine Weile gezogen war, kam er zu einem Vorwerk und fragte den Amtmann ob er keinen Großknecht nöthig hätte. „Ja,“ sagte der Amtmann, „ich kann einen brauchen: du siehst aus wie ein tüchtiger Kerl, der schon was vermag, wie viel willst du Jahrslohn haben?“ Er antwortete wiederum er verlangte gar keinen Lohn, aber alle Jahre wollte er ihm drei Streiche geben, die müßte er aushalten. Das war der Amtmann zufrieden, denn er war auch ein Geizhals. Am andern Morgen, da sollten die Knechte ins Holz fahren, und die andern Knechte waren schon auf, er aber lag noch im Bett. Da rief ihn einer an „steh auf, es ist Zeit, wir wollen ins Holz, und du mußt mit.“ „Ach,“ sagte er ganz grob und trotzig, „geht ihr nur hin, ich komme doch eher wieder als ihr alle mit einander.“ Da giengen die andern zum Amtmann und erzählten ihm der Großknecht läge noch im Bett und wollte nicht mit ins Holz fahren. Der Amtmann sagte sie sollten ihn noch einmal wecken und ihn heißen die Pferde vorspannen. Der Großknecht sprach aber wie vorher „geht ihr nur hin, ich komme doch eher wieder als ihr alle mit einander.“ Darauf blieb er noch zwei Stunden liegen, da stieg er endlich aus den Federn, holte sich aber erst zwei Scheffel voll Erbsen vom Boden, kochte sich einen Brei und aß den mit guter Ruhe, und wie das alles geschehen war, gieng er hin, spannte die Pferde vor und fuhr ins Holz. Nicht weit vor dem Holz war ein Hohlweg, wo er durch mußte, da fuhr er den Wagen erst vorwärts, dann mußten die Pferde stille halten, und er gieng hinter den Wagen, nahm Bäume und Reisig und machte da eine große Hucke (Verhack), so daß kein Pferd durchkommen konnte. Wie er nun vors Holz kam, fuhren die andern eben mit ihren beladenen Wagen heraus und wollten heim, da sprach er zu ihnen „fahrt nur hin, ich komme doch [25] eher als ihr nach Haus.“ Er fuhr gar nicht weit ins Holz, riß gleich zwei der allergrößten Bäume aus der Erde, warf sie auf den Wagen und drehte um. Als er vor der Hucke anlangte, standen die andern noch da und konnten nicht durch. „Seht ihr wohl,“ sprach er, „wärt ihr bei mir geblieben, so wärt ihr eben so schnell nach Haus gekommen und hättet noch eine Stunde schlafen können.“ Er wollte nun zufahren, aber seine Pferde konnten sich nicht durcharbeiten, da spannte er sie aus, legte sie oben auf den Wagen, nahm selber die Deichsel in die Hand, und hüf! zog er alles durch, und das gieng so leicht als hätt er Federn geladen. Wie er drüben war, sprach er zu den andern „seht ihr wohl, ich bin schneller hindurch als ihr,“ fuhr weiter, und die andern mußten stehen bleiben. In dem Hof aber nahm er einen Baum in die Hand, zeigte ihn dem Amtmann und sagte „ist das nicht ein schönes Klafterstück?“ Da sprach der Amtmann zu seiner Frau „der Knecht ist gut; wenn er auch lang schläft, er ist doch eher wieder da als die andern.“</p>
<p>Nun diente er dem Amtmann ein Jahr: wie das herum war, und die andern Knechte ihren Lohn kriegten, sprach er es wäre Zeit, er wollte sich auch seinen Lohn nehmen. Dem Amtmann ward aber angst vor den Streichen, die er kriegen sollte, und bat ihn inständig er möchte sie ihm schenken, lieber wollte er selbst Großknecht werden, und er sollte Amtmann sein. „Nein,“ sprach er, „ich will kein Amtmann werden, ich bin Großknecht und wills bleiben, ich will aber austheilen was bedungen ist.“ Der Amtmann wollte ihm geben, was er nur verlangte, aber es half nichts, der Großknecht sprach zu allem „nein.“ Da wußte sich der Amtmann nicht zu helfen und bat ihn um vierzehn Tage Frist, er wollte sich auf etwas besinnen. Der Großknecht sprach die Frist sollte er haben. Der Amtmann berief alle seine Schreiber zusammen, sie sollten sich bedenken und ihm einen Rath geben. Die [26] Schreiber besannen sich lange, endlich sagten sie vor dem Großknecht wäre niemand seines Lebens sicher, der schlüge einen Menschen wie eine Mücke todt. Er sollte ihn heißen in den Brunnen steigen und ihn reinigen, wenn er unten wäre, wollten sie einen von den Mühlensteinen, die da lägen, herbei rollen und ihm auf den Kopf werfen, dann würde er nicht wieder an des Tages Licht kommen. Der Rath gefiel dem Amtmann, und der Großknecht war bereit in den Brunnen hinab zu steigen. Als er unten auf dem Grund stand, rollten sie den größten Mühlstein hinab, und meinten der Kopf wäre ihm eingeschlagen, aber er rief „jagt die Hühner vom Brunnen weg, die kratzen da oben im Sand und werfen mir die Körner in die Augen, daß ich nicht sehen kann.“ Da rief der Amtmann „husch! husch!“ und that als scheuchte er die Hühner weg. Als der Großknecht mit seiner Arbeit fertig war, stieg er herauf und sagte „seht einmal, ich habe doch ein schönes Halsband um,“ da war es der Mühlenstein, den er um den Hals trug. Der Großknecht wollte jetzt seinen Lohn nehmen, aber der Amtmann bat wieder um vierzehn Tage Bedenkzeit. Die Schreiber kamen zusammen und gaben den Rath er sollte den Großknecht in die verwünschte Mühle schicken um dort in der Nacht Korn zu mahlen: von da wäre noch kein Mensch Morgens lebendig herausgekommen. Der Anschlag gefiel dem Amtmann, er rief den Großknecht noch denselben Abend und hieß ihn acht Malter Korn in die Mühle fahren und in der Nacht noch mahlen; sie hättens nöthig. Da gieng der Großknecht auf den Boden und that zwei Malter in seine rechte Tasche, zwei in die linke, vier nahm er in einem Quersack halb auf den Rücken, halb auf die Brust, und gieng also beladen nach der verwünschten Mühle. Der Müller sagte ihm bei Tag könnte er recht gut da mahlen, aber nicht in der Nacht, da wäre die Mühle verwünscht, und wer da noch hinein gegangen wäre, den hätte man am Morgen [27] todt darin gefunden. Er sprach „ich will schon durchkommen, macht euch nur fort und legt euch aufs Ohr.“ Darauf gieng er in die Mühle und schüttete das Korn auf. Gegen elf Uhr gieng er in die Müllerstube und setzte sich auf die Bank. Als er ein Weilchen da gesessen hatte, that sich auf einmal die Thür auf und kam eine große große Tafel herein, und auf die Tafel stellte sich Wein und Braten, und viel gutes Essen, alles von selber, denn es war niemand da, ders auftrug. Und danach rückten sich die Stühle herbei, aber es kamen keine Leute, bis auf einmal sah er Finger, die handthierten mit den Messern und Gabeln und legten Speisen auf die Teller, aber sonst konnte er nichts sehen. Da er hungrig war und die Speisen sah, so setzte er sich auch an die Tafel, aß mit und ließ sichs gut schmecken. Als er satt war und die andern ihre Schüsseln auch ganz leer gemacht hatten, da wurden die Lichter auf einmal alle ausgeputzt, das hörte er deutlich, und wies nun stockfinster war, so kriegte er so etwas wie eine Ohrfeige ins Gesicht. Da sprach er „wenn noch einmal so etwas kommt, so theil ich auch wieder aus.“ Und wie er zum zweiten Mal eine Ohrfeige kriegte, da schlug er gleichfalls mit hinein. Und so gieng das fort die ganze Nacht, er nahm nichts umsonst, sondern gab reichlich zurück und schlug nicht faul um sich herum: bei Tagesanbruch aber hörte alles auf. Wie der Müller aufgestanden war, wollt er nach ihm sehen und verwunderte sich daß er noch lebte. Da sprach er „ich habe mich satt gegessen, habe Ohrfeigen gekriegt, aber ich habe auch Ohrfeigen ausgetheilt.“ Der Müller freute sich und sagte nun wäre die Mühle erlöst, und wollte ihm gern zur Belohnung viel Geld geben. Er sprach aber „Geld will ich nicht, ich habe doch genug.“ Dann nahm er sein Mehl auf den Rücken, gieng nach Haus und sagte dem Amtmann er hätte die Sache ausgerichtet und wollte nun seinen bedungenen Lohn haben. Wie der Amtmann das hörte, da ward ihm erst recht [28] angst: er wußte sich nicht zu lassen, gieng in der Stube auf und ab, und die Schweißtropfen liefen ihm von der Stirne herunter. Da machte er das Fenster auf nach frischer Luft, eh er sichs aber versah, hatte ihm der Großknecht einen Tritt gegeben, daß er durchs Fenster in die Luft hinein flog, immer fort, bis ihn niemand mehr sehen konnte. Da sprach der Großknecht zur Frau des Amtmanns „kommt er nicht wieder, so müßt ihr den anderen Streich hinnehmen.“ Sie rief „nein, nein, ich kanns nicht aushalten,“ und machte das andere Fenster auf, weil ihr die Schweißtropfen die Stirne herunter liefen. Da gab er ihr einen Tritt, daß sie gleichfalls hinaus flog und da sie leichter war, noch viel höher als ihr Mann. Der Mann rief „komm doch zu mir,“ sie aber rief „komm du zu mir, ich kann nicht zu dir.“ Und sie schwebten da in der Luft, und konnte keins zum andern kommen, und ob sie da noch schweben, das weiß ich nicht; der junge Riese aber nahm seine Eisenstange und gieng weiter.</p>
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	<item>
        <title>Rothkäppchen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/rothkaeppchen/</link>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 18:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Kai Du]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 26 – Gästen: Kai Du</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Rothkäppchen</itunes:title>
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Heute: Kai Du]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 26 – Gästen: Kai Du</p>
<h1 id="gstinkaidu">Gästin: Kai Du</h1>
<p>Podcasts: Hobbykochpodcast</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Rothkäppchen_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Rothkäppchen_(1857)</a></p>
<hr />
<h1 id="weiterepodcasts">Weitere Podcasts</h1>
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<hr />
<p><strong>26. Rothkäppchen</strong></p>
<p>Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wußte gar nicht was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rothem Sammet, und weil ihm das so wohl stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rothkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm „komm, Rothkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben. Mach dich auf bevor es heiß wird, und wenn du hinaus kommst, so geh hübsch sittsam und lauf nicht vom Weg ab, sonst fällst du und zerbrichst das Glas und die Großmutter hat nichts. Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergiß nicht guten Morgen zu sagen und guck nicht erst in alle Ecken herum.“</p>
<p>„Ich will schon alles gut machen“ sagte Rothkäppchen zur Mutter, und gab ihr die Hand darauf. Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald, eine halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Rothkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rothkäppchen aber wußte nicht was das für ein böses Thier war und fürchtete sich nicht vor ihm. „Guten Tag, Rothkäppchen,“ sprach er. „Schönen Dank, Wolf.“ „Wo hinaus so früh, Rothkäppchen?“ „Zur Großmutter.“ „Was trägst du unter der Schürze?“ „Kuchen und Wein: gestern haben wir gebacken, da soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas zu gut thun, und sich damit stärken.“ [141] „Rothkäppchen, wo wohnt deine Großmutter?“ „Noch eine gute Viertelstunde weiter im Wald, unter den drei großen Eichbäumen, da steht ihr Haus, unten sind die Nußhecken, das wirst du ja wissen“ sagte Rothkäppchen. Der Wolf dachte bei sich „das junge zarte Ding, das ist ein fetter Bissen, der wird noch besser schmecken als die Alte: du mußt es listig anfangen, damit du beide erschnappst.“ Da gieng er ein Weilchen neben Rothkäppchen her, dann sprach er „Rothkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die rings umher stehen, warum guckst du dich nicht um? ich glaube du hörst gar nicht, wie die Vöglein so lieblich singen? du gehst ja für dich hin als wenn du zur Schule giengst, und ist so lustig haußen in dem Wald.“</p>
<p>Rothkäppchen schlug die Augen auf, und als es sah wie die Sonnenstrahlen durch die Bäume hin und her tanzten, und alles voll schöner Blumen stand, dachte es „wenn ich der Großmutter einen frischen Strauß mitbringe, der wird ihr auch Freude machen; es ist so früh am Tag, daß ich doch zu rechter Zeit ankomme,“ lief vom Wege ab in den Wald hinein und suchte Blumen. Und wenn es eine gebrochen hatte, meinte es weiter hinaus stände eine schönere, und lief darnach, und gerieth immer tiefer in den Wald hinein. Der Wolf aber gieng geradeswegs nach dem Haus der Großmutter, und klopfte an die Thüre. „Wer ist draußen?“ „Rothkäppchen, das bringt Kuchen und Wein, mach auf.“ „Drück nur auf die Klinke,“ rief die Großmutter, „ich bin zu schwach und kann nicht aufstehen.“ Der Wolf drückte auf die Klinke, die Thüre sprang auf und er gieng, ohne ein Wort zu sprechen, gerade zum Bett der Großmutter und verschluckte sie. Dann that er ihre Kleider an, setzte ihre Haube auf, legte sich in ihr Bett und zog die Vorhänge vor.</p>
<p>Rothkäppchen aber war nach den Blumen herum gelaufen, und als es so viel zusammen hatte, daß es keine mehr tragen konnte, [142] fiel ihm die Großmutter wieder ein und es machte sich auf den Weg zu ihr. Es wunderte sich daß die Thüre aufstand, und wie es in die Stube trat, so kam es ihm so seltsam darin vor, daß es dachte „ei, du mein Gott, wie ängstlich wird mirs heute zu Muth, und bin sonst so gerne bei der Großmutter!“ Es rief „guten Morgen,“ bekam aber keine Antwort. Darauf gieng es zum Bett und zog die Vorhänge zurück: da lag die Großmutter, und hatte die Haube tief ins Gesicht gesetzt und sah so wunderlich aus. „Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren!“ „Daß ich dich besser hören kann.“ „Ei, Großmutter, was hast du für große Augen!“ „Daß ich dich besser sehen kann.“ „Ei, Großmutter, was hast du für große Hände!“ „Daß ich dich besser packen kann.“ „Aber, Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“ „Daß ich dich besser fressen kann.“ Kaum hatte der Wolf das gesagt, so that er einen Satz aus dem Bette und verschlang das arme Rothkäppchen.</p>
<p>Wie der Wolf sein Gelüsten gestillt hatte, legte er sich wieder ins Bett, schlief ein und fieng an überlaut zu schnarchen. Der Jäger gieng eben an dem Haus vorbei und dachte „wie die alte Frau schnarcht, du mußt doch sehen ob ihr etwas fehlt.“ Da trat er in die Stube, und wie er vor das Bette kam, so sah er daß der Wolf darin lag. „Finde ich dich hier, du alter Sünder,“ sagte er, „ich habe dich lange gesucht.“ Nun wollte er seine Büchse anlegen, da fiel ihm ein der Wolf könnte die Großmutter gefressen haben, und sie wäre noch zu retten: schoß nicht, sondern nahm eine Scheere und fieng an dem schlafenden Wolf den Bauch aufzuschneiden. Wie er ein paar Schnitte gethan hatte, da sah er das rothe Käppchen leuchten, und noch ein paar Schnitte, da sprang das Mädchen heraus und rief „ach, wie war ich erschrocken, wie wars so dunkel in dem Wolf seinem Leib!“ Und dann kam die alte Großmutter auch noch lebendig heraus und konnte kaum athmen. Rothkäppchen aber holte geschwind große Steine, damit füllten sie [143] dem Wolf den Leib, und wie er aufwachte, wollte er fortspringen, aber die Steine waren so schwer, daß er gleich niedersank und sich todt fiel.</p>
<p>Da waren alle drei vergnügt; der Jäger zog dem Wolf den Pelz ab und gieng damit heim, die Großmutter aß den Kuchen und trank den Wein den Rothkäppchen gebracht hatte, und erholte sich wieder, Rothkäppchen aber dachte „du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen, wenn dirs die Mutter verboten hat.“</p>
<p>Es wird auch erzählt, daß einmal, als Rothkäppchen der alten Großmutter wieder Gebackenes brachte, ein anderer Wolf ihm zugesprochen und es vom Wege habe ableiten wollen. Rothkäppchen aber hütete sich und gieng gerade fort seines Wegs und sagte der Großmutter daß es dem Wolf begegnet wäre, der ihm guten Tag gewünscht, aber so bös aus den Augen geguckt hätte: „wenns nicht auf offner Straße gewesen wäre, er hätte mich gefressen.“ „Komm,“ sagte die Großmutter, „wir wollen die Thüre verschließen, daß er nicht herein kann.“ Bald darnach klopfte der Wolf an und rief „mach auf, Großmutter, ich bin das Rothkäppchen, ich bring dir Gebackenes.“ Sie schwiegen aber still und machten die Thüre nicht auf: da schlich der Graukopf etlichemal um das Haus, sprang endlich aufs Dach und wollte warten bis Rothkäppchen Abends nach Haus gienge, dann wollte er ihm nachschleichen und wollts in der Dunkelheit fressen. Aber die Großmutter merkte was er im Sinn hatte. Nun stand vor dem Haus ein großer Steintrog, da sprach sie zu dem Kind „nimm den Eimer, Rothkäppchen, gestern hab ich Würste gekocht, da trag das Wasser, worin sie gekocht sind, in den Trog.“ Rothkäppchen trug so lange, bis der [144] große große Trog ganz voll war. Da stieg der Geruch von den Würsten dem Wolf in die Nase, er schnupperte und guckte hinab, endlich machte er den Hals so lang, daß er sich nicht mehr halten konnte, und anfieng zu rutschen: so rutschte er vom Dach herab, gerade in den großen Trog hinein und ertrank. Rothkäppchen aber gieng fröhlich nach Haus, und that ihm niemand etwas zu Leid.</p>
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	<item>
        <title>Die Rabe</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-rabe/</link>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Kati Fränzel]]></description>
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Heute: Kati Fränzel]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 93 – Gästen: Kati Fränzel</p>
<h1 id="gstinkatifrnzel">Gästin: Kati Fränzel</h1>
<p>Podcasts: Schläfst Du schon, Safe For Work</p>
<h1 id="mrchenquelle">Märchen-Quelle</h1>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Rabe_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Rabe</em>(1857)</a></p>
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	<item>
        <title>Das singende springende Löweneckerchen</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-singende-springende-loeweneckerchen/</link>
		<pubDate>Thu, 28 May 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Hannah C. Rosenblatt
Podcasts und Projekte: Viele sein, Ein Blog von Vielen]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 88 – Gästin: Hannah C. Rosenblatt</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das singende springende Löweneckerchen</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Hannah C. Rosenblatt
Podcasts und Projekte: Viele sein, Ein Blog von Vielen]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 88 – Gästin: Hannah C. Rosenblatt</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_singende_springende_Löweneckerchen_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>singende</em>springende<em>Löweneckerchen</em>(1857)</a></p>
<p><strong>Heute</strong>: Hannah C. Rosenblatt</p>
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<p><strong>88. Das singende springende Löweneckerchen</strong></p>
<p>Es war einmal ein Mann, der hatte eine große Reise vor, und beim Abschied fragte er seine drei Töchter was er ihnen mitbringen sollte. Da wollte die älteste Perlen, die zweite wollte Diamanten, die dritte aber sprach „lieber Vater, ich wünsche mir ein singendes springendes Löweneckerchen (Lerche).“ Der Vater sagte „ja, wenn ich es kriegen kann, sollst du es haben,“ küßte alle drei und zog fort. Als nun die Zeit kam, daß er wieder auf dem Heimweg war, so hatte er Perlen und Diamanten für die zwei ältesten gekauft, aber das singende springende Löweneckerchen für die jüngste hatte er umsonst aller Orten gesucht, und das that ihm leid, denn sie war sein liebstes Kind. Da führte ihn der Weg durch einen Wald, und mitten darin war ein prächtiges Schloß, und nah am Schloß stand ein Baum, ganz oben auf der Spitze des Baums aber sah er ein Löweneckerchen singen und springen. „Ei, du kommst mir gerade recht“ sagte er ganz vergnügt und rief seinem Diener, er sollte hinauf steigen und das Thierchen fangen. Wie er aber zu dem Baum trat, sprang ein Löwe darunter auf, schüttelte sich und brüllte, daß das Laub an den Bäumen zitterte. „Wer mir mein singendes springendes Löweneckerchen stehlen will,“ rief er, „den fresse ich auf.“ Da sagte der Mann „ich habe nicht gewußt, daß der Vogel dir gehört: ich will mein Unrecht wieder gut machen, und mich mit schwerem Golde loskaufen, laß mir nur das Leben.“ Der Löwe sprach „dich kann nichts retten, als wenn du mir zu eigen versprichst, was dir daheim zuerst begegnet; willst du das aber thun, so schenke ich dir das Leben und den Vogel für deine Tochter obendrein.“ Der Mann aber weigerte sich und sprach „das könnte meine jüngste Tochter sein, die hat mich am liebsten und läuft mir immer entgegen, wenn ich nach Haus komme.“ Dem Diener aber war angst und er sagte „muß euch denn gerade eure Tochter begegnen, es könnte ja auch eine Katze oder ein Hund sein.“ Da ließ sich der Mann überreden, nahm das singende springende Löweneckerchen und versprach dem Löwen zu eigen was ihm daheim zuerst begegnen würde.</p>
<p>Wie er daheim anlangte und in sein Haus eintrat, war das erste, was ihm begegnete, niemand anders als seine jüngste liebste Tochter: die kam gelaufen, küßte und herzte ihn, und als sie sah, daß er ein singendes springendes Löweneckerchen mitgebracht hatte, war sie außer sich vor Freude. Der Vater aber konnte sich nicht freuen, sondern fieng an zu weinen und sagte „mein liebstes Kind, den kleinen Vogel habe ich theuer gekauft, ich habe dich dafür einem wilden Löwen versprechen müssen, und wenn er dich hat, wird er dich zerreißen und fressen,“ und erzählte ihr da alles, wie es zugegangen war, und bat sie nicht hin zu gehen, es möchte auch kommen was da wollte. Sie tröstete ihn aber und sprach „liebster Vater, was ihr versprochen habt muß auch gehalten werden: ich will hingehen und will den Löwen schon besänftigen, daß ich wieder gesund zu euch komme.“ Am andern Morgen ließ sie sich den Weg zeigen, nahm Abschied und gieng getrost in den Wald hinein. Der Löwe aber war ein verzauberter Königssohn, und war bei Tag ein Löwe, und mit ihm wurden alle seine Leute Löwen, in der Nacht aber hatten sie ihre natürliche menschliche Gestalt. Bei ihrer Ankunft ward sie freundlich empfangen und in das Schloß geführt. Als die Nacht kam, war er ein schöner Mann und die Hochzeit ward mit Pracht gefeiert. Sie lebten vergnügt mit einander, wachten in der Nacht und schliefen am Tag. Zu einer Zeit kam er und sagte „morgen ist ein Fest in deines Vaters Haus, weil deine älteste Schwester sich verheirathet, und wenn du Lust hast hinzugehen, so sollen dich meine Löwen hinführen.“ Da sagte sie ja, sie möchte gern ihren Vater wiedersehen, fuhr hin und ward von den Löwen begleitet. Da war große Freude, als sie ankam, denn sie hatten alle geglaubt sie wäre von dem Löwen zerrissen worden und schon lange nicht mehr am Leben. Sie erzählte aber was sie für einen schönen Mann hätte und wie gut es ihr gienge, und blieb bei ihnen so lang die Hochzeit dauerte, dann fuhr sie wieder zurück in den Wald. Wie die zweite Tochter heirathete und sie wieder zur Hochzeit eingeladen war, sprach sie zum Löwen „diesmal will ich nicht allein sein, du mußt mitgehen.“ Der Löwe aber sagte das wäre zu gefährlich für ihn, denn wenn dort der Strahl eines brennenden Lichts ihn berührte, so würde er in eine Taube verwandelt, und müßte sieben Jahre lang mit den Tauben fliegen. „Ach,“ sagte sie, „geh nur mit mir: ich will dich schon hüten und vor allem Licht bewahren.“ Also zogen sie zusammen und nahmen auch ihr kleines Kind mit. Sie ließ dort einen Saal mauern, so stark und dick daß kein Strahl durchdringen konnte, darin sollt er sitzen, wann die Hochzeitslichter angesteckt würden. Die Thür aber war von frischem Holz gemacht, das sprang und bekam einen kleinen Ritz, den kein Mensch bemerkte. Nun ward die Hochzeit mit Pracht gefeiert, wie aber der Zug aus der Kirche zurückkam mit den vielen Fackeln und Lichtern an dem Saal vorbei, da fiel ein haarbreiter Strahl auf den Königssohn, und wie dieser Strahl ihn berührt hatte, in dem Augenblick war er auch verwandelt, und als sie hineinkam und ihn suchte, sah sie ihn nicht, aber es saß da eine weiße Taube. Die Taube sprach zu ihr „sieben Jahr muß ich in die Welt fortfliegen: alle sieben Schritte aber will ich einen rothen Blutstropfen und eine weiße Feder fallen lassen, die sollen dir den Weg zeigen, und wenn du der Spur folgst, kannst du mich erlösen.“</p>
<p>Da flog die Taube zur Thür hinaus, und sie folgte ihr nach, und alle sieben Schritte fiel ein rothes Blutströpfchen und ein weißes Federchen herab und zeigte ihr den Weg. So gieng sie immer zu in die weite Welt hinein, und schaute nicht um sich und ruhte sich nicht, und waren fast die sieben Jahre herum: da freute sie sich und meinte sie wären bald erlöst, und war noch so weit davon. Einmal, als sie so fortgieng, fiel kein Federchen mehr und auch kein rothes Blutströpfchen, und als sie die Augen aufschlug, so war die Taube verschwunden. Und weil sie dachte „Menschen können dir da nicht helfen,“ so stieg sie zur Sonne hinauf und sagte zu ihr „du scheinst in alle Ritzen und über alle Spitzen, hast du keine weiße Taube fliegen sehen?“ „ Nein,“ sagte die Sonne, „ich habe keine gesehen, aber da schenk ich dir ein Kästchen, das mach auf, wenn du in großer Noth bist.“ Da dankte sie der Sonne und gieng weiter bis es Abend war, und der Mond schien, da fragte sie ihn „du scheinst ja die ganze Nacht und durch alle Felder und Wälder, hast du keine weiße Taube fliegen sehen?“ „Nein,“ sagte der Mond, „ich habe keine gesehen, aber da schenk ich dir ein Ei, das zerbrich wenn du in großer Noth bist.“ Da dankte sie dem Mond, und gieng weiter, bis der Nachtwind heran kam und sie anblies: da sprach sie zu ihm „du wehst ja über alle Bäume und unter allen Blättern weg, hast du keine weiße Taube fliegen sehen?“ „Nein,“ sagte der Nachtwind, „ich habe keine gesehen, aber ich will die drei andern Winde fragen, die haben sie vielleicht gesehen.“ Der Ostwind und der Westwind kamen und hatten nichts gesehen, der Südwind aber sprach „die weiße Taube habe ich gesehen, sie ist zum rothen Meer geflogen, da ist sie wieder ein Löwe geworden, denn die sieben Jahre sind herum, und der Löwe steht dort im Kampf mit einem Lindwurm, der Lindwurm ist aber eine verzauberte Königstochter.“ Da sagte der Nachtwind zu ihr „ich will dir Rath geben, geh zum rothen Meer, am rechten Ufer da stehen große Ruthen, die zähle, und die eilfte schneid dir ab, und schlag den Lindwurm damit, dann kann ihn der Löwe bezwingen, und beide bekommen auch ihren menschlichen Leib wieder. Hernach schau dich um, und du wirst den Vogel Greif sehen, der am rothen Meer sitzt, schwing dich mit deinem Liebsten auf seinen Rücken: der Vogel wird euch übers Meer nach Haus tragen. Da hast du auch eine Nuß, wenn du mitten über dem Meere bist, laß sie herab fallen, alsbald wird sie aufgehen, und ein großer Nußbaum wird aus dem Wasser hervor wachsen, auf dem sich der Greif ausruht: und könnte er nicht ruhen, so wäre er nicht stark genug euch hinüber zu tragen: und wenn du vergißt die Nuß herab zu werfen, so läßt er euch ins Meer fallen.“</p>
<p>Da gieng sie hin und fand alles wie der Nachtwind gesagt hatte. Sie zählte die Ruthen am Meer und schnitt die eilfte ab, damit schlug sie den Lindwurm, und der Löwe bezwang ihn: alsbald hatten beide ihren menschlichen Leib wieder. Aber wie die Königstochter, die vorher ein Lindwurm gewesen war, vom Zauber frei war, nahm sie den Jüngling in den Arm, setzte sich auf den Vogel Greif, und führte ihn mit sich fort. Da stand die arme weitgewanderte, und war wieder verlassen, und setzte sich nieder und weinte. Endlich aber ermuthigte sie sich und sprach „ich will noch so weit gehen als der Wind weht und so lange als der Hahn kräht, bis ich ihn finde.“ Und gieng fort, lange lange Wege, bis sie endlich zu dem Schloß kam, wo beide zusammen lebten: da hörte sie daß bald ein Fest wäre, wo sie Hochzeit mit einander machen wollten. Sie sprach aber „Gott hilft mir noch,“ und öffnete das Kästchen, das ihr die Sonne gegeben hatte, da lag ein Kleid darin, so glänzend wie die Sonne selber. Da nahm sie es heraus und zog es an und gieng hinauf in das Schloß, und alle Leute, und die Braut selber, sahen sie mit Verwunderung an; und das Kleid gefiel der Braut so gut, daß sie dachte es könnte ihr Hochzeitskleid geben, und fragte ob es nicht feil wäre. „Nicht für Geld und Gut,“ antwortete sie, „aber für Fleisch und Blut.“ Die Braut fragte was sie damit meinte. Da sagte sie „laßt mich eine Nacht in der Kammer schlafen, wo der Bräutigam schläft.“ Die Braut wollte nicht, und wollte doch gerne das Kleid haben, endlich willigte sie ein, aber der Kammerdiener mußte dem Königssohn einen Schlaftrunk geben. Als es nun Nacht war und der Jüngling schon schlief, ward sie in die Kammer geführt. Da setzte sie sich ans Bett und sagte „ich bin dir nachgefolgt sieben Jahre, bin bei Sonne und Mond und bei den vier Winden gewesen, und habe nach dir gefragt, und habe dir geholfen gegen den Lindwurm, willst du mich denn ganz vergessen?“ Der Königssohn aber schlief so hart, daß es ihm nur vorkam als rauschte der Wind draußen in den Tannenbäumen. Wie nun der Morgen anbrach, da ward sie wieder hinausgeführt und mußte das goldene Kleid hingeben. Und als auch das nichts geholfen hatte, ward sie traurig, gieng hinaus auf eine Wiese, setzte sich da hin und weinte. Und wie sie so saß, da fiel ihr das Ei noch ein, das ihr der Mond gegeben hatte: sie schlug es auf, da kam eine Glucke heraus mit zwölf Küchlein ganz von Gold, die liefen herum und piepten und krochen der Alten wieder unter die Flügel, so daß nichts schöneres auf der Welt zu sehen war. Da stand sie auf, trieb sie auf der Wiese vor sich her, so lange bis die Braut aus dem Fenster sah, und da gefielen ihr die kleinen Küchlein so gut, daß sie gleich herab kam und fragte ob sie nicht feil wären? „Nicht für Geld und Gut, aber für Fleisch und Blut; laßt mich noch eine Nacht in der Kammer schlafen, wo der Bräutigam schläft.“ Die Braut sagte „ja,“ und wollte sie betrügen wie am vorigen Abend. Als aber der Königssohn zu Bett gieng, fragte er seinen Kammerdiener was das Murmeln und Rauschen in der Nacht gewesen sei. Da erzählte der Kammerdiener alles, daß er ihm einen Schlaftrunk hätte geben müssen, weil ein armes Mädchen heimlich in der Kammer geschlafen hätte, und heute Nacht sollte er ihm wieder einen geben. Sagte der Königssohn „gieß den Trank neben das Bett aus.“ Zur Nacht wurde sie wieder hereingeführt, und als sie anfieng zu erzählen wie es ihr traurig ergangen wäre, da erkannte er gleich an der Stimme seine liebe Gemahlin, sprang auf und rief „jetzt bin ich erst recht erlöst, mir ist gewesen wie in einem Traum, denn die fremde Königstochter hatte mich bezaubert, daß ich dich vergessen mußte, aber Gott hat noch zu rechter Stunde die Bethörung von mir genommen.“ Da giengen sie beide in der Nacht heimlich aus dem Schloß, denn sie fürchteten sich vor dem Vater der Königstochter, der ein Zauberer war, und setzten sich auf den Vogel Greif, der trug sie über das rothe Meer, und als sie in der Mitte waren, ließ sie die Nuß fallen. Alsbald wuchs ein großer Nußbaum, darauf ruhte sich der Vogel, und dann führte er sie nach Haus, wo sie ihr Kind fanden, das war groß und schön geworden, und sie lebten von nun an vergnügt bis an ihr Ende.</p>
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        <title>Der König vom goldenen Berg</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-koenig-vom-goldenen-berg/</link>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Mirko Gutjahr
Podcasts und Projekte: Angegraben, das geheime Kabinett]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 92 – Gast: Mirko Gutjahr</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der König vom goldenen Berg</itunes:title>
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Heute: Mirko Gutjahr
Podcasts und Projekte: Angegraben, das geheime Kabinett]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 92 – Gast: Mirko Gutjahr</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_König_vom_goldenen_Berg_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>König</em>vom<em>goldenen</em>Berg_(1857)</a></p>
<p><strong>Heute</strong>: Mirko Gutjahr</p>
<p><strong>Podcasts und Projekte</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://buddler.atria.uberspace.de">angegraben Podcast</a></li>
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</ul>
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<p><strong>Alle Podcast-Projekte zu finden unter…</strong></p>
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<p><strong>92. Der König vom goldenen Berg.</strong></p>
<p>Ein Kaufmann, der hatte zwei Kinder, einen Buben und ein Mädchen, die waren beide noch klein und konnten noch nicht laufen. Es giengen aber zwei reichbeladene Schiffe von ihm auf dem Meer, und sein ganzes Vermögen war darin, und wie er meinte dadurch viel Geld zu gewinnen, kam die Nachricht, sie wären versunken. Da war er nun statt eines reichen Mannes ein armer Mann und hatte nichts mehr übrig als einen Acker vor der Stadt. Um sich sein Unglück ein wenig aus den Gedanken zu schlagen, gieng er hinaus auf den Acker, und wie er da so auf- und abging, stand auf einmal ein kleines schwarzes Männchen neben ihm und fragte warum er so traurig wäre, und was er sich so sehr zu Herzen nähme. Da sprach der Kaufmann „wenn du mir helfen könntest, wollt ich dir es wohl sagen.“ „Wer weiß,“ antwortete das schwarze Männchen, „vielleicht helf ich dir.“ Da erzählte der Kaufmann daß ihm sein ganzer Reichthum auf dem Meer zu Grunde gegangen wäre, und hätte er nichts mehr übrig als diesen Acker. „Bekümmere dich nicht,“ sagte das Männchen, „wenn du mir versprichst das, was dir zu Haus am ersten widers Bein stößt, in zwölf Jahren hierher auf den Platz zu bringen, sollst du Geld haben so viel du willst.“ Der Kaufmann dachte „was kann das anders sein als mein Hund?“ aber an seinen kleinen Jungen dachte er nicht und sagte ja, gab dem schwarzen Mann Handschrift und Siegel darüber und gieng nach Haus.</p>
<p>Als er nach Haus kam, da freute sich sein kleiner Junge so [36] sehr darüber, daß er sich an den Bänken hielt, zu ihm herbei wackelte und ihn an den Beinen fest packte. Da erschrack der Vater, denn es fiel ihm sein Versprechen ein und er wußte nun was er verschrieben hatte: weil er aber immer noch kein Geld in seinen Kisten und Kasten fand, dachte er es wäre nur ein Spaß von dem Männchen gewesen. Einen Monat nachher gieng er auf den Boden und wollte altes Zinn zusammen suchen und verkaufen, da sah er einen großen Haufen Geld liegen. Nun war er wieder guter Dinge, kaufte ein, ward ein größerer Kaufmann als vorher und ließ Gott einen guten Mann sein. Unterdessen ward der Junge groß und dabei klug und gescheidt. Je näher aber die zwölf Jahre herbei kamen, je sorgvoller ward der Kaufmann, so daß man ihm die Angst im Gesicht sehen konnte. Da fragte ihn der Sohn einmal was ihm fehlte: der Vater wollte es nicht sagen, aber jener hielt so lange an, bis er ihm endlich sagte er hätte ihn, ohne zu wissen was er verspräche, einem schwarzen Männchen zugesagt und vieles Geld dafür bekommen. Er hätte seine Handschrift mit Siegel darüber gegeben, und nun müßte er ihn, wenn zwölf Jahre herum wären, ausliefern. Da sprach der Sohn „o Vater, laßt euch nicht bang sein, das soll schon gut werden, der Schwarze hat keine Macht über mich.“</p>
<p>Der Sohn ließ sich von dem Geistlichen segnen, und als die Stunde kam, giengen sie zusammen hinaus auf den Acker, und der Sohn machte einen Kreiß und stellte sich mit seinem Vater hinein. Da kam das schwarze Männchen und sprach zu dem Alten „hast du mitgebracht, was du mir versprochen hast?“ Er schwieg still, aber der Sohn fragte „was willst du hier?“ Da sagte das schwarze Männchen „ich habe mit deinem Vater zu sprechen und nicht mir dir.“ Der Sohn antwortete „du hast meinen Vater betrogen und verführt, gib die Handschrift heraus.“ „Nein,“ sagte das schwarze Männchen, „mein Recht geb ich nicht auf.“ Da redeten sie noch lange mit einander, endlich wurden sie einig, der Sohn, weil er nicht dem Erbfeind und nicht mehr seinem Vater zugehörte, sollte sich in ein Schiffchen setzen, das auf einem hinabwärts fließenden Wasser stände, und der Vater sollte es mit seinem eigenen Fuß fortstoßen, und dann sollte der Sohn dem Wasser überlassen bleiben. Da nahm er Abschied von seinem Vater, setzte sich in ein Schiffchen, und der Vater mußte es mit seinem eigenen Fuß fortstoßen. Das Schiffchen schlug um, so daß der unterste Theil oben war, die Decke aber im Wasser; und der Vater glaubte, sein Sohn wäre verloren, gieng heim und trauerte um ihn.</p>
<p>Das Schiffchen aber versank nicht, sondern floß ruhig fort, und der Jüngling saß sicher darin, und so floß es lange, bis es endlich an einem unbekannten Ufer festsitzen blieb. Da stieg er ans Land, sah ein schönes Schloß vor sich liegen und gieng darauf los. Wie er aber hineintrat, war es verwünscht; er gieng durch alle Zimmer, aber sie waren leer bis er in die letzte Kammer kam, da lag eine Schlange darin und ringelte sich. Die Schlange aber war eine verwünschte Jungfrau, die freute sich, wie sie ihn sah, und sprach zu ihm „kommst du, mein Erlöser? auf dich habe ich schon zwölf Jahre gewartet; dies Reich ist verwünscht, und du mußt es erlösen.“ „Wie kann ich das?“ fragte er. „Heute Nacht kommen zwölf schwarze Männer, die mit Ketten behangen sind, die werden dich fragen was du hier machst, da schweig aber still und gib ihnen keine Antwort, und laß sie mit dir machen was sie wollen: sie werden dich quälen, schlagen und stechen, laß alles geschehen, nur rede nicht; um zwölf Uhr müssen sie wieder fort. Und in der zweiten Nacht werden wieder zwölf andere kommen, in der dritten vier und zwanzig, die werden dir den Kopf abhauen: aber um zwölf Uhr ist ihre Macht vorbei, und wenn du dann ausgehalten und kein Wörtchen gesprochen hast, so bin ich erlöst. Ich komme zu dir, und habe in einer Flasche das Wasser des Lebens, damit bestreiche ich dich, und dann bist du wieder lebendig und gesund wie zuvor.“ Da sprach er „gerne will ich dich erlösen.“ Es geschah nun alles so, wie sie gesagt hatte: die schwarzen Männer konnten ihm kein Wort abzwingen, und in der dritten Nacht ward die Schlange zu einer schönen Königstochter, die kam mit dem Wasser des Lebens und machte ihn wieder lebendig. Und dann fiel sie ihm um den Hals und küßte ihn, und war Jubel und Freude im ganzen Schloß. Da wurde ihre Hochzeit gehalten, und er war König vom goldenen Berge.</p>
<p>Also lebten sie vergnügt zusammen, und die Königin gebar einen schönen Knaben. Acht Jahre waren schon herum, da fiel ihm sein Vater ein und sein Herz ward bewegt, und er wünschte ihn einmal heimzusuchen. Die Königin wollte ihn aber nicht fortlassen und sagte „ich weiß schon daß es mein Unglück ist,“ er ließ ihr aber keine Ruhe bis sie einwilligte. Beim Abschied gab sie ihm noch einen Wünschring und sprach „nimm diesen Ring und steck ihn an deinen Finger, so wirst du alsbald dahin versetzt, wo du dich hinwünschest, nur mußt du mir versprechen daß du ihn nicht gebrauchst, mich von hier weg zu deinem Vater zu wünschen.“ Er versprach ihr das, steckte den Ring an seinen Finger und wünschte sich heim vor die Stadt, wo sein Vater lebte. Im Augenblick befand er sich auch dort und wollte in die Stadt: wie er aber vors Thor kam, wollten ihn die Schildwachen nicht einlassen, weil er seltsame und doch so reiche und prächtige Kleider an hatte. Da gieng er auf einen Berg, wo ein Schäfer hütete, tauschte mit diesem die Kleider und zog den alten Schäferrock an und gieng also ungestört in die Stadt ein. Als er zu seinem Vater kam, gab er sich zu erkennen, der aber glaubte nimmermehr daß es sein Sohn wäre und sagte er hätte zwar einen Sohn gehabt, der wäre aber längst todt: doch weil er sähe daß er ein armer dürftiger Schäfer wäre, so wollte er ihm einen Teller voll zu essen geben. Da sprach der Schäfer zu seinen Eltern „ich bin wahrhaftig euer Sohn, wißt ihr kein Mal an meinem Leibe, woran ihr mich erkennen könnt?“ „Ja,“ sagte die Mutter, „unser Sohn hatte eine Himbeere unter dem rechten Arm.“ Er streifte das Hemd zurück, da sahen sie die Himbeere unter seinem rechten Arm und zweifelten nicht mehr daß es ihr Sohn wäre. Darauf erzählte er ihnen er wäre König vom goldenen Berge und eine Königstochter wäre seine Gemahlin, und sie hätten einen schönen Sohn von sieben Jahren. Da sprach der Vater „nun und nimmermehr ist das wahr: das ist mir ein schöner König, der in einem zerlumpten Schäferrock hergeht.“ Da ward der Sohn zornig und drehte, ohne an sein Versprechen zu denken, den Ring herum und wünschte beide, seine Gemahlin und sein Kind, zu sich. In dem Augenblick waren sie auch da, aber die Königin, die klagte und weinte, und sagte er hätte sein Wort gebrochen und hätte sie unglücklich gemacht. Er sagte „ich habe es unachtsam gethan und nicht mit bösem Willen“ und redete ihr zu; sie stellte sich auch als gäbe sie nach, aber sie hatte Böses im Sinn.</p>
<p>Da führte er sie hinaus vor die Stadt auf den Acker und zeigte ihr das Wasser, wo das Schiffchen war abgestoßen worden, und sprach dann „ich bin müde, setze dich nieder, ich will ein wenig auf deinem Schooß schlafen.“ Da legte er seinen Kopf auf ihren Schooß und sie lauste ihn ein wenig, bis er einschlief. Als er eingeschlafen war, zog sie erst den Ring von seinem Finger, dann zog sie den Fuß unter ihm weg und ließ nur den Toffel zurück: hierauf nahm sie ihr Kind in den Arm und wünschte sich wieder in ihr Königreich. Als er aufwachte, lag er da ganz verlassen, und seine Gemahlin und das Kind waren fort und der Ring vom Finger auch, nur der Toffel stand noch da zum Wahrzeichen. „Nach Haus zu deinen Eltern kannst du nicht wieder gehen,“ dachte er, „die würden sagen, du wärst ein Hexenmeister, du willst aufpacken und gehen bis du in dein Königreich kommst.“ Also gieng er fort und kam endlich zu einem Berg, vor dem drei Riesen standen und mit einander stritten, weil sie nicht wußten wie sie ihres Vaters Erbe theilen sollten. Als sie ihn vorbei gehen sahen, riefen sie ihn an und sagten kleine Menschen hätten klugen Sinn, er sollte ihnen die Erbschaft vertheilen. Die Erbschaft aber bestand aus einem Degen, wenn einer den in die Hand nahm und sprach „Köpf alle runter, nur meiner nicht,“ so lagen alle Köpfe auf der Erde: zweitens aus einem Mantel, wer den anzog, war unsichtbar; drittens aus ein paar Stiefeln, wenn man die angezogen hatte und sich wohin wünschte, so war man im Augenblick da. Er sagte „gebt mir die drei Stücke damit ich probieren könnte ob sie noch in gutem Stande sind.“ Da gaben sie ihm den Mantel, und als er ihn umgehängt hatte, war er unsichtbar und war in eine Fliege verwandelt. Dann nahm er wieder seine Gestalt an und sprach „der Mantel ist gut, nun gebt mir das Schwert.“ Sie sagten „nein, das geben wir nicht! wenn du sprächst &#8222;Köpf alle runter, nur meiner nicht!&#8220; so wären unsere Köpfe alle herab und du allein hättest den deinigen noch.“ Doch gaben sie es ihm unter der Bedingung daß ers an einem Baum probieren sollte. Das that er und das Schwert zerschnitt den Stamm eines Baums wie einen Strohhalm. Nun wollt er noch die Stiefeln haben, sie sprachen aber „nein, die geben wir nicht weg, wenn du sie angezogen hättest und wünschtest dich oben auf den Berg, so stünden wir da unten und hätten nichts.“ „Nein,“ sprach er, „das will ich nicht thun.“ Da gaben sie ihm auch die Stiefeln. Wie er nun alle drei Stücke hatte, so dachte er an nichts als an seine Frau und sein Kind und sprach so vor sich hin „ach wäre ich auf dem goldenen Berg,“ und alsbald verschwand er vor den Augen der Riesen, und war also ihr Erbe getheilt. Als er nah beim Schloß war, hörte er Freudengeschrei, Geigen und Flöten, und die Leute sagten ihm seine Gemahlin feierte ihre Hochzeit mit einem andern. Da ward er zornig und sprach „die Falsche, sie hat mich betrogen und mich verlassen, als ich eingeschlafen war.“ Da hieng er seinen Mantel um und gieng unsichtbar ins Schloß hinein. Als er in den Saal eintrat, war da eine große Tafel mit köstlichen Speisen besetzt, und die Gäste aßen und tranken, lachten und scherzten. Sie aber saß in der Mitte in prächtigen Kleidern auf einem königlichen Sessel und hatte die Krone auf dem Haupt. Er stellte sich hinter sie und niemand sah ihn. Wenn sie ihr ein Stück Fleisch auf den Teller legten, nahm er ihn weg und aß es: und wenn sie ihr ein Glas Wein einschenkten, nahm ers weg und tranks aus; sie gaben ihr immer, und sie hatte doch immer nichts, denn Teller und Glas verschwanden augenblicklich. Da ward sie bestürzt und schämte sie sich, stand auf und gieng in ihre Kammer und weinte, er aber gieng hinter ihr her. Da sprach sie „ist denn der Teufel über mir, oder kam mein Erlöser nie?“ Da schlug er ihr ins Angesicht und sagte „kam dein Erlöser nie? er ist über dir, du Betrügerin. Habe ich das an dir verdient?“ Da machte er sich sichtbar, gieng in den Saal und rief „die Hochzeit ist aus, der wahre König ist gekommen!“ Die Könige, Fürsten und Räthe, die da versammelt waren, höhnten und verlachten ihn: er aber gab kurze Worte und sprach „wollt ihr hinaus oder nicht?“ Da wollten sie ihn fangen und drangen auf ihn ein, aber er zog sein Schwert und sprach „Köpf alle runter, nur meiner nicht.“ Da rollten alle Köpfe zur Erde, und er war allein der Herr und war wieder König vom goldenen Berge.</p>
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        <title>Der Arme und der Reiche</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Malik Aziz
Podcasts und Projekte: malik-aziz.de]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 87 – Gast: Malik Aziz</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Arme und der Reiche</itunes:title>
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Heute: Malik Aziz
Podcasts und Projekte: malik-aziz.de]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 87 – Gast: Malik Aziz</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Arme_und_der_Reiche_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Arme</em>und<em>der</em>Reiche_(1857)</a></p>
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<p>87.</p>
<p>Der Arme und der Reiche.</p>
<p>Vor alten Zeiten, als der liebe Gott noch selber auf Erden unter den Menschen wandelte, trug es sich zu, daß er eines Abends müde war und ihn die Nacht überfiel, bevor er zu einer Herberge kommen konnte. Nun standen auf dem Weg vor ihm zwei Häuser einander gegenüber, das eine groß und schön, das andere klein und ärmlich anzusehen, und gehörte das große einem Reichen, das kleine einem armen Manne. Da dachte unser Herr Gott „dem Reichen werde ich nicht beschwerlich fallen: bei ihm will ich übernachten.“ Der Reiche, als er an seine Thüre klopfen hörte, machte das Fenster auf und fragte den Fremdling was er suche? Der Herr antwortete „ich bitte um ein Nachtlager.“ Der Reiche guckte den Wandersmann von Haupt bis zu den Füßen an, und weil der liebe Gott schlichte Kleider trug und nicht aussah wie einer, der viel Geld in der Tasche hat, schüttelte er mit dem Kopf und sprach „ich kann euch nicht aufnehmen, meine Kammern liegen voll Kräuter und Samen, und sollte ich einen jeden beherbergen, der an meine Thüre klopft, so könnte ich selber den Bettelstab in die Hand nehmen. Sucht euch anderswo ein Auskommen.“ Schlug damit sein Fenster zu und ließ den lieben Gott stehen. Also kehrte ihm der liebe Gott den Rücken und gieng hinüber zu dem kleinen Haus. Kaum hatte er angeklopft, so klinkte der Arme schon sein Thürchen auf und bat den Wandersmann einzutreten. „Bleibt die Nacht über bei mir,“ sagte er „es ist schon finster, und heute könnt ihr doch nicht weiter kommen.“ Das gefiel dem lieben Gott und [2] er trat zu ihm ein. Die Frau des Armen reichte ihm die Hand, hieß ihn willkommen und sagte er möchte sichs bequem machen und vorlieb nehmen, sie hätten nicht viel, aber was es wäre, gäben sie von Herzen gerne. Dann setzte sie Kartoffeln ans Feuer, und derweil sie kochten, melkte sie ihre Ziege, damit sie ein wenig Milch dazu hätten. Und als der Tisch gedeckt war, setzte sich der liebe Gott nieder und aß mit ihnen, und schmeckte ihm die schlechte Kost gut, denn es waren vergnügte Gesichter dabei. Nachdem sie gegessen hatten, und Schlafenszeit war, rief die Frau heimlich ihren Mann und sprach „hör, lieber Mann, wir wollen uns heute Nacht eine Streu machen, damit der arme Wanderer sich in unser Bett legen und ausruhen kann: er ist den ganzen Tag über gegangen, da wird einer müde.“ „Von Herzen gern,“ antwortete er, „ich wills ihm anbieten,“ gieng zu dem lieben Gott und bat ihn, wenns ihm recht wäre, möcht er sich in ihr Bett legen und seine Glieder ordentlich ausruhen. Der liebe Gott wollte den beiden Alten ihr Lager nicht nehmen, aber sie ließen nicht ab, bis er es endlich that und sich in ihr Bett legte: sich selbst aber machten sie eine Streu auf die Erde. Am andern Morgen standen sie vor Tag schon auf und kochten dem Gast ein Frühstück, so gut sie es hatten. Als nun die Sonne durchs Fensterlein schien und der liebe Gott aufgestanden war, aß er wieder mit ihnen und wollte dann seines Weges ziehen. Als er in der Thüre stand, kehrte er sich um und sprach „weil ihr so mitleidig und fromm seid, so wünscht euch dreierlei, das will ich euch erfüllen.“ Da sagte der Arme „was soll ich mir sonst wünschen als die ewige Seligkeit, und daß wir zwei, so lang wir leben, gesund dabei bleiben und unser nothdürftiges tägliches Brot haben; fürs dritte weiß ich mir nichts zu wünschen.“ Der liebe Gott sprach „willst du dir nicht ein neues Haus für das alte wünschen?“ „O ja,“ sagte der Mann, „wenn ich das auch noch erhalten kann, so wär mirs wohl lieb.“ [3] Da erfüllte der Herr ihre Wünsche, verwandelte ihr altes Haus in ein neues, gab ihnen nochmals seinen Segen und zog weiter.</p>
<p>Es war schon voller Tag, als der Reiche aufstand. Er legte sich ins Fenster und sah gegenüber ein neues, reinliches Haus mit rothen Ziegeln, wo sonst eine alte Hütte gestanden hatte. Da machte er große Augen, rief seine Frau herbei und sprach „sag mir, was ist geschehen? Gestern Abend stand noch die alte elende Hütte, und heute steht da ein schönes neues Haus. Lauf hinüber und höre wie das gekommen ist.“ Die Frau gieng und fragte den Armen aus: er erzählte ihr „gestern Abend kam ein Wanderer, der suchte Nachtherberge, und heute Morgen beim Abschied hat er uns drei Wünsche gewährt, die ewige Seligkeit, Gesundheit in diesem Leben und das nothdürftige tägliche Brot dazu und zuletzt noch statt unserer alten Hütte ein schönes neues Haus.“ Die Frau des Reichen lief eilig zurück und erzählte ihrem Manne wie alles gekommen war. Der Mann sprach „ich möchte mich zerreißen und zerschlagen: hätt ich das nur gewußt! der Fremde ist zuvor hier gewesen und hat bei uns übernachten wollen, ich habe ihn aber abgewiesen.“ „Eil dich,“ sprach die Frau, „und setze dich auf dein Pferd, so kannst du den Mann noch einholen, und dann mußt du dir auch drei Wünsche gewähren lassen.“</p>
<p>Der Reiche befolgte den guten Rath, jagte mit seinem Pferd davon und holte den lieben Gott noch ein. Er redete fein und lieblich und bat er möchts nicht übel nehmen, daß er nicht gleich wäre eingelassen worden, er hätte den Schlüssel zur Hausthüre gesucht, derweil wäre er weggegangen: wenn er des Weges zurück käme, müßte er bei ihm einkehren. „Ja,“ sprach der liebe Gott, „wenn ich einmal zurückkomme, will ich es thun.“ Da fragte der Reiche ob er nicht auch drei Wünsche thun dürfte, wie sein Nachbar? Ja, sagte der liebe Gott, das dürfte er wohl, es wäre aber nicht gut für ihn, und er sollte sich lieber nichts wünschen. Der [4] Reiche meinte er wollte sich schon etwas aussuchen, das zu seinem Glück gereiche, wenn er nur wüßte, daß es erfüllt würde. Sprach der liebe Gott „reit heim, und drei Wünsche, die du thust, die sollen in Erfüllung gehen.“</p>
<p>Nun hatte der Reiche was er verlangte, ritt heimwärts und fieng an nachzusinnen was er sich wünschen sollte. Wie er sich so bedachte und die Zügel fallen ließ, fieng das Pferd an zu springen, so daß er immerfort in seinen Gedanken gestört wurde und sie gar nicht zusammen bringen konnte. Er klopfte ihm an den Hals und sagte „sei ruhig, Liese,“ aber das Pferd machte aufs neue Männerchen. Da ward er zuletzt ärgerlich und rief ganz ungeduldig „so wollt ich, daß du den Hals zerbrächst!“ Wie er das Wort ausgesprochen hatte, plump, fiel er auf die Erde, und lag das Pferd todt und regte sich nicht mehr; damit war der erste Wunsch erfüllt. Weil er aber von Natur geizig war, wollte er das Sattelzeug nicht im Stich lassen, schnitts ab, hiengs auf seinen Rücken, und mußte nun zu Fuß gehen. „Du hast noch zwei Wünsche übrig“ dachte er und tröstete sich damit. Wie er nun langsam durch den Sand dahin gieng, und zu Mittag die Sonne heiß brannte, wards ihm so warm und verdrießlich zu Muth: der Sattel drückte ihn auf den Rücken, auch war ihm noch immer nicht eingefallen, was er sich wünschen sollte. „Wenn ich mir auch alle Reiche und Schätze der Welt wünsche,“ sprach er zu sich selbst, „so fällt mir hernach noch allerlei ein, dieses und jenes, das weiß ich im voraus: ich wills aber so einrichten, daß mir gar nichts mehr übrig zu wünschen bleibt.“ Dann seufzte er und sprach „ja, wenn ich der bairische Bauer wäre, der auch drei Wünsche frei hatte, der wußte sich zu helfen, der wünschte sich zuerst recht viel Bier, und zweitens so viel Bier als er trinken könnte, und drittens noch ein Faß Bier dazu.“ Manchmal meinte er jetzt hätte er es gefunden, aber hernach schiens ihm doch zu wenig. Da [5] kam ihm so in die Gedanken was es seine Frau jetzt gut hätte, die säße daheim in einer kühlen Stube und ließe sichs wohl schmecken. Das ärgerte ihn ordentlich, und ohne daß ers wußte, sprach er so hin „ich wollte die säße daheim auf dem Sattel, und könnte nicht herunter, statt daß ich ihn da auf meinem Rücken schleppe.“ Und wie das letzte Wort aus seinem Munde kam, so war der Sattel von seinem Rücken verschwunden, und er merkte daß sein zweiter Wunsch auch in Erfüllung gegangen war. Da ward ihm erst recht heiß, er fieng an zu laufen und wollte sich daheim ganz einsam in seine Kammer hinsetzen und auf etwas Großes für den letzten Wunsch sinnen. Wie er aber ankommt und die Stubenthür aufmacht, sitzt da seine Frau mittendrin auf dem Sattel und kann nicht herunter, jammert und schreit. Da sprach er „gib dich zufrieden, ich will dir alle Reichthümer der Welt herbei wünschen, nur bleib da sitzen.“ Sie schalt ihn aber einen Schafskopf und sprach „was helfen mir alle Reichthümer der Welt, wenn ich auf dem Sattel sitze; du hast mich darauf gewünscht, du mußt mir auch wieder herunter helfen.“ Er mochte wollen oder nicht, er mußte den dritten Wunsch thun, daß sie vom Sattel ledig wäre und herunter steigen könnte; und der Wunsch ward alsbald erfüllt. Also hatte er nichts davon als Ärger, Mühe, Scheltworte und ein verlornes Pferd: die Armen aber lebten vergnügt, still und fromm bis an ihr seliges Ende.</p>
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	<item>
        <title>Die Goldkinder</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-goldkinder/</link>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 13:00:07 +0000</pubDate>
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Heute: Daniel N.
Podcast: Die Spielträumers]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 85 – Gast: Daniel N. (The Spielträumers)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Goldkinder</itunes:title>
		<itunes:episode>29</itunes:episode>
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Heute: Daniel N.
Podcast: Die Spielträumers]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 85 – Gast: Daniel N. (The Spielträumers)</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Goldkinder_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Goldkinder</em>(1857)</a></p>
<hr />
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<p>85.<br />
Die Goldkinder.<br />
Es war ein armer Mann und eine arme Frau, die hatten nichts als eine kleine Hütte, und nährten sich vom Fischfang, und es gieng bei ihnen von Hand zu Mund. Es geschah aber, als der Mann eines Tages beim Wasser saß und sein Netz auswarf, daß er einen Fisch herauszog, der ganz golden war. Und als er den Fisch voll Verwunderung betrachtete, hub dieser an zu reden und sprach „hör, Fischer, wirfst du mich wieder hinab ins Wasser, so mach ich deine kleine Hütte zu einem prächtigen Schloß.“ Da antwortete der Fischer „was hilft mir ein Schloß, wenn ich nichts zu essen habe?“ Sprach der Goldfisch weiter „auch dafür soll gesorgt sein, es wird ein Schrank im Schloß sein, wenn du den aufschließest, so stehen Schüsseln darin mit den schönsten Speisen, so viel du dir wünschest.“ „Wenn das ist,“ sprach der Mann, „so kann ich dir wohl den Gefallen thun.“ „Ja,“ sagte der Fisch, „es ist aber die Bedingung dabei, daß du keinem Menschen auf der Welt, wer es auch immer sein mag, entdeckst woher dein Glück gekommen ist; sprichst du ein einziges Wort, so ist alles vorbei.“</p>
<p>Nun warf der Mann den wunderbaren Fisch wieder ins Wasser und gieng heim. Wo aber sonst seine Hütte gestanden hatte, da stand jetzt ein großes Schloß. Da machte er ein paar Augen, trat hinein und sah seine Frau, mit schönen Kleidern geputzt, in einer prächtigen Stube sitzen. Sie war ganz vergnügt und sprach „Mann, wie ist das auf einmal gekommen? das gefällt mir wohl.“ „Ja,“ sagte der Mann, „es gefällt mir auch, aber es hungert mich [426] auch gewaltig, gib mir erst was zu essen.“ Sprach die Frau „ich habe nichts und weiß in dem neuen Haus nichts zu finden.“ „Das hat keine Noth,“ sagte der Mann, „dort sehe ich einen großen Schrank, den schließ einmal auf.“ Wie sie den Schrank aufschloß, stand da Kuchen, Fleisch, Obst, Wein, und lachte einen ordentlich an. Da rief die Frau voll Freude „Herz, was begehrst du nun?“ und sie setzten sich nieder, aßen und tranken zusammen. Wie sie satt waren, fragte die Frau „aber, Mann, wo kommt all dieser Reichthum her?“ „Ach,“ antwortete er, „frage mich nicht darum, ich darf dirs nicht sagen, wenn ichs jemand entdecke, so ist unser Glück wieder dahin.“ „Gut,“ sprach sie, „wenn ichs nicht wissen soll, so begehr ichs auch nicht zu wissen.“ Das war aber ihr Ernst nicht, es ließ ihr keine Ruhe Tag und Nacht, und sie quälte und stachelte den Mann so lang, bis er in der Ungeduld heraus sagte, es käme alles von einem wunderbaren goldenen Fisch, den er gefangen und dafür wieder in Freiheit gelassen hätte. Und wies heraus war, da verschwand alsbald das schöne Schloß mit dem Schrank, und sie saßen wieder in der alten Fischerhütte.</p>
<p>Der Mann mußte von vornen anfangen seinem Gewerbe nachgehen und fischen. Das Glück wollte es aber, daß er den goldenen Fisch noch einmal herauszog. „Hör,“ sprach der Fisch, „wenn du mich wieder ins Wasser wirfst, so will ich dir noch einmal das Schloß mit dem Schrank voll Gesottenem und Gebratenem zurückgeben; nur halt dich fest und verrath bei Leibe nicht von wem dus hast, sonst gehts wieder verloren.“ „Ich will mich schon hüten“ antwortete der Fischer und warf den Fisch in sein Wasser hinab. Daheim war nun alles wieder in voriger Herrlichkeit, und die Frau war in einer Freude über das Glück; aber die Neugierde ließ ihr doch keine Ruhe, daß sie nach ein paar Tagen wieder zu fragen anhub wie es zugegangen wäre und wie er es angefangen habe. Der Mann schwieg eine Zeitlang still dazu, endlich aber [427] machte sie ihn so ärgerlich, daß er herausplatzte und das Geheimnis verrieth. In dem Augenblick verschwand das Schloß und sie saßen wieder in der alten Hütte. „Nun hast dus,“ sagte der Mann, „jetzt können wir wieder am Hungertuch nagen.“ „Ach,“ sprach die Frau, „ich will den Reichthum lieber nicht, wenn ich nicht weiß von wem er kommt; sonst habe ich doch keine Ruhe.“</p>
<p>Der Mann gieng wieder fischen, und über eine Zeit so wars nicht anders, er holte den Goldfisch zum drittenmal heraus. „Hör,“ sprach der Fisch: „ich sehe wohl, ich soll immer wieder in deine Hände fallen, nimm mich mit nach Haus, und zerschneid mich in sechs Stücke, zwei davon gieb deiner Frau zu essen, zwei deinem Pferd, und zwei leg in die Erde, so wirst du Segen davon haben.“ Der Mann nahm den Fisch mit nach Haus und that wie er ihm gesagt hatte. Es geschah aber, daß aus den zwei Stücken, die in die Erde gelegt waren, zwei goldene Lilien aufwuchsen, und daß das Pferd zwei goldene Füllen bekam, und des Fischers Frau zwei Kinder gebar, die ganz golden waren.</p>
<p>Die Kinder wuchsen heran, wurden groß und schön, und die Lilien und Pferde wuchsen mit ihnen. Da sprachen sie „Vater, wir wollen uns auf unsere goldenen Rosse setzen und in die Welt ausziehen.“ Er aber antwortete betrübt „wie will ichs aushalten, wenn ihr fortzieht und ich nicht weiß wies euch geht?“ Da sagten sie „die zwei goldenen Lilien bleiben hier, daran könnt ihr sehen, wies uns geht: sind sie frisch, so sind wir gesund; sind sie welk, so sind wir krank; fallen sie um, so sind wir todt.“ Sie ritten fort und kamen in ein Wirthshaus, darin waren viele Leute, und als sie die zwei Goldkinder erblickten, fiengen sie an zu lachen und zu spotten. Wie der eine das Gespött hörte, so schämte er sich, wollte nicht in die Welt, kehrte um und kam wieder heim zu seinem Vater. Der andere aber ritt fort und gelangte zu einem großen Wald. Und als er hinein reiten wollte, [428] sprachen die Leute „es geht nicht, daß ihr durchreitet, der Wald ist voll Räuber, die werden übel mit euch umgehen, und gar, wenn sie sehen daß ihr golden seid und euere Pferde auch, so werden sie euch todt schlagen.“ Er aber ließ sich nicht schrecken und sprach „ich muß und soll hindurch.“ Da nahm er Bärenfelle und überzog sich und sein Pferd damit, daß nichts mehr vom Gold zu sehen war, und ritt getrost in den Wald hinein. Als er ein wenig fortgeritten war, so hörte er es in den Gebüschen rauschen und vernahm Stimmen, die miteinander sprachen. Von der einen Seite riefs „da ist einer,“ von der andern aber „laß ihn laufen, das ist ein Bärenhäuter, und arm und kahl, wie eine Kirchenmaus, was sollen wir mit ihm anfangen!“ So ritt das Goldkind glücklich durch den Wald und geschah ihm kein Leid.</p>
<p>Eines Tags kam er in ein Dorf, darin sah er ein Mädchen, das war so schön, daß er nicht glaubte es könnte ein schöneres auf der Welt sein. Und weil er eine so große Liebe zu ihm empfand, so gieng er zu ihm und sagte „ich habe dich von ganzem Herzen lieb, willst du meine Frau werden?“ Er gefiel aber auch dem Mädchen so sehr, daß es einwilligte und sprach „ja, ich will deine Frau werden und dir treu sein mein Lebelang.“ Nun hielten sie Hochzeit zusammen, und als sie eben in der größten Freude waren, kam der Vater der Braut heim, und als er sah daß seine Tochter Hochzeit machte, verwunderte er sich und sprach „wo ist der Bräutigam?“ Sie zeigten ihm das Goldkind, das hatte aber noch seine Bärenfelle um. Da sprach der Vater zornig „nimmermehr soll ein Bärenhäuter meine Tochter haben,“ und wollte ihn ermorden. Da bat ihn die Braut, was sie konnte, und sprach „er ist einmal mein Mann, und ich habe ihn von Herzen lieb,“ bis er sich endlich besänftigen ließ. Doch aber kams ihm nicht aus den Gedanken, so daß er am andern Morgen früh aufstand und seiner Tochter Mann sehen wollte, ob er ein gemeiner und verlumpter Bettler wäre. [429] Wie er aber hinblickte, sah er einen herrlichen, goldenen Mann im Bette, und die abgeworfenen Bärenfelle lagen auf der Erde. Da gieng er zurück und dachte „wie gut ists, daß ich meinen Zorn bändigte, ich hätte eine große Missethat begangen.“</p>
<p>Dem Goldkind aber träumte er zöge hinaus auf die Jagd nach einem prächtigen Hirsch, und als er am Morgen erwachte, sprach er zu seiner Braut „ich will hinaus auf die Jagd.“ Ihr war angst, und sie bat ihn da zu bleiben und sagte „leicht kann dir ein großes Unglück begegnen,“ aber er antwortete „ich soll und muß fort.“ Da stand er auf und zog hinaus in den Wald, und gar nicht lange, so hielt auch ein stolzer Hirsch vor ihm, ganz nach seinem Traume. Er legte an und wollte ihn schießen, aber der Hirsch sprang fort. Da jagte er ihm nach, über Graben und durch Gebüsche, und ward nicht müde den ganzen Tag; am Abend aber verschwand der Hirsch vor seinen Augen. Und als das Goldkind sich umsah, so stand er vor einem kleinen Haus, darin saß eine Hexe. Er klopfte an, und ein Mütterchen kam heraus und fragte „was wollt ihr so spät noch mitten in dem großen Wald?“ Er sprach „habt ihr keinen Hirsch gesehen?“ „Ja,“ antwortete sie, „den Hirsch kenn ich wohl,“ und ein Hündlein, das mit ihr aus dem Haus gekommen war, bellte dabei den Mann heftig an. „Willst du schweigen, du böse Kröte,“ sprach er, „sonst schieß ich dich todt.“ Da rief die Hexe zornig „was, mein Hündchen willst du tödten!“ und verwandelte ihn alsbald, daß er da lag wie ein Stein, und seine Braut erwartete ihn umsonst und dachte „es ist gewiß eingetroffen, was mir so Angst machte und so schwer auf dem Herzen lag.“</p>
<p>Daheim aber stand der andere Bruder bei den Goldlilien, als plötzlich eine davon umfiel. „Ach Gott,“ sprach er, „meinem Bruder ist ein großes Unglück zugestoßen, ich muß fort, ob ich ihn vielleicht errette.“ Da sagte der Vater „bleib hier, wenn ich auch dich verliere, was soll ich anfangen?“ Er aber antwortete „ich [430] soll und muß fort.“ Da setzte er sich auf sein goldenes Pferd und ritt fort und kam in den großen Wald, wo sein Bruder lag und Stein war. Die alte Hexe kam aus ihrem Haus, rief ihn an und wollte ihn auch berücken, aber er näherte sich nicht, sondern sprach „ich schieße dich nieder, wenn du meinen Bruder nicht wieder lebendig machst.“ Sie rührte, so ungerne sies auch that, den Stein mit dem Finger an, und alsbald erhielt er sein menschliches Leben zurück. Die beiden Goldkinder aber freuten sich, als sie sich wiedersahen, küßten und herzten sich, und ritten zusammen fort aus dem Wald, der eine zu seiner Braut, der andere heim zu seinem Vater. Da sprach der Vater „ich wußte wohl, daß du deinen Bruder erlöst hattest, denn die goldene Lilie ist auf einmal wieder aufgestanden und hat fortgeblüht.“ Nun lebten sie vergnügt, und es gieng ihnen wohl bis an ihr Ende.</p>
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	<item>
        <title>Der Räuberbräutigam</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-raeuberbraeutigam/</link>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 14:00:01 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Nico Wagner
Podcast: Brettagogen]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 40 – Gast: Nico Wagner (Brettagogen)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Räuberbräutigam</itunes:title>
		<itunes:episode>28</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Nico Wagner
Podcast: Brettagogen]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 40 – Gast: Nico Wagner (Brettagogen)</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Räuberbräutigam_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Räuberbräutigam</em>(1857)</a></p>
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	<item>
        <title>Das kluge Grethel / Der alte Großvater und der Enkel / Die Wassernixe / Von dem Tode des Hühnchens</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-kluge-grethel-der-alte-grossvater-und-der-enkel-die-wassernixe-von-dem-tode-des-huehnchens/</link>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Jan Dotzlaw
Podcasts: Rheingespielt, Brettspielerunde]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/das-kluge-grethel-der-alte-grossvater-und-der-enkel-die-wassernixe-von-dem-tode-des-huehnchens/#" />
		
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		<itunes:duration>00:44:56</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 77 bis 80 – Gast: Jan Dotzlaw (Brettspielerunde)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das kluge Grethel / Der alte Großvater und der Enkel / Die Wassernixe / Von dem Tode des Hühnchens</itunes:title>
		<itunes:episode>27</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia.

Heute: Jan Dotzlaw
Podcasts: Rheingespielt, Brettspielerunde]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 77 bis 80 – Gast: Jan Dotzlaw (Brettspielerunde)</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Von_dem_Tode_des_Hühnchens_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Von<em>dem</em>Tode<em>des</em>Hühnchens_(1857)</a></li>
<li><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Wassernixe_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Wassernixe</em>(1857)</a></li>
<li><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_alte_Großvater_und_der_Enkel_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>alte</em>Großvater<em>und</em>der<em>Enkel</em>(1857)</a></li>
<li><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_kluge_Grethel_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>kluge</em>Grethel_(1857)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://ewlm.lanothek.de/das-kluge-grethel-der-alte-grossvater-und-der-enkel-die-wassernixe-von-dem-tode-des-huehnchens/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Hans heirathet oder "Der Karschter Flaak"</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/hans-heirathet-oder-der-karschter-flaak/</link>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia und aus der Broschüre des Gewerbevereins Karlstadt. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Stefan Proksch
Podcasts: Esel und Teddy; Nicht ohne meine Oma]]></description>
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		<itunes:duration>00:18:54</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 84 – Gast: Stefan Proksch (Esel &amp;amp; Teddy)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hans heirathet oder "Der Karschter Flaak"</itunes:title>
		<itunes:episode>26</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia und aus der Broschüre des Gewerbevereins Karlstadt. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Stefan Proksch
Podcasts: Esel und Teddy; Nicht ohne meine Oma]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 84 – Gast: Stefan Proksch (Esel &#038; Teddy)</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Hans_heirathet_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Hans<em>heirathet</em>(1857)</a></p>
<p><a href="https://karlstadt.info/wp-content/uploads/2017/05/karschter-flaak-broschuere.pdf">https://karlstadt.info/wp-content/uploads/2017/05/karschter-flaak-broschuere.pdf</a></p>
<hr />
<p><strong>Alle Podcast-Projekte zu finden unter…</strong></p>
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<p><strong>84. Hans heirathet.</strong></p>
<p>Es war einmal ein junger Bauer, der hieß Hans, dem wollte sein Vetter gern eine reiche Frau werben. Da setzte er den Hans hinter den Ofen und ließ gut einheizen. Dann holte er einen Topf Milch und eine gute Menge Weißbrot, gab ihm einen neugemünzten glänzenden Heller in die Hand und sprach „Hans, den Heller da halt fest und das Weißbrot, das brocke in die Milch, und bleib da sitzen, und geh mir nicht von der Stelle, bis ich wiederkomme.“ „Ja,“ sprach der Hans, „das will ich alles ausrichten.“ Nun zog der Werber ein paar alte verplackte Hosen an, gieng ins andere Dorf zu einer reichen Bauerntochter und sprach „wollt ihr nicht meinen Vetter Hans heirathen? ihr kriegt einen wackern und gescheidten Mann, der euch gefallen wird.“ Fragte der geizige Vater „wie siehts aus mit seinem Vermögen? hat er auch was einzubrocken?“ „Lieber Freund,“ antwortete der Werber, „mein junger Vetter sitzt warm, hat einen guten schönen Pfennig in der Hand, und hat wohl einzubrocken. Er sollte auch nicht weniger Placken (wie man die Güter nannte) zählen, als ich,“ und schlug sich dabei auf seine geplackte Hose. „Wollt ihr euch die Mühe nehmen mit mir hinzugehen, soll euch zur Stunde gezeigt werden daß alles so ist, wie ich sage.“ Da wollte der Geizhals die gute Gelegenheit nicht fahren lassen und sprach „wenn dem so ist, so habe ich weiter nichts gegen die Heirath.“</p>
<p>Nun ward die Hochzeit an dem bestimmten Tag gefeiert, und als die junge Frau ins Feld gehen und die Güter des Bräutigams [424] sehen wollte, zog Hans erst sein sonntägliches Kleid aus und seinen verplackten Kittel an und sprach „ich könnte mir das gute Kleid verunehren.“ Da giengen sie zusammen ins Feld, und wo sich auf dem Weg der Weinstock abzeichnete, oder Äcker und Wiesen abgetheilt waren, deutete Hans mit dem Finger und schlug dann an einen großen oder kleinen Placken seines Kittels, und sprach „der Placken ist mein und jener auch, mein Schatz, schauet nur danach,“ und wollte damit sagen, die Frau sollte nicht in das weite Feld gaffen, sondern auf sein Kleid schauen, das wäre sein eigen.</p>
<p>„Bist du auch auf der Hochzeit gewesen?“ „Ja wohl bin ich darauf gewesen, und in vollem Staat. Mein Kopfputz war von Schnee, da kam die Sonne, und er ist mir abgeschmolzen; mein Kleid war von Spinneweb, da kam ich durch Dornen, die rissen mir es ab; meine Pantoffel waren von Glas, da stieß ich an einen Stein, da sagten sie klink! und sprangen entzwei.“</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Hans im Glück</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/hans-im-glueck/</link>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Stefan Proksch
Podcasts: Esel und Teddy; Nicht ohne meine Oma]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://ewlm.lanothek.de/hans-im-glueck/#" />
		
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		<itunes:duration>00:39:23</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 83 – Gast: Stefan Proksch (Esel &amp;amp; Teddy)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hans im Glück</itunes:title>
		<itunes:episode>25</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Stefan Proksch
Podcasts: Esel und Teddy; Nicht ohne meine Oma]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 83 – Gast: Stefan Proksch (Esel &#038; Teddy)</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Hans_heirathet_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Hans<em>heirathet</em>(1857)</a></p>
<hr />
<p><strong>Alle Podcast-Projekte zu finden unter…</strong></p>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Lano Adventures – lanoinc.de</a></p>
<hr />
<p><strong>Unterstützung</strong></p>
<p>Danke fürs Zuhören! Feedback gerne an <a href="https://www.twitter.com/ohneQ">@ohneQ</a> auf Twitter oder unter <a href="http://community.lanoinc.de">community.lanoinc.de</a>.</p>
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<p>Ich finde es allerdings besser, den lokalen Handel zu unterstützen und falls Du Online kaufen willst oder musst, auch die Versandhäuser häufiger mal zu wechseln.</p>
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<hr />
<p><strong>83. Hans im Glück.</strong></p>
<p>Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm „Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn.“ Der Herr antwortete „du hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein,“ und gab ihm ein Stück Gold, das so groß als Hansens Kopf war. Hans zog sein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus. Wie er so dahin gieng und immer ein Bein vor das andere setzte, kam ihm ein Reiter in die Augen, der frisch und fröhlich auf einem muntern Pferd vorbei trabte. „Ach,“ sprach Hans ganz laut, „was ist das Reiten ein schönes Ding! da sitzt einer wie auf einem Stuhl, stößt sich an keinen Stein, spart die Schuh, und kommt fort, er weiß nicht wie.“ Der Reiter, der das gehört hatte, hielt an und rief „ei, Hans, warum laufst du auch zu Fuß?“ „Ich muß ja wohl,“ antwortete er, „da habe ich einen Klumpen heim zu tragen: es ist zwar Gold, aber ich kann den Kopf dabei nicht gerad halten, auch drückt mirs auf die Schulter.“ „Weißt du was,“ sagte der Reiter, „wir wollen tauschen: ich gebe dir mein Pferd, und du gibst mir deinen Klumpen.“ „Von Herzen gern,“ sprach Hans, „aber ich sage euch ihr müßt euch damit schleppen.“ Der Reiter stieg ab, nahm das Gold und half dem Hans hinauf, gab ihm die Zügel fest in die Hände und sprach „wenns nun recht geschwind soll gehen, so mußt du mit der Zunge schnalzen, und hopp hopp rufen.“</p>
<p>Hans war seelenfroh, als er auf dem Pferde saß und so frank und frei dahin ritt. Über ein Weilchen fiels ihm ein, es sollte noch schneller gehen, und fieng an mit der Zunge zu schnalzen und hopp hopp zu rufen. Das Pferd setzte sich in starken Trab, und ehe sichs Hans versah, war er abgeworfen und lag in einem Graben, der die Äcker von der Landstraße trennte. Das Pferd wäre auch durchgegangen, wenn es nicht ein Bauer aufgehalten hätte, der des Weges kam und eine Kuh vor sich her trieb. Hans suchte seine Glieder zusammen und machte sich wieder auf die Beine. Er war aber verdrießlich und sprach zu dem Bauer „es ist ein schlechter Spaß, das Reiten, zumal, wenn man auf so eine Mähre geräth wie diese, die stößt und einen herabwirft, daß man den Hals brechen kann; ich setze mich nun und nimmermehr wieder auf. Da lob ich mir eure Kuh, da kann einer mit Gemächlichkeit hinter her gehen und hat obendrein seine Milch, Butter und Käse jeden Tag gewiß. Was gäb ich darum, wenn ich so eine Kuh hätte!“ „Nun,“ sprach der Bauer, „geschieht euch so ein großer Gefallen, so will ich euch wohl die Kuh für das Pferd vertauschen.“ Hans willigte mit tausend Freuden ein: der Bauer schwang sich aufs Pferd und ritt eilig davon.</p>
<p>Hans trieb seine Kuh ruhig vor sich her und bedachte den glücklichen Handel. „Hab ich nur ein Stück Brot, und daran wird mirs doch nicht fehlen, so kann ich, so oft mirs beliebt, Butter und Käse dazu essen; hab ich Durst, so melk ich meine Kuh und trinke Milch. Herz, was verlangst du mehr?“ Als er zu einem Wirthshaus kam, machte er Halt, aß in der großen Freude alles, was er bei sich hatte, sein Mittags- und Abendbrot, rein auf, und ließ sich für seine letzten paar Heller ein halbes Glas Bier einschenken. Dann trieb er seine Kuh weiter, immer nach dem Dorfe seiner Mutter zu. Die Hitze ward drückender, je näher der Mittag kam, und Hans befand sich in einer Heide, die wohl noch eine Stunde dauerte. Da ward es ihm ganz heiß, so daß ihm vor Durst die Zunge am Gaumen klebte. „Dem Ding ist zu helfen,“ dachte Hans, „jetzt will ich meine Kuh melken und mich an der Milch laben.“ Er band sie an einen dürren Baum, und da er keinen Eimer hatte, so stellte er seine Ledermütze unter, aber wie er sich auch bemühte, es kam kein Tropfen Milch zum Vorschein. Und weil er sich ungeschickt dabei anstellte, so gab ihm das ungeduldige Thier endlich mit einem der Hinterfüße einen solchen Schlag vor den Kopf, daß er zu Boden taumelte und eine zeitlang sich gar nicht besinnen konnte wo er war. Glücklicherweise kam gerade ein Metzger des Weges, der auf einem Schubkarren ein junges Schwein liegen hatte. „Was sind das für Streiche!“ rief er und half dem guten Hans auf. Hans erzählte was vorgefallen war. Der Metzger reichte ihm seine Flasche und sprach „da trinkt einmal und erholt euch. Die Kuh will wohl keine Milch geben, das ist ein altes Thier, das höchstens noch zum Ziehen taugt oder zum Schlachten.“ „Ei, ei,“ sprach Hans, und strich sich die Haare über den Kopf, „wer hätte das gedacht! es ist freilich gut, wenn man so ein Thier ins Haus abschlachten kann, was gibts für Fleisch! aber ich mache mir aus dem Kuhfleisch nicht viel, es ist mir nicht saftig genug. Ja, wer so ein junges Schwein hätte! das schmeckt anders, dabei noch die Würste.“ „Hört, Hans,“ sprach da der Metzger, „euch zu Liebe will ich tauschen und will euch das Schwein für die Kuh lassen.“ „Gott lohn euch eure Freundschaft“ sprach Hans, übergab ihm die Kuh, ließ sich das Schweinchen vom Karren losmachen und den Strick, woran es gebunden war, in die Hand geben.</p>
<p>Hans zog weiter und überdachte wie ihm doch alles nach Wunsch gienge, begegnete ihm ja eine Verdrießlichkeit, so würde sie doch gleich wieder gut gemacht. Es gesellte sich danach ein Bursch zu ihm, der trug eine schöne weiße Gans unter dem Arm. Sie boten einander die Zeit, und Hans fieng an von seinem Glück zu erzählen und wie er immer so vortheilhaft getauscht hätte. Der Bursch erzählte ihm daß er die Gans zu einem Kindtaufschmaus brächte. „Hebt einmal,“ fuhr er fort, und packte sie bei den Flügeln, „wie schwer sie ist, die ist aber auch acht Wochen lang genudelt worden. Wer in den Braten beißt, muß sich das Fett von beiden Seiten abwischen.“ „Ja,“ sprach Hans, und wog sie mit der einen Hand, „die hat ihr Gewicht, aber mein Schwein ist auch keine Sau.“ Indessen sah sich der Bursch nach allen Seiten ganz bedenklich um, schüttelte auch wohl mit dem Kopf. „Hört,“ fieng er darauf an, „mit eurem Schweine mags nicht ganz richtig sein. In dem Dorfe, durch das ich gekommen bin, ist eben dem Schulzen eins aus dem Stall gestohlen worden. Ich fürchte, ich fürchte, ihr habts da in der Hand. Sie haben Leute ausgeschickt, und es wäre ein schlimmer Handel, wenn sie euch mit dem Schwein erwischten: das geringste ist, daß ihr ins finstere Loch gesteckt werdet.“ Dem guten Hans ward bang, „ach Gott,“ sprach er, „helft mir aus der Noth, ihr wißt hier herum bessern Bescheid, nehmt mein Schwein da und laßt mir eure Gans.“ „Ich muß schon etwas aufs Spiel setzen,“ antwortete der Bursche, „aber ich will doch nicht Schuld sein daß ihr ins Unglück gerathet.“ Er nahm also das Seil in die Hand und trieb das Schwein schnell auf einen Seitenweg fort: der gute Hans aber gieng, seiner Sorgen entledigt, mit der Gans unter dem Arme der Heimath zu. „Wenn ichs recht überlege,“ sprach er mit sich selbst, „habe ich noch Vortheil bei dem Tausch: erstlich den guten Braten, hernach die Menge von Fett, die herausträufeln wird, das gibt Gänsefettbrot auf ein Vierteljahr: und endlich die schönen weißen Federn, die laß ich mir in mein Kopfkissen stopfen, und darauf will ich wohl ungewiegt einschlafen. Was wird meine Mutter eine Freude haben!“</p>
<p>Als er durch das letzte Dorf gekommen war, stand da ein Scheerenschleifer mit seinem Karren, sein Rad schnurrte, und er sang dazu „ich schleife die Scheere und drehe geschwind,<br />
und hänge mein Mäntelchen nach dem Wind.“<br />
Hans blieb stehen und sah ihm zu; endlich redete er ihn an, und sprach „euch gehts wohl, weil ihr so lustig bei eurem Schleifen seid.“ „Ja,“ antwortete der Scheerenschleifer, „das Handwerk hat einen güldenen Boden. Ein rechter Schleifer ist ein Mann, der, so oft er in die Tasche greift, auch Geld darin findet. Aber wo habt ihr die schöne Gans gekauft?“ „Die hab ich nicht gekauft, sondern für mein Schwein eingetauscht.“ „Und das Schwein?“ „Das hab ich für eine Kuh gekriegt.“ „Und die Kuh?“ „Die hab ich für ein Pferd bekommen.“ „Und das Pferd?“ „Dafür hab ich einen Klumpen Gold, so groß als mein Kopf, gegeben.“ „Und das Gold?“ „Ei, das war mein Lohn für sieben Jahre Dienst.“ „Ihr habt euch jederzeit zu helfen gewußt,“ sprach der Schleifer, „könnt ihrs nun dahin bringen, daß ihr das Geld in der Tasche springen hört, wenn ihr aufsteht, so habt ihr euer Glück gemacht.“ „Wie soll ich das anfangen?“ sprach Hans. „Ihr müßt ein Schleifer werden, wie ich; dazu gehört eigentlich nichts, als ein Wetzstein, das andere findet sich schon von selbst. Da hab ich einen, der ist zwar ein wenig schadhaft, dafür sollt ihr mir aber auch weiter nichts als eure Gans geben; wollt ihr das?“ „Wie könnt ihr noch fragen,“ antwortete Hans, „ich werde ja zum glücklichsten Menschen auf Erden; habe ich Geld, so oft ich in die Tasche greife, was brauche ich da länger zu sorgen?“ reichte ihm die Gans hin, und nahm den Wetzstein in Empfang. „Nun,“ sprach der Schleifer, und hob einen gewöhnlichen schweren Feldstein, der neben ihm lag, auf, „da habt ihr noch einen tüchtigen Stein dazu, auf dem sichs gut schlagen läßt, und ihr eure alten Nägel gerade klopfen könnt. Nehmt hin und hebt ihn ordentlich auf.“</p>
<p>Hans lud den Stein auf und gieng mit vergnügtem Herzen weiter; seine Augen leuchteten vor Freude, „ich muß in einer Glückshaut geboren sein,“ rief er aus, „alles was ich wünsche trifft mir ein, wie einem Sonntagskind.“ Indessen, weil er seit Tagesanbruch auf den Beinen gewesen war, begann er müde zu werden; auch plagte ihn der Hunger, da er allen Vorrath auf einmal in der Freude über die erhandelte Kuh aufgezehrt hatte. Er konnte endlich nur mit Mühe weiter gehen und mußte jeden Augenblick Halt machen; dabei drückten ihn die Steine ganz erbärmlich. Da konnte er sich des Gedankens nicht erwehren, wie gut es wäre, wenn er sie gerade jetzt nicht zu tragen brauchte. Wie eine Schnecke kam er zu einem Feldbrunnen geschlichen, wollte da ruhen und sich mit einem frischen Trunk laben: damit er aber die Steine im Niedersitzen nicht beschädigte, legte er sie bedächtig neben sich auf den Rand des Brunnens. Darauf setzte er sich nieder und wollte sich zum Trinken bücken, da versah ers, stieß ein klein wenig an, und beide Steine plumpten hinab. Hans, als er sie mit seinen Augen in die Tiefe hatte versinken sehen, sprang vor Freuden auf, kniete dann nieder und dankte Gott mit Thränen in den Augen daß er ihm auch diese Gnade noch erwiesen und ihn auf eine so gute Art und ohne daß er sich einen Vorwurf zu machen brauchte, von den schweren Steinen befreit hätte, die ihm allein noch hinderlich gewesen wären. „So glücklich wie ich,“ rief er aus, „gibt es keinen Menschen unter der Sonne.“ Mit leichtem Herzen und frei von aller Last sprang er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter war.</p>
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        <title>Bruder Lustig</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 17:36:37 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Jörn Schaar
Podcasts: Jörn Schaars feiner Podcast u.a.]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 81 – Gast: Jörn Schaar (feiner Podcast)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Bruder Lustig</itunes:title>
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Heute: Jörn Schaar
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 81 – Gast: Jörn Schaar (feiner Podcast)</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Bruder_Lustig_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Bruder<em>Lustig</em>(1857)</a></p>
<hr />
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<p><strong>81. Bruder Lustig</strong></p>
<p>Es war einmal ein großer Krieg, und als der Krieg zu Ende war, bekamen viele Soldaten ihren Abschied. Nun bekam der Bruder Lustig auch seinen Abschied und sonst nichts als ein kleines Laibchen Commißbrot und vier Kreuzer an Geld; damit zog er fort. Der heilige Petrus aber hatte sich als ein armer Bettler an den Weg gesetzt, und wie der Bruder Lustig daher kam, bat er ihn um ein Almosen. Er antwortete „lieber Bettelmann, was soll ich dir geben? ich bin Soldat gewesen und habe meinen Abschied bekommen, und habe sonst nichts als das kleine Commißbrot und vier Kreuzer Geld, wenn das all ist, muß ich betteln, so gut wie du. Doch geben will ich dir was.“ Darauf theilte er den Laib in vier Theile, und gab davon dem Apostel einen und auch einen Kreuzer. Der heilige Petrus bedankte sich, gieng weiter und setzte sich in einer andern Gestalt wieder als Bettelmann dem Soldaten an den Weg, und als er zu ihm kam, bat er ihn, wie das vorigemal, um eine Gabe. Der Bruder Lustig sprach wie vorher und gab ihm wieder ein Viertel von dem Brot und einen Kreuzer. Der heil. Petrus bedankte sich und gieng weiter, setzte sich aber zum drittenmal in einer andern Gestalt als ein Bettler an den Weg und sprach den Bruder Lustig an. Der Bruder Lustig gab ihm auch das dritte Viertel Brot und den dritten Kreuzer. Der heil. Petrus bedankte sich, und der Bruder Lustig gieng weiter und hatte nicht mehr als ein Viertel Brot und einen Kreuzer. Damit gieng er in ein Wirthshaus, aß das Brot und ließ sich für den Kreuzer Bier dazu geben. Als er fertig war, zog er weiter, und da gieng ihm der heil. Petrus gleichfalls in der Gestalt eines verabschiedeten Soldaten entgegen und redete ihn an, „guten Tag, Camerad, kannst du mir nicht ein Stück Brot geben und einen Kreuzer zu einem Trunk?“ „Wo soll ichs hernehmen,“ antwortete der Bruder Lustig, „ich habe meinen Abschied und sonst nichts als einen Laib Commißbrot und vier Kreuzer an Geld bekommen. Drei Bettler sind mir auf der Landstraße begegnet, davon hab ich jedem ein Viertel von meinem Brot und einen Kreuzer Geld gegeben. Das letzte Viertel hab ich im Wirthshaus gegessen und für den letzten Kreuzer dazu getrunken. Jetzt bin ich leer, und wenn du auch nichts mehr hast, so können wir mit einander betteln gehen.“ „Nein,“ antwortete der heil. Petrus, „das wird just nicht nöthig sein: ich verstehe mich ein wenig auf die Doctorei, und damit will ich mir schon so viel verdienen als ich brauche.“ „Ja,“ sagte der Bruder Lustig, „davon verstehe ich nichts, also muß ich allein betteln gehen.“ „Nun komm nur mit,“ sprach der heil. Petrus, „wenn ich was verdiene, sollst du die Hälfte davon haben.“ „Das ist mir wohl recht“ sagte der Bruder Lustig. Also zogen sie mit einander fort.</p>
<p>Nun kamen sie an ein Bauernhaus und hörten darin gewaltig jammern und schreien, da giengen sie hinein, so lag der Mann darin auf den Tod krank und war nah am Verscheiden, und die Frau heulte und weinte ganz laut. „Laßt euer Heulen und Weinen,“ sprach der heil. Petrus, „ich will den Mann wieder gesund machen,“ nahm eine Salbe aus der Tasche und heilte den Kranken augenblicklich, so daß er aufstehen konnte, und ganz gesund war. Sprachen Mann und Frau in großer Freude „wie können wir euch lohnen? was sollen wir euch geben?“ Der heil. Petrus aber wollte nichts nehmen, und jemehr ihn die Bauersleute baten, desto mehr weigerte er sich. Der Bruder Lustig aber stieß den heil. Petrus an, und sagte „so nimm doch was, wir brauchens ja.“ Endlich brachte die Bäuerin ein Lamm und sprach zu dem heil. Petrus das müßte er annehmen, aber er wollte es nicht. Da stieß ihn der Bruder Lustig in die Seite und sprach „nimms doch, dummer Teufel, wir brauchens ja.“ Da sagte der heil. Petrus endlich „ja, das Lamm will ich nehmen, aber ich trags nicht: wenn dus willst, so mußt du es tragen.“ „Das hat keine Noth,“ sprach der Bruder Lustig, „das will ich schon tragen,“ und nahms auf die Schulter. Nun giengen sie fort und kamen in einen Wald, da war das Lamm dem Bruder Lustig schwer geworden, er aber war hungrig, also sprach er zu dem heil. Petrus „schau, da ist ein schöner Platz, da könnten wir das Lamm kochen und verzehren.“ „Mir ists recht,“ antwortete der heil. Petrus, „doch kann ich mit der Kocherei nicht umgehen: willst du kochen, so hast du da einen Kessel, ich will derweil auf und ab gehen, bis es gahr ist. Du mußt aber nicht eher zu essen anfangen, als bis ich wieder zurück bin; ich will schon zu rechter Zeit kommen.“ „Geh nur,“ sagte Bruder Lustig, „ich verstehe mich aufs Kochen, ich wills schon machen.“ Da gieng der heil. Petrus fort, und der Bruder Lustig schlachtete das Lamm, machte Feuer an, warf das Fleisch in den Kessel und kochte. Das Lamm war aber schon gahr und der Apostel noch immer nicht zurück, da nahm es der Bruder Lustig aus dem Kessel, zerschnitt es und fand das Herz. „Das soll das Beste sein,“ sprach er und versuchte es, zuletzt aber aß er es ganz auf. Endlich kam der heil. Petrus zurück und sprach „du kannst das ganze Lamm allein essen, ich will nur das Herz davon, das gib mir.“ Da nahm Bruder Lustig Messer und Gabel, that als suchte er eifrig in dem Lammfleisch herum, konnte aber das Herz nicht finden; endlich sagte er kurz weg „es ist keins da.“ „Nun, wo solls denn sein?“ sagte der Apostel. „Das weiß ich nicht,“ antwortete der Bruder Lustig, „aber schau, was sind wir alle beide für Narren, suchen das Herz vom Lamm und fällt keinem von uns ein, ein Lamm hat ja kein Herz!“ „Ei,“ sprach der heil. Petrus, „das ist was ganz Neues, jedes Thier hat ja ein Herz, warum sollt ein Lamm kein Herz haben?“ „Nein, gewißlich, Bruder, ein Lamm hat kein Herz, denk nur recht nach, so wird dirs einfallen, es hat im Ernst keins.“ „Nun, es ist schon gut,“ sagte der heil. Petrus, „ist kein Herz da, so brauch ich auch nichts vom Lamm, du kannsts allein essen.“ „Was ich halt nicht aufessen kann, das nehm ich mit in meinem Ranzen“ sprach der Bruder Lustig, aß das halbe Lamm und steckte das übrige in seinen Ranzen.</p>
<p>Sie giengen weiter, da machte der heil. Petrus daß ein großes Wasser queer über den Weg floß und sie hindurch mußten. Sprach der heil. Petrus „geh du nur voran.“ „Nein,“ antwortete der Bruder Lustig, „geh du voran,“ und dachte „wenn dem das Wasser zu tief ist, so bleib ich zurück.“ Da schritt der heil. Petrus hindurch, und das Wasser gieng ihm nur bis ans Knie. Nun wollte Bruder Lustig auch hindurch, aber das Wasser wurde größer und stieg ihm an den Hals. Da rief er „Bruder, hilf mir.“ Sagte der heil. Petrus „willst du auch gestehen daß du das Herz von dem Lamm gegessen hast?“ „Nein,“ antwortete er, „ich hab es nicht gegessen.“ Da ward das Wasser noch größer, und stieg ihm bis an den Mund: „hilf mir, Bruder,“ rief der Soldat. Sprach der heil. Petrus noch einmal „willst du auch gestehen daß du das Herz vom Lamm gegessen hast?“ „Nein,“ antwortete er, „ich hab es nicht gegessen.“ Der heil. Petrus wollte ihn doch nicht ertrinken lassen, ließ das Wasser wieder fallen und half ihm hinüber.</p>
<p>Nun zogen sie weiter, und kamen in ein Reich, da hörten sie daß die Königstochter todtkrank läge. „Holla, Bruder,“ sprach der Soldat zum heil. Petrus, „da ist ein Fang für uns, wenn wir die gesund machen, so ist uns auf ewige Zeiten geholfen.“ Da war ihm der heil. Petrus nicht geschwind genug, „nun, heb die Beine auf, Bruderherz,“ sprach er zu ihm, „daß wir noch zu rechter Zeit hin kommen.“ Der heil. Petrus gieng aber immer langsamer, wie auch der Bruder Lustig ihn trieb und schob, bis sie endlich hörten die Königstochter wäre gestorben. „Da haben wirs,“ sprach der Bruder Lustig, „das kommt von deinem schläfrigen Gang.“ „Sei nur still,“ antwortete der heil. Petrus, „ich kann noch mehr als Kranke gesund machen, ich kann auch Todte wieder ins Leben erwecken.“ „Nun, wenn das ist,“ sagte der Bruder Lustig, „so laß ich mirs gefallen, das halbe Königreich mußt du uns aber zum wenigsten damit verdienen.“ Darauf giengen sie in das königliche Schloß, wo alles in großer Trauer war: der heil. Petrus aber sagte zu dem König er wollte die Tochter wieder lebendig machen. Da ward er zu ihr geführt, und dann sprach er „bringt mir einen Kessel mit Wasser,“ und wie der gebracht war, hieß er jedermann hinausgehen, und nur der Bruder Lustig durfte bei ihm bleiben. Darauf schnitt er alle Glieder der Todten los und warf sie ins Wasser, machte Feuer unter den Kessel und ließ sie kochen. Und wie alles Fleisch von den Knochen herabgefallen war, nahm er das schöne weiße Gebein heraus, und legte es auf eine Tafel, und reihte und legte es nach seiner natürlichen Ordnung zusammen. Als das geschehen war, trat er davor und sprach dreimal „im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Todte, steh auf.“ Und beim drittenmal erhob sich die Königstochter lebendig, gesund und schön. Nun war der König darüber in großer Freude, und sprach zum heil. Petrus „begehre deinen Lohn, und wenns mein halbes Königreich wäre, so will ich dirs geben.“ Der heil. Petrus aber antwortete „ich verlange nichts dafür.“ „O, du Hans Narr!“ dachte der Bruder Lustig bei sich, stieß seinen Cameraden in die Seite und sprach „sei doch nicht so dumm, wenn du nichts willst, so brauch ich doch was.“ Der heil. Petrus aber wollte nichts; doch weil der König sah daß der andere gerne was wollte, ließ er ihm vom Schatzmeister seinen Ranzen mit Gold anfüllen.</p>
<p>Sie zogen darauf weiter und wie sie in einen Wald kamen, sprach der heil. Petrus zum Bruder Lustig „jetzt wollen wir das Gold theilen.“ „Ja,“ antwortete er, „das wollen wir thun.“ Da theilte der heil. Petrus das Gold, und theilte es in drei Theile. Dachte der Bruder Lustig „was er wieder für einen Sparren im Kopf hat! macht drei Theile, und unser sind zwei.“ Der heil. Petrus aber sprach „nun habe ich genau getheilt, ein Theil für mich, ein Theil für dich, und ein Theil für den, der das Herz vom Lamm gegessen hat.“ „O, das hab ich gegessen,“ antwortete der Bruder Lustig und strich geschwind das Gold ein, „das kannst du mir glauben.“ „Wie kann das wahr sein,“ sprach der heil. Petrus, „ein Lamm hat ja kein Herz.“ „Ei was, Bruder, wo denkst du hin! ein Lamm hat ja ein Herz, so gut wie jedes Thier, warum sollte das allein keins haben?“ „Nun, es ist schon gut,“ sagte der heil. Petrus, „behalt das Gold allein, aber ich bleibe nicht mehr bei dir und will meinen Weg allein gehen.“ „Wie du willst, Bruderherz,“ antwortete der Soldat, „leb wohl.“</p>
<p>Da gieng der heil. Petrus eine andere Straße, Bruder Lustig aber dachte „es ist gut, daß er abtrabt, es ist doch ein wunderlicher Heiliger.“ Nun hatte er zwar Geld genug, wußte aber nicht mit umzugehen, verthats, verschenkts, und wie eine Zeit herum war, hatte er wieder nichts. Da kam er in ein Land, wo er hörte daß die Königstochter gestorben wäre. „Holla,“ dachte er, „das kann gut werden, die will ich wieder lebendig machen, und mirs bezahlen lassen, daß es eine Art hat.“ Gieng also zum König und bot ihm an die Todte wieder zu erwecken. Nun hatte der König gehört daß ein abgedankter Soldat herumziehe, und die Gestorbenen wieder lebendig mache, und dachte der Bruder Lustig wäre dieser Mann, doch, weil er kein Vertrauen zu ihm hatte, fragte [408] er erst seine Räthe, die sagten aber er könnte es wagen, da seine Tochter doch todt wäre. Nun ließ sich der Bruder Lustig Wasser im Kessel bringen, hieß jedermann hinausgehen, schnitt die Glieder ab, warf sie ins Wasser und machte Feuer darunter, gerade wie er es beim heil. Petrus gesehen hatte. Das Wasser fieng an zu kochen, und das Fleisch fiel herab, da nahm er das Gebein heraus und that es auf die Tafel; er wußte aber nicht in welcher Ordnung es liegen mußte, und legte alles verkehrt durch einander. Dann stellte er sich davor, und sprach „im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Todte, steh auf,“ und sprachs dreimal, aber die Gebeine rührten sich nicht. Da sprach er es noch dreimal, aber gleichfalls umsonst. „Du Blitzmädel, steh auf,“ rief er, „steh auf, oder es geht dir nicht gut.“ Wie er das gesprochen, kam der heil. Petrus auf einmal in seiner vorigen Gestalt, als verabschiedeter Soldat, durchs Fenster herein gegangen und sprach „du gottloser Mensch, was treibst du da, wie kann die Todte auferstehen, da du ihr Gebein so unter einander geworfen hast?“ „Bruderherz, ich habs gemacht, so gut ich konnte“ antwortete er. „Diesmal will ich dir aus der Noth helfen, aber das sag ich dir, wo du noch einmal so etwas unternimmst, so bist du unglücklich, auch darfst du von dem König nicht das Geringste dafür begehren oder annehmen.“ Darauf legte der heil. Petrus die Gebeine in ihre rechte Ordnung, sprach dreimal zu ihr „im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Todte, steh auf,“ und die Königstochter stand auf, war gesund und schön wie vorher. Nun gieng der heil. Petrus wieder durchs Fenster hinaus: der Bruder Lustig war froh daß es so gut abgelaufen war, ärgerte sich aber doch daß er nichts dafür nehmen sollte. „Ich möchte nur wissen,“ dachte er, „was der für Mucken im Kopf hat, denn was er mit der einen Hand gibt, das nimmt er mit der andern: da ist kein Verstand drin.“ Nun bot der König dem Bruder Lustig an was er haben wollte, er durfte aber nichts nehmen, doch brachte er es durch Anspielung und Listigkeit dahin, daß ihm der König seinen Ranzen mit Gold füllen ließ, und damit zog er ab. Als er hinaus kam, stand vor dem Thor der heil. Petrus, und sprach „schau, was du für ein Mensch bist, habe ich dir nicht verboten etwas zu nehmen, und nun hast du den Ranzen doch voll Gold.“ „Was kann ich dafür,“ antwortete Bruder Lustig, „wenn mirs hinein gesteckt wird.“ „Das sag ich dir, daß du nicht zum zweitenmal solche Dinge unternimmst, sonst soll es dir schlimm ergehen.“ „Ei, Bruder, sorg doch nicht, jetzt hab ich Gold, was soll ich mich da mit dem Knochenwaschen abgeben.“ „Ja,“ sprach der heil. Petrus, „das Gold wird lang dauern! Damit du aber hernach nicht wieder auf unerlaubten Wegen gehst, so will ich deinem Ranzen die Kraft geben, daß alles, was du dir hinein wünschest, auch darin sein soll. Leb wohl, du siehst mich nun nicht wieder.“ „Gott befohlen,“ sprach der Bruder Lustig, und dachte „ich bin froh daß du fortgehst, du wunderlicher Kauz, ich will dir wohl nicht nachgehen.“ An die Wunderkraft aber, die seinem Ranzen verliehen war, dachte er nicht weiter.</p>
<p>Bruder Lustig zog mit seinem Gold umher, und verthats und verfumfeits wie das erstemal. Als er nun nichts mehr als vier Kreuzer hatte, kam er an einem Wirthshaus vorbei und dachte „das Geld muß fort,“ und ließ sich für drei Kreuzer Wein und einen Kreuzer Brot geben. Wie er da saß und trank, kam ihm der Geruch von gebratenen Gänsen in die Nase. Bruder Lustig schaute und guckte, und sah daß der Wirth zwei Gänse in der Ofenröhre stehen hatte. Da fiel ihm ein daß ihm sein Camerad gesagt hatte was er sich in seinen Ranzen wünschte, das sollte darin sein. „Holla, das mußt du mit den Gänsen versuchen!“ Also gieng er hinaus, und vor der Thüre sprach er „so wünsch ich die zwei gebratenen Gänse aus der Ofenröhre in meinen Ranzen.“ Wie er das gesagt hatte, schnallte er ihn auf, und schaute hinein, da lagen sie beide darin. „Ach, so ists recht,“ sprach er, „nun bin ich ein gemachter Kerl,“ gieng fort auf eine Wiese und holte den Braten hervor. Wie er so im besten Essen war, kamen zwei Handwerksbursche daher und sahen die eine Gans, die noch nicht angerührt war, mit hungrigen Augen an. Dachte der Bruder Lustig „mit einer hast du genug,“ rief die zwei Bursche herbei und sprach „da nehmt die Gans und verzehrt sie auf meine Gesundheit.“ Sie bedankten sich, giengen damit ins Wirthshaus, ließen sich eine Halbe Wein und ein Brot geben, packten die geschenkte Gans aus und fiengen an zu essen. Die Wirthin sah zu und sprach zu ihrem Mann „die zwei essen eine Gans, sieh doch nach obs nicht eine von unsern aus der Ofenröhre ist.“ Der Wirth lief hin, da war die Ofenröhre leer: „was, ihr Diebsgesindel, so wohlfeil wollt ihr Gänse essen! gleich bezahlt, oder ich will euch mit grünem Haselsaft waschen.“ Die zwei sprachen „wir sind keine Diebe, ein abgedankter Soldat hat uns die Gans draußen auf der Wiese geschenkt.“ „Ihr sollt mir keine Nase drehen, der Soldat ist hier gewesen, aber als ein ehrlicher Kerl zur Thür hinaus gegangen, auf den hab ich Acht gehabt: ihr seid die Diebe und sollt bezahlen.“ Da sie aber nicht bezahlen konnten, nahm er den Stock und prügelte sie zur Thüre hinaus.</p>
<p>Bruder Lustig gieng seiner Wege und kam an einen Ort, da stand ein prächtiges Schloß und nicht weit davon ein schlechtes Wirthshaus. Er gieng in das Wirthshaus und bat um ein Nachtlager, aber der Wirth wies ihn ab, und sprach „es ist kein Platz mehr da, das Haus ist voll vornehmer Gäste.“ „Das nimmt mich Wunder,“ sprach der Bruder Lustig, „daß sie zu euch kommen und nicht in das prächtige Schloß gehen.“ „Ja,“ antwortete der Wirth, „es hat was an sich, dort eine Nacht zu liegen, wers noch versucht hat, ist nicht lebendig wieder heraus gekommen.“ „Wenns andere versucht haben,“ sagte der Bruder Lustig, „will ichs auch versuchen.“ „Das laßt nur bleiben,“ sprach der Wirth, „es geht euch an den Hals.“ „Es wird nicht gleich an den Hals gehen,“ sagte der Bruder Lustig, „gebt mir nur die Schlüssel und brav Essen und Trinken mit.“ Nun gab ihm der Wirth die Schlüssel und Essen und Trinken, und damit gieng der Bruder Lustig ins Schloß, ließ sichs gut schmecken, und als er endlich schläfrig wurde, legte er sich auf die Erde, denn es war kein Bett da. Er schlief auch bald ein, in der Nacht aber wurde er von einem großen Lärm aufgeweckt, und wie er sich ermunterte, sah er neun häßliche Teufel in dem Zimmer, die hatten einen Kreiß um ihn gemacht und tanzten um ihn herum. Sprach der Bruder Lustig „nun tanzt, so lang ihr wollt, aber komm mir keiner zu nah.“ Die Teufel aber drangen immer näher auf ihn ein und traten ihm mit ihren garstigen Füßen fast ins Gesicht. „Habt Ruh, ihr Teufelsgespenster,“ sprach er, aber sie triebens immer ärger. Da ward der Bruder Lustig bös und rief „holla, ich will bald Ruhe stiften!“ kriegte ein Stuhlbein und schlug mitten hinein. Aber neun Teufel gegen einen Soldaten war doch zu viel, und wenn er auf den vordern zuschlug, so packten ihn die andern hinten bei den Haaren und rissen ihn erbärmlich. „Teufelspack,“ rief er, „jetzt wird mirs zu arg: wartet aber! Alle neune in meinen Ranzen hinein!“ husch, steckten sie darin, und nun schnallte er ihn zu und warf ihn in eine Ecke. Da wars auf einmal still, und Bruder Lustig legte sich wieder hin und schlief bis an den hellen Morgen. Nun kamen der Wirth und der Edelmann, dem das Schloß gehörte, und wollten sehen wie es ihm ergangen wäre; als sie ihn gesund und munter erblickten, erstaunten sie und fragten „haben euch denn die Geister nichts gethan?“ „Warum nicht gar,“ antwortete Bruder Lustig, „ich habe sie alle neune in meinem Ranzen. Ihr könnt euer Schloß wieder ganz ruhig bewohnen, es wird von nun an keiner mehr darin umgehen!“ Da dankte ihm der Edelmann, beschenkte ihn reichlich und bat ihn in seinen Diensten zu bleiben, er wollte ihn auf sein Lebtag versorgen. „Nein,“ antwortete er, „ich bin an das Herumwandern gewöhnt, ich will weiter ziehen.“ Da gieng der Bruder Lustig fort, trat in eine Schmiede und legte den Ranzen, worin die neun Teufel waren, auf den Ambos, und bat den Schmied und seine Gesellen zuzuschlagen. Die schlugen mit ihren großen Hämmern aus allen Kräften zu, daß die Teufel ein erbärmliches Gekreisch erhoben. Wie er danach den Ranzen aufmachte, waren achte todt, einer aber, der in einer Falte gesessen hatte, war noch lebendig, schlüpfte heraus und fuhr wieder in die Hölle.</p>
<p>Darauf zog der Bruder Lustig noch lange in der Welt herum, und wers wüßte, könnte viel davon erzählen. Endlich aber wurde er alt, und dachte an sein Ende, da gieng er zu einem Einsiedler, der als ein frommer Mann bekannt war und sprach zu ihm „ich bin das Wandern müde und will nun trachten in das Himmelreich zu kommen.“ Der Einsiedler antwortete „es gibt zwei Wege, der eine ist breit und angenehm, und führt zur Hölle, der andere ist eng und rauh, und führt zum Himmel.“ „Da müßt ich ein Narr sein,“ dachte der Bruder Lustig, „wenn ich den engen und rauhen Weg gehen sollte.“ Machte sich auf und gieng den breiten und angenehmen Weg, und kam endlich zu einem großen schwarzen Thor, und das war das Thor der Hölle. Bruder Lustig klopfte an, und der Thorwächter guckte wer da wäre. Wie er aber den Bruder Lustig sah, erschrack er, denn er war gerade der neunte Teufel, der mit in dem Ranzen gesteckt hatte und mit einem blauen Auge davon gekommen war. Darum schob er den Riegel geschwind wieder vor, lief zum Obersten der Teufel, und sprach „draußen ist ein Kerl mit einem Ranzen und will herein, aber laßt ihn bei Leibe nicht herein, er wünscht sonst die ganze Hölle in seinen Ranzen. Er hat mich einmal garstig darin hämmern lassen.“ Also ward dem Bruder Lustig hinaus gerufen er sollte wieder abgehen, er käme nicht herein. „Wenn sie mich da nicht wollen,“ dachte er, „will ich sehen ob ich im Himmel ein Unterkommen finde, irgendwo muß ich doch bleiben.“ Kehrte also um und zog weiter, bis er vor das Himmelsthor kam, wo er auch anklopfte. Der heil. Petrus saß gerade dabei als Thorwächter: der Bruder Lustig erkannte ihn gleich und dachte „hier findest du einen alten Freund, da wirds besser gehen.“ Aber der heil. Petrus sprach „ich glaube gar, du willst in den Himmel?“ „Laß mich doch ein, Bruder, ich muß doch wo einkehren; hätten sie mich in der Hölle aufgenommen, so wär ich nicht hierher gegangen.“ „Nein,“ sagte der heil. Petrus, „du kommst nicht herein.“ „Nun, willst du mich nicht einlassen, so nimm auch deinen Ranzen wieder: dann will ich gar nichts von dir haben,“ sprach der Bruder Lustig. „So gib ihn her’ sagte der heil. Petrus. Da reichte er den Ranzen durchs Gitter in den Himmel hinein, und der heil. Petrus nahm ihn und hieng ihn neben seinen Sessel auf. Da sprach der Bruder Lustig „nun wünsch ich mich selbst in meinen Ranzen hinein.“ Husch, war er darin, und saß nun im Himmel, und der heil. Petrus mußte ihn darin lassen.</p>
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	<item>
        <title>Sechse kommen durch die ganze Welt</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/sechse-kommen-durch-die-ganze-welt/</link>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Kati Fränzel
Podcasts: Schläfst Du schon?]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 71 – Gästin: Kati Fränzel (Nerd, Nerd, Nerd)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Sechse kommen durch die ganze Welt</itunes:title>
		<itunes:episode>23</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Kati Fränzel
Podcasts: Schläfst Du schon?]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 71 – Gästin: Kati Fränzel (Nerd, Nerd, Nerd)</p>
<p><strong>Quelle</strong></p>
<p><a href="[https://de.wikisource.org/wiki/Sechse_kommen_durch_die_ganze_Welt_(1857)]">https://de.wikisource.org/wiki/Sechse<em>kommen</em>durch<em>die</em>ganze<em>Welt</em>(1857)</a></p>
<hr />
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<p><strong>71. Sechse kommen durch die ganze Welt.</strong></p>
<p>Es war einmal ein Mann, der verstand allerlei Künste: er diente im Krieg, und hielt sich brav und tapfer, aber als der Krieg zu Ende war, bekam er den Abschied und drei Heller Zehrgeld auf den Weg. „Wart,“ sprach er, „das laß ich mir nicht gefallen, finde ich die rechten Leute, so soll mir der König noch die Schätze des ganzen Landes heraus geben.“ Da gieng er voll Zorn in den Wald, und sah einen darin stehen, der hatte sechs Bäume ausgerupft, als wärens Kornhalme. Sprach er zu ihm „willst du mein Diener sein und mit mir ziehen?“ „Ja,“ antwortete er, „aber erst will ich meiner Mutter das Wellchen Holz heimbringen,“ und nahm einen von den Bäumen, und wickelte ihn um die fünf andern, hob die Welle auf die Schulter und trug sie fort. Dann kam er wieder, und gieng mit seinem Herrn, der sprach „wir zwei sollten wohl durch die ganze Welt kommen.“ Und als sie ein Weilchen gegangen waren, fanden sie einen Jäger, der lag auf den Knien, hatte die Büchse angelegt und zielte. Sprach der Herr zu ihm „Jäger, was willst du schießen?“ Er antwortete „zwei Meilen von hier sitzt eine Fliege auf dem Ast eines Eichbaums, der will ich das linke Auge heraus schießen.“ „O, geh mit mir,“ sprach der Mann, „wenn wir drei zusammen sind, sollten wir wohl durch die ganze Welt kommen.“ Der Jäger war bereit und gieng mit ihm, und sie kamen zu sieben Windmühlen, deren Flügel trieben ganz hastig herum, und gieng doch links und rechts kein Wind, und bewegte sich kein Blättchen. Da sprach der Mann „ich weiß nicht, was [376] die Windmühlen treibt, es regt sich ja kein Lüftchen,“ und gieng mit seinen Dienern weiter, und als sie zwei Meilen fortgegangen waren, sahen sie einen auf einem Baum sitzen, der hielt das eine Nasenloch zu und blies aus dem andern. „Mein, was treibst du da oben?“ fragte der Mann. Er antwortete „zwei Meilen von hier stehen sieben Windmühlen, seht, die blase ich an, daß sie laufen.“ „O, geh mit mir,“ sprach der Mann, „wenn wir vier zusammen sind, sollten wir wohl durch die ganze Welt kommen.“ Da stieg der Bläser herab und gieng mit, und über eine Zeit sahen sie einen, der stand da auf einem Bein, und hatte das andere abgeschnallt und neben sich gelegt. Da sprach der Herr „du hast dirs ja bequem gemacht zum Ausruhen.“ „Ich bin ein Laufer,“ antwortete er, „und damit ich nicht gar zu schnell springe, habe ich mir das eine Bein abgeschnallt; wenn ich mit zwei Beinen laufe, so gehts geschwinder als ein Vogel fliegt.“ „O, geh mit mir, wenn wir fünf zusammen sind, sollten wir wohl durch die ganze Welt kommen.“ Da gieng er mit, und gar nicht lang, so begegneten sie einem, der hatte ein Hütchen auf, hatte es aber ganz auf dem einen Ohr sitzen. Da sprach der Herr zu ihm „manierlich! manierlich! häng deinen Hut doch nicht auf ein Ohr, du siehst ja aus wie ein Hans Narr.“ „Ich darfs nicht thun,“ sprach der andere, „denn setz ich meinen Hut gerad, so kommt ein gewaltiger Frost, und die Vögel unter dem Himmel erfrieren und fallen todt zur Erde.“ „O, geh mit mir,“ sprach der Herr, „wenn wir sechs zusammen sind, sollten wir wohl durch die ganze Welt kommen.“</p>
<p>Nun gingen die sechse in eine Stadt, wo der König hatte bekannt machen lassen wer mit seiner Tochter in die Wette laufen wollte, und den Sieg davon trüge, der sollte ihr Gemahl werden; wer aber verlöre, müßte auch seinen Kopf hergeben. Da meldete sich der Mann, und sprach „ich will aber meinen Diener für mich laufen lassen.“ Der König antwortete „dann mußt du auch noch [377] dessen Leben zum Pfand setzen, also daß sein und dein Kopf für den Sieg haften.“ Als das verabredet und fest gemacht war, schnallte der Mann dem Laufer das andere Bein an und sprach zu ihm „nun sei hurtig und hilf daß wir siegen.“ Es war aber bestimmt, daß wer am ersten Wasser aus einem weit abgelegenen Brunnen brächte, der sollte Sieger sein. Nun bekam der Laufer einen Krug, und die Königstochter auch einen, und sie fiengen zu gleicher Zeit zu laufen an: aber in einem Augenblick, als die Königstochter erst eine kleine Strecke fort war, konnte den Laufer schon kein Zuschauer mehr sehen, und es war nicht anders, als wäre der Wind vorbei gesaust. In kurzer Zeit langte er bei dem Brunnen an, schöpfte den Krug voll Wasser und kehrte wieder um. Mitten aber auf dem Heimweg überkam ihn eine Müdigkeit, da setzte er den Krug hin, legte sich nieder, und schlief ein. Er hatte aber einen Pferdeschädel, der da auf der Erde lag, zum Kopfkissen gemacht, damit er hart läge, und bald wieder erwachte. Indessen war die Königstochter, die auch gut laufen konnte, so gut es ein gewöhnlicher Mensch vermag, bei dem Brunnen angelangt, und eilte mit ihrem Krug voll Wasser zurück; und als sie den Laufer da liegen und schlafen sah, war sie froh und sprach „der Feind ist in meine Hände gegeben,“ leerte seinen Krug aus und sprang weiter. Nun wär alles verloren gewesen, wenn nicht zu gutem Glück der Jäger mit seinen scharfen Augen oben auf dem Schloß gestanden und alles mit angesehen hätte. Da sprach er „die Königstochter soll doch gegen uns nicht aufkommen,“ lud seine Büchse und schoß so geschickt, daß er dem Laufer den Pferdeschädel unter dem Kopf wegschoß ohne ihm weh zu thun. Da erwachte der Laufer, sprang in die Höhe und sah daß sein Krug leer und die Königstochter schon weit voraus war. Aber er verlor den Muth nicht, lief mit dem Krug wieder zum Brunnen zurück, schöpfte aufs neue Wasser und war noch zehn Minuten eher [378] als die Königstochter daheim. „Seht ihr,“ sprach er, „jetzt hab ich erst die Beine aufgehoben, vorher wars gar kein Laufen zu nennen.“</p>
<p>Den König aber kränkte es, und seine Tochter noch mehr, daß sie so ein gemeiner abgedankter Soldat davon tragen sollte; sie rathschlagten mit einander wie sie ihn sammt seinen Gesellen los würden. Da sprach der König zu ihr „ich habe ein Mittel gefunden, laß dir nicht bang sein, sie sollen nicht wieder heim kommen.“ Und sprach zu ihnen „ihr sollt euch nun zusammen lustig machen, essen und trinken“ und führte sie zu einer Stube, die hatte einen Boden von Eisen, und die Thüren waren auch von Eisen, und die Fenster waren mit eisernen Stäben verwahrt. In der Stube war eine Tafel mit köstlichen Speisen besetzt, da sprach der König zu ihnen „geht hinein, und laßts euch wohl sein.“ Und wie sie darinnen waren, ließ er die Thüre verschließen und verriegeln. Dann ließ er den Koch kommen, und befahl ihm ein Feuer so lang unter die Stube zu machen, bis das Eisen glühend würde. Das that der Koch, und es fieng an und ward den sechsen in der Stube, während sie an der Tafel saßen, ganz warm, und sie meinten das käme vom Essen; als aber die Hitze immer größer ward und sie hinaus wollten, Thüre und Fenster aber verschlossen fanden, da merkten sie daß der König Böses im Sinne gehabt hatte und sie ersticken wollte. „Es soll ihm aber nicht gelingen,“ sprach der mit dem Hütchen, „ich will einen Frost kommen lassen, vor dem sich das Feuer schämen und verkriechen soll.“ Da setzte er sein Hütchen gerade, und alsobald fiel ein Frost daß alle Hitze verschwand und die Speisen auf den Schüsseln anfiengen zu frieren. Als nun ein paar Stunden herum waren, und der König glaubte sie wären in der Hitze verschmachtet, ließ er die Thüre öffnen und wollte selbst nach ihnen sehen. Aber wie die Thüre aufgieng, standen sie alle sechse da, frisch und gesund, und sagten es wäre ihnen lieb daß sie heraus könnten, sich zu wärmen, denn [379] bei der großen Kälte in der Stube frören die Speisen an den Schüsseln fest. Da gieng der König voll Zorn hinab zu dem Koch, schalt ihn und fragte warum er nicht gethan hätte was ihm wäre befohlen worden. Der Koch aber antwortete „es ist Glut genug da, seht nur selbst.“ Da sah der König daß ein gewaltiges Feuer unter der Eisenstube brannte, und merkte daß er den sechsen auf diese Weise nichts anhaben könnte.</p>
<p>Nun sann der König aufs neue wie er der bösen Gäste los würde, ließ den Meister kommen und sprach „willst du Gold nehmen, und dein Recht auf meine Tochter aufgeben, so sollst du haben so viel du willst.“ „O ja, Herr König,“ antwortete er, „gebt mir so viel als mein Diener tragen kann, so verlange ich eure Tochter nicht.“ Das war der König zufrieden, und jener sprach weiter „so will ich in vierzehn Tagen kommen und es holen.“ Darauf rief er alle Schneider aus dem ganzen Reich herbei, die mußten vierzehn Tage lang sitzen und einen Sack nähen. Und als er fertig war, mußte der Starke, welcher Bäume ausrupfen konnte, den Sack auf die Schulter nehmen und mit ihm zu dem König gehen. Da sprach der König „was ist das für ein gewaltiger Kerl, der den hausgroßen Ballen Leinewand auf der Schulter trägt?“ erschrack und dachte „was wird der für Gold wegschleppen!“ Da hieß er eine Tonne Gold herbringen, die mußten sechzehn der stärksten Männer tragen, aber der Starke packte sie mit einer Hand, steckte sie in den Sack und sprach „warum bringt ihr nicht gleich mehr, das deckt ja kaum den Boden.“ Da ließ der König nach und nach seinen ganzen Schatz herbeitragen, den schob der Starke in den Sack hinein, und der Sack ward davon noch nicht zur Hälfte voll. „Schafft mehr herbei,“ rief er, „die paar Brocken füllen nicht.“ Da mußten noch siebentausend Wagen mit Gold in dem ganzen Reich zusammen gefahren werden: die schob der Starke sammt den vorgespannten Ochsen in [380] seinen Sack. „Ich wills nicht lange besehen,“ sprach er, „und nehmen was kommt, damit der Sack nur voll wird.“ Wie alles darin stack, gieng doch noch viel hinein, da sprach er „ich will dem Ding nur ein Ende machen, man bindet wohl einmal einen Sack zu, wenn er auch noch nicht voll ist.“ Dann huckte er ihn auf den Rücken und gieng mit seinen Gesellen fort.</p>
<p>Als der König nun sah wie der einzige Mann des ganzen Landes Reichthum forttrug, ward er zornig und ließ seine Reiterei aufsitzen, die sollten den sechsen nachjagen, und hatten Befehl dem Starken den Sack wieder abzunehmen. Zwei Regimenter holten sie bald ein, und riefen ihnen zu „ihr seid Gefangene, legt den Sack mit dem Gold nieder, oder ihr werdet zusammengehauen.“ „Was sagt ihr?“ sprach der Bläser, „wir wären Gefangene? eher sollt ihr sämmtlich in der Luft herumtanzen,“ hielt das eine Nasenloch zu und blies mit dem andern die beiden Regimenter an, da fuhren sie aus einander und in die blaue Luft über alle Berge weg, der eine hierhin, der andere dorthin. Ein Feldwebel rief um Gnade, er hätte neun Wunden und wäre ein braver Kerl, der den Schimpf nicht verdiente. Da ließ der Bläser ein wenig nach, so daß er ohne Schaden wieder herab kam, dann sprach er zu ihm „nun geh heim zum König und sag er sollte nur noch mehr Reiterei schicken, ich wollte sie alle in die Luft blasen.“ Der König, als er den Bescheid vernahm, sprach „laßt die Kerle gehen, die haben etwas an sich.“ Da brachten die sechs den Reichthum heim, theilten ihn unter sich und lebten vergnügt bis an ihr Ende.</p>
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	<item>
        <title>Der Wolf und der Mensch / Der Wolf und der Fuchs / Der Fuchs und die Frau Gevatterin / Der Fuchs und die Katze</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 14:00:22 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Philipp Weißmann
Podcasts: Das Ach!]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 72 bis 75 – Gast: Philipp Weißmann (Das Ach!)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Wolf und der Mensch / Der Wolf und der Fuchs / Der Fuchs und die Frau Gevatterin / Der Fuchs und die Katze</itunes:title>
		<itunes:episode>22</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Philipp Weißmann
Podcasts: Das Ach!]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 72 bis 75 – Gast: Philipp Weißmann (Das Ach!)</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Wolf_und_der_Mensch_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Wolf</em>und<em>der</em>Mensch_(1857)</a></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Wolf_und_der_Fuchs_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Wolf</em>und<em>der</em>Fuchs_(1857)</a></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Frau_Gevatterin_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Fuchs</em>und<em>die</em>Frau<em>Gevatterin</em>(1857)</a></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Katze_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Fuchs</em>und<em>die</em>Katze_(1857)</a></p>
<hr />
<p><strong>Alle weiteren Projekte zu finden unter…</strong></p>
<p><a href="https://www.lanoinc.de">Lano Adventures – lanoinc.de</a></p>
<hr />
<p><strong>Unterstützung</strong></p>
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<hr />
<p><strong>72. Der Wolf und der Mensch</strong></p>
<p>Der Fuchs erzählte einmal dem Wolf von der Stärke des Menschen, kein Thier könnte ihm widerstehen, und sie müßten List gebrauchen, um sich vor ihm zu erhalten. Da antwortete der Wolf „wenn ich nur einmal einen Menschen zu sehen bekäme, ich wollte doch auf ihn losgehen.“ „Dazu kann ich dir helfen,“ sprach der Fuchs, „komm nur morgen früh zu mir, so will ich dir einen zeigen.“ Der Wolf stellte sich frühzeitig ein, und der Fuchs brachte ihn hinaus auf den Weg, den der Jäger alle Tage gieng. Zuerst kam ein alter abgedankter Soldat. „Ist das ein Mensch?“ fragte der Wolf. „Nein,“ antwortete der Fuchs, „das ist einer gewesen.“ Danach kam ein kleiner Knabe, der zur Schule wollte. „Ist das ein Mensch?“ „Nein, das will erst einer werden.“ Endlich kam der Jäger, die Doppelflinte auf dem Rücken, und den Hirschfänger an der Seite. Sprach der Fuchs zum Wolf „siehst du, dort kommt ein Mensch, auf den mußt du losgehen, ich aber will mich fort in meine Höhle machen.“ Der Wolf gieng nun auf den Menschen los, der Jäger, als er ihn erblickte, sprach „es ist Schade, daß ich keine Kugel geladen habe,“ legte an und schoß dem Wolf das Schrot ins Gesicht. Der Wolf verzog das Gesicht gewaltig, doch ließ er sich nicht schrecken und gieng vorwärts: da gab ihm der Jäger die zweite Ladung. Der Wolf verbiß den Schmerz und rückte dem Jäger zu Leibe: da zog dieser seinen blanken Hirschfänger und gab ihm links und rechts ein paar Hiebe, daß er, über und über blutend, mit Geheul zu dem Fuchs zurück lief. „Nun, Bruder Wolf,“ sprach der Fuchs, „wie bist du mit dem Menschen fertig worden?“ „Ach,“ antwortete der Wolf, „so hab ich mir die Stärke des Menschen nicht vorgestellt, erst nahm er einen Stock von der Schulter und blies hinein, da flog mir etwas ins Gesicht, das hat mich ganz entsetzlich gekitzelt: danach pustete er noch einmal in den Stock, da flog mirs um die Nase, wie Blitz und Hagelwetter, und wie ich ganz nah war, da zog er eine blanke Rippe aus dem Leib, damit hat er so auf mich losgeschlagen, daß ich beinah todt wäre liegen geblieben.“ „Siehst du,“ sprach der Fuchs, „was du für ein Prahlhans bist: du wirfst das Beil so weit, daß dus nicht wieder holen kannst.“</p>
<hr />
<p><strong>73. Der Wolf und der Fuchs.</strong></p>
<p>Der Wolf hatte den Fuchs bei sich, und was der Wolf wollte, das mußte der Fuchs thun, weil er der schwächste war, und der Fuchs wär gerne des Herrn los gewesen. Es trug sich zu, daß sie beide durch den Wald giengen, da sprach der Wolf „Rothfuchs, schaff mir was zu fressen, oder ich fresse dich selber auf.“ Da antwortete der Fuchs „ich weiß einen Bauernhof, wo ein paar junge Lämmlein sind, hast du Lust, so wollen wir eins holen.“ Dem Wolf war das recht, sie giengen hin, und der Fuchs stahl das Lämmlein, brachte es dem Wolf und machte sich fort. Da fraß es der Wolf auf, war aber damit noch nicht zufrieden, sondern wollte das andere dazu haben, und gieng es zu holen. Weil er es aber so ungeschickt machte, ward es die Mutter vom Lämmlein gewahr und fieng an entsetzlich zu schreien und zu bläen, daß die Bauern herbeigelaufen kamen. Da fanden sie den Wolf und schlugen ihn so erbärmlich, daß er hinkend und heulend bei dem Fuchs ankam. „Du hast mich schön angeführt,“ sprach er, „ich wollte das andere Lamm holen, da haben mich die Bauern erwischt und haben mich weich geschlagen.“ Der Fuchs antwortete „warum bist du so ein Nimmersatt.“</p>
<p>Am andern Tag giengen sie wieder ins Feld, sprach der gierige Wolf abermals „Rothfuchs, schaff mir was zu fressen, oder ich fresse dich selber auf.“ Da antwortete der Fuchs „ich weiß ein Bauernhaus, da backt die Frau heut Abend Pfannkuchen, wir wollen uns davon holen.“ Sie giengen hin, und der Fuchs schlich ums Haus herum, guckte und schnupperte so lange, bis er ausfindig machte wo die Schüssel stand, zog dann sechs Pfannkuchen herab und brachte sie dem Wolf. „Da hast du zu fressen,“ sprach er zu ihm und gieng seiner Wege. Der Wolf hatte die Pfannkuchen in einem Augenblick hinunter geschluckt und sprach „sie schmecken nach mehr,“ gieng hin und riß geradezu die ganze Schüssel herunter, daß sie in Stücke zersprang. Da gabs einen gewaltigen Lärm, daß die Frau herauskam, und als sie den Wolf sah, rief sie die Leute, die eilten herbei und schlugen ihn was Zeug wollte halten, daß er mit zwei lahmen Beinen laut heulend zum Fuchs in den Wald hinaus kam. „Was hast du mich garstig angeführt!“ rief er, „die Bauern haben mich erwischt und mir die Haut gegerbt.“ Der Fuchs aber antwortete „warum bist du so ein Nimmersatt.“</p>
<p>Am dritten Tag, als sie beisammen draußen waren, und der Wolf mit Mühe nur forthinkte, sprach er doch wieder „Rothfuchs, schaff mir was zu fressen, oder ich fresse dich selber auf.“ Der Fuchs antwortete „ich weiß einen Mann, der hat geschlachtet, und das gesalzene Fleisch liegt in einem Faß im Keller, das wollen wir holen.“ Sprach der Wolf „aber ich will gleich mitgehen, damit du mir hilfst, wenn ich nicht fort kann.“ „Meinetwegen,“ sagte der Fuchs, und zeigte ihm die Schliche und Wege, auf welchen sie endlich in den Keller gelangten. Da war nun Fleisch im Überfluß, und der Wolf machte sich gleich daran und dachte „bis ich aufhöre, hats Zeit.“ Der Fuchs ließ sichs auch gut schmecken, blickte überall herum, lief aber oft zu dem Loch, durch welches sie gekommen waren und versuchte ob sein Leib noch schmal genug wäre durchzuschlüpfen. Sprach der Wolf „lieber Fuchs, sag mir warum rennst du so hin und her, und springst hinaus und herein?“ „Ich muß doch sehen, ob niemand kommt,“ antwortete der listige, „friß nur nicht zu viel.“ Da sagte der Wolf „ich gehe nicht eher fort, als bis das Faß leer ist.“ Indem kam der Bauer, der den Lärm von des Fuchses Sprüngen gehört hatte, in den Keller. Der Fuchs, wie er ihn sah, war mit einem Satz zum Loch draußen: der Wolf wollte nach, aber er hatte sich so dick gefressen, daß er nicht mehr durch konnte, sondern stecken blieb. Da kam der Bauer mit einem Knüppel und schlug ihn todt. Der Fuchs aber sprang in den Wald und war froh daß er den alten Nimmersatt los war.</p>
<hr />
<p><strong>74. Der Fuchs und die Frau Gevatterin.</strong></p>
<p>Die Wölfin brachte ein Junges zur Welt und ließ den Fuchs zu Gevatter einladen. „Er ist doch nahe mit uns verwandt,“ sprach sie, „hat einen guten Verstand und viel Geschicklichkeit, er kann mein Söhnlein unterrichten und ihm in der Welt forthelfen.“ Der Fuchs erschien auch ganz ehrbar und sprach „liebwerthe Frau Gevatterin, ich danke euch für die Ehre, die ihr mir erzeigt, ich will mich aber auch so halten, daß ihr eure Freude daran haben sollt.“ Bei dem Fest ließ er sichs schmecken und machte sich ganz lustig, hernach sagte er „liebe Frau Gevatterin, es ist unsere Pflicht, für das Kindlein zu sorgen, ihr müßt gute Nahrung haben, damit es auch zu Kräften kommt. Ich weiß einen Schafstall, woraus wir leicht ein gutes Stück holen können.“ Der Wölfin gefiel das Liedlein, und sie gieng mit dem Fuchs hinaus nach dem Bauernhof. Er zeigte ihr den Stall aus der Ferne und sprach „dort werdet ihr ungesehen hineinkriechen können, ich will mich derweil auf der andern Seite umsehen, ob ich etwa ein Hühnlein erwische.“ Er gieng aber nicht hin, sondern ließ sich am Eingang des Waldes nieder, streckte die Beine und ruhte sich. Die Wölfin kroch in den Stall, da lag ein Hund und machte Lärm, so daß die Bauern gelaufen kamen, die Frau Gevatterin ertappten und eine scharfe Lauge von ungebrannter Asche über ihr Fell gossen. Endlich entkam sie doch und schleppte sich hinaus: da lag der Fuchs, that ganz kläglich und sprach „ach, liebe Frau Gevatterin, wie ist mirs schlimm ergangen! die Bauern haben mich überfallen und mir alle Glieder zerschlagen, wenn ihr nicht wollt daß ich auf dem Platz liegen bleiben und verschmachten soll, so müßt ihr mich forttragen.“ Die Wölfin konnte selbst nur langsam fort, doch hatte sie große Sorge für den Fuchs, daß sie ihn auf ihren Rücken nahm, und den ganz gesunden und heilen Gevatter langsam bis zu ihrem Haus trug. Da rief er ihr zu „lebt wohl, liebe Frau Gevatterin, und laßt euch den Braten wohl bekommen,“ lachte sie gewaltig aus und sprang fort.</p>
<hr />
<p><strong>75. Der Fuchs und die Katze.</strong></p>
<p>Es trug sich zu, daß die Katze in einem Walde dem Herrn Fuchs begegnete, und weil sie dachte „er ist gescheidt und wohl erfahren, und gilt viel in der Welt,“ so sprach sie ihm freundlich zu. „Guten Tag, lieber Herr Fuchs, wie gehts? wie stehts? wie schlagt ihr euch durch in dieser theuren Zeit?“ Der Fuchs, alles Hochmuthes voll, betrachtete die Katze von Kopf bis zu Füßen und wußte lange nicht ob er eine Antwort geben sollte. Endlich sprach er „O du armseliger Bartputzer, du buntscheckiger Narr, du Hungerleider und Mäusejäger, was kommt dir in den Sinn? du unterstehst dich zu fragen wie mirs gehe? was hast du gelernt? wie viel Künste verstehst du?“ „Ich verstehe nur eine einzige“ antwortete bescheidentlich die Katze. „Was ist das für eine Kunst?“ fragte der Fuchs. „Wenn die Hunde hinter mir her sind, so kann ich auf einen Baum springen und mich retten.“ „Ist das alles?“ sagte der Fuchs, „ich bin Herr über hundert Künste und habe überdies noch einen Sack voll Liste. Du jammerst mich, komm mit mir, ich will dich lehren wie man den Hunden entgeht.“ Indem kam ein Jäger mit vier Hunden daher. Die Katze sprang behend auf einen Baum und setzte sich in den Gipfel, wo Äste und Laubwerk sie völlig verbargen. „Bindet den Sack auf, Herr Fuchs, bindet den Sack auf,“ rief ihm die Katze zu, aber die Hunde hatten ihn schon gepackt und hielten ihn fest. „Ei, Herr Fuchs,“ rief die Katze, „ihr bleibt mit euern hundert Künsten stecken. Hättet ihr heraufkriechen können wie ich, so wärs nicht um euer Leben geschehen.“</p>
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        <title>Die Nelke</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.

Heute: Jürgen Krauss
Podcasts: Das Ach!, Schmerzenssache, Akte Aurora]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 76 – Gast: Jürgen Krauss</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Nelke</itunes:title>
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Heute: Jürgen Krauss
Podcasts: Das Ach!, Schmerzenssache, Akte Aurora]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 76 – Gast: Jürgen Krauss</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Nelke_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Nelke</em>(1857)</a></p>
<hr />
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<p><strong>Alle Projekte (bald) zu finden unter…</strong></p>
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<p><strong>Unterstützung</strong></p>
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<hr />
<p><strong>72. Der Wolf und der Mensch</strong></p>
<p>Der Fuchs erzählte einmal dem Wolf von der Stärke des Menschen, kein Thier könnte ihm widerstehen, und sie müßten List gebrauchen, um sich vor ihm zu erhalten. Da antwortete der Wolf „wenn ich nur einmal einen Menschen zu sehen bekäme, ich wollte doch auf ihn losgehen.“ „Dazu kann ich dir helfen,“ sprach der Fuchs, „komm nur morgen früh zu mir, so will ich dir einen zeigen.“ Der Wolf stellte sich frühzeitig ein, und der Fuchs brachte ihn hinaus auf den Weg, den der Jäger alle Tage gieng. Zuerst kam ein alter abgedankter Soldat. „Ist das ein Mensch?“ fragte der Wolf. „Nein,“ antwortete der Fuchs, „das ist einer gewesen.“ Danach kam ein kleiner Knabe, der zur Schule wollte. „Ist das ein Mensch?“ „Nein, das will erst einer werden.“ Endlich kam der Jäger, die Doppelflinte auf dem Rücken, und den Hirschfänger an der Seite. Sprach der Fuchs zum Wolf „siehst du, dort kommt ein Mensch, auf den mußt du losgehen, ich aber will mich fort in meine Höhle machen.“ Der Wolf gieng nun auf den Menschen los, der Jäger, als er ihn erblickte, sprach „es ist Schade, daß ich keine Kugel geladen habe,“ legte an und schoß dem Wolf das Schrot ins Gesicht. Der Wolf verzog das Gesicht gewaltig, doch ließ er sich nicht schrecken und gieng vorwärts: da gab ihm der Jäger die zweite Ladung. Der Wolf verbiß den Schmerz und rückte dem Jäger zu Leibe: da zog dieser seinen blanken Hirschfänger und gab ihm links und rechts ein paar Hiebe, daß er, über und über blutend, mit Geheul zu dem Fuchs zurück lief. [382] „Nun, Bruder Wolf,“ sprach der Fuchs, „wie bist du mit dem Menschen fertig worden?“ „Ach,“ antwortete der Wolf, „so hab ich mir die Stärke des Menschen nicht vorgestellt, erst nahm er einen Stock von der Schulter und blies hinein, da flog mir etwas ins Gesicht, das hat mich ganz entsetzlich gekitzelt: danach pustete er noch einmal in den Stock, da flog mirs um die Nase, wie Blitz und Hagelwetter, und wie ich ganz nah war, da zog er eine blanke Rippe aus dem Leib, damit hat er so auf mich losgeschlagen, daß ich beinah todt wäre liegen geblieben.“ „Siehst du,“ sprach der Fuchs, „was du für ein Prahlhans bist: du wirfst das Beil so weit, daß dus nicht wieder holen kannst.“</p>
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	<item>
        <title>Die drei Glückskinder</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-drei-glueckskinder/</link>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 14:00:57 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 70 – Gast: Kati Fränzel</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die drei Glückskinder</itunes:title>
		<itunes:episode>20</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 70 – Gast: Kati Fränzel</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Nelke_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Nelke</em>(1857)</a></p>
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<p><strong>70. Die drei Glückskinder</strong></p>
<p>Ein Vater ließ einmal seine drei Söhne vor sich kommen und schenkte dem ersten einen Hahn, dem zweiten eine Sense, dem dritten eine Katze. „Ich bin schon alt,“ sagte er, „und mein Tod ist nah, da wollte ich euch vor meinem Ende noch versorgen. Geld hab ich nicht, und was ich euch jetzt gebe, scheint wenig werth, es kommt aber bloß darauf an, daß ihr es verständig anwendet: sucht euch nur ein Land, wo dergleichen Dinge noch unbekannt sind, so ist euer Glück gemacht.“ Nach dem Tode des Vaters gieng der älteste mit seinem Hahn aus, wo er aber hinkam, war der Hahn schon bekannt: in den Städten sah er ihn schon von weitem auf den Thürmen sitzen, und sich mit dem Wind umdrehen, in den Dörfern hörte er mehr als einen krähen, und niemand wollte sich über das Thier wundern, so daß es nicht das Ansehn hatte, als würde er sein Glück damit machen. Endlich aber gerieths ihm doch, daß er auf eine Insel kam, wo die Leute nichts von einem Hahn wußten, sogar ihre Zeit nicht einzutheilen verstanden. Sie wußten wohl wenns Morgen oder Abend war, aber Nachts, wenn sies nicht verschliefen, wußte sich keiner aus der Zeit herauszufinden. „Seht,“ sprach er, „was für ein stolzes Thier, es hat eine rubinrothe Krone auf dem Kopf, und trägt Sporn wie ein Ritter: es ruft euch des Nachts dreimal zu bestimmter Zeit an, und wenns das letztemal ruft, so geht die Sonne bald auf. Wenns aber bei hellem Tag ruft, so richtet euch darauf ein, dann gibts gewiß anderes Wetter.“ Den Leuten gefiel das wohl, sie schliefen eine ganze Nacht nicht und hörten mit großer Freude [373] wie der Hahn um zwei vier und sechs Uhr laut und vernehmlich die Zeit abrief. Sie fragten ihn ob das Thier nicht feil wäre und wieviel er dafür verlangte. „Etwa so viel, als ein Esel Gold trägt,“ antwortete er. „Ein Spottgeld für ein so kostbares Thier“ riefen sie insgesammt und gaben ihm gerne was er gefordert hatte.</p>
<p>Als er mit dem Reichthum heim kam, verwunderten sich seine Brüder, und der zweite sprach „so will ich mich doch aufmachen und sehen ob ich meine Sense auch so gut losschlagen kann.“ Es hatte aber nicht das Ansehen danach, denn überall begegneten ihm Bauern und hatten so gut eine Sense auf der Schulter als er. Doch zuletzt glückte es ihm auch auf einer Insel, wo die Leute nichts von einer Sense wußten. Wenn dort das Korn reif war, so fuhren sie Kanonen vor den Feldern auf, und schossens herunter. Das war nun ein ungewisses Ding, mancher schoß drüber hinaus, ein anderer traf statt des Halms die Ähren, und schoß sie fort, dabei gieng viel zu Grund, und obendrein gabs einen lästerlichen Lärmen. Da stellte sich der Mann hin und mähte es so still und so geschwind nieder, daß die Leute Maul und Nase vor Verwunderung aufsperrten. Sie waren willig ihm dafür zu geben was er verlangte, und er bekam ein Pferd, dem war Gold aufgeladen, so viel es tragen konnte.</p>
<p>Nun wollte der dritte Bruder seine Katze auch an den rechten Mann bringen. Es gieng ihm wie den andern, so lange er auf dem festen Lande blieb, war nichts auszurichten, es gab aller Orten Katzen, und waren ihrer so viel, daß die neugebornen Jungen meist im Wasser ersäuft wurden. Endlich ließ er sich auf eine Insel überschiffen, und es traf sich glücklicherweise, daß dort noch niemals eine gesehen war und doch die Mäuse so überhand genommen hatten, daß sie auf den Tischen und Bänken tanzten, der Hausherr mochte daheim sein oder nicht. Die Leute jammerten gewaltig über die Plage, der König selbst wußte sich in seinem [374] Schlosse nicht dagegen zu retten: in allen Ecken pfiffen Mäuse und zernagten was sie mit ihren Zähnen nur packen konnten. Da fieng nun die Katze ihre Jagd an und hatte bald ein paar Säle gereinigt, und die Leute baten den König das Wunderthier für das Reich zu kaufen. Der König gab gerne was gefordert wurde, das war ein mit Gold beladener Maulesel, und der dritte Bruder kam mit den allergrößten Schätzen heim.</p>
<p>Die Katze machte sich in dem königlichen Schlosse mit den Mäusen eine rechte Lust und biß so viele todt daß sie nicht mehr zu zählen waren. Endlich ward ihr von der Arbeit heiß, und sie bekam Durst: da blieb sie stehen, drehte den Kopf in die Höhe und schrie „miau, miau.“ Der König sammt allen seinen Leuten, als sie das seltsame Geschrei vernahmen, erschraken und liefen in ihrer Angst sämmtlich zum Schloß hinaus. Unten hielt der König Rath, was zu thun das beste wäre; zuletzt ward beschlossen einen Herold an die Katze abzuschicken und sie aufzufordern das Schloß zu verlassen, oder zu gewärtigen daß Gewalt gegen sie gebraucht würde. Die Räthe sagten „lieber wollen wir uns von den Mäusen plagen lassen, an das Übel sind wir gewöhnt, als unser Leben einem solchen Unthier Preis geben.“ Ein Edelknabe mußte hinauf gehen und die Katze fragen „ob sie das Schloß gutwillig räumen wollte?“ Die Katze aber, deren Durst nur noch größer geworden war, antwortete bloß „miau, miau.“ Der Edelknabe verstand „durchaus, durchaus nicht,“ und überbrachte dem König die Antwort. „Nun,“ sprachen die Räthe, „soll sie der Gewalt weichen.“ Es wurden Kanonen aufgeführt und das Haus in Brand geschossen. Als das Feuer in den Saal kam wo die Katze saß, sprang sie glücklich zum Fenster hinaus; die Belagerer hörten aber nicht eher auf, als bis das ganze Schloß in Grund und Boden geschossen war.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Jorinde und Joringel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/jorinde-und-joringel/</link>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 22:23:39 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Dominik Schönleben (@nerdmeetsyou)]]></description>
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		<itunes:duration>00:18:35</itunes:duration>
		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 69 – Gast: Dominik Schönleben</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Jorinde und Joringel</itunes:title>
		<itunes:episode>19</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Dominik Schönleben (@nerdmeetsyou)]]></itunes:summary>
		
		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 69 – Gast: Dominik Schönleben</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Jorinde_und_Joringel_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Jorinde<em>und</em>Joringel_(1857)</a></p>
<p>Gast: Dominik Schönleben<br />
Twitter: @nerdmeetsyou</p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
<p><a href="https://www.akte-aurora.de">Akte Aurora</a></p>
<p><a href="https://www.puertopatida.de">Puerto Patida</a></p>
<p><a href="https://www.dwdns.de">Der will doch nur Spielen!</a></p>
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<p><strong>69. Jorinde und Joringel</strong></p>
<p>Es war einmal ein altes Schloß mitten in einem großen dicken Wald, darinnen wohnte eine alte Frau ganz allein, das war eine Erzzauberin. Am Tage machte sie sich zur Katze oder zur Nachteule, des Abends aber wurde sie wieder ordentlich wie ein Mensch gestaltet. Sie konnte das Wild und die Vögel herbei locken, und dann schlachtete sie, kochte und briet es. Wenn Jemand auf hundert Schritte dem Schloß nahe kam, so mußte er stille stehen und konnte sich nicht von der Stelle bewegen, bis sie ihn los sprach: wenn aber eine keusche Jungfrau in diesen Kreiß kam, so verwandelte sie dieselbe in einen Vogel, und sperrte sie dann in einen Korb ein, und trug den Korb in eine Kammer des Schlosses. Sie hatte wohl sieben tausend solcher Körbe mit so raren Vögeln im Schlosse.</p>
<p>Nun war einmal eine Jungfrau, die hieß Jorinde: sie war schöner als alle andere Mädchen. Die, und dann ein gar schöner Jüngling, Namens Joringel, hatten sich zusammen versprochen. Sie waren in den Brauttagen und sie hatten ihr größtes Vergnügen eins am andern. Damit sie nun einsmalen vertraut zusammen reden könnten, giengen sie in den Wald spazieren. „Hüte dich,“ sagte Joringel, „daß du nicht so nahe ans Schloß kommst.“ Es war ein schöner Abend, die Sonne schien zwischen den Stämmen der Bäume hell ins dunkle Grün des Waldes, und die Turteltaube sang kläglich auf den alten Maibuchen.</p>
<p>Jorinde weinte zuweilen, setzte sich hin im Sonnenschein und klagte; Joringel klagte auch. Sie waren so bestürzt, als wenn [370] sie hätten sterben sollen: sie sahen sich um, waren irre und wußten nicht wohin sie nach Hause gehen sollten. Noch halb stand die Sonne über dem Berg und halb war sie unter. Joringel sah durchs Gebüsch und sah die alte Mauer des Schlosses nah bei sich; er erschrack und wurde todtbang. Jorinde sang</p>
<p>„mein Vöglein mit dem Ringlein roth<br />
singt Leide, Leide, Leide:<br />
es singt dem Täubelein seinen Tod,<br />
singt Leide, Lei– zucküth, zicküth, zicküth.“<br />
Joringel sah nach Jorinde. Jorinde war in eine Nachtigall verwandelt, die sang „zicküth, zicküth.“ Eine Nachteule mit glühenden Augen flog dreimal um sie herum und schrie dreimal „schu, hu, hu, hu.“ Joringel konnte sich nicht regen: er stand da wie ein Stein, konnte nicht weinen, nicht reden, nicht Hand noch Fuß regen. Nun war die Sonne unter: die Eule flog in einen Strauch, und gleich darauf kam eine alte krumme Frau aus diesem hervor, gelb und mager: große rothe Augen, krumme Nase, die mit der Spitze ans Kinn reichte. Sie murmelte, fieng die Nachtigall und trug sie auf der Hand fort. Joringel konnte nichts sagen, nicht von der Stelle kommen; die Nachtigall war fort. Endlich kam das Weib wieder und sagte mit dumpfer Stimme „grüß dich, Zachiel, wenns Möndel ins Körbel scheint, bind los, Zachiel, zu guter Stund.“ Da wurde Joringel los. Er fiel vor dem Weib auf die Knie und bat sie möchte ihm seine Jorinde wieder geben, aber sie sagte er sollte sie nie wieder haben, und gieng fort. Er rief, er weinte, er jammerte, aber alles umsonst. „Uu, was soll mir geschehen?“ Joringel gieng fort und kam endlich in ein fremdes Dorf: da hütete er die Schafe lange Zeit. Oft gieng er rund um das Schloß herum, aber nicht zu nahe dabei. Endlich träumte er einmal des Nachts er fände eine blutrothe Blume, in deren Mitte eine schöne große Perle war. Die Blume brach er ab, [371] gieng damit zum Schlosse: alles, was er mit der Blume berührte, ward von der Zauberei frei: auch träumte er, er hätte seine Jorinde dadurch wieder bekommen. Des Morgens, als er erwachte, fieng er an durch Berg und Thal zu suchen ob er eine solche Blume fände: er suchte bis an den neunten Tag, da fand er die blutrothe Blume am Morgen früh. In der Mitte war ein großer Thautropfe, so groß wie die schönste Perle. Diese Blume trug er Tag und Nacht bis zum Schloß. Wie er auf hundert Schritt nahe bis zum Schloß kam, da ward er nicht fest, sondern gieng fort bis ans Thor. Joringel freute sich hoch, berührte die Pforte mit der Blume, und sie sprang auf. Er gieng hinein, durch den Hof, horchte wo er die vielen Vögel vernähme: endlich hörte ers. Er gieng und fand den Saal, darauf war die Zauberin und fütterte die Vögel in den sieben tausend Körben. Wie sie den Joringel sah, ward sie bös, sehr bös, schalt, spie Gift und Galle gegen ihn aus, aber sie konnte auf zwei Schritte nicht an ihn kommen. Er kehrte sich nicht an sie und gieng, besah die Körbe mit den Vögeln; da waren aber viele hundert Nachtigallen, wie sollte er nun seine Jorinde wieder finden? Indem er so zusah, daß die Alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel wegnahm und damit nach der Thüre gieng. Flugs sprang er hinzu, berührte das Körbchen mit der Blume und auch das alte Weib: nun konnte sie nichts mehr zaubern, und Jorinde stand da, hatte ihn um den Hals gefaßt, so schön wie sie ehemals war. Da machte er auch alle die andern Vögel wieder zu Jungfrauen, und da gieng er mit seiner Jorinde nach Hause, und sie lebten lange vergnügt zusammen.</p>
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	<item>
        <title>Die goldene Gans</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-goldene-gans/</link>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 64 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die goldene Gans</itunes:title>
		<itunes:episode>17</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 64 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_goldene_Gans_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>goldene</em>Gans_(1857)</a></p>
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<p><strong>64. Die goldene Gans</strong></p>
<p>Es war ein Mann, der hatte drei Söhne, davon hieß der jüngste der Dummling, und wurde verachtet und verspottet, und bei jeder Gelegenheit zurückgesetzt. Es geschah, daß der älteste in den Wald gehen wollte, Holz hauen, und eh er gieng, gab ihm noch seine Mutter einen schönen feinen Eierkuchen und eine Flasche Wein mit, damit er nicht Hunger und Durst litte. Als er in den Wald kam, begegnete ihm ein altes graues Männlein, das bot ihm einen guten Tag und sprach „gieb mir doch ein Stück Kuchen aus deiner Tasche, und laß mich einen Schluck von deinem Wein trinken, ich bin so hungrig und durstig.“ Der kluge Sohn aber antwortete „geb ich dir meinen Kuchen und meinen Wein, so hab ich selber nichts, pack dich deiner Wege,“ ließ das Männlein stehen und gieng fort. Als er nun anfieng einen Baum zu behauen, dauerte es nicht lange, so hieb er fehl, und die Axt fuhr ihm in den Arm, daß er mußte heimgehen und sich verbinden lassen. Das war aber von dem grauen Männchen gekommen.</p>
<p>Darauf gieng der zweite Sohn in den Wald, und die Mutter gab ihm, wie dem ältesten, einen Eierkuchen und eine Flasche Wein. Dem begegnete gleichfalls das alte graue Männchen und hielt um ein Stückchen Kuchen und einen Trunk Wein an. Aber der zweite Sohn sprach auch ganz verständig „was ich dir gebe, das geht mir selber ab, pack dich deiner Wege,“ ließ das Männlein stehen und gieng fort. Die Strafe blieb nicht aus, als er ein paar Hiebe am Baum gethan, hieb er sich ins Bein, daß er mußte nach Haus getragen werden.</p>
<p>[349] Da sagte der Dummling „Vater, laß mich einmal hinaus gehen und Holz hauen.“ Antwortete der Vater „deine Brüder haben sich Schaden dabei gethan, laß dich davon, du verstehst nichts davon.“ Der Dummling aber bat so lange, bis er endlich sagte „geh nur hin, durch Schaden wirst du klug werden.“ Die Mutter gab ihm einen Kuchen, der war mit Wasser in der Asche gebacken, und dazu eine Flasche saueres Bier. Als er in den Wald kam, begegnete ihm gleichfalls das alte graue Männchen, grüßte ihn und sprach „gieb mir ein Stück von deinem Kuchen und einen Trunk aus deiner Flasche, ich bin so hungrig und durstig.“ Antwortete der Dummling „ich habe aber nur Aschenkuchen und saueres Bier, wenn dir das recht ist, so wollen wir uns setzen und essen.“ Da setzten sie sich, und als der Dummling seinen Aschenkuchen herausholte, so wars ein feiner Eierkuchen, und das sauere Bier war ein guter Wein. Nun aßen und tranken sie, und danach sprach das Männlein „weil du ein gutes Herz hast und von dem Deinigen gerne mittheilst, so will ich dir Glück bescheren. Dort steht ein alter Baum, den hau ab, so wirst du in den Wurzeln etwas finden.“ Darauf nahm das Männlein Abschied.</p>
<p>Der Dummling gieng hin und hieb den Baum um, und wie er fiel, saß in den Wurzeln eine Gans, die hatte Federn von reinem Gold. Er hob sie heraus, nahm sie mit sich und gieng in ein Wirthshaus, da wollte er übernachten. Der Wirth hatte aber drei Töchter, die sahen die Gans, waren neugierig was das für ein wunderlicher Vogel wäre und hätten gar gern eine von seinen goldenen Federn gehabt. Die älteste dachte „es wird sich schon eine Gelegenheit finden wo ich mir eine Feder ausziehen kann,“ und als der Dummling einmal hinaus gegangen war, faßte sie die Gans beim Flügel, aber Finger und Hand blieben ihr daran festhängen. Bald danach kam die zweite und hatte keinen andern Gedanken als sich eine goldene Feder zu holen: kaum aber hatte sie [350] ihre Schwester angerührt, so blieb sie festhängen. Endlich kam auch die dritte in gleicher Absicht: da schrieen die andern „bleib weg, ums Himmelswillen, bleib weg.“ Aber sie begriff nicht warum sie wegbleiben sollte, dachte „sind die dabei, so kann ich auch dabei sein,“ und sprang herzu, und wie sie ihre Schwester angerührt hatte, so blieb sie an ihr hängen. So mußten sie die Nacht bei der Gans zubringen.</p>
<p>Am andern Morgen nahm der Dummling die Gans in den Arm, gieng fort, und bekümmerte sich nicht um die drei Mädchen, die daran hiengen. Sie mußten immer hinter ihm drein laufen, links und rechts, wies ihm in die Beine kam. Mitten auf dem Felde begegnete ihnen der Pfarrer, und als er den Aufzug sah, sprach er „schämt euch, ihr garstigen Mädchen, was lauft ihr dem jungen Bursch durchs Feld nach, schickt sich das?“ Damit faßte er die jüngste an die Hand und wollte sie zurückziehen: wie er sie aber anrührte, blieb er gleichfalls hängen und mußte selber hinter drein laufen. Nicht lange, so kam der Küster daher, und sah den Herrn Pfarrer, der drei Mädchen auf dem Fuß folgte. Da verwunderte er sich und rief „ei, Herr Pfarrer, wo hinaus so geschwind? vergeßt nicht daß wir heute noch eine Kindtaufe haben,“ lief auf ihn zu und faßte ihn am Ermel, blieb aber auch fest hängen. Wie die fünf so hinter einander her trabten, kamen zwei Bauern mit ihren Hacken vom Feld: da rief der Pfarrer sie an und bat sie möchten ihn und den Küster los machen. Kaum aber hatten sie den Küster angerührt, so blieben sie hängen, und waren ihrer nun siebene, die dem Dummling mit der Gans nachliefen.</p>
<p>Er kam darauf in eine Stadt, da herrschte ein König, der hatte eine Tochter, die war so ernsthaft, daß sie niemand zum lachen bringen konnte. Darum hatte er ein Gesetz gegeben, wer sie könnte zum lachen bringen, der sollte sie heirathen. Der Dummling, als er das hörte, gieng mit seiner Gans und ihrem Anhang [351] vor die Königstochter, und als diese die sieben Menschen immer hinter einander herlaufen sah, fieng sie überlaut an zu lachen und wollte gar nicht wieder aufhören. Da verlangte sie der Dummling zur Braut, aber dem König gefiel der Schwiegersohn nicht, er machte allerlei Einwendungen und sagte er müßte ihm erst einen Mann bringen, der einen Keller voll Wein austrinken könnte. Der Dummling dachte an das graue Männchen, das könnte ihm wohl helfen, gieng hinaus in den Wald, und auf der Stelle, wo er den Baum abgehauen hatte, sah er einen Mann sitzen, der machte ein ganz betrübtes Gesicht. Der Dummling fragte was er sich so sehr zu Herzen nähme. Da antwortete er „ich habe so großen Durst, und kann ihn nicht löschen, das kalte Wasser vertrage ich nicht, ein Faß Wein habe ich zwar ausgeleert, aber was ist ein Tropfen auf einem heißen Stein?“ „Da kann ich dir helfen,“ sagte der Dummling, „komm nur mit mir, du sollst satt haben.“ Er führte ihn darauf in des Königs Keller, und der Mann machte sich über die großen Fässer, trank und trank, daß ihm die Hüften weh thaten, und ehe ein Tag herum war, hatte er den ganzen Keller ausgetrunken. Der Dummling verlangte abermals seine Braut, der König aber ärgerte sich daß ein schlechter Bursch, den jedermann einen Dummling nannte, seine Tochter davon tragen sollte, und machte neue Bedingungen: er müßte erst einen Mann schaffen, der einen Berg voll Brot aufessen könnte. Der Dummling besann sich nicht lange, sondern gieng gleich hinaus in den Wald: da saß auf demselben Platz ein Mann, der schnürte sich den Leib mit einem Riemen zusammen, machte ein grämliches Gesicht, und sagte „ich habe einen ganzen Backofen voll Raspelbrot gegessen, aber was hilft das, wenn man so großen Hunger hat, wie ich: mein Magen bleibt leer, und ich muß mich nur zuschnüren, wenn ich nicht Hungers sterben soll.“ Der Dummling war froh darüber, und sprach „mach dich auf und geh mit mir, du sollst dich satt essen.“ Er [352] führte ihn an den Hof des Königs, der hatte alles Mehl aus dem ganzen Reich zusammenfahren und einen ungeheuern Berg davon backen lassen: der Mann aber aus dem Walde stellte sich davor, fieng an zu essen, und in einem Tag war der ganze Berg verschwunden. Der Dummling forderte zum drittenmal seine Braut, der König aber suchte noch einmal Ausflucht, und verlangte ein Schiff das zu Land und zu Wasser fahren könnte: „so wie du aber damit angesegelt kommst,“ sagte er, „so sollst du gleich meine Tochter zur Gemahlin haben.“ Der Dummling gieng gerades Weges in den Wald, da saß das alte graue Männchen, dem er seinen Kuchen gegeben hatte, und sagte „ich habe für dich getrunken und gegessen, ich will dir auch das Schiff geben; das alles thu ich, weil du barmherzig gegen mich gewesen bist.“ Da gab er ihm das Schiff, das zu Land und zu Wasser fuhr, und als der König das sah, konnte er ihm seine Tochter nicht länger vorenthalten. Die Hochzeit ward gefeiert, nach des Königs Tod erbte der Dummling das Reich, und lebte lange Zeit vergnügt mit seiner Gemahlin.</p>
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	<item>
        <title>Die drei Federn</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-drei-federn/</link>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 14:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Jan Gießmann]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 63 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die drei Federn</itunes:title>
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Heute: Jan Gießmann]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 63 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
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<p><strong>63. Die drei Federn</strong></p>
<p>Es war einmal ein König, der hatte drei Söhne, davon waren zwei klug und gescheidt, aber der dritte sprach nicht viel, war einfältig und hieß nur der Dummling. Als der König alt und schwach ward und an sein Ende dachte, wußte er nicht welcher von seinen Söhnen nach ihm das Reich erben sollte. Da sprach er zu ihnen „ziehet aus, und wer mir den feinsten Teppich bringt, der soll nach meinem Tod König sein.“ Und damit es keinen Streit unter ihnen gab, führte er sie vor sein Schloß, blies drei Federn in die Luft und sprach „wie die fliegen, so sollt ihr ziehen.“ Die eine Feder flog nach Osten, die andere nach Westen, die dritte flog aber gerad aus, und flog nicht weit, sondern fiel bald zur Erde. Nun gieng der eine Bruder rechts, der andere gieng links, und sie lachten den Dummling aus, der bei der dritten Feder da wo sie nieder gefallen war, bleiben mußte.</p>
<p>Der Dummling setzte sich nieder und war traurig. Da bemerkte er auf einmal daß neben der Feder eine Fallthüre lag. Er hob sie in die Höhe, fand eine Treppe und stieg hinab. Da kam er vor eine andere Thüre, klopfte an, und hörte wie es inwendig rief</p>
<p>„Jungfer grün und klein,<br />
Hutzelbein,<br />
Hutzelbeins Hündchen,<br />
Hutzel hin und her,<br />
laß geschwind sehen, wer draußen wär.“<br />
[345] Die Thüre that sich auf, und er sah eine große dicke Itsche (Kröte) sitzen und rings um sie eine Menge kleiner Itschen. Die dicke Itsche fragte was sein Begehren wäre. Er antwortete „ich hätte gerne den schönsten und feinsten Teppich.“ Da rief sie eine junge und sprach</p>
<p>„Jungfer grün und klein,<br />
Hutzelbein,<br />
Hutzelbeins Hündchen,<br />
Hutzel hin und her,<br />
bring mir die große Schachtel her.“<br />
Die junge Itsche holte die Schachtel, und die dicke Itsche machte sie auf und gab dem Dummling einen Teppich daraus, so schön und so fein, wie oben auf der Erde keiner konnte gewebt werden. Da dankte er ihr und stieg wieder hinauf.</p>
<p>Die beiden andern hatten aber ihren jüngsten Bruder für so albern gehalten, daß sie glaubten er würde gar nichts finden und aufbringen. „Was sollen wir uns mit Suchen groß Mühe geben“ sprachen sie, nahmen dem ersten besten Schäfersweib, das ihnen begegnete, die groben Tücher vom Leib und trugen sie dem König heim. Zu derselben Zeit kam auch der Dummling zurück, und brachte seinen schönen Teppich, und als der König den sah, erstaunte er, und sprach „wenn es dem Recht nach gehen soll, so gehört dem jüngsten das Königreich.“ Aber die zwei andern ließen dem Vater keine Ruhe und sprachen unmöglich könnte der Dummling, dem es in allen Dingen an Verstand fehlte, König werden, und baten ihn er möchte eine neue Bedingung machen. Da sagte der Vater, „der soll das Reich erben, der mir den schönsten Ring bringt,“ führte die drei Brüder hinaus, und blies drei Federn in die Luft, denen sie nachgehen sollten. Die zwei ältesten zogen wieder nach Osten und Westen, und für den Dummling flog die Feder gerade aus und fiel neben der Erdthüre nieder. Da stieg er [346] wieder hinab zu der dicken Itsche und sagte ihr daß er den schönsten Ring brauchte. Sie ließ sich gleich ihre große Schachtel holen und gab ihm daraus einen Ring, der glänzte von Edelsteinen und war so schön daß ihn kein Goldschmied auf der Erde hätte machen können. Die zwei ältesten lachten über den Dummling, der einen goldenen Ring suchen wollte, gaben sich gar keine Mühe, sondern schlugen einem alten Wagenring die Nägel aus und brachten ihn dem König. Als aber der Dummling seinen goldenen Ring vorzeigte, so sprach der Vater abermals „ihm gehört das Reich.“ Die zwei ältesten ließen nicht ab den König zu quälen, bis er noch eine dritte Bedingung machte und den Ausspruch that, der sollte das Reich haben, der die schönste Frau heimbrächte. Die drei Federn blies er nochmals in die Luft, und sie flogen wie die vorigemale.</p>
<p>Da gieng der Dummling ohne weiteres hinab zu der dicken Itsche und sprach „ich soll die schönste Frau heimbringen.“ „Ei,“ antwortete die Itsche, „die schönste Frau! die ist nicht gleich zur Hand, aber du sollst sie doch haben.“ Sie gab ihm eine ausgehölte gelbe Rübe mit sechs Mäuschen bespannt. Da sprach der Dummling ganz traurig „was soll ich damit anfangen?“ Die Itsche antwortete „setze nur eine von meinen kleinen Itschen hinein.“ Da griff er auf Gerathewohl eine aus dem Kreiß und setzte sie in die gelbe Kutsche, aber kaum saß sie darin, so ward sie zu einem wunderschönen Fräulein, die Rübe zur Kutsche, und die sechs Mäuschen zu Pferden. Da küßte er sie, jagte mit den Pferden davon und brachte sie zu dem König. Seine Brüder kamen nach, die hatten sich gar keine Mühe gegeben, eine schöne Frau zu suchen, sondern die ersten besten Bauernweiber mitgenommen. Als der König sie erblickte, sprach er „dem jüngsten gehört das Reich nach meinem Tod.“ Aber die zwei ältesten betäubten die Ohren des Königs aufs neue mit ihrem Geschrei, „wir könnens nicht zugeben [347] daß der Dummling König wird,“ und verlangten der sollte den Vorzug haben, dessen Frau durch einen Ring springen könnte, der da mitten in dem Saal hieng. Sie dachten „die Bauernweiber können das wohl, die sind stark genug, aber das zarte Fräulein springt sich todt.“ Der alte König gab das auch noch zu. Da sprangen die zwei Bauernweiber, sprangen auch durch den Ring, waren aber so plump, daß sie fielen und ihre groben Arme und Beine entzwei brachen. Darauf sprang das schöne Fräulein, das der Dummling mitgebracht hatte, und sprang so leicht hindurch wie ein Reh, und aller Widerspruch mußte aufhören. Also erhielt er die Krone, und hat lange in Weisheit geherrscht.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Das Bürle</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/das-buerle/</link>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 14:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Ronny Fischer]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 61 – Gast: Ronny Fischer</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Bürle</itunes:title>
		<itunes:episode>15</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Ronny Fischer]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 61 – Gast: Ronny Fischer</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Bürle_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Das<em>Bürle</em>(1857)</a></p>
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<p><strong>61. Das Bürle</strong></p>
<p>Es war ein Dorf, darin saßen lauter reiche Bauern und nur ein armer, den nannten sie das Bürle (Bäuerlein). Er hatte nicht einmal eine Kuh und noch weniger Geld eine zu kaufen: und er und seine Frau hätten so gern eine gehabt. Einmal sprach er zu ihr „hör, ich habe einen guten Gedanken, da ist unser Gevatter Schreiner, der soll uns ein Kalb aus Holz machen und braun anstreichen, daß es wie ein anderes aussieht, mit der Zeit wirds wohl groß und gibt eine Kuh.“ Der Frau gefiel das auch, und der Gevatter Schreiner zimmerte und hobelte das Kalb zurecht, strich es an, wie sichs gehörte, und machte es so, daß es den Kopf herab senkte, als fräße es.</p>
<p>Wie die Kühe des andern Morgens ausgetrieben wurden, rief das Bürle den Hirt herein und sprach „seht, da hab ich ein Kälbchen, aber es ist noch klein und muß noch getragen werden.“ Der Hirt sagte „schon gut,“ nahms in seinen Arm, trugs hinaus auf die Weide und stellte es ins Gras. Das Kälbchen blieb da immer stehen wie eins das frißt, und der Hirt sprach „das wird bald selber laufen, guck einer was es schon frißt!“ Abends als er die Herde wieder heim treiben wollte, sprach er zu dem Kalb „kannst du da stehen und dich satt fressen, so kannst du auch auf deinen vier Beinen gehen, ich mag dich nicht wieder auf dem Arm heim schleppen.“ Das Bürle stand aber vor der Hausthüre und wartete auf sein Kälbchen: als nun der Kuhhirt durchs Dorf trieb, und das Kälbchen fehlte, fragte er danach. Der Hirt antwortete „das [336] steht noch immer draußen und frißt: es wollte nicht aufhören und nicht mitgehen.“ Bürle aber sprach „ei was, ich muß mein Vieh wieder haben.“ Da giengen sie zusammen nach der Wiese zurück, aber einer hatte das Kalb gestohlen, und es war fort. Sprach der Hirt „es wird sich wohl verlaufen haben.“ Das Bürle aber sagte „mir nicht so!“ und führte den Hirten vor den Schultheiß, der verdammte ihn für seine Nachlässigkeit daß er dem Bürle für das entkommene Kalb mußte eine Kuh geben.</p>
<p>Nun hatte das Bürle und seine Frau die lang gewünschte Kuh; sie freuten sich von Herzen, hatten aber kein Futter, und konnten ihr nichts zu fressen geben, also mußte sie bald geschlachtet werden. Das Fleisch salzten sie ein, und das Bürle gieng in die Stadt und wollte das Fell dort verkaufen, um für den Erlös ein neues Kälbchen zu bestellen. Unterwegs kam er an eine Mühle, da saß ein Rabe mit gebrochenen Flügeln, den nahm er aus Erbarmen auf und wickelte ihn in das Fell. Weil aber das Wetter so schlecht ward, und Wind und Regen stürmte, konnte er nicht weiter, kehrte in die Mühle ein und bat um Herberge. Die Müllerin war allein zu Haus und sprach zu dem Bürle „da leg dich auf die Streu,“ und gab ihm ein Käsebrot. Das Bürle aß und legte sich nieder, sein Fell neben sich, und die Frau dachte „der ist müde und schläft.“ Indem kam der Pfaff, die Frau Müllerin empfieng ihn wohl und sprach „mein Mann ist aus, da wollen wir uns tractieren.“ Bürle horchte auf und wies von tractieren hörte, ärgerte es sich daß es mit Käsebrot hatte vorlieb nehmen müssen. Da trug die Frau herbei, und trug viererlei auf, Braten, Salat, Kuchen und Wein.</p>
<p>Wie sie sich nun setzten und essen wollten, klopfte es draußen. Sprach die Frau „ach Gott, das ist mein Mann!“ Geschwind versteckte sie den Braten in die Ofenkachel, den Wein unters Kopfkissen, den Salat aufs Bett, den Kuchen unters Bett, und den Pfaff in den Schrank auf dem Hausehrn. Danach machte sie dem [337] Mann auf und sprach „gottlob, daß du wieder hier bist! Das ist ein Wetter, als wenn die Welt untergehen sollte!“ Der Müller sahs Bürle auf dem Streu liegen und fragte „was will der Kerl da?“ „Ach,“ sagte die Frau, „der arme Schelm kam in dem Sturm und Regen, und bat um ein Obdach, da hab ich ihm ein Käsebrot gegeben, und ihm die Streu angewiesen.“ Sprach der Mann „ich habe nichts dagegen, aber schaff mir bald etwas zu essen.“ Die Frau sagte „ich habe aber nichts als Käsebrot.“ „Ich bin mit allem zufrieden,“ antwortete der Mann, „meinetwegen mit Käsebrot,“ sah das Bürle an und rief „komm und iß noch einmal mit.“ Bürle ließ sich das nicht zweimal sagen, stand auf und aß mit. Danach sah der Müller das Fell auf der Erde liegen, in dem der Rabe steckte, und fragte „was hast du da?“ Antwortete das Bürle „da hab ich einen Wahrsager drin.“ „Kann der mir auch wahrsagen?“ sprach der Müller. „Warum nicht?“ antwortete das Bürle, „er sagt aber nur vier Dinge, und das fünfte behält er bei sich.“ Der Müller war neugierig, und sprach „laß ihn einmal wahrsagen.“ Da drückte Bürle dem Raben auf den Kopf, daß er quackte und „krr krr“ machte. Sprach der Müller „was hat er gesagt?“ Bürle antwortete „erstens hat er gesagt es steckte Wein unterm Kopfkissen.“ „Das wäre des Guckgucks!“ rief der Müller, gieng hin und fand den Wein. „Nun weiter“ sprach der Müller. Das Bürle ließ den Raben wieder quacksen und sprach „zweitens, hat er gesagt, wäre Braten in der Ofenkachel.“ „Das wäre des Guckgucks!“ rief der Müller, gieng hin und fand den Braten. Bürle ließ den Raben noch mehr weissagen und sprach „drittens, hat er gesagt, wäre Salat auf dem Bett.“ „Das wäre des Guckgucks!“ rief der Müller, gieng hin und fand den Salat. Endlich drückte das Bürle den Raben noch einmal, daß er knurrte, und sprach „viertens, hat er gesagt, wäre Kuchen unterm Bett.“ „Das wäre des Guckgucks!“ rief der Müller, gieng hin und fand den Kuchen.</p>
<p>[338] Nun setzten sich die zwei zusammen an den Tisch, die Müllerin aber kriegte Todesängste, legte sich ins Bett und nahm alle Schlüssel zu sich. Der Müller hätte auch gern das fünfte gewußt, aber Bürle sprach „erst wollen wir die vier andern Dinge ruhig essen, denn das fünfte ist etwas schlimmes.“ So aßen sie und danach ward gehandelt wie viel der Müller für die fünfte Wahrsagung geben sollte, bis sie um dreihundert Thaler einig wurden. Da drückte das Bürle dem Raben noch einmal an den Kopf, daß er laut quackte. Fragte der Müller „was hat er gesagt?“ Antwortete das Bürle „er hat gesagt draußen im Schrank auf dem Hausehrn, da steckte der Teufel.“ Sprach der Müller „der Teufel muß hinaus,“ und sperrte die Hausthür auf, die Frau aber mußte den Schlüssel hergeben, und Bürle schloß den Schrank auf. Da lief der Pfaff was er konnte hinaus, und der Müller sprach „ich habe den schwarzen Kerl mit meinen Augen gesehen: es war richtig.“ Bürle aber machte sich am andern Morgen in der Dämmerung mit den dreihundert Thalern aus dem Staub.</p>
<p>Daheim that sich das Bürle allgemach auf, baute ein hübsches Haus, und die Bauern sprachen „das Bürle ist gewiß gewesen wo der goldene Schnee fällt und man das Geld mit Scheffeln heim trägt.“ Da ward Bürle vor den Schultheiß gefordert, es sollte sagen woher sein Reichthum käme. Antwortete es „ich habe mein Kuhfell in der Stadt für dreihundert Thaler verkauft.“ Als die Bauern das hörten, wollten sie auch den großen Vortheil genießen, liefen heim, schlugen all ihre Kühe todt und zogen die Felle ab, um sie in der Stadt mit dem großen Gewinn zu verkaufen. Der Schultheiß sprach „meine Magd muß aber vorangehen.“ Als diese zum Kaufmann in die Stadt kam, gab er ihr nicht mehr als drei Thaler für ein Fell; und als die übrigen kamen, gab er ihnen nicht einmal so viel und sprach „was soll ich mit all den Häuten anfangen?“</p>
<p>[339] Nun ärgerten sich die Bauern daß sie vom Bürle hinters Licht geführt waren, wollten Rache an ihm nehmen und verklagten es wegen des Betrugs bei dem Schultheiß. Das unschuldige Bürle ward einstimmig zum Tod verurtheilt, und sollte in einem durchlöcherten Faß ins Wasser gerollt werden. Bürle ward hinausgeführt und ein Geistlicher gebracht, der ihm eine Seelenmesse lesen sollte. Die andern mußten sich alle entfernen, und wie das Bürle den Geistlichen anblickte, so erkannte es den Pfaffen, der bei der Frau Müllerin gewesen war. Sprach es zu ihm „ich hab euch aus dem Schrank befreit, befreit mich aus dem Faß.“ Nun trieb gerade der Schäfer mit einer Herde Schafe daher, von dem das Bürle wußte daß er längst gerne Schultheiß geworden wäre, da schrie es aus allen Kräften „nein, ich thus nicht! und wenns die ganze Welt haben wollte, nein, ich thus nicht!“ Der Schäfer, der das hörte, kam herbei und fragte „was hast du vor? was willst du nicht thun?“ Bürle sprach „da wollen sie mich zum Schultheiß machen, wenn ich mich in das Faß setze, aber ich thus nicht.“ Der Schäfer sagte „wenns weiter nichts ist, um Schultheiß zu werden, wollte ich mich gleich in das Faß setzen.“ Bürle sprach „willst du dich hinein setzen, so wirst du auch Schultheiß.“ Der Schäfer wars zufrieden, setzte sich hinein, und das Bürle schlug den Deckel drauf; dann nahm es die Herde des Schäfers für sich und trieb sie fort. Der Pfaff aber gieng zur Gemeinde und sagte die Seelenmesse wäre gelesen. Da kamen sie und rollten das Faß nach dem Wasser hin. Als das Faß zu rollen anfieng, rief der Schäfer „ich will ja gerne Schultheiß werden.“ Sie glaubten nicht anders als das Bürle schrie so, und sprachen „das meinen wir auch, aber erst sollst du dich da unten umsehen,“ und rollten das Faß ins Wasser hinein.</p>
<p>Darauf giengen die Bauern heim, und wie sie ins Dorf kamen, so kam auch das Bürle daher, trieb eine Herde Schafe ruhig ein [340] und war ganz zufrieden. Da erstaunten die Bauern und sprachen „Bürle, wo kommst du her? kommst du aus dem Wasser!“ „Freilich,“ antwortete das Bürle, „ich bin versunken tief, tief, bis ich endlich auf den Grund kam: ich stieß dem Faß den Boden aus und kroch hervor, da waren schöne Wiesen, auf denen viele Lämmer weideten, davon bracht ich mir die Herde mit.“ Sprachen die Bauern „sind noch mehr da?“ „O ja,“ sagte das Bürle, „mehr als ihr brauchen könnt.“ Da verabredeten sich die Bauern daß sie sich auch Schafe holen wollten, jeder eine Herde; der Schultheiß aber sagte „ich komme zuerst.“ Nun giengen sie zusammen zum Wasser, da standen gerade am blauen Himmel kleine Flockwolken, die man Lämmerchen nennt, die spiegelten sich im Wasser ab, da riefen die Bauern „wir sehen schon die Schafe unten auf dem Grund.“ Der Schulz drängte sich hervor und sagte „nun will ich zuerst hinunter und mich umsehen; wenns gut ist, will ich euch rufen.“ Da sprang er hinein, „plump“ klang es im Wasser. Sie meinten nicht anders als er riefe ihnen zu „kommt!“ und der ganze Haufe stürzte in einer Hast hinter ihm drein. Da war das Dorf ausgestorben, und Bürle als der einzige Erbe ward ein reicher Mann.</p>
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        <title>Die zwölf Jäger</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-zwoelf-jaeger/</link>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 14:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Lars Engelmann "von Speck" (Das tägliche Wort)]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 67 – Gast: Lars &amp;quot;Herr von Speck&amp;quot;</itunes:subtitle>
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Heute: Lars Engelmann &quot;von Speck&quot; (Das tägliche Wort)]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 67 – Gast: Lars &#8222;Herr von Speck&#8220;</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_zwölf_Jäger_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>zwölf</em>Jäger_(1857)</a></p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
<p><a href="https://www.akte-aurora.de">Akte Aurora</a></p>
<p><a href="https://www.puertopatida.de">Puerto Patida</a></p>
<p><a href="https://www.dwdns.de">Der will doch nur Spielen!</a></p>
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<p><strong>Unterstützung</strong></p>
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        <title>Die Bienenkönigin</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/die-bienenkoenigin/</link>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 12:02:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Watermann (Esel & Teddy)]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 62 – Gast: Jan Watermann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die Bienenkönigin</itunes:title>
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Heute: Jan Watermann (Esel &amp; Teddy)]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 62 – Gast: Jan Watermann</p>
<p><strong>QUELLE</strong></p>
<p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Bienenkönigin_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Die<em>Bienenkönigin</em>(1857)</a></p>
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<hr />
<p><strong>62. Die Bienenkönigin</strong></p>
<p>Zwei Königssöhne giengen einmal auf Abenteuer und geriethen in ein wildes, wüstes Leben, so daß sie gar nicht wieder nach Haus kamen. Der jüngste, welcher der Dummling hieß, machte sich auf und suchte seine Brüder: aber wie er sie endlich fand, verspotteten sie ihn, daß er mit seiner Einfalt sich durch die Welt schlagen wollte, und sie zwei könnten nicht durchkommen, und wären doch viel klüger. Sie zogen alle drei miteinander fort und kamen an einen Ameisenhaufen. Die zwei ältesten wollten ihn aufwühlen und sehen wie die kleinen Ameisen in der Angst herumkröchen und ihre Eier forttrügen, aber der Dummling sagte „laßt die Thiere in Frieden, ich leids nicht, daß ihr sie stört.“ Da giengen sie weiter und kamen an einen See, auf dem schwammen viele viele Enten. Die zwei Brüder wollten ein paar fangen und braten, aber der Dummling ließ es nicht zu, und sprach „laßt die Thiere in Frieden, ich leids nicht, daß ihr sie tödtet.“ Endlich kamen sie an ein Bienennest, darin war so viel Honig, daß er am Stamm herunterlief. Die zwei wollten Feuer unter den Baum legen und die Bienen ersticken, damit sie den Honig wegnehmen könnten. Der Dummling hielt sie aber wieder ab, und sprach „laßt die Thiere in Frieden, ich leids nicht, daß ihr sie verbrennt.“ Endlich kamen die drei Brüder in ein Schloß, wo in den Ställen lauter steinerne Pferde standen, auch war kein Mensch zu sehen, und sie giengen durch alle Säle, bis sie vor eine Thür ganz am Ende kamen, davor hiengen drei Schlösser; es war aber mitten in der Thüre [342] ein Lädlein, dadurch konnte man in die Stube sehen. Da sahen sie ein graues Männchen, das an einem Tisch saß. Sie riefen es an, einmal, zweimal, aber es hörte nicht: endlich riefen sie zum drittenmal, da stand es auf, öffnete die Schlösser und kam heraus. Er sprach aber kein Wort, sondern führte sie zu einem reichbesetzten Tisch; und als sie gegessen und getrunken hatten, brachte es einen jeglichen in sein eigenes Schlafgemach. Am andern Morgen kam das graue Männchen zu dem ältesten, winkte und leitete ihn zu einer steinernen Tafel, darauf standen drei Aufgaben geschrieben, wodurch das Schloß erlöst werden könnte. Die erste war, in dem Wald unter dem Moos lagen die Perlen der Königstochter, tausend an der Zahl, die mußten aufgesucht werden, und wenn vor Sonnenuntergang noch eine einzige fehlte, so ward der, welcher gesucht hatte, zu Stein. Der älteste gieng hin und suchte den ganzen Tag, als aber der Tag zu Ende war, hatte er erst hundert gefunden; es geschah wie auf der Tafel stand, er ward in Stein verwandelt. Am folgenden Tag unternahm der zweite Bruder das Abenteuer: es gieng ihm aber nicht viel besser als dem ältesten, er fand nicht mehr als zweihundert Perlen, und ward zu Stein. Endlich kam auch an den Dummling die Reihe, der suchte im Moos, es war aber so schwer die Perlen zu finden und gieng so langsam. Da setzte er sich auf einen Stein und weinte. Und wie er so saß, kam der Ameisenkönig, dem er einmal das Leben erhalten hatte, mit fünftausend Ameisen, und es währte gar nicht lange, so hatten die kleinen Thiere die Perlen mit einander gefunden und auf einen Haufen getragen. Die zweite Aufgabe aber war, den Schlüssel zu der Schlafkammer der Königstochter aus der See zu holen. Wie der Dummling zur See kam, schwammen die Enten, die er einmal gerettet hatte, heran, tauchten unter, und holten den Schlüssel aus der Tiefe. Die dritte Aufgabe aber war die schwerste, aus den drei schlafenden Töchtern des Königs sollte [343] die jüngste und die liebste heraus gesucht werden. Sie glichen sich aber vollkommen, und waren durch nichts verschieden, als daß sie, bevor sie eingeschlafen waren, verschiedene Süßigkeiten gegessen hatten, die älteste ein Stück Zucker, die zweite ein wenig Syrup, die jüngste einen Löffel voll Honig. Da kam die Bienenkönigin von den Bienen, die der Dummling vor dem Feuer geschützt hatte, und versuchte den Mund von allen dreien, zuletzt blieb sie auf dem Mund sitzen, der Honig gegessen hatte, und so erkannte der Königssohn die rechte. Da war der Zauber vorbei, alles war aus dem Schlaf erlöst, und wer von Stein war, erhielt seine menschliche Gestalt wieder. Und der Dummling vermählte sich mit der jüngsten und liebsten, und ward König nach ihres Vaters Tod; seine zwei Brüder aber erhielten die beiden andern Schwestern.</p>
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	<item>
        <title>Schneeweißchen und Rosenroth</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/schneeweisschen-und-rosenroth-2/</link>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 161 – Gästin: Rebecca Görmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Schneeweißchen und Rosenroth</itunes:title>
		<itunes:episode>12</itunes:episode>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 161 – Gästin: Rebecca Görmann</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Schneeweißchen_und_Rosenroth_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Schneeweißchen<em>und</em>Rosenroth_(1857)</a></p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
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<hr />
<p><strong>161. Schneeweißchen und Rosenroth</strong></p>
<p>Eine arme Wittwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rothe Rosen: und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenroth. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind: Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenroth. Rosenroth sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fieng Sommervögel: Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen, oder las ihr vor, wenn nichts zu thun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, daß sie sich immer an den Händen faßten, so oft sie zusammen ausgiengen: und wenn Schneeweißchen sagte „wir wollen uns nicht verlassen,“ so antwortete Rosenroth „so lange wir leben nicht,“ und die Mutter setzte hinzu „was das eine hat solls mit dem andern theilen.“ Oft liefen sie im Walde allein umher und sammelten rothe Beeren, aber kein Thier that ihnen etwas zu leid, sondern sie kamen vertraulich herbei: das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei und die Vögel blieben auf den Ästen sitzen und sangen was sie nur wußten. Kein Unfall traf sie: wenn sie sich im Walde verspätet hatten und die Nacht sie überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen bis der Morgen kam, und die Mutter wußte das und hatte ihrentwegen keine [297] Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenroth sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und gieng in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen, und wären gewis hinein gefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weiter gegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen das müßte der Engel gewesen sein, der gute Kinder bewache.</p>
<p>Schneeweißchen und Rosenroth hielten das Hüttchen der Mutter so reinlich, daß es eine Freude war hinein zu schauen. Im Sommer besorgte Rosenroth das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett, darin war von jedem Bäumchen eine Rose. Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hieng den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter „geh, Schneeweißchen, und schieb den Riegel vor,“ und dann setzten sie sich an den Herd, und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor, und die beiden Mädchen hörten zu, saßen und spannen; neben ihnen lag ein Lämmchen auf dem Boden, und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.</p>
<p>Eines Abends, als sie so vertraulich beisammen saßen, klopfte jemand an die Thüre, als wollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach „geschwind, Rosenroth, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht.“ Rosenroth gieng und schob den Riegel weg und dachte es wäre ein armer Mann, aber der war es nicht, es war ein Bär, der seinen dicken schwarzen Kopf zur Thüre herein streckte. Rosenroth schrie laut und sprang zurück: das Lämmchen blöckte, das Täubchen flatterte auf und Schneeweißchen versteckte [298] sich hinter der Mutter Bett. Der Bär aber fieng an zu sprechen und sagte „fürchtet euch nicht, ich thue euch nichts zu leid, ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.“ „Du armer Bär,“ sprach die Mutter, „leg dich ans Feuer, und gib nur acht daß dir dein Pelz nicht brennt.“ Dann rief sie „Schneeweißchen, Rosenroth, kommt hervor, der Bär thut euch nichts, er meints ehrlich.“ Da kamen sie beide heran, und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach „ihr Kinder, klopft mir den Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk,“ und sie holten den Besen und kehrten dem Bär das Fell rein: er aber streckte sich ans Feuer und brummte ganz vergnügt und behaglich. Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Muthwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walgerten ihn hin und her, oder sie nahmen eine Haselruthe und schlugen auf ihn los, und wenn er brummte, so lachten sie. Der Bär ließ sichs aber gerne gefallen, nur wenn sies gar zu arg machten, rief er „laßt mich am Leben, ihr Kinder:</p>
<p>Schneeweißchen, Rosenroth,<br />
schlägst dir den Freier todt.“<br />
Als Schlafenszeit war und die andern zu Bett giengen, sagte die Mutter zu dem Bär „du kannst in Gottes Namen da am Herde liegen bleiben, so bist du vor der Kälte und dem bösen Wetter geschützt.“ Sobald der Tag graute, ließen ihn die beiden Kinder hinaus, und er trabte über den Schnee in den Wald hinein. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern Kurzweil mit ihm zu treiben, so viel sie wollten; und sie waren so gewöhnt an ihn, daß die Thüre nicht eher zugeriegelt ward, als bis der schwarze Gesell angelangt war.</p>
<p>[299] Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen „nun muß ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wieder kommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muß in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hart gefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgethaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied und als es ihm die Thüre aufriegelte, und der Bär sich hinaus drängte, blieb er an dem Thürhaken hängen und ein Stück seiner Haut riß auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen: aber es war seiner Sache nicht gewis. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.</p>
<p>Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, Reisig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum, der lag gefällt auf dem Boden, und an dem Stamme sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab, sie konnten aber nicht unterscheiden was es war. Als sie näher kamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten verwelkten Gesicht und einem ellenlangen schneeweißen Bart. Das Ende des Bartes war in eine Spalte des Baums eingeklemmt, und der Kleine sprang hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wußte nicht wie er sich helfen sollte. Er glotzte die Mädchen mit seinen rothen feurigen Augen an und schrie „was steht ihr da! könnt ihr nicht herbei gehen und mir Beistand leisten?“ „Was hast du angefangen, kleines Männchen?“ fragte Rosenroth. „Dumme neugierige Gans,“ antwortete der Zwerg, „den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz [300] in der Küche zu haben; bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bischen Speise, das unser einer braucht, der nicht so viel hinunter schlingt als ihr, grobes, gieriges Volk. Ich hatte den Keil schon glücklich hinein getrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen, aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus, und der Baum fuhr so geschwind zusammen, daß ich meinen schönen weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte; nun steckt er drinn, und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen glatten Milchgesichter! pfui, was seid ihr garstig!“ Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht heraus ziehen, er steckte zu fest. „Ich will laufen und Leute herbei holen“ sagte Rosenroth. „Wahnsinnige Schafsköpfe,“ schnarrte der Zwerg, „wer wird gleich Leute herbeirufen, ihr seid mir schon um zwei zu viel; fällt euch nicht besseres ein?“ „Sei nur nicht ungeduldig,“ sagte Schneeweißchen, „ich will schon Rath schaffen,“ holte sein Scheerchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bartes ab. Sobald der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baums steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin „ungehobeltes Volk, schneidet mir ein Stück von meinem stolzen Barte ab! lohns euch der Guckuck!“ damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und gieng fort ohne die Kinder nur noch einmal anzusehen.</p>
<p>Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenroth ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Bach waren, sahen sie daß etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zu hüpfte, als wollte es hinein springen. Sie liefen heran und erkannten den Zwerg. „Wo willst du hin?“ sagte Rosenroth, „du willst doch nicht ins Wasser?“ „Solch ein Narr bin ich nicht,“ schrie der Zwerg, „seht ihr nicht, der verwünschte Fisch will mich hinein ziehen?“ Der Kleine hatte da gesessen und geangelt, und [301] unglücklicher Weise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten: als gleich darauf ein großer Fisch anbiß, fehlten dem schwachen Geschöpf die Kräfte ihn herauszuziehen: der Fisch behielt die Oberhand und riß den Zwerg zu sich hin. Zwar hielt er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel, er mußte den Bewegungen des Fisches folgen, und war in beständiger Gefahr ins Wasser gezogen zu werden. Die Mädchen kamen zu rechter Zeit, hielten ihn fest und versuchten den Bart von der Schnur loszumachen, aber vergebens, Bart und Schnur waren fest in einander verwirrt. Es blieb nichts übrig als das Scheerchen hervor zu holen und den Bart abzuschneiden, wobei ein kleiner Theil desselben verloren gieng. Als der Zwerg das sah, schrie er sie an, „ist das Manier, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden? nicht genug, daß ihr mir den Bart unten abgestutzt habt, jetzt schneidet ihr mir den besten Theil davon ab: ich darf mich vor den Meinigen gar nicht sehen lassen. Daß ihr laufen müßtet und die Schuhsohlen verloren hättet!“ Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiter zu sagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein.</p>
<p>Es trug sich zu, daß bald hernach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn Nadeln Schnüre und Bänder einzukaufen. Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenstücke zerstreut lagen. Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen kreiste, sich immer tiefer herab senkte und endlich nicht weit bei einem Felsen niederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei. Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken daß der Adler ihren alten Bekannten, den Zwerg, gepackt hatte und ihn forttragen wollte. Die mitleidigen Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, [302] bis er seine Beute fahren ließ. Als der Zwerg sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit seiner kreischenden Stimme „konntet ihr nicht säuberlicher mit mir umgehen? gerissen habt ihr an meinem dünnen Röckchen daß es überall zerfetzt und durchlöchert ist, unbeholfenes und täppisches Gesindel, das ihr seid!“ Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewöhnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihr Geschäft in der Stadt. Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Plätzchen seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte daß so spät noch jemand daher kommen würde. Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, daß die Kinder stehenblieben und sie betrachteten. „Was steht ihr da und habt Maulaffen feil!“ schrie der Zwerg, und sein aschgraues Gesicht ward zinnoberroth vor Zorn. Er wollte mit seinen Scheltworten fortfahren, als sich ein lautes Brummen hören ließ und ein schwarzer Bär aus dem Walde herbei trabte. Erschrocken sprang der Zwerg auf, aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfwinkel gelangen, der Bär war schon in seiner Nähe. Da rief er in Herzensangst „lieber Herr Bär, verschont mich, ich will euch alle meine Schätze geben, sehet, die schönen Edelsteine, die da liegen. Schenkt mir das Leben, was habt ihr an mir kleinen schmächtigen Kerl? ihr spürt mich nicht zwischen den Zähnen: da, die beiden gottlosen Mädchen packt, das sind für euch zarte Bissen, fett wie junge Wachteln, die freßt in Gottes Namen.“ Der Bär kümmerte sich um seine Worte nicht, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze, und es regte sich nicht mehr.</p>
<p>Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach „Schneeweißchen und Rosenroth, fürchtet euch nicht, wartet [303] ich will mit euch gehen.“ Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann, und war ganz in Gold gekleidet. „Ich bin eines Königs Sohn,“ sprach er, „und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.“</p>
<p>Schneeweißchen ward mit ihm vermählt und Rosenroth mit seinem Bruder und sie theilten die großen Schätze mit einander, die der Zwerg in seine Höhle zusammen getragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und roth.</p>
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        <title>Der Liebste Roland</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Dotzlaw]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 56 – Gast: Jan Dotzlaw</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Liebste Roland</itunes:title>
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Heute: Jan Dotzlaw]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 56 – Gast: Jan Dotzlaw</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Liebste_Roland_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Liebste</em>Roland_(1857)</a></p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
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<hr />
<p><strong>56.Der Liebste Roland</strong></p>
<p>Es war einmal eine Frau, die war eine rechte Hexe, und hatte zwei Töchter, eine häßlich und böse, und die liebte sie, weil sie ihre rechte Tochter war, und eine schön und gut, die haßte sie, weil sie ihre Stieftochter war. Zu einer Zeit hatte die Stieftochter eine schöne Schürze, die der andern gefiel, so daß sie neidisch war und ihrer Mutter sagte sie wollte und müßte die Schürze haben. „Sei still, mein Kind,“ sprach die Alte, „du sollst sie auch haben. Deine Stiefschwester hat längst den Tod verdient, heute Nacht wenn sie schläft, so komm ich und haue ihr den Kopf ab. Sorge nur daß du hinten ins Bett zu liegen kommst, und schieb sie recht vornen hin.“ Um das arme Mädchen war es geschehen, wenn es nicht gerade in einer Ecke gestanden und alles mit angehört hätte. Es durfte den ganzen Tag nicht zur Thüre hinaus, und als Schlafenszeit gekommen war, mußte es zuerst ins Bett steigen, damit sie sich hinten hin legen konnte; als sie aber eingeschlafen war, da schob es sie sachte vornen hin und nahm den Platz hinten an der Wand. In der Nacht kam die Alte geschlichen, in der rechten Hand hielt sie eine Axt, mit der linken fühlte sie erst ob auch jemand vornen lag, und dann faßte sie die Axt mit beiden Händen, hieb und hieb ihrem eigenen Kinde den Kopf ab.</p>
<p>Als sie fort gegangen war, stand das Mädchen auf, und gieng zu seinem Liebsten, der Roland hieß, und klopfte an seine Thüre. Als er heraus kam, sprach sie zu ihm „höre, liebster Roland, wir müssen eilig flüchten, die Stiefmutter hat mich todtschlagen wollen, [286] hat aber ihr eigenes Kind getroffen. Kommt der Tag, und sie sieht was sie gethan hat, so sind wir verloren.“ „Aber ich rathe dir,“ sagte Roland, „daß du erst ihren Zauberstab wegnimmst, sonst können wir uns nicht retten, wenn sie uns nachsetzt und verfolgt.“ Das Mädchen holte den Zauberstab, und dann nahm es den todten Kopf und tröpfelte drei Blutstropfen auf die Erde, einen vors Bett, einen in die Küche, und einen auf die Treppe. Darauf eilte es mit seinem Liebsten fort.</p>
<p>Als nun am Morgen die alte Hexe aufgestanden war, rief sie ihrer Tochter, und wollte ihr die Schürze geben, aber sie kam nicht. Da rief sie „wo bist du?“ „Ei, hier auf der Treppe, da kehr ich,“ antwortete der eine Blutstropfen. Die Alte gieng hinaus, sah aber niemand auf der Treppe und rief abermals „wo bist du?“ „Ei, hier in der Küche, da wärm ich mich“ rief der zweite Blutstropfen. Sie gieng in die Küche, aber sie fand niemand. Da rief sie noch einmal „wo bist du?“ „Ach, hier im Bette, da schlaf ich“ rief der dritte Blutstropfen. Sie gieng in die Kammer ans Bett. Was sah sie da? ihr eigenes Kind, das in seinem Blute schwamm, und dem sie selbst den Kopf abgehauen hatte.</p>
<p>Die Hexe gerieth in Wuth, sprang ans Fenster, und da sie weit in die Welt schauen konnte, erblickte sie ihre Stieftochter, die mit ihrem Liebsten Roland fort eilte. „Das soll euch nichts helfen,“ rief sie, „wenn ihr auch schon weit weg seid, ihr entflieht mir doch nicht.“ Sie zog ihre Meilenstiefeln an, in welchem sie mit jedem Schritt eine Stunde machte, und es dauerte nicht lange, so hatte sie beide eingeholt. Das Mädchen aber, wie es die Alte daher schreiten sah, verwandelte mit dem Zauberstab seinen Liebsten Roland in einen See, sich selbst aber in eine Ente, die mitten auf dem See schwamm. Die Hexe stellte sich ans Ufer, warf Brotbrocken hinein und gab sich alle Mühe die Ente herbeizulocken: aber die Ente ließ sich nicht locken, und die Alte mußte Abends [287] unverrichteter Sache wieder umkehren. Darauf nahm das Mädchen mit seinem Liebsten Roland wieder die natürliche Gestalt an, und sie giengen die ganze Nacht weiter bis zu Tagesanbruch. Da verwandelte sich das Mädchen in eine schöne Blume, die mitten in einer Dornhecke stand, seinen Liebsten Roland aber in einen Geigenspieler. Nicht lange, so kam die Hexe herangeschritten und sprach zu dem Spielmann „lieber Spielmann, darf ich mir wohl die schöne Blume abbrechen?“ „O ja,“ antwortete er, „ich will dazu aufspielen.“ Als sie nun mit Hast in die Hecke kroch und die Blume brechen wollte, denn sie wußte wohl wer die Blume war, so fieng er an aufzuspielen, und, sie mochte wollen oder nicht, sie mußte tanzen, denn es war ein Zaubertanz. Je schneller er spielte, desto gewaltigere Sprünge mußte sie machen, und die Dornen rissen ihr die Kleider vom Leibe, stachen sie blutig und wund, und da er nicht aufhörte, mußte sie so lange tanzen bis sie todt liegen blieb.</p>
<p>Als sie nun erlöst waren, sprach Roland „nun will ich zu meinem Vater gehen und die Hochzeit bestellen.“ „So will ich derweil hier bleiben,“ sagte das Mädchen, „und auf dich warten, und damit mich niemand erkennt, will ich mich in einen rothen Feldstein verwandeln.“ Da gieng Roland fort, und das Mädchen stand als ein rother Stein auf dem Felde und wartete auf seinen Liebsten. Als aber Roland heim kam, gerieth er in die Fallstricke einer andern, die es dahin brachte, daß er das Mädchen vergaß. Das arme Mädchen stand lange Zeit, als er aber endlich gar nicht wieder kam, so ward es traurig und verwandelte sich in eine Blume und dachte „es wird ja wohl einer daher gehen und mich umtreten.“</p>
<p>Es trug sich aber zu, daß ein Schäfer auf dem Felde seine Schafe hütete und die Blume sah, und weil sie so schön war, so brach er sie ab, nahm sie mit sich, und legte sie in seinen Kasten. [288] Von der Zeit gieng es wunderlich in des Schäfers Hause zu. Wenn er Morgens aufstand, so war schon alle Arbeit gethan: die Stube war gekehrt, Tisch und Bänke abgeputzt, Feuer auf den Herd gemacht, und Wasser getragen; und Mittags, wenn er heim kam, war der Tisch gedeckt und ein gutes Essen aufgetragen. Er konnte nicht begreifen wie das zugieng, denn er sah niemals einen Menschen in seinem Haus, und es konnte sich auch niemand in der kleinen Hütte versteckt haben. Die gute Aufwartung gefiel ihm freilich, aber zuletzt ward ihm doch angst, so daß er zu einer weisen Frau gieng und sie um Rath fragte. Die weise Frau sprach „es steckt Zauberei dahinter; gib einmal Morgens in aller Frühe acht ob sich etwas in der Stube regt, und wenn du etwas siehst, es mag sein was es will, so wirf schnell ein weißes Tuch darüber, dann wird der Zauber gehemmt.“ Der Schäfer that wie sie gesagt hatte, und am andern Morgen, eben als der Tag anbrach, sah er wie sich der Kasten aufthat und die Blume heraus kam. Schnell sprang er hinzu und warf ein weißes Tuch darüber. Alsbald war die Verwandlung vorbei, und ein schönes Mädchen stand vor ihm, das bekannte ihm daß es die Blume gewesen wäre und seinen Haushalt bisher besorgt hätte. Es erzählte ihm sein Schicksal, und weil es ihm gefiel, fragte er ob es ihn heirathen wollte, aber es antwortete „nein,“ denn es wollte seinem Liebsten Roland, obgleich er es verlassen hatte, doch treu bleiben: aber es versprach daß es nicht weggehen, sondern ihm fernerhin Haus halten wollte.</p>
<p>Nun kam die Zeit heran daß Roland Hochzeit halten sollte: da ward nach altem Brauch im Lande bekannt gemacht daß alle Mädchen sich einfinden und zu Ehren des Brautpaars singen sollten. Das treue Mädchen, als es davon hörte, ward so traurig daß es meinte das Herz im Leib würde ihm zerspringen, und wollte nicht hingehen, aber die andern kamen und holten es herbei. Wenn aber die Reihe kam daß es singen sollte, so trat es zurück, [289] bis es allein noch übrig war, da konnte es nicht anders. Aber wie es seinen Gesang anfieng, und er zu Rolands Ohren kam, so sprang er auf, und rief „die Stimme kenne ich, das ist die rechte Braut, eine andere begehr ich nicht.“ Alles, was er vergessen hatte und ihm aus dem Sinn verschwunden war, das war plötzlich in sein Herz wieder heim gekommen. Da hielt das treue Mädchen Hochzeit mit seinem Liebsten Roland, und war sein Leid zu Ende und fieng seine Freude an.</p>
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	<item>
        <title>Der Ranzen, das Hütlein und das Hörnlein</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-ranzen-das-huetlein-und-das-hoernlein/</link>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 54 – Gast: Jonas Mahr</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Ranzen, das Hütlein und das Hörnlein</itunes:title>
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 54 – Gast: Jonas Mahr</p>
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<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Ranzen,_das_Hütlein_und_das_Hörnlein_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Der<em>Ranzen,</em>das<em>Hütlein</em>und<em>das</em>Hörnlein_(1857)</a></p>
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<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
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<hr />
<p><strong>Unterstützung</strong></p>
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<p><strong>Der Ranzen, das Hütlein und das Hörnlein.</strong></p>
<p>Es waren einmal drei Brüder, die waren immer tiefer in Armuth gerathen, und endlich war die Noth so groß, daß sie Hunger leiden mußten und nichts mehr zu beißen und zu brechen hatten. Da sprachen sie „es kann so nicht bleiben: es ist besser wir gehen in die Welt und suchen unser Glück.“ Sie machten sich also auf, und waren schon weite Wege und über viele Grashälmerchen gegangen, aber das Glück war ihnen noch nicht begegnet. Da gelangten sie eines Tags in einen großen Wald, und mitten darin war ein Berg, und als sie näher kamen, so sahen sie daß der Berg ganz von Silber war. Da sprach der älteste „nun habe ich das gewünschte Glück gefunden und verlange kein größeres.“ Er nahm von dem Silber so viel er nur tragen konnte, kehrte dann um und gieng wieder nach Haus. Die beiden andern aber sprachen „wir verlangen vom Glück noch etwas mehr als bloßes Silber,“ rührten es nicht an und giengen weiter. Nachdem sie abermals ein paar Tage gegangen waren, so kamen sie zu einem Berg, der ganz von Gold war. Der zweite Bruder stand, besann sich und war ungewiß. „Was soll ich thun?“ sprach er, „soll ich mir von dem Golde so viel nehmen, daß ich mein Lebtag genug habe, oder soll ich weiter gehen?“ Endlich faßte er einen Entschluß, füllte in seine Taschen was hinein wollte, sagte seinem Bruder Lebewohl und gieng heim. Der dritte aber sprach „Silber und Gold das rührt mich nicht: ich will meinem Glück nicht absagen, vielleicht ist mir etwas besseres beschert.“ Er zog weiter, und als er drei [275] Tage gegangen war, so kam er in einen Wald, der noch größer war als die vorigen und gar kein Ende nehmen wollte; und da er nichts zu essen und zu trinken fand, so war er nahe daran zu verschmachten. Da stieg er auf einen hohen Baum, ob er da oben Waldes Ende sehen möchte, aber so weit sein Auge reichte sah er nichts als die Gipfel der Bäume. Da begab er sich von dem Baume wieder herunter zu steigen, aber der Hunger quälte ihn, und er dachte „wenn ich nur noch einmal meinen Leib ersättigen könnte.“ Als er herab kam, sah er mit Erstaunen unter dem Baum einen Tisch, der mit Speisen reichlich besetzt war, die ihm entgegen dampften. „Diesmal,“ sprach er, „ist mein Wunsch zu rechter Zeit erfüllt worden,“ und ohne zu fragen wer das Essen gebracht und wer es gekocht hätte, nahte er sich dem Tisch und aß mit Lust bis er seinen Hunger gestillt hatte. Als er fertig war, dachte er „es wäre doch Schade wenn das feine Tischtüchlein hier in dem Walde verderben sollte,“ legte es säuberlich zusammen und steckte es ein. Darauf gieng er weiter, und Abends, als der Hunger sich wieder regte, wollte er sein Tüchlein auf die Probe stellen, breitete es aus und sagte „so wünsche ich daß du abermals mit guten Speisen besetzt wärest,“ und kaum war der Wunsch über seine Lippen gekommen, so standen so viel Schüsseln mit dem schönsten Essen darauf, als nur Platz hatten. „Jetzt merke ich,“ sagte er, „in welcher Küche für mich gekocht wird; du sollst mir lieber sein als der Berg von Silber und Gold,“ denn er sah wohl daß es ein Tüchleindeckdich war. Das Tüchlein war ihm aber doch nicht genug, um sich daheim zur Ruhe zu setzen, sondern er wollte lieber noch in der Welt herum wandern und weiter sein Glück versuchen. Eines Abends traf er in einem einsamen Walde einen schwarz bestaubten Köhler, der brannte da Kohlen, und hatte Kartoffeln am Feuer stehen, damit wollte er seine Mahlzeit halten. „Guten Abend, du Schwarzamsel,“ sagte er, „wie geht dirs in [276] deiner Einsamkeit?“ „Einen Tag wie den andern,“ erwiederte der Köhler, „und jeden Abend Kartoffeln; hast du Lust dazu und willst mein Gast sein?“ „Schönen Dank,“ antwortete der Reisende, „ich will dir die Mahlzeit nicht wegnehmen, du hast auf einen Gast nicht gerechnet, aber wenn du mit mir vorlieb nehmen willst, so sollst du eingeladen sein.“ „Wer soll dir anrichten?“ sprach der Köhler, „ich sehe daß du nichts bei dir hast, und ein paar Stunden im Umkreis ist niemand, der dir etwas geben könnte.“ „Und doch solls ein Essen sein,“ antwortete er, „so gut, wie du noch keins gekostet hast.“ Darauf holte er sein Tüchlein aus dem Ranzen, breitete es auf die Erde, und sprach „Tüchlein, deck dich,“ und alsbald stand da Gesottenes und Gebratenes, und war so warm als wenn es eben aus der Küche käme. Der Köhler machte große Augen, ließ sich aber nicht lange bitten, sondern langte zu und schob immer größere Bissen in sein schwarzes Maul hinein. Als sie abgegessen hatten, schmunzelte der Köhler und sagte „hör, dein Tüchlein hat meinen Beifall, das wäre so etwas für mich in dem Walde, wo mir niemand etwas gutes kocht. Ich will dir einen Tausch vorschlagen, da in der Ecke hängt ein Soldatenranzen, der zwar alt und unscheinbar ist, in dem aber wunderbare Kräfte stecken; da ich ihn doch nicht mehr brauche, so will ich ihn für das Tüchlein geben.“ „Erst muß ich wissen was das für wunderbare Kräfte sind,“ erwiederte er. „Das will ich dir sagen,“ antwortete der Köhler, „wenn du mit der Hand darauf klopfst, so kommt jedesmal ein Gefreiter mit sechs Mann, die haben Ober- und Untergewehr, und was du befiehlst, das vollbringen sie.“ „Meinetwegen,“ sagte er „wenns nicht anders sein kann, so wollen wir tauschen,“ gab dem Köhler das Tüchlein, hob den Ranzen von dem Haken, hieng ihn um und nahm Abschied. Als er ein Stück Wegs gegangen war, wollte er die Wunderkräfte seines Ranzens versuchen und klopfte darauf. Alsbald traten die sieben Kriegshelden [277] vor ihn, und der Gefreite sprach „was verlangt mein Herr und Gebieter?“ „Marschiert im Eilschritt zu dem Köhler und fordert mein Wünschtüchlein zurück.“ Sie machten links um, und gar nicht lange, so brachten sie das Verlangte und hatten es dem Köhler, ohne viel zu fragen, abgenommen. Er hieß sie wieder abziehen, gieng weiter und hoffte das Glück würde ihm noch heller scheinen. Bei Sonnenuntergang kam er zu einem andern Köhler, der bei dem Feuer seine Abendmahlzeit bereitete. „Willst du mit mir essen,“ sagte der rußige Geselle, „Kartoffeln mit Salz aber ohne Schmalz, so setz dich zu mir nieder.“ „Nein,“ antwortete er, „für diesmal sollst du mein Gast sein,“ deckte sein Tüchlein auf, das gleich mit den schönsten Gerichten besetzt war. Sie aßen und tranken zusammen und waren guter Dinge. Nach dem Essen sprach der Kohlenbrenner „da oben auf der Kammbank liegt ein altes abgegriffenes Hütlein, das hat seltsame Eigenschaften: wenn das einer aufsetzt und dreht es auf dem Kopf herum, so gehen die Feldschlangen, als wären zwölfe neben einander aufgeführt, und schießen alles darnieder, daß niemand dagegen bestehen kann. Mir nützt das Hütlein nichts und für dein Tischtuch will ichs wohl hingeben.“ „Das läßt sich hören,“ antwortete er, nahm das Hütlein, setzte es auf und ließ sein Tüchlein zurück. Kaum aber war er ein Stück Wegs gegangen, so klopfte er auf seinen Ranzen, und seine Soldaten mußten ihm das Tüchlein wieder holen. „Es kommt eins zum andern,“ dachte er, „und es ist mir, als wäre mein Glück noch nicht zu Ende.“ Seine Gedanken hatten ihn auch nicht betrogen. Nachdem er abermals einen Tag gegangen war, kam er zu einem dritten Köhler, der ihn nicht anders als die vorigen zu ungeschmelzten Kartoffeln einlud. Er ließ ihn aber von seinem Wunschtüchlein mitessen, und das schmeckte dem Köhler so gut, daß er ihm zuletzt ein Hörnlein dafür bot, das noch ganz andere Eigenschaften hatte als das Hütlein. Wenn man darauf [278] blies, so fielen alle Mauern und Festungswerke, endlich alle Städte und Dörfer übern Haufen. Er gab dem Köhler zwar das Tüchlein dafür, ließ sichs aber hernach von seiner Mannschaft wieder abfordern, so daß er endlich Ranzen, Hütlein und Hörnlein beisammen hatte. „Jetzt,“ sprach er, „bin ich ein gemachter Mann, und es ist Zeit, daß ich heimkehre und sehe wie es meinen Brüdern ergeht.“</p>
<p>Als er daheim anlangte, hatten sich seine Brüder von ihrem Silber und Gold ein schönes Haus gebaut und lebten in Saus und Braus. Er trat bei ihnen ein, weil er aber in einem halb zerrissenen Rock kam, das schäbige Hütlein auf dem Kopf und den alten Ranzen auf dem Rücken, so wollten sie ihn nicht für ihren Bruder anerkennen. Sie spotteten und sagten „du gibst dich für unsern Bruder aus, der Silber und Gold verschmähte, und für sich ein besseres Glück verlangte: der kommt gewiß in voller Pracht als ein mächtiger König angefahren, nicht als ein Bettelmann,“ und jagten ihn zur Thüre hinaus. Da gerieth er in Zorn, klopfte auf seinen Ranzen so lange bis hundert und funfzig Mann in Reih und Glied vor ihm standen. Er befahl ihnen das Haus seiner Brüder zu umzingeln, und zwei sollten Haselgerten mitnehmen und den beiden übermüthigen die Haut auf dem Leib so lange weich gerben, bis sie wüßten wer er wäre. Es entstand ein gewaltiger Lärm, die Leute liefen zusammen und wollten den beiden in der Noth Beistand leisten, aber sie konnten gegen die Soldaten nichts ausrichten. Es geschah endlich dem Könige Meldung davon der ward unwillig, und ließ einen Hauptmann mit seiner Schaar ausrücken, der sollte den Ruhestörer aus der Stadt jagen: aber der Mann mit dem Ranzen hatte bald eine größere Mannschaft zusammen, die schlug den Hauptmann mit seinen Leuten zurück, daß sie mit blutigen Nasen abziehen mußten. Der König sprach „der hergelaufene Kerl ist noch zu bändigen,“ und schickte am andern [279] Tage eine größere Schaar gegen ihn aus, aber sie konnte noch weniger ausrichten. Er stellte noch mehr Volk entgegen, und um noch schneller fertig zu werden, drehte er ein paarmal sein Hütlein auf dem Kopfe herum: da fieng das schwere Geschütz an zu spielen, und des Königs Leute wurden geschlagen und in die Flucht gejagt. „Jetzt mache ich nicht eher Frieden,“ sprach er, „als bis mir der König seine Tochter zur Frau gibt, und ich in seinem Namen das ganze Reich beherrsche.“ Das ließ er dem König verkündigen, und dieser sprach zu seiner Tochter „Muß ist eine harte Nuß: was bleibt mir anders übrig, als daß ich thue was er verlangt? will ich Frieden haben und die Krone auf meinem Haupte behalten, so muß ich dich hingeben.“</p>
<p>Die Hochzeit ward also gefeiert, aber die Königstochter war verdrießlich daß ihr Gemahl ein gemeiner Mann war, der einen schäbigen Hut trug und einen alten Ranzen umhängen hatte. Sie wäre ihn gerne wieder los gewesen und sann Tag und Nacht wie sie das bewerkstelligen könnte. Da dachte sie „sollten seine Wunderkräfte wohl in dem Ranzen stecken?“ verstellte sich und liebkoste ihm, und als sein Herz weich geworden war, sprach sie „wenn du nur den schlechten Ranzen ablegen wolltest, er verunziert dich so sehr, daß ich mich deiner schämen muß.“ „Liebes Kind,“ antwortete er, „dieser Ranzen ist mein größter Schatz, so lange ich den habe, fürchte ich keine Macht der Welt;“ und verrieth ihr mit welchen Wunderkräften er begabt war. Da fiel sie ihm um den Hals, als wenn sie ihn küssen wollte, nahm ihm aber mit Behendigkeit den Ranzen von der Schulter und lief damit fort. Sobald sie allein war, klopfte sie darauf und befahl den Kriegsleuten sie sollten ihren vorigen Herrn festnehmen und aus dem königlichen Palast fortführen. Sie gehorchten, und die falsche Frau ließ noch mehr Leute hinter ihm her ziehen, die ihn ganz zum Lande hinaus jagen sollten. Da wäre er verloren gewesen, wenn er nicht [280] das Hütlein gehabt hätte. Kaum aber waren seine Hände frei, so schwenkte er es ein paar mal: alsbald fieng das Geschütz an zu donnern und schlug alles nieder, und die Königstochter mußte selbst kommen und um Gnade bitten. Weil sie so beweglich bat und sich zu bessern versprach, so ließ er sich überreden und bewilligte ihr Frieden. Sie that freundlich mit ihm, stellte sich an als hätte sie ihn sehr lieb und wußte ihn nach einiger Zeit so zu bethören daß er ihr vertraute wenn auch einer den Ranzen in seine Gewalt bekäme, so könnte er doch nichts gegen ihn ausrichten so lange das alte Hütlein noch sein wäre. Als sie das Geheimnis wußte, wartete sie bis er eingeschlafen war, dann nahm sie ihm das Hütlein weg, und ließ ihn hinaus auf die Straße werfen. Aber noch war ihm das Hörnlein übrig, und in großem Zorne blies er aus allen Kräften hinein. Alsbald fiel alles zusammen, Mauern, Festungswerk, Städte und Dörfer, und schlugen den König und die Königstochter todt. Und wenn er das Hörnlein nicht abgesetzt und nur noch ein wenig länger geblasen hätte, so wäre alles über den Haufen gestürzt und kein Stein auf dem andern geblieben. Da widerstand ihm niemand mehr, und er setzte sich zum König über das ganze Reich.</p>
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        <title>König Drosselbart</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Kati Fränzel]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 52 – Gästin: Kati Fränzel</itunes:subtitle>
		<itunes:title>König Drosselbart</itunes:title>
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Heute: Kati Fränzel]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 52 – Gästin: Kati Fränzel</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/König_Drosselbart_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/König<em>Drosselbart</em>(1857)</a></p>
<hr />
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<hr />
<p><strong>52.<br />
König Drosselbart</strong></p>
<p>Ein König hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön, aber dabei so stolz und übermüthig, daß ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem andern ab, und trieb noch dazu Spott mit ihnen. Einmal ließ der König ein großes Fest anstellen, und ladete dazu aus der Nähe und Ferne die heirathslustigen Männer ein. Sie wurden alle in eine Reihe nach Rang und Stand geordnet; erst kamen die Könige, dann die Herzöge, die Fürsten, Grafen und Freiherrn, zuletzt die Edelleute. Nun ward die Königstochter durch die Reihen geführt, aber an jedem hatte sie etwas auszusetzen. Der eine war ihr zu dick, „das Weinfaß!“ sprach sie. Der andere zu lang, „lang und schwank hat keinen Gang.“ Der dritte zu kurz, „kurz und dick hat kein Geschick.“ Der vierte zu blaß, „der bleiche Tod!“ der fünfte zu roth, „der Zinshahn!“ der sechste war nicht gerad genug, „grünes Holz, hinterm Ofen getrocknet!“ Und so hatte sie an einem jeden etwas auszusetzen, besonders aber machte sie sich über einen guten König lustig, der ganz oben stand, und dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war. „Ei,“ rief sie und lachte, „der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel;“ und seit der Zeit bekam er den Namen Drosselbart. Der alte König aber, als er sah daß seine Tochter nichts that als über die Leute spotten, und alle Freier, die da versammelt waren, verschmähte, ward er zornig und schwur, sie sollte den ersten besten Bettler zum Manne nehmen, der vor seine Thüre käme.</p>
<p>Ein paar Tage darauf hub ein Spielmann an unter dem Fenster zu singen, um damit ein geringes Almosen zu verdienen. Als es der König hörte, sprach er „laßt ihn herauf kommen.“ Da trat der Spielmann in seinen schmutzigen verlumpten Kleidern herein, sang vor dem König und seiner Tochter, und bat, als er fertig war, um eine milde Gabe. Der König sprach „dein Gesang hat mir so wohl gefallen, daß ich dir meine Tochter da zur Frau geben will.“ Die Königstochter erschrack, aber der König sagte „ich habe den Eid gethan, dich dem ersten besten Bettelmann zu geben, den will ich auch halten.“ Es half keine Einrede, der Pfarrer ward geholt, und sie mußte sich gleich mit dem Spielmann trauen lassen. Als das geschehen war, sprach der König, „nun schickt sichs nicht, daß du als ein Bettelweib noch länger in meinem Schloß bleibst, du kannst nur mit deinem Manne fortziehen.“</p>
<p>Der Bettelmann führte sie an der Hand hinaus, und sie mußte mit ihm zu Fuß fort gehen. Als sie in einen großen Wald kamen, da fragte sie</p>
<p>„ach, wem gehört der schöne Wald?“<br />
„Der gehört dem König Drosselbart;<br />
hättst du’n genommen, so wär er dein.“<br />
„Ich arme Jungfer zart,<br />
ach, hätt ich genommen den König Drosselbart!“<br />
Darauf kamen sie über eine Wiese, da fragte sie wieder</p>
<p>„wem gehört die schöne grüne Wiese?“<br />
„Sie gehört dem König Drosselbart;<br />
hättst du’n genommen, so wär sie dein.“<br />
„Ich arme Jungfer zart,<br />
ach, hätt ich genommen den König Drosselbart!“<br />
[260] Dann kamen sie durch eine große Stadt, da fragte sie wieder</p>
<p>„wem gehört diese schöne große Stadt?“<br />
„Sie gehört dem König Drosselbart;<br />
hättst du’n genommen, so wär sie dein.“<br />
„Ich arme Jungfer zart,<br />
ach, hätt ich genommen den König Drosselbart!“<br />
„Es gefällt mir gar nicht,“ sprach der Spielmann, „daß du dir immer einen andern zum Mann wünschest: bin ich dir nicht gut genug?“ Endlich kamen sie an ein ganz kleines Häuschen, da sprach sie</p>
<p>„ach, Gott, was ist das Haus so klein!<br />
wem mag das elende winzige Häuschen sein?“<br />
Der Spielmann antwortete „das ist mein und dein Haus, wo wir zusammen wohnen.“ Sie mußte sich bücken, damit sie zu der niedrigen Thür hinein kam. „Wo sind die Diener?“ sprach die Königstochter. „Was Diener!“ antwortete der Bettelmann, „du mußt selber thun was du willst gethan haben. Mach nur gleich Feuer an und stell Wasser auf, daß du mir mein Essen kochst; ich bin ganz müde.“ Die Königstochter verstand aber nichts vom Feueranmachen und Kochen, und der Bettelmann mußte selber mit Hand anlegen, daß es noch so leidlich gieng. Als sie die schmale Kost verzehrt hatten, legten sie sich zu Bett: aber am Morgen trieb er sie schon ganz früh heraus, weil sie das Haus besorgen sollte. Ein paar Tage lebten sie auf diese Art schlecht und recht, und zehrten ihren Vorrath auf. Da sprach der Mann „Frau, so gehts nicht länger, daß wir hier zehren und nichts verdienen. Du sollst Körbe flechten.“ Er gieng aus, schnitt Weiden, und brachte sie heim: da fieng sie an zu flechten, aber die harten Weiden stachen ihr die zarten Hände wund. „Ich sehe das geht nicht,“ sprach der Mann, „spinn lieber, vielleicht kannst du das besser.“ Sie setzte sich hin, und versuchte zu spinnen, aber der harte Faden schnitt ihr bald in die weichen Finger, daß das Blut daran herunter lief. „Siehst [261] du,“ sprach der Mann, „du taugst zu keiner Arbeit, mit dir bin ich schlimm angekommen. Nun will ichs versuchen, und einen Handel mit Töpfen und irdenem Geschirr anfangen: du sollst dich auf den Markt setzen, und die Waare feil halten.“ „Ach,“ dachte sie, „wenn auf den Markt Leute aus meines Vaters Reich kommen, und sehen mich da sitzen und feil halten, wie werden sie mich verspotten!“ Aber es half nichts, sie mußte sich fügen, wenn sie nicht Hungers sterben wollten. Das erstemal gings gut, denn die Leute kauften der Frau, weil sie schön war, gern ihre Waare ab, und bezahlten was sie forderte: ja, viele gaben ihr das Geld, und ließen ihr die Töpfe noch dazu. Nun lebten sie von dem erworbenen so lang es dauerte, da handelte der Mann wieder eine Menge neues Geschirr ein. Sie setzte sich damit an eine Ecke des Marktes, und stellte es um sich her, und hielt feil. Da kam plötzlich ein trunkener Husar daher gejagt, und ritt gerade zu in die Töpfe hinein, daß alles in tausend Scherben zersprang. Sie fieng an zu weinen und wußte vor Angst nicht was sie anfangen sollte. „Ach, wie wird mirs ergehen!“ rief sie, „was wird mein Mann dazu sagen!“ Sie lief heim und erzählte ihm das Unglück. „Wer setzt sich auch an die Ecke des Marktes mit irdenem Geschirr!“ sprach der Mann, „laß nur das Weinen, ich sehe wohl du bist zu keiner ordentlichen Arbeit zu gebrauchen. Da bin ich in unseres Königs Schloß gewesen und habe gefragt ob sie nicht eine Küchenmagd brauchen könnten, und sie haben mir versprochen sie wollten dich dazu nehmen; dafür bekommst du freies Essen.“</p>
<p>Nun ward die Königstochter eine Küchenmagd, mußte dem Koch zur Hand gehen und die sauerste Arbeit thun. Sie machte sich in beiden Taschen ein Töpfchen fest, darin brachte sie nach Haus was ihr von dem übrig gebliebenen zu Theil ward, und davon nährten sie sich. Es trug sich zu, daß die Hochzeit des ältesten Königssohnes sollte gefeiert werden, da gieng die arme [262] Frau hinauf, stellte sich vor die Saalthüre und wollte zusehen. Als nun die Lichter angezündet waren, und immer einer schöner als der andere hereintrat, und alles voll Pracht und Herrlichkeit war, da dachte sie mit betrübtem Herzen an ihr Schicksal, und verwünschte ihren Stolz und Übermuth, der sie erniedrigt und in so große Armuth gestürzt hatte. Von den köstlichen Speisen, die da ein und ausgetragen wurden, und von welchen der Geruch zu ihr aufstieg, warfen ihr Diener manchmal ein paar Brocken zu, die that sie in ihr Töpfchen, und wollte es heim tragen. Auf einmal trat der Königssohn herein, war in Sammt und Seide gekleidet und hatte goldene Ketten um den Hals. Und als er die schöne Frau in der Thüre stehen sah, ergriff er sie bei der Hand, und wollte mit ihr tanzen, aber sie weigerte sich und erschrack, denn sie sah daß es der König Drosselbart war, der um sie gefreit und den sie mit Spott abgewiesen hatte. Ihr Sträuben half nichts, er zog sie in den Saal: da zerriß das Band, an welchem die Taschen hiengen, und die Töpfe fielen heraus, daß die Suppe floß und die Brocken umher sprangen. Und wie das die Leute sahen, entstand ein allgemeines Gelächter und Spotten, und sie war so beschämt, daß sie sich lieber tausend Klafter unter die Erde gewünscht hätte. Sie sprang zur Thüre hinaus und wollte entfliehen, aber auf der Treppe holte sie ein Mann ein, und brachte sie zurück: und wie sie ihn ansah, war es wieder der König Drosselbart. Er sprach ihr freundlich zu, „fürchte dich nicht, ich und der Spielmann, der mit dir in dem elenden Häuschen gewohnt hat, sind eins: dir zu Liebe habe ich mich so verstellt, und der Husar, der dir die Töpfe entzwei geritten hat, bin ich auch gewesen. Das alles ist geschehen, um deinen stolzen Sinn zu beugen, und dich für deinen Hochmuth zu strafen, womit du mich verspottet hast.“ Da weinte sie bitterlich und sagte „ich habe großes Unrecht gehabt und bin nicht werth deine Frau zu sein.“ Er aber sprach „tröste dich, die bösen Tage sind vorüber, jetzt wollen wir unsere Hochzeit feiern.“ Da kamen die Kammerfrauen und thaten ihr die prächtigsten Kleider an, und ihr Vater kam und der ganze Hof, und wünschten ihr Glück zu ihrer Vermählung mit dem König Drosselbart, und die rechte Freude fieng jetzt erst an. Ich wollte, du und ich, wir wären auch dabei gewesen.</p>
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	<item>
        <title>Fundevogel</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Stefan Baumann]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 51 – Gast: Stefan Baumann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Fundevogel</itunes:title>
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Heute: Stefan Baumann]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 51 – Gast: Stefan Baumann</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Fundevogel_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Fundevogel_(1857)</a></p>
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<hr />
<p><strong>51.<br />
Fundevogel.</strong></p>
<p>Es war einmal ein Förster, der gieng in den Wald auf die Jagd, und wie er in den Wald kam, hörte er schreien, als obs ein kleines Kind wäre. Er gieng dem Schreien nach und kam endlich zu einem hohen Baum, und oben darauf saß ein kleines Kind. Es war aber die Mutter mit dem Kinde unter dem Baum eingeschlafen, und ein Raubvogel hatte das Kind in ihrem Schooße gesehen: da war er hinzu geflogen, hatte es mit seinem Schnabel weggenommen und auf den hohen Baum gesetzt.</p>
<p>Der Förster stieg hinauf, holte das Kind herunter und dachte „du willst das Kind mit nach Haus nehmen und mit deinem Lenchen zusammen aufziehn.“ Er brachte es also heim, und die zwei Kinder wuchsen mit einander auf. Das aber, das auf dem Baum gefunden worden war, und weil es ein Vogel weggetragen hatte, wurde Fundevogel geheißen. Fundevogel und Lenchen hatten sich so lieb, nein so lieb, daß wenn eins das andere nicht sah, ward es traurig.</p>
<p>Der Förster hatte aber eine alte Köchin, die nahm eines Abends zwei Eimer und fieng an Wasser zu schleppen, und gieng nicht einmal sondern vielemal hinaus an den Brunnen. Lenchen sah es und sprach „hör einmal, alte Sanne, was trägst du denn so viel Wasser zu?“ „Wenn dus keinem Menschen wieder sagen willst, so will ich dirs wohl sagen.“ Da sagte Lenchen nein, sie wollte es keinem Menschen wiedersagen, so sprach die Köchin „morgen früh, wenn der Förster auf die Jagd ist, da koche ich das Wasser, und [256] wenns im Kessel siedet, werfe ich den Fundevogel nein, und will ihn darin kochen.“</p>
<p>Des andern Morgens in aller Frühe stieg der Förster auf und gieng auf die Jagd, und als er weg war, lagen die Kinder noch im Bett. Da sprach Lenchen zum Fundevogel „verläßt du mich nicht, so verlaß ich dich auch nicht:“ so sprach der Fundevogel „nun und nimmermehr.“ Da sprach Lenchen „ich will es dir nur sagen, die alte Sanne schleppte gestern Abend so viel Eimer Wasser ins Haus, da fragte ich sie warum sie das thäte, so sagte sie, wenn ichs keinem Menschen sagen wollte, so wollte sie es mir wohl sagen: sprach ich, ich wollte es gewiß keinem Menschen sagen: da sagte sie, morgen früh, wenn der Vater auf die Jagd wäre, wollte sie den Kessel voll Wasser sieden, dich hineinwerfen und kochen. Wir wollen aber geschwind aufsteigen, uns anziehen und zusammen fortgehen.“</p>
<p>Also standen die beiden Kinder auf, zogen sich geschwind an und giengen fort. Wie nun das Wasser im Kessel kochte, gieng die Köchin in die Schlafkammer, wollte den Fundevogel holen und ihn hinein werfen. Aber, als sie hinein kam und zu den Betten trat, waren die Kinder alle beide fort: da wurde ihr grausam angst, und sie sprach vor sich „was will ich nun sagen, wenn der Förster heim kommt und sieht daß die Kinder weg sind? Geschwind hinten nach, daß wir sie wieder kriegen.“</p>
<p>Da schickte die Köchin drei Knechte nach, die sollten laufen und die Kinder einlangen. Die Kinder aber saßen vor dem Wald, und als sie die drei Knechte von weitem laufen sahen, sprach Lenchen zum Fundevogel „verläßt du mich nicht, so verlaß ich dich auch nicht.“ So sprach Fundevogel „nun und nimmermehr.“ Da sagte Lenchen „werde du zum Rosenstöckchen, und ich zum Röschen darauf.“ Wie nun die drei Knechte vor den Wald kamen, so war nichts da als ein Rosenstrauch und ein Röschen oben drauf, [257] die Kinder aber nirgend. Da sprachen sie „hier ist nichts zu machen,“ und giengen heim und sagten der Köchin sie hätten nichts in der Welt gesehen als nur ein Rosenstöckchen und ein Röschen oben darauf. Da schalt die alte Köchin, „ihr Einfaltspinsel, ihr hättet das Rosenstöckchen sollen entzwei schneiden und das Röschen abbrechen und mit nach Haus bringen, geschwind und thuts.“ Sie mußten also zum zweitenmal hinaus und suchen. Die Kinder sahen sie aber von weitem kommen, da sprach Lenchen „Fundevogel, verläßt du mich nicht, so verlaß ich dich auch nicht.“ Fundevogel sagte „nun und nimmermehr.“ Sprach Lenchen „so werde du eine Kirche und ich die Krone darin.“ Wie nun die drei Knechte dahin kamen, war nichts da als eine Kirche und eine Krone darin. Sie sprachen also zu einander „was sollen wir hier machen, laßt uns nach Hause gehen.“ Wie sie nach Haus kamen, fragte die Köchin ob sie nichts gefunden hätten: so sagten sie nein, sie hätten nichts gefunden als eine Kirche, da wäre eine Krone darin gewesen. „Ihr Narren,“ schalt die Köchin, „warum habt ihr nicht die Kirche zerbrochen und die Krone mit heim gebracht?“ Nun machte sich die alte Köchin selbst auf die Beine und gieng mit den drei Knechten den Kindern nach. Die Kinder sahen aber die drei Knechte von weitem kommen, und die Köchin wackelte hinten nach. Da sprach Lenchen „Fundevogel, verläßt du mich nicht, so verlaß ich dich auch nicht.“ Da sprach der Fundevogel „nun und nimmermehr.“ Sprach Lenchen „werde zum Teich und ich die Ente drauf.“ Die Köchin aber kam herzu, und als sie den Teich sahe, legte sie sich drüber hin und wollte ihn aussaufen. Aber die Ente kam schnell geschwommen, faßte sie mit ihrem Schnabel beim Kopf und zog sie ins Wasser hinein: da mußte die alte Hexe ertrinken. Da giengen die Kinder zusammen nach Haus und waren herzlich froh; und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch.</p>
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	<item>
        <title>Dornröschen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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Heute: Stefan Baumann]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 50 – Gast: Stefan Baumann</itunes:subtitle>
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 50 – Gast: Stefan Baumann</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Dornröschen_(1857)">https://de.wikisource.org/wiki/Dornröschen_(1857)</a></p>
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<hr />
<p><strong>50. Dornröschen.</strong></p>
<p>Vor Zeiten war ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag „ach, wenn wir doch ein Kind hätten!“ und kriegten immer keins. Da trug sich zu, als die Königin einmal im Bade saß, daß ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach, „dein Wunsch wird erfüllt werden, ehe ein Jahr vergeht, wirst du eine Tochter zur Welt bringen.“ Was der Frosch gesagt hatte, das geschah, und die Königin gebar ein Mädchen, das war so schön, daß der König vor Freude sich nicht zu lassen wußte und ein großes Fest anstellte. Er ladete nicht blos seine Verwandte, Freunde und Bekannte, sondern auch die weisen Frauen dazu ein, damit sie dem Kind hold und gewogen wären. Es waren ihrer dreizehn in seinem Reiche, weil er aber nur zwölf goldene Teller hatte, von welchen sie essen sollten, so mußte eine von ihnen daheim bleiben. Das Fest ward mit aller Pracht gefeiert, und als es zu Ende war, beschenkten die weisen Frauen das Kind mit ihren Wundergaben: die eine mit Tugend, die andere mit Schönheit, die dritte mit Reichthum, und so mit allem, was auf der Welt zu wünschen ist. Als elfe ihre Sprüche eben gethan hatten, trat plötzlich die dreizehnte herein. Sie wollte sich dafür rächen daß sie nicht eingeladen war, und ohne jemand zu grüßen oder nur anzusehen, rief sie mit lauter Stimme „die Königstochter soll sich in ihrem funfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und todt hinfallen.“ Und ohne ein Wort weiter zu sprechen kehrte sie sich um und verließ den Saal. Alle waren erschrocken, da trat die zwölfte hervor, die [252] ihren Wunsch noch übrig hatte und weil sie den bösen Spruch nicht aufheben, sondern nur ihn mildern konnte, so sagte sie „es soll aber kein Tod sein, sondern ein hundertjähriger tiefer Schlaf, in welchen die Königstochter fällt.“</p>
<p>Der König, der sein liebes Kind vor dem Unglück gern bewahren wollte, ließ den Befehl ausgehen, daß alle Spindeln im ganzen Königreiche sollten verbrannt werden. An dem Mädchen aber wurden die Gaben der weisen Frauen sämmtlich erfüllt, denn es war so schön, sittsam, freundlich und verständig, daß es jedermann, der es ansah, lieb haben mußte. Es geschah, daß an dem Tage, wo es gerade funfzehn Jahr alt ward, der König und die Königin nicht zu Haus waren, und das Mädchen ganz allein im Schloß zurückblieb. Da gieng es aller Orten herum, besah Stuben und Kammern, wie es Lust hatte, und kam endlich auch an einen alten Thurm. Es stieg die enge Wendeltreppe hinauf, und gelangte zu einer kleinen Thüre. In dem Schloß steckte ein verrosteter Schlüssel, und als es umdrehte, sprang die Thüre auf, und saß da in einem kleinen Stübchen eine alte Frau mit einer Spindel und spann emsig ihren Flachs. „Guten Tag, du altes Mütterchen,“ sprach die Königstochter, „was machst du da?“ „Ich spinne,“ sagte die Alte und nickte mit dem Kopf. „Was ist das für ein Ding, das so lustig herumspringt?“ sprach das Mädchen, nahm die Spindel und wollte auch spinnen. Kaum hatte sie aber die Spindel angerührt, so gieng der Zauberspruch in Erfüllung, und sie stach sich damit in den Finger.</p>
<p>In dem Augenblick aber, wo sie den Stich empfand, fiel sie auf das Bett nieder, das da stand, und lag in einem tiefen Schlaf. Und dieser Schlaf verbreitete sich über das ganze Schloß: der König und die Königin, die eben heim gekommen waren und in den Saal getreten waren, fiengen an einzuschlafen, und der ganze Hofstaat mit ihnen. Da schliefen auch die Pferde im Stall, die [253] Hunde im Hofe, die Tauben auf dem Dache, die Fliegen an der Wand, ja, das Feuer, das auf dem Herde flackerte, ward still und schlief ein, und der Braten hörte auf zu brutzeln, und der Koch, der den Küchenjungen, weil er etwas versehen hatte, in den Haaren ziehen wollte, ließ ihn los und schlief. Und der Wind legte sich, und auf den Bäumen vor dem Schloß regte sich kein Blättchen mehr.</p>
<p>Rings um das Schloß aber begann eine Dornenhecke zu wachsen, die jedes Jahr höher ward, und endlich das ganze Schloß umzog, und darüber hinaus wuchs, daß gar nichts mehr davon zu sehen war, selbst nicht die Fahne auf dem Dach. Es gieng aber die Sage in dem Land von dem schönen schlafenden Dornröschen, denn so ward die Königstochter genannt, also daß von Zeit zu Zeit Königssöhne kamen und durch die Hecke in das Schloß dringen wollten. Es war ihnen aber nicht möglich, denn die Dornen, als hätten sie Hände, hielten fest zusammen, und die Jünglinge blieben darin hängen, konnten sich nicht wieder los machen und starben eines jämmerlichen Todes. Nach langen langen Jahren kam wieder einmal ein Königssohn in das Land, und hörte wie ein alter Mann von der Dornhecke erzählte, es sollte ein Schloß dahinter stehen, in welchem eine wunderschöne Königstochter, Dornröschen genannt, schon seit hundert Jahren schliefe, und mit ihr schliefe der König und die Königin und der ganze Hofstaat. Er wußte auch von seinem Großvater daß schon viele Königssöhne gekommen wären und versucht hätten durch die Dornenhecke zu dringen, aber sie wären darin hängen geblieben und eines traurigen Todes gestorben. Da sprach der Jüngling „ich fürchte mich nicht, ich will hinaus und das schöne Dornröschen sehen.“ Der gute Alte mochte ihm abrathen, wie er wollte, er hörte nicht auf seine Worte.</p>
<p>Nun waren aber gerade die hundert Jahre verflossen, und [254] der Tag war gekommen, wo Dornröschen wieder erwachen sollte. Als der Königssohn sich der Dornenhecke näherte, waren es lauter große schöne Blumen, die thaten sich von selbst auseinander und ließen ihn unbeschädigt hindurch, und hinter ihm thaten sie sich wieder als eine Hecke zusammen. Im Schloßhof sah er die Pferde und scheckigen Jagdhunde liegen und schlafen, auf dem Dache saßen die Tauben und hatten das Köpfchen unter den Flügel gesteckt. Und als er ins Haus kam, schliefen die Fliegen an der Wand, der Koch in der Küche hielt noch die Hand, als wollte er den Jungen anpacken, und die Magd saß vor dem schwarzen Huhn, das sollte gerupft werden. Da gieng er weiter, und sah im Saale den ganzen Hofstaat liegen und schlafen, und oben bei dem Throne lag der König und die Königin. Da gieng er noch weiter, und alles war so still, daß einer seinen Athem hören konnte, und endlich kam er zu dem Thurm und öffnete die Thüre zu der kleinen Stube, in welcher Dornröschen schlief. Da lag es und war so schön, daß er die Augen nicht abwenden konnte, und er bückte sich und gab ihm einen Kuß. Wie er es mit dem Kuß berührt hatte, schlug Dornröschen die Augen auf, erwachte, und blickte ihn ganz freundlich an. Da giengen sie zusammen herab, und der König erwachte und die Königin, und der ganze Hofstaat, und sahen einander mit großen Augen an. Und die Pferde im Hof standen auf und rüttelten sich: die Jagdhunde sprangen und wedelten: die Tauben auf dem Dache zogen das Köpfchen unterm Flügel hervor, sahen umher und flogen ins Feld: die Fliegen an den Wänden krochen weiter: das Feuer in der Küche erhob sich, flackerte: und kochte das Essen: der Braten fieng wieder an zu brutzeln: und der Koch gab dem Jungen eine Ohrfeige daß er schrie: und die Magd rupfte das Huhn fertig. Und da wurde die Hochzeit des Königssohns mit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert, und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.</p>
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	<item>
        <title>Der Gevatter Tod</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia. Der Link ist in den Shownotes.
Heute: Jan Gießmann]]></description>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 44 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
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Heute: Jan Gießmann]]></itunes:summary>
		
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 44 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p><strong>Der Gevatter Tod</strong></p>
<p>Es hatte ein armer Mann zwölf Kinder und mußte Tag und Nacht arbeiten damit er ihnen nur Brot geben konnte. Als nun das dreizehnte zur Welt kam, wußte er sich in seiner Noth nicht zu helfen, lief hinaus auf die große Landstraße und wollte den ersten, der ihm begegnete, zu Gevatter bitten. Der erste der ihm begegnete, das war der liebe Gott, der wußte schon was er auf dem Herzen hatte, und sprach zu ihm „armer Mann, du dauerst mich, ich will dein Kind aus der Taufe heben, will für es sorgen und es glücklich machen auf Erden.“ Der Mann sprach „wer bist du?“ „Ich bin der liebe Gott.“ „So begehr ich dich nicht zu Gevatter,“ sagte der Mann, „du giebst dem Reichen und lässest den Armen hungern.“ Das sprach der Mann, weil er nicht wußte wie weislich Gott Reichthum und Armuth vertheilt. Also wendete er sich von dem Herrn und gieng weiter. Da trat der Teufel zu ihm und sprach „was suchst du? willst du mich zum Pathen deines Kindes nehmen, so will ich ihm Gold die Hülle und Fülle und alle Lust der Welt dazu geben.“ Der Mann fragte „wer bist du?“ „Ich bin der Teufel.“ „So begehr ich dich nicht zum Gevatter,“ sprach der Mann, „du betrügst und verführst die Menschen.“ Er gieng weiter, da kam der dürrbeinige Tod auf ihn zugeschritten und sprach „nimm mich zu Gevatter.“ Der Mann fragte „wer bist du?“ „Ich bin der Tod, der alle gleich macht.“ Da sprach der Mann „du bist der rechte, du holst den Reichen wie den Armen ohne Unterschied, du sollst mein Gevattersmann sein.“ Der Tod [220] antwortete „ich will dein Kind reich und berühmt machen, denn wer mich zum Freunde hat, dem kanns nicht fehlen.“ Der Mann sprach „künftigen Sonntag ist die Taufe, da stelle dich zu rechter Zeit ein.“ Der Tod erschien wie er versprochen hatte, und stand ganz ordentlich Gevatter.</p>
<p>Als der Knabe zu Jahren gekommen war, trat zu einer Zeit der Pathe ein und hieß ihn mitgehen. Er führte ihn hinaus in den Wald, zeigte ihm ein Kraut, das da wuchs, und sprach „jetzt sollst du dein Pathengeschenk empfangen. Ich mache dich zu einem berühmten Arzt. Wenn du zu einem Kranken gerufen wirst, so will ich dir jedesmal erscheinen: steh ich zu Häupten des Kranken, so kannst du keck sprechen, du wolltest ihn wieder gesund machen, und gibst du ihm dann von jenem Kraut ein, so wird er genesen; steh ich aber zu Füßen des Kranken, so ist er mein, und du mußt sagen alle Hilfe sei umsonst und kein Arzt in der Welt könne ihn retten. Aber hüte dich daß du das Kraut nicht gegen meinen Willen gebrauchst, es könnte dir schlimm ergehen.“</p>
<p>Es dauerte nicht lange, so war der Jüngling der berühmteste Arzt auf der ganzen Welt. „Er braucht nur den Kranken anzusehen, so weiß er schon wie es steht, ob er wieder gesund wird, oder ob er sterben muß,“ so hieß es von ihm, und weit und breit kamen die Leute herbei, holten ihn zu den Kranken und gaben ihm so viel Gold, daß er bald ein reicher Mann war. Nun trug es sich zu, daß der König erkrankte: der Arzt ward berufen und sollte sagen ob Genesung möglich wäre. Wie er aber zu dem Bette trat, so stand der Tod zu den Füßen des Kranken, und da war für ihn kein Kraut mehr gewachsen. „Wenn ich doch einmal den Tod überlisten könnte,“ dachte der Arzt, „er wirds freilich übel nehmen, aber da ich sein Pathe bin, so drückt er wohl ein Auge zu: ich wills wagen.“ Er faßte also den Kranken und legte ihn verkehrt, so daß der Tod zu Häupten desselben zu stehen kam. Dann gab [221] er ihm von dem Kraute ein, und der König erholte sich und ward wieder gesund. Der Tod aber kam zu dem Arzte, machte ein böses und finsteres Gesicht, drohte mit dem Finger und sagte „du hast mich hinter das Licht geführt: diesmal will ich dirs nachsehen, weil du mein Pathe bist, aber wagst du das noch einmal, so geht dirs an den Kragen, und ich nehme dich selbst mit fort.“</p>
<p>Bald hernach verfiel die Tochter des Königs in eine schwere Krankheit. Sie war sein einziges Kind, er weinte Tag und Nacht, daß ihm die Augen erblindeten, und ließ bekannt machen wer sie vom Tode errettete, der sollte ihr Gemahl werden und die Krone erben. Der Arzt, als er zu dem Bette der Kranken kam, erblickte den Tod zu ihren Füßen. Er hätte sich der Warnung seines Pathen erinnern sollen, aber die große Schönheit der Königstochter und das Glück ihr Gemahl zu werden bethörten ihn so, daß er alle Gedanken in den Wind schlug. Er sah nicht daß der Tod ihm zornige Blicke zuwarf, die Hand in die Höhe hob und mit der dürren Faust drohte; er hob die Kranke auf, und legte ihr Haupt dahin, wo die Füße gelegen hatten. Dann gab er ihr das Kraut ein, und alsbald rötheten sich ihre Wangen, und das Leben regte sich von neuem.</p>
<p>Der Tod, als er sich zum zweitenmal um sein Eigenthum betrogen sah, gieng mit langen Schritten auf den Arzt zu und sprach „es ist aus mit dir und die Reihe kommt nun an dich,“ packte ihn mit seiner eiskalten Hand so hart, daß er nicht widerstehen konnte, und führte ihn in eine unterirdische Höhle. Da sah er wie tausend und tausend Lichter in unübersehbaren Reihen brannten, einige groß, andere halbgroß, andere klein. Jeden Augenblick verloschen einige, und andere brannten wieder auf, also daß die Flämmchen in beständigem Wechsel hin und her zu hüpfen schienen. „Siehst du,“ sprach der Tod, „das sind die Lebenslichter der Menschen. Die großen gehören Kindern, die halbgroßen Eheleuten in [222] ihren besten Jahren, die kleinen gehören Greisen. Doch auch Kinder und junge Leute haben oft nur ein kleines Lichtchen.“ „Zeige mir mein Lebenslicht“ sagte der Arzt und meinte es wäre noch recht groß. Der Tod deutete auf ein kleines Endchen, das eben auszugehen drohte und sagte „siehst du, da ist es.“ „Ach, lieber Pathe,“ sagte der erschrockene Arzt, „zündet mir ein neues an, thut mirs zu Liebe, damit ich meines Lebens genießen kann, König werde und Gemahl der schönen Königstochter.“ „Ich kann nicht,“ antwortete der Tod, „erst muß eins verlöschen, eh ein neues anbrennt.“ „So setzt das alte auf ein neues, das gleich fortbrennt wenn jenes zu Ende ist,“ bat der Arzt. Der Tod stellte sich als ob er seinen Wunsch erfüllen wollte, langte ein frisches großes Licht herbei: aber weil er sich rächen wollte versah ers beim Umstecken absichtlich, und das Stückchen fiel um und verlosch. Alsbald sank der Arzt zu Boden, und war nun selbst in die Hand des Todes gerathen.</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Gevatter_Tod_(1857)/">https://de.wikisource.org/wiki/Der_Gevatter_Tod_(1857)/</a></p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong><br />
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<p><a href="https://www.puertopatida.de">Puerto Patida</a></p>
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<hr />
<p><strong>Unterstützung</strong></p>
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	<item>
        <title>Frau Trude</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/frau-trude/</link>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 43 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Frau Trude</itunes:title>
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 43 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p><strong>Frau Trude.</strong></p>
<p>Es war einmal ein kleines Mädchen, das war eigensinnig und vorwitzig, und wenn ihm seine Eltern etwas sagten, so gehorchte es nicht: wie konnte es dem gut gehen? Eines Tages sagte es zu seinen Eltern „ich habe so viel von der Frau Trude gehört, ich will einmal zu ihr hingehen: die Leute sagen es sehe so wunderlich bei ihr aus und erzählen es seien so seltsame Dinge in ihrem Hause, da bin ich ganz neugierig geworden.“ Die Eltern verboten es ihr streng und sagten „die Frau Trude ist eine böse Frau, die gottlose Dinge treibt, und wenn du zu ihr hingehst, so bist du unser Kind nicht mehr.“ Aber das Mädchen kehrte sich nicht an das Verbot seiner Eltern und gieng doch zu der Frau Trude. Und als es zu ihr kam, fragte die Frau Trude „warum bist du so bleich?“ „Ach,“ antwortete es, und zitterte am Leibe, „ich habe mich so erschrocken über das was ich gesehen habe.“ „Was hast du gesehen?“ „Ich sah auf eurer Stiege einen schwarzen Mann.“ „Das war ein Köhler.“ „Dann sah ich einen grünen Mann.“ „Das war ein Jäger.“ „Danach sah ich einen blutrothen Mann.“ „Das war ein Metzger.“ „Ach, Frau Trude, mir grauste, ich sah durchs Fenster und sah Euch nicht, wohl aber den Teufel mit feurigem Kopf.“ „Oho,“ sagte sie, „so hast du die Hexe in ihrem rechten Schmuck gesehen: ich habe schon lange auf dich gewartet und nach dir verlangt, du sollst mir leuchten.“ Da verwandelte sie das Mädchen in einen Holzblock und warf ihn ins Feuer. Und als er in voller Glut war, setzte sie sich daneben, wärmte sich daran und sprach „das leuchtet einmal hell!“</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Frau_Trude_(1857">https://de.wikisource.org/wiki/Frau_Trude_(1857</a>)</p>
<hr />
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	<item>
        <title>Der Herr Gevatter</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/der-herr-gevatter/</link>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 13:00:00 +0000</pubDate>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 42 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Der Herr Gevatter</itunes:title>
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 42 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p><strong>Der Herr Gevatter</strong></p>
<p>Ein armer Mann hatte so viel Kinder, daß er schon alle Welt zu Gevatter gebeten hatte, und als er noch eins bekam, so war niemand mehr übrig, den er bitten konnte. Er wußte nicht was er anfangen sollte, legte sich in seiner Betrübnis nieder und schlief ein. Da träumte ihm er sollte vor das Thor gehen und den ersten, der ihm begegnete, zu Gevatter bitten. Als er aufgewacht war, beschloß er dem Traume zu folgen, gieng hinaus vor das Thor und den ersten, der ihm begegnete, bat er zu Gevatter. Der Fremde schenkte ihm ein Gläschen mit Wasser und sagte „das ist ein wunderbares Wasser, damit kannst du die Kranken gesund machen, du mußt nur sehen wo der Tod steht. Steht er beim Kopf, so gib dem Kranken von dem Wasser, und er wird gesund werden, steht er aber bei den Füßen, so ist alle Mühe vergebens, er muß sterben.“ Der Mann konnte von nun an immer sagen ob ein Kranker zu retten war oder nicht, ward berühmt durch seine Kunst und verdiente viel Geld. Einmal ward er zu dem Kind des Königs gerufen, und als er eintrat, sah er den Tod bei dem Kopfe stehen, und heilte es mit dem Wasser, und so war es auch bei dem zweitenmal, aber das drittemal stand der Tod bei den Füßen, da mußte das Kind sterben.</p>
<p>Der Mann wollte doch einmal seinen Gevatter besuchen und ihm erzählen wie es mit dem Wasser gegangen war. Als er aber ins Haus kam, war eine so wunderliche Wirthschaft darin. Auf der ersten Treppe zankten sich Schippe und Besen, und schmissen [217] gewaltig aufeinander los. Er fragte sie „wo wohnt der Herr Gevatter?“ Der Besen antwortete „eine Treppe höher.“ Als er auf die zweite Treppe kam, sah er eine Menge todter Finger liegen. Er fragte „wo wohnt der Herr Gevatter?“ Einer aus den Fingern antwortete „eine Treppe höher.“ Auf der dritten Treppe lag ein Haufen todter Köpfe, die wiesen ihn wieder eine Treppe höher. Auf der vierten Treppe sah er Fische über dem Feuer stehen, die britzelten in der Pfanne, und backten sich selber. Sie sprachen auch „eine Treppe höher.“ Und als er die fünfte hinauf gestiegen war, so kam er vor eine Stube und guckte durch das Schlüsselloch, da sah er den Gevatter, der ein paar lange Hörner hatte. Als er die Thüre aufmachte und hinein gieng, legte sich der Gevatter geschwind aufs Bett und deckte sich zu. Da sprach der Mann „Herr Gevatter, was ist für eine wunderliche Wirthschaft in eurem Hause? als ich auf eure erste Treppe kam, so zankten sich Schippe und Besen mit einander und schlugen gewaltig auf einander los.“ „Wie seid ihr so einfältig,“ sagte der Gevatter, „das war der Knecht und die Magd, die sprachen mit einander.“ „Aber auf der zweiten Treppe sah ich todte Finger liegen.“ „Ei, wie seid ihr albern! das waren Skorzenerwurzel.“ „Auf der dritten Treppe lag ein Haufen Todtenköpfe.“ „Dummer Mann, das waren Krautköpfe.“ „Auf der vierten sah ich Fische in der Pfanne, die britzelten, und backten sich selber.“ Wie er das gesagt hatte, kamen die Fische und trugen sich selber auf. „Und als ich die fünfte Treppe heraufgekommen war, guckte ich durch das Schlüsselloch einer Thür, und da sah ich Euch, Gevatter, und ihr hattet lange lange Hörner.“ „Ei, das ist nicht wahr.“ Dem Mann ward angst, und er lief fort, und wer weiß was ihm der Herr Gevatter sonst angethan hätte.</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Herr_Gevatter_(1857">https://de.wikisource.org/wiki/Der_Herr_Gevatter_(1857</a>) </p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
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<p><strong>Unterstützung</strong></p>
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	<item>
        <title>Herr Korbes</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/herr-korbes/</link>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 12:00:00 +0000</pubDate>
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		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 41 – Gast: Jan Gießmann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Herr Korbes</itunes:title>
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		<content:encoded><![CDATA[
<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 41 – Gast: Jan Gießmann</p>
<p><strong>Herr Korbes</strong></p>
<p>Es war einmal ein Hühnchen und ein Hähnchen, die wollten zusammen eine Reise machen. Da baute das Hähnchen einen schönen Wagen, der vier rothe Räder hatte, und spannte vier Mäuschen davor. Das Hühnchen setzte sich mit dem Hähnchen auf und sie fuhren mit einander fort. Nicht lange, so begegnete ihnen eine Katze, die sprach „wo wollt ihr hin?“ Hähnchen antwortete</p>
<p>„als hinaus<br />
nach des Herrn Korbes seinem Haus.“<br />
„Nehmt mich mit“ sprach die Katze. Hähnchen antwortete „recht gerne, setz dich hinten auf, daß du vornen nicht herabfällst.</p>
<p>Nehmt euch wohl in acht<br />
daß ihr meine rothen Räderchen nicht schmutzig macht.<br />
Ihr Räderchen, schweift,<br />
ihr Mäuschen, pfeift,<br />
als hinaus<br />
nach des Herrn Korbes seinem Haus.“<br />
Danach kam ein Mühlstein, dann ein Ei, dann eine Ente, dann eine Stecknadel, und zuletzt eine Nähnadel, die setzten sich auch alle auf den Wagen und fuhren mit. Wie sie aber zu des Herrn Korbes Haus kamen, so war der Herr Korbes nicht da. Die Mäuschen fuhren den Wagen in die Scheune, das Hühnchen flog mit dem Hähnchen auf eine Stange, die Katze setzte sich ins Kamin, die Ente in die Bornstange, das Ei wickelte sich ins Handtuch, [215] die Stecknadel steckte sich ins Stuhlkissen, die Nähnadel sprang aufs Bett mitten ins Kopfkissen, und der Mühlstein legte sich über die Thüre. Da kam der Herr Korbes nach Haus, gieng ans Kamin und wollte Feuer anmachen, da warf ihm die Katze das Gesicht voll Asche. Er lief geschwind in die Küche und wollte sich abwaschen, da sprützte ihm die Ente Wasser ins Gesicht. Er wollte sich an dem Handtuch abtrocknen, aber das Ei rollte ihm entgegen, zerbrach und klebte ihm die Augen zu. Er wollte sich ruhen, und setzte sich auf den Stuhl, da stach ihn die Stecknadel. Er gerieth in Zorn, und warf sich aufs Bett, wie er aber den Kopf aufs Kissen niederlegte, stach ihn die Nähnadel, so daß er aufschrie und ganz wüthend in die weite Welt laufen wollte. Wie er aber an die Hausthür kam, sprang der Mühlstein herunter und schlug ihn todt. Der Herr Korbes muß ein recht böser Mann gewesen sein.</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Herr_Korbes_(1857">https://de.wikisource.org/wiki/Herr_Korbes_(1857</a>)</p>
<hr />
<p><strong>Weitere Projekte</strong></p>
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<hr />
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	<item>
        <title>Hänsel &amp; Grethel</title>
		<link>https://ewlm.lanothek.de/haensel-grethel/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 12:00:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia, link in den Shownotes.]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 15 – Gast: Stefan Baumann</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hänsel &amp; Grethel</itunes:title>
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 15 – Gast: Stefan Baumann</p>
<p><strong>Hänsel &#038; Grethel</strong></p>
<p>Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Grethel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Theuerung ins Land kam, konnte er auch das täglich Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun Abends im Bette Gedanken machte und sich vor Sorgen herum wälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau „was soll aus uns werden? wie können wir unsere armen Kinder ernähren, da wir für uns selbst nichts mehr haben?“ „Weißt du was, Mann,“ antwortete die Frau, „wir wollen Morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist: da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus und wir sind sie los.“ „Nein, Frau,“ sagte der Mann, „das thue ich nicht; wie sollt ichs übers Herz bringen meine Kinder im Walde allein zu lassen, die wilden Thiere würden bald kommen und sie zerreißen.“ „O du Narr,“ sagte sie, „dann müssen wir alle viere Hungers sterben, du kannst nur die Bretter für die Särge hobelen,“ und ließ ihm keine Ruhe bis er einwilligte. „Aber die armen Kinder dauern mich doch“ sagte der Mann.</p>
<p>Die zwei Kinder hatten vor Hunger auch nicht einschlafen können und hatten gehört was die Stiefmutter zum Vater gesagt [80] hatte. Grethel weinte bittere Thränen und sprach zu Hänsel „nun ists um uns geschehen.“ „Still, Grethel,“ sprach Hänsel, „gräme dich nicht, ich will uns schon helfen.“ Und als die Alten eingeschlafen waren, stand er auf, zog sein Röcklein an, machte die Unterthüre auf und schlich sich hinaus. Da schien der Mond ganz helle, und die weißen Kieselsteine, die vor dem Haus lagen, glänzten wie lauter Batzen. Hänsel bückte sich und steckte so viel in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann gieng er wieder zurück, sprach zu Grethel „sei getrost, liebes Schwesterchen und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen,“ und legte sich wieder in sein Bett.</p>
<p>Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon die Frau und weckte die beiden Kinder, „steht auf, ihr Faullenzer, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.“ Dann gab sie jedem ein Stückchen Brot und sprach „da habt ihr etwas für den Mittag, aber eßts nicht vorher auf, weiter kriegt ihr nichts.“ Grethel nahm das Brot unter die Schürze, weil Hänsel die Steine in der Tasche hatte. Danach machten sie sich alle zusammen auf den Weg nach dem Wald. Als sie ein Weilchen gegangen waren, stand Hänsel still und guckte nach dem Haus zurück und that das wieder und immer wieder. Der Vater sprach „Hänsel, was guckst du da und bleibst zurück, hab Acht und vergiß deine Beine nicht.“ „Ach, Vater,“ sagte Hänsel, „ich sehe nach meinem weißen Kätzchen, das sitzt oben auf dem Dach und will mir Ade sagen.“ Die Frau sprach „Narr, das ist dein Kätzchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint.“ Hänsel aber hatte nicht nach dem Kätzchen gesehen, sondern immer einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.</p>
<p>Als sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater „nun sammelt Holz, ihr Kinder, ich will ein Feuer anmachen, [81] damit ihr nicht friert.“ Hänsel und Grethel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. Das Reisig ward angezündet, und als die Flamme recht hoch brannte, sagte die Frau „nun legt euch ans Feuer, ihr Kinder und ruht euch aus, wir gehen in den Wald und hauen Holz. Wenn wir fertig sind, kommen wir wieder und holen euch ab.“</p>
<p>Hänsel und Grethel saßen am Feuer, und als der Mittag kam, aß jedes sein Stücklein Brot. Und weil sie die Schläge der Holzaxt hörten, so glaubten sie ihr Vater wäre in der Nähe. Es war aber nicht die Holzaxt, es war ein Ast, den er an einen dürren Baum gebunden hatte und den der Wind hin und her schlug. Und als sie so lange gesessen hatten, fielen ihnen die Augen vor Müdigkeit zu, und sie schliefen fest ein. Als sie endlich erwachten, war es schon finstere Nacht. Grethel fieng an zu weinen und sprach „wie sollen wir nun aus dem Wald kommen!“ Hänsel aber tröstete sie, „wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.“ Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchen an der Hand und gieng den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neu geschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg. Sie giengen die ganze Nacht hindurch und kamen bei anbrechendem Tag wieder zu ihres Vaters Haus. Sie klopften an die Thür, und als die Frau aufmachte und sah daß es Hänsel und Grethel war, sprach sie „ihr bösen Kinder, was habt ihr so lange im Walde geschlafen, wir haben geglaubt ihr wolltet gar nicht wieder kommen.“ Der Vater aber freute sich, denn es war ihm zu Herzen gegangen daß er sie so allein zurück gelassen hatte.</p>
<p>Nicht lange danach war wieder Noth in allen Ecken, und die Kinder hörten wie die Mutter Nachts im Bette zu dem Vater sprach „alles ist wieder aufgezehrt, wir haben noch einen halben Laib Brot, hernach hat das Lied ein Ende. Die Kinder müssen [82] fort, wir wollen sie tiefer in den Wald hineinführen, damit sie den Weg nicht wieder heraus finden; es ist sonst keine Rettung für uns.“ Dem Mann fiels schwer aufs Herz und er dachte „es wäre besser, daß du den letzten Bissen mit deinen Kindern theiltest.“ Aber die Frau hörte auf nichts, was er sagte, schalt ihn und machte ihm Vorwürfe. Wer A sagt muß auch B sagen, und weil er das erste Mal nachgegeben hatte, so mußte er es auch zum zweiten Mal.</p>
<p>Die Kinder waren aber noch wach gewesen und hatten das Gespräch mit angehört. Als die Alten schliefen, stand Hänsel wieder auf, wollte hinaus und Kieselsteine auflesen, wie das vorigemal, aber die Frau hatte die Thür verschlossen, und Hänsel konnte nicht heraus. Aber er tröstete sein Schwesterchen und sprach „weine nicht, Grethel, und schlaf nur ruhig, der liebe Gott wird uns schon helfen.“</p>
<p>Am frühen Morgen kam die Frau und holte die Kinder aus dem Bette. Sie erhielten ihr Stückchen Brot, das war aber noch kleiner als das vorigemal. Auf dem Wege nach dem Wald bröckelte es Hänsel in der Tasche, stand oft still und warf ein Bröcklein auf die Erde. „Hänsel, was stehst du und guckst dich um,“ sagte der Vater, „geh deiner Wege.“ „Ich sehe nach meinem Täubchen, das sitzt auf dem Dache und will mir Ade sagen,“ antwortete Hänsel. „Narr,“ sagte die Frau, „das ist dein Täubchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein oben scheint.“ Hänsel aber warf nach und nach alle Bröcklein auf den Weg.</p>
<p>Die Frau führte die Kinder noch tiefer in den Wald, wo sie ihr Lebtag noch nicht gewesen waren. Da ward wieder ein großes Feuer angemacht, und die Mutter sagte „bleibt nur da sitzen, ihr Kinder, und wenn ihr müde seid, könnt ihr ein wenig schlafen: wir gehen in den Wald und hauen Holz, und Abends, wenn wir fertig sind, kommen wir und holen euch ab.“ Als es Mittag war, [83] theilte Grethel ihr Brot mit Hänsel, der sein Stück auf den Weg gestreut hatte. Dann schliefen sie ein, und der Abend vergieng, aber niemand kam zu den armen Kindern. Sie erwachten erst in der finstern Nacht, und Hänsel tröstete sein Schwesterchen und sagte, „wart nur, Grethel, bis der Mond aufgeht, dann werden wir die Brotbröcklein sehen, die ich ausgestreut habe, die zeigen uns den Weg nach Haus.“ Als der Mond kam, machten sie sich auf, aber sie fanden kein Bröcklein mehr, denn die viel tausend Vögel, die im Walde und im Felde umher fliegen, die hatten sie weggepickt. Hänsel sagte zu Grethel „wir werden den Weg schon finden,“ aber sie fanden ihn nicht. Sie giengen die ganze Nacht und noch einen Tag von Morgen bis Abend, aber sie kamen aus dem Wald nicht heraus, und waren so hungrig, denn sie hatten nichts als die paar Beeren, die auf der Erde standen. Und weil sie so müde waren daß die Beine sie nicht mehr tragen wollten, so legten sie sich unter einen Baum und schliefen ein.</p>
<p>Nun wars schon der dritte Morgen, daß sie ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fiengen wieder an zu gehen, aber sie geriethen immer tiefer in den Wald und wenn nicht bald Hilfe kam, so mußten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, daß sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie giengen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte, und als sie ganz nah heran kamen, so sahen sie daß das Häuslein aus Brot gebaut war, und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker. „Da wollen wir uns dran machen,“ sprach Hänsel, „und eine gesegnete Mahlzeit halten. Ich will ein Stück vom Dach essen, Grethel, du kannst vom Fenster essen, das schmeckt süß.“ Hänsel reichte in die Höhe und brach sich ein wenig vom Dach ab, um zu versuchen [84] wie es schmeckte, und Grethel stellte sich an die Scheiben und knuperte daran. Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus</p>
<p>„knuper, knuper, kneischen,<br />
wer knupert an meinem Häuschen?“<br />
die Kinder antworteten</p>
<p>„der Wind, der Wind,<br />
das himmlische Kind,“<br />
und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Hänsel, dem das Dach sehr gut schmeckte, riß sich ein großes Stück davon herunter, und Grethel stieß eine ganze runde Fensterscheibe heraus, setzte sich nieder, und that sich wohl damit. Da gieng auf einmal die Thüre auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam heraus geschlichen. Hänsel und Grethel erschracken so gewaltig, daß sie fallen ließen was sie in den Händen hielten. Die Alte aber wackelte mit dem Kopfe und sprach „ei, ihr lieben Kinder, wer hat euch hierher gebracht? kommt nur herein und bleibt bei mir, es geschieht euch kein Leid.“ Sie faßte beide an der Hand und führte sie in ihr Häuschen. Da ward gutes Essen aufgetragen, Milch und Pfannekuchen mit Zucker, Äpfel und Nüsse. Hernach wurden zwei schöne Bettlein weiß gedeckt, und Hänsel und Grethel legten sich hinein und meinten sie wären im Himmel.</p>
<p>Die Alte hatte sich nur so freundlich angestellt, sie war aber eine böse Hexe, die den Kindern auflauerte, und hatte das Brothäuslein bloß gebaut, um sie herbeizulocken. Wenn eins in ihre Gewalt kam, so machte sie es todt, kochte es und aß es, und das war ihr ein Festtag. Die Hexen haben rothe Augen und können nicht weit sehen, aber sie haben eine feine Witterung, wie die Thiere, und merkens wenn Menschen heran kommen. Als Hänsel und Grethel in ihre Nähe kamen, da lachte sie boshaft und sprach höhnisch „die habe ich, die sollen mir nicht wieder entwischen.“ [85] Früh Morgens ehe die Kinder erwacht waren, stand sie schon auf, und als sie beide so lieblich ruhen sah, mit den vollen rothen Backen, so murmelte sie vor sich hin „das wird ein guter Bissen werden.“ Da packte sie Hänsel mit ihrer dürren Hand und trug ihn in einen kleinen Stall und sperrte ihn mit einer Gitterthüre ein; er mochte schreien wie er wollte, es half ihm nichts. Dann gieng sie zur Grethel, rüttelte sie wach und rief „steh auf, Faullenzerin, trag Wasser und koch deinem Bruder etwas gutes, der sitzt draußen im Stall und soll fett werden. Wenn er fett ist, so will ich ihn essen.“ Grethel fieng an bitterlich zu weinen, aber es war alles vergeblich, sie mußte thun was die böse Hexe verlangte.</p>
<p>Nun ward dem armen Hänsel das beste Essen gekocht, aber Grethel bekam nichts als Krebsschalen. Jeden Morgen schlich die Alte zu dem Ställchen und rief „Hänsel, streck deine Finger heraus, damit ich fühle ob du bald fett bist.“ Hänsel streckte ihr aber ein Knöchlein heraus, und die Alte, die trübe Augen hatte, konnte es nicht sehen, und meinte es wären Hänsels Finger, und verwunderte sich daß er gar nicht fett werden wollte. Als vier Wochen herum waren und Hänsel immer mager blieb, da übernahm sie die Ungeduld, und sie wollte nicht länger warten. „Heda, Grethel,“ rief sie dem[1] Mädchen zu, „sei flink und trag Wasser: Hänsel mag fett oder mager sein, morgen will ich ihn schlachten und kochen.“ Ach, wie jammerte das arme Schwesterchen, als es das Wasser tragen mußte, und wie flossen ihm die Thränen über die Backen herunter! „Lieber Gott, hilf uns doch,“ rief sie aus, „hätten uns nur die wilden Thiere im Wald gefressen, so wären wir doch zusammen gestorben.“ „Spar nur dein Geblärre,“ sagte die Alte, „es hilft dir alles nichts.“</p>
<p>Früh Morgens mußte Grethel heraus, den Kessel mit Wasser aufhängen und Feuer anzünden. „Erst wollen wir backen“ sagte die Alte, „ich habe den Backofen schon eingeheizt und den Teig geknätet.“ [86] Sie stieß das arme Grethel hinaus zu dem Backofen, aus dem die Feuerflammen schon heraus schlugen. „Kriech hinein,“ sagte die Hexe, „und sieh zu ob recht eingeheizt ist, damit wir das Brot hineinschießen können.“ Und wenn Grethel darin war, wollte sie den Ofen zumachen, und Grethel sollte darin braten, und dann wollte sies auch aufessen. Aber Grethel merkte was sie im Sinn hatte und sprach „ich weiß nicht wie ichs machen soll; wie komm ich da hinein?“ „Dumme Gans,“ sagte die Alte, „die Öffnung ist groß genug, siehst du wohl, ich könnte selbst hinein,“ krappelte heran und steckte den Kopf in den Backofen. Da gab ihr Grethel einen Stoß daß sie weit hinein fuhr, machte die eiserne Thür zu und schob den Riegel vor. Hu! da fieng sie an zu heulen, ganz grauselich; aber Grethel lief fort, und die gottlose Hexe mußte elendiglich verbrennen.</p>
<p>Grethel aber lief schnurstracks zum Hänsel, öffnete sein Ställchen und rief „Hänsel, wir sind erlöst, die alte Hexe ist todt.“ Da sprang Hänsel heraus, wie ein Vogel aus dem Käfig, wenn ihm die Thüre aufgemacht wird. Wie haben sie sich gefreut, sind sich um den Hals gefallen, sind herumgesprungen und haben sich geküßt! Und weil sie sich nicht mehr zu fürchten brauchten, so giengen sie in das Haus der Hexe hinein, da standen in allen Ecken Kasten mit Perlen und Edelsteinen. „Die sind noch besser als Kieselsteine“ sagte Hänsel und steckte in seine Taschen was hinein wollte, und Grethel sagte „ich will auch etwas mit nach Haus bringen“ und füllte sich sein Schürzchen voll. „Aber jetzt wollen wir fort,“ sagte Hänsel, „damit wir aus dem Hexenwald herauskommen.“ Als sie aber ein paar Stunden gegangen waren, gelangten sie an ein großes Wasser. „Wir können nicht hinüber,“ sprach Hänsel, „ich sehe keinen Steg und keine Brücke.“ „Hier fährt auch kein Schiffchen,“ antwortete Grethel, „aber da schwimmt eine weiße Ente, wenn ich die bitte, so hilft sie uns hinüber.“ Da rief sie</p>
<p>[87]<br />
„Entchen, Entchen,<br />
da steht Grethel und Hänsel.<br />
Kein Steg und keine Brücke,<br />
nimm uns auf deinen weißen Rücken.“<br />
Das Entchen kam auch heran, und Hänsel setzte sich auf und bat sein Schwesterchen sich zu ihm zu setzen. „Nein,“ antwortete Grethel, „es wird dem Entchen zu schwer, es soll uns nach einander hinüber bringen.“ Das that das gute Thierchen, und als sie glücklich drüben waren und ein Weilchen fortgiengen, da kam ihnen der Wald immer bekannter und immer bekannter vor, und endlich erblickten sie von weitem ihres Vaters Haus. Da fiengen sie an zu laufen, stürzten in die Stube hinein und fielen ihrem Vater um den Hals. Der Mann hatte keine frohe Stunde gehabt, seitdem er die Kinder im Walde gelassen hatte, die Frau aber war gestorben. Grethel schüttete sein Schürzchen aus daß die Perlen und Edelsteine in der Stube herumsprangen, und Hänsel warf eine Handvoll nach der andern aus seiner Tasche dazu. Da hatten alle Sorgen ein Ende, und sie lebten in lauter Freude zusammen. Mein Märchen ist aus, dort lauft eine Maus, wer sie fängt, darf sich eine große große Pelzkappe daraus machen.</p>
<hr />
<p><strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Hänsel_und_Grethel_(1857">https://de.wikisource.org/wiki/Hänsel_und_Grethel_(1857</a>)</p>
<hr />
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	<item>
        <title>Die drei Schlangenblätter</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 12:00:10 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinen Gästen lese ich unterschiedliche Märchen vor, die wir dann interpretieren. Gelesen wurden die Texte aus Wikipedia, link in den Shownotes.]]></description>
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		<itunes:author>Johannes Wolf</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gebr. Grimm (1857) – Märchen 16 – Gast: Mirko Gutjahr</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Die drei Schlangenblätter</itunes:title>
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<p>        Gebr. Grimm (1857) – Märchen 16 – Gast: Mirko Gutjahr</p>
<p><strong>Die drei Schlangenblätter</strong></p>
<p>Es war einmal ein armer Mann, der konnte seinen einzigen Sohn nicht mehr ernähren. Da sprach der Sohn „lieber Vater, es geht euch so kümmerlich, ich falle euch zur Last, lieber will ich selbst fortgehen und sehen wie ich mein Brot verdiene.“ Da gab ihm der Vater seinen Segen und nahm mit großer Trauer von ihm Abschied. Zu dieser Zeit führte der König eines mächtigen Reichs Krieg, der Jüngling nahm Dienste bei ihm und zog mit ins Feld. Und als er vor den Feind kam, so ward eine Schlacht geliefert, und es war große Gefahr, und regnete blaue Bohnen, daß seine Kameraden von allen Seiten niederfielen. Und als auch der Anführer blieb, so wollten die übrigen die Flucht ergreifen, aber der Jüngling trat heraus, sprach ihnen Muth zu und rief „wir wollen unser Vaterland nicht zu Grunde gehen lassen.“ Da folgten ihm die andern, und er drang ein und schlug den Feind. Der König, als er hörte daß er ihm allein den Sieg zu danken habe, erhob ihn über alle andern, gab ihm große Schätze und machte ihn zum ersten in seinem Reich.</p>
<p>Der König hatte eine Tochter, die war sehr schön, aber sie war auch sehr wunderlich. Sie hatte das Gelübde gethan, keinen zum Herrn und Gemahl zu nehmen, der nicht verspräche, wenn sie zuerst stürbe, sich lebendig mit ihr begraben zu lassen. „Hat er mich von Herzen lieb,“ sagte sie, „wozu dient ihm dann noch das Leben?“ Dagegen wollte sie ein Gleiches thun, und wenn er zuerst stürbe, mit ihm in das Grab steigen. Dieses seltsame Gelübde [89] hatte bis jetzt alle Freier abgeschreckt, aber der Jüngling wurde von ihrer Schönheit so eingenommen, daß er auf nichts achtete, sondern bei ihrem Vater um sie anhielt. „Weißt du auch,“ sprach der König, „was du versprechen mußt?“ „Ich muß mit ihr in das Grab gehen,“ antwortete er, „wenn ich sie überlebe, aber meine Liebe ist so groß, daß ich der Gefahr nicht achte.“ Da willigte der König ein, und die Hochzeit ward mit großer Pracht gefeiert.</p>
<p>Nun lebten sie eine Zeitlang glücklich und vergnügt mit einander, da geschah es, daß die junge Königin in eine schwere Krankheit fiel, und kein Arzt ihr helfen konnte. Und als sie todt da lag, da erinnerte sich der junge König was er hatte versprechen müssen, und es grauste ihm davor, sich lebendig in das Grab zu legen, aber es war kein Ausweg: der König hatte alle Thore mit Wachen besetzen lassen, und es war nicht möglich dem Schicksal zu entgehen. Als der Tag kam, wo die Leiche in das königliche Gewölbe beigesetzt wurde, da ward er mit hinabgeführt, und dann das Thor verriegelt und verschlossen.</p>
<p>Neben dem Sarg stand ein Tisch, darauf vier Lichter, vier Laibe Brot und vier Flaschen Wein. Sobald dieser Vorrath zu Ende gieng, mußte er verschmachten. Nun saß er da voll Schmerz und Trauer, aß jeden Tag nur ein Bißlein Brot, trank nur einen Schluck Wein, und sah doch wie der Tod immer näher rückte. Indem er so vor sich hinstarrte, sah er aus der Ecke des Gewölbes eine Schlange hervor kriechen, die sich der Leiche näherte. Und weil er dachte sie käme um daran zu nagen, zog er sein Schwert und sprach „so lange ich lebe sollst du sie nicht anrühren,“ und hieb sie in drei Stücke. Über ein Weilchen kroch eine zweite Schlange aus der Ecke hervor, als sie aber die andere todt und zerstückt liegen sah, gieng sie zurück, kam bald wieder und hatte drei grüne Blätter im Munde. Dann nahm sie die drei Stücke von der Schlange, legte sie, wie sie zusammen gehörten, und that [90] auf jede Wunde eins von den Blättern. Alsbald fügte sich das Getrennte an einander, die Schlange regte sich und ward wieder lebendig, und beide eilten mit einander fort. Die Blätter blieben auf der Erde liegen, und dem Unglücklichen, der alles mit angesehen hatte, kam es in die Gedanken, ob nicht die wunderbare Kraft der Blätter, welche die Schlange wieder lebendig gemacht hatte, auch einem Menschen helfen könnte. Er hob also die Blätter auf und legte eins davon auf den Mund der Todten, die beiden andern auf ihre Augen. Und kaum war es geschehen, so bewegte sich das Blut in den Adern, stieg in das bleiche Angesicht und röthete es wieder. Da zog sie Athem, schlug die Augen auf und sprach „ach, Gott, wo bin ich?“ „Du bist bei mir, liebe Frau,“ antwortete er, und erzählte ihr wie alles gekommen war und er sie wieder ins Leben erweckt hatte. Dann reichte er ihr etwas Wein und Brot, und als sie wieder zu Kräften gekommen war, erhob sie sich, und sie giengen zu der Thüre, und klopften und riefen so laut daß es die Wachen hörten und dem König meldeten. Der König kam selbst herab und öffnete die Thüre, da fand er beide frisch und gesund, und freute sich mit ihnen daß nun alle Noth überstanden war. Die drei Schlangenblätter aber nahm der junge König mit, gab sie einem Diener und sprach „verwahr sie mir sorgfältig, und trag sie zu jeder Zeit bei dir, wer weiß in welcher Noth sie uns noch helfen können.“</p>
<p>Es war aber in der Frau, nachdem sie wieder ins Leben war erweckt worden, eine Veränderung vorgegangen: es war als ob alle Liebe zu ihrem Manne aus ihrem Herzen gewichen wäre. Als er nach einiger Zeit eine Fahrt zu seinem alten Vater über das Meer machen wollte und sie auf ein Schiff gestiegen waren, so vergaß sie die große Liebe und Treue, die er ihr bewiesen und womit er sie vom Tode gerettet hatte, und faßte eine böse Neigung zu dem Schiffer. Und als der junge König einmal da lag und [91] schlief, rief sie den Schiffer herbei, und faßte den schlafenden am Kopfe, und der Schiffer mußte ihn an den Füßen fassen, und so warfen sie ihn hinab ins Meer. Als die Schandthat vollbracht war, sprach sie zu ihm „nun laß uns heimkehren und sagen er sei unterwegs gestorben. Ich will dich schon bei meinem Vater so herausstreichen und rühmen, daß er mich mit dir vermählt und dich zum Erben seiner Krone einsetzt.“ Aber der treue Diener, der alles mit angesehen hatte, machte unbemerkt ein kleines Schifflein von dem großen los, setzte sich hinein, schiffte seinem Herrn nach, und ließ die Verräther fortfahren. Er fischte den Todten wieder auf, und mit Hilfe der drei Schlangenblätter, die er bei sich trug, und auf die Augen und den Mund legte, brachte er ihn glücklich wieder ins Leben.</p>
<p>Sie ruderten beide aus allen Kräften Tag und Nacht, und ihr kleines Schiff flog so schnell dahin daß sie früher als das andere bei dem alten Könige anlangten. Er verwunderte sich als er sie allein kommen sah und fragte was ihnen begegnet wäre. Als er die Bosheit seiner Tochter vernahm, sprach er „ich kanns nicht glauben, daß sie so schlecht gehandelt hat, aber die Wahrheit wird bald an den Tag kommen,“ und hieß beide in eine verborgene Kammer gehen und sich vor jedermann heimlich halten. Bald hernach kam das große Schiff herangefahren, und die gottlose Frau erschien vor ihrem Vater mit einer betrübten Miene. Er sprach „warum kehrst du allein zurück? wo ist dein Mann?“ „Ach, lieber Vater,“ antwortete sie, „ich komme in großer Trauer wieder heim, mein Mann ist während der Fahrt plötzlich erkrankt und gestorben, und wenn der gute Schiffer mir nicht Beistand geleistet hätte, so wäre es mir schlimm ergangen; er ist bei seinem Tode zugegen gewesen und kann euch alles erzählen.“ Der König sprach „ich will den Todten wieder lebendig machen“ und öffnete die Kammer, und hieß die beiden heraus gehen. Die Frau, als sie ihren Mann [92] erblickte, war wie vom Donner gerührt, sank auf die Knie und bat um Gnade. Der König sprach „da ist keine Gnade, er war bereit mit dir zu sterben und hat dir dein Leben wieder gegeben, du aber hast ihn im Schlaf umgebracht, und sollst deinen verdienten Lohn empfangen.“ Da ward sie mit ihrem Helfershelfer in ein durchlöchertes Schiff gesetzt und hinaus ins Meer getrieben, wo sie bald in den Wellen versanken.</p>
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<p><strong>Wikipediatext über das Märchen</strong><br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_drei_Schlangenblätter">https://de.wikipedia.org/wiki/Die_drei_Schlangenblätter</a><br />
<strong>QUELLE</strong><br />
<a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_Schlangenblätter_(1857">https://de.wikisource.org/wiki/Die_drei_Schlangenblätter_(1857</a>)</p>
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